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US-Inflation niedriger – warum fällt Nasdaq und steigt der Dollar? Marktgeflüster (Video)

Die heutigen Daten zur Inflation in den USA (PCE) waren leicht niedriger als erwartet – aber dennoch fällt der Nasdaq und steigen der Dollar und die US-Renditen. Was ist da los? Offenkundig setzt sich nun langsam die Auffassung durch, dass die Wirtschaft der Eurozone viel schwächer ist als die der USA und daher die EZB eher als die Fed die Zinsen senken wird – zumal auch in der Eurozone die Inflation stark rückläufig ist. Der Nasdaq hingegen war stark überkauft – an der Wall Street findet offenkundig eine Rotation statt von Tech in Value. Morgen spricht Fed-Chef Powell – wird er die grassierenden Zinssenkungs-Erwartungen konterkarieren?

Hinweise aus Video:

1. China verweigert Russland Milliardenzahlung und verlangt Gas-Rabatte

2. EZB-Zinssenkung im April – laut Tradern jetzt voll eingepreist

3. Anmeldung Webinar mit André Stagge und Markus Fugmann



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5 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Würde die Inflation noch auf dem Stand der Achtziger gemessen, so läge sie jetzt bei 5 Prozent. Aber die kreative Buchführung lässt die Teuerung optisch sinken.

  2. @Sebastian. Jetzt ist er wohl etwas angefressen, der Dr. Realverzinsung, weil seine wochenlang gepostete Falschdarstellung „Heute dagegen bis auf die USA überall negative Realverzinsungen“ sich mehr und mehr in Luft auflöst.
    Wieviel kosteten eigentlich Mobiltelefone und Computer in den 1980ern – und heute?

  3. es scheint ein lehrstück bzw. exakte blaupause zu sein wie sich finanzmärkte (insb. aktienmärkte) vor der „ausrufung“ einer rezession verhalten.
    nun ist die finale party angesagt, die auch noch „glücklicherweise“ mit dem jahresultimo zusammenfällt. da ist maximales interesse vorhanden um die angelegenheit noch über die runden zu bringen. ausserdem scheint der druck den die dickfische auf die markttrends ausüben können trotz leichter liquiditätsabnahme nach wie vor hoch genug zu sein um den rest der herde über fomo und trendfolgemechanismen auf die bullenseite „zu zwingen“.

    herr fugmann hat es oft genug auch in seinen videos thematisiert. die aussicht auf zinssenkungen war immer schon der punkt an dem die korken nochmal knallen. abwärts geht es dann spätestens mit der ersten zinssenkung, weil die ja nicht ohne grund gemacht wird.

    den unterschied zwischen soft- und hardlanding wird wohl von einem ganz essentiellen faktor bestimmt werden – und zwar dem timing dieser zinssenkung. die finanzwelt geht davon aus, das sie der alleinige nabel der welt ist – also bei einem signifikanten abschwung der erlöse der trigger für diese senkung sein wird. aber was ist wenn die inflation wieder u.a. durch die nun steigenden löhne und dem sich weiter stark abschwächenden basiseffekt des py-vergleichs nach oben geht?

    ich bleibe dabei – der margendruck auf die unternehmen wird über das jahr 2024 massiv zunehmen, weil die gestiegenen zinsen nun „endlich“ auch in den bilanzen/quartalsergebnissen ankommen wird. das wird hauptsächlich durch die gestiegenen lohnkosten (8-10%) und steigende fremdkapitalkosten bei fälligen refinanzierungen (5-8%) getrieben. diese kostensteigerungen werden aber wie jetzt schon an der sich abschwächenden inflation zeigt, nicht mehr in dem umfang weiter gegeben werden können. der konsument auch besonders in den usa, wurde inzwischen von seinem corona-ersparten „befreit“ bzw. wird schon deutlich auf pump der konsumstandard aufrecht erhalten. und die inflation in realen geldtaschen ist natürlich – wie oben erwähnt – deutlich höher als die offiziellen zahlen hergeben.

    von europa und china als irgendwas anderem als weiteren belastungsfaktoren für die konjunktur zu sprechen, ist übrigens ebenfalls realitätsverweigerung. nur zur erinnerung: auch die china story war übrigens diejenige, die am anfang des jahres als hauptfaktor für eine erholung genannt wurde. was haben die märkte daraus gemacht…. nun ja, ich denke die geduld der bären wird sich im laufe des ersten halbjahres 2024 auszahlen, weil diese unfundierte aufpumpung der indizes zur „wertsicherung“ der msci etfs auf basis von 7 unternehmen nicht haltbar sein wird. zumindest wenn noch irgendwelche grundgesetze des kapitalismus auch an den aktienmärkten ankommen.

    1. Weiß man eigentlich was Herr Wilson für 2024 rät? Für 2023 war für ihn 3950 ein easy buy. aktuell bei 4570 muss man konstatieren, dass er nur knapp daneben lag. Bin auf seine Expertise für 2024 gespannt, damit ich mein Portfolio darauf ausrichten kann.

  4. Am Luftverkehrsstandort Deutschland werden Abflüge zu einer rein entfernungsbezogenen Luftverkehrssteuer herangezogen. An den Heimatmärkten der Arabische Liga-Luftfahrtallianz Arab Air Carriers Organization wird überhaupt keine Luftverkehrssteuer berechnet. Ja zu einer Luftverkehrssteuer auf IATA-Ebene, die auch Flottenerneuerung im Rahmen der Staffelung der Luftverkehrssteuer berücksichtigt.

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