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Energiewende “Made in China“: Die Abkehr von der Kohle

China Energiewende Kohle

In China schreitet überraschend schnell bei der Energiewende voran und verabschiedet sich langsam von der Kohle. Das hat auch geopolitische Folgen.

China: „Zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche“

„Zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche“ wurden genehmigt, titelte die „Tagesschau“ am 29.08. dieses Jahres über den Ausbau der Kohleverstromung in China. Damit war vielen klar, dass China es mit der Energiewende und der Reduzierung des CO2-Ausstoßes nicht ernst nehmen würde. Neue Zahlen zeichnen aber ein überraschend anderes Bild. China wird voraussichtlich schon nächstes Jahr beginnen, seine Klimagasemissionen zu reduzieren – wenn auch nicht ganz freiwillig.

China ist nicht nur absolut der größte Emittent von CO2, sondern hat auch in der Betrachtung umgerechnet pro Person Industrienationen wie z.B. Deutschland eingeholt.

China Energiewende CO2 pro Kopf

Abb. 1: C02-Emmissionen pro Kopf ab 1980 (Beginn der Öffnung Chinas). Datenquelle: Our World in Data

Die Zahlen, was den Kohlekraftwerksausbau angeht, sind in der Tat beeindruckend. Im Verlauf dieses Jahres wurden 129 Gigawatt an neuen Kraftwerken hinzugebaut, 52 Gigawatt wurden genehmigt, wovon 37 Gigawatt sich schon im Bau befinden. 41 Gigawatt an neuen Kraftwerken wurden angekündigt. Zudem wurden letztes Jahr schon 133 Gigawatt genehmigt. Allerdings hat China auch 775 Gigawatt an Kohlemeilern entweder aus dem Dienst entlassen oder wurden gar nicht erst in Dienst gestellt. Auch von den jetzt geplanten oder sogar im Bau befindlichen Kraftwerken werden viele entweder gar nicht erst gebaut oder werden mehr oder weniger ungenutzt herumstehen. Denn ein Teil des Bruttoinlandsprodukts wird durch Infrastrukturmaßnahmen generiert, die wenig bis keinen Nutzen bringen. Chinas Behörden ist dies durchaus bewusst, wie eine Maßnahme der mächtigen China’s National Development and Reform Commission (NDRC) zeigt. Denn diese will den Betreibern der Kraftwerke Entschädigungen basierend auf die installierte Kapazität zahlen – unabhängig, ob sie in Betrieb sind oder nicht. Damit werden 30-50% der Kapitalkosten abgedeckt.

Solarenergie schlägt Kohle

Was bei den Meldungen über die Installation von neuen Kohlekraftwerken ebenfalls untergeht, ist die Tatsache, dass Energieträger mit geringen oder keinen CO2-Ausstoß den Zubau an Kohle übertreffen. 285 Gigawatt aus anderen Quellen denn Kohle wurden dem Stromnetz bisher hinzugefügt. Der Löwenanteil von 210 Gigawatt entfällt dabei auf die Solarenergie; nur ein neues Atomkraftwerk wurde bisher in Dienst gestellt.

China Zubau Energie

Abb. 2: Zubau an Energietraegern in 2023 in Gigawatt. Datenquelle: CREA, eigene Berechnungen

Neben massiven Investitionen in Solarparks in den Wüsten Chinas, der Wüste Gobi und Katlamakan, wo allein der größte Windpark in seiner Endstufe eine Kapazität von 450 Gigawatt erreichen soll, trägt das Programm „Whole County PV“ zur dezentralen Nutzung der Solarenergie bei. Das Programm ist etwa vergleichbar mit dem „100.000-Dächer-Programm“ in Deutschland. Ziel ist es, auf Wohneinheiten Solarpaneele zu installieren. So sieht man gerade im ländlichen Raum viele Dächer, die einen kombinierten Solar-Warmwasser-Generator beherbergen. So sollen etwa 20% des Solarstroms direkt in den Häusern generiert und genutzt werden.

Mit dem massiven Ausbau der Solarenergie hat China einen wichtigen Meilenstein erreicht. Zum ersten Mal kann der Bedarf an Strom in China aus CO2-armen Energieträgern gedeckt werden.

Chna Energiewende Projection

Abb. 3: Wachstum des Strombedarfs vs. Zubau an emissionsarmen Energieträgern in China. Quelle: CREA

Damit ändert sich die Rolle der Kohle als Stromlieferant. Denn nun werden Kohlekraftwerke nicht mehr zum Decken des aktuellen Bedarfs, sondern zur Absicherung bei Bedarfsspitzen benötigt. Die Auslastung der chinesischen Kohlekraftwerke lag 2022 bei 49%, Tendenz abnehmend. Dies ist immer noch bedeutend mehr, als etwa in Deutschland, deren Auslastung 2020 etwa 20% betrug.

Stahlproduktion erreicht Höhepunkt

Neben Strom ist Kohle wichtig zur Herstellung von Stahl und anderen Baumaterialien. Und hier schlägt die Krise der chinesischen Immobilienwirtschaft zu. „Die Produktionskapazität für Zement in China hat nun bei etwa 1.800 Kilogramm pro Kopf ihren Höhepunkt erreicht“, sagte ein Vertreter des chinesischen Zementverbandes auf dem Kohlemarktgipfel 2023 Anfang September in Nanning. Die Einsparungen beim Kohleverbrauch führen direkt zu Einsparungen von CO2-Emissionen.

China Emissionen Energiwende

Abb. 4: Beiträge an den Veränderungen der Emissionen in China. Quelle: CREA

Diese Effekte führen dazu, dass wahrscheinlich schon nächstes Jahr, mit Sicherheit aber in 2025, China seinen Höhepunkt im jährlichen Verbrauch von Kohle erreichen wird und danach kontinuierlich abnehmen wird.

Dies sind schlechte Nachrichten für drei Länder, nämlich Indonesien, Russland und Australien, die drei führenden Lieferanten Chinas von Kohle. Besonders Russland ist der große Verlierer, denn China ist der wichtigste Abnehmer für Kohle, Gas und Öl. In den nächsten Jahren, abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung, auch seinen Höhepunkt beim Ölverbrauch erreichen.

Grund hierfür ist vor allem die Elektrifizierung der Autos. Und nein, das Stromnetz in China bricht auch bei einem Anteil von fast 40% an elektrischen Neuwagen nicht zusammen, denn dieses ertüchtigt China auch massiv.

Kommen wir noch einmal auf den massiven Genehmigungen von neuen Kraftwerken zurück. Sofern sie überhaupt gebaut werden, werden diese in 2-4 Jahren dem Strommarkt zur Verfügung stehen. Dies ist aber auch der Zeitpunkt, an dem mehr Kohlenmeiler vom Netz gehen, als neue hinzukommen. Zusätzlich plant Peking den Ausbau von anderen Energielieferanten weiter auszubauen, wie aus der folgenden Grafik hervorgeht:

Projection China Energiewende

Abb. 5: Chinas prognostizierter Wachstum der Stromproduktion. Quelle: CREA

China könnte sich durchaus schneller von der Kohle verabschieden, wenn Xi Jinping nicht die Stromsicherheit vor Geschwindigkeit stellen würde, wie er auf seiner Rede auf dem Parteikongress letztes Jahr darlegte.

Vorfristige Planübererfüllung: China wird voraussichtlich ab 2024 CO2-Emissionen senken

Xi Jinping hatte aber ebenso angekündigt, dass China ab 2030 seine CO2-Emissionen senken wird. Wie es in der DDR so schön hieß, wird China eine vorfristige Planübererfüllung melden. Nach aktuellen Daten dürfte der Peak beim Ausstoß von CO2 erreicht sein – und zwar strukturell und nicht krisenbedingt, wie 2022 wegen den Covid-Restriktionen, wie Lauri Myllyvirta vom Centre for Research on Energy and Clean Air in seiner jüngsten Analyse betonte: „Darüber hinaus könnte dieser Rückgang der Emissionen im Energiesektor, der der zweitgrößte Emittent Chinas ist, zusammen mit anderen wichtigen Sektoren wie Zement und Stahl, die bereits einen Rückgang von CO2 verzeichnen, zu einem anhaltenden strukturellen Rückgang der Emissionen für das gesamte Land führen.“

Zudem könnte China durchaus sehr viel mehr tun. In südlicheren Regionen – wobei unter „südlich“ auch Shanghai verstanden wird, das einen ähnlichen Schmuddelwinter wie Hamburg kennt, sind Heizungen praktisch unbekannt. Dort wird mit Klimaanlagen geheizt bzw. gekühlt, was im höchsten Maße ineffizient ist. Zudem ist die Wärmedämmung ein eher unbekanntes Wort, von doppelt oder dreifach verglasten Thermofenstern ein Fremdwort. Selbiges gilt für Bürogebäude oder Fabriken. Hier ist noch ein großes Einsparpotential vorhanden.

Co2 Emisssionen China Energiewende

Abb. 6: Chinas CO2-Emissionen – Vergangenheit und Zukunft. Quelle: CREA

Damit können die chinesischen Vertreter mit durchaus guten Nachrichten zur heute beginnenden Weltklimakonferenz nach Dubai fahren.

Warum Deutschlands Klimakritiker umdenken müssen

Für deutsche Kritiker an der heimischen Klima- und Energiewende fällt ein gewichtiges Argument weg: Der größte Emittent an CO2 fängt ebenfalls an, seine Emissionen zu senken. Deutschland ist durchaus nicht allein bei den Bemühungen, den CO2-Ausstoss zu vermindern.



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85 Kommentare

  1. Das ich so einen Artikel bei FMW noch lesen werde, hätte ich nicht gedacht, als ich vor Wochen bei einem Jubel-Kohle-KKW Artikel/Kommentare hier meine Kommentare eingestellt hatte. Weiter so!

    p.s.
    Wenn ihr jetzt noch von den Abschaltungen des neuesten Finnischen KKW berichtet, bin ich buff.

    1. Ich denke eher, das FMW gehackt wurde und der Artikel die nächsten Std. gelöscht wird ;)

      1. @Christoph, nö – bei FMW gibt es Meinungsvielfalt!

        1. Stimmt, etwa im Verhältnis 1:20 😉

          1. @Thedor, selbst wenn das 1:20 wäre – wir lassen es zu, dass es hier nicht nur sehr verschiedene Positionen bei unseren Lesern gibt und versuchen, das Meinungsspektrum bei den Kommentaren zu den Artikeln weitestmöglich offen zu lassen (die Definition roter Linien ist dabei nicht ganz einfach).
            Auch innerhlab von FMW gibt es verschiedene Positionen, in welchem Verhältnis diese zur Darstellung kommen, unterliegt keiner Systematik, sondern ist gewissermaßen Zufall.

          2. @Markus Fugmann
            Ich weiß und bin auch sehr dankbar dafür. Mir ist nur das Missverhältnis bei der Frequenz und Wiederholrate aufgefallen, das aber vermutlich eher zufalls- oder aus eigener Überzeugung bedingt sein dürfte.

            @Doi Ennoson
            An dieser Stelle möchte ich Ihnen einmal explizit meinen Dank aussprechen. Sie versorgen uns Leser regelmäßig – wenn auch nach meinem Geschmack fast etwas zu selten – mit Informationen aus China, die anderweitig nirgendwo angeboten werden. Im fernen Deutschland ist man fast geneigt, dies als eine Art äußerst seltener und wertvoller Insiderinformationen zu bewerten. Zumindest jedoch als sehr unmittelbar orientiert an einer Realität und basierend auf Quellen, die hierzulande nicht oder nur unzulänglich verfügbar und kaum zu überprüfen sind.
            Sie schaffen einen unschätzbaren Gegenpol zu den ansonsten doch oft einseitigen Sichtweisen und Allgemeinplätzen, die nicht selten ideologisch inspiriert erscheinen und bestenfalls subjektive (Ein)Schätzungen darstellen.

            Ich bin sehr froh, dass Sie sich nicht von all den politisch motivierten Kommentatoren abschrecken lassen. Keine Ahnung, wer die bezahlt oder derart mit Propaganda und binärem Schwarz-Weiß-Denken geimpft und überfüttert hat.
            Ich freue mich schon sehr auf Ihre weiteren Artikel und wei

          3. Mein letzter Absatz wurde leider abgeschnitten:

            Ich bin sehr froh, dass Sie sich nicht von all den politisch motivierten Kommentatoren abschrecken lassen. Keine Ahnung, wer die bezahlt oder derart mit Propaganda und binärem Schwarz-Weiß-Denken geimpft und überfüttert hat.
            Ich freue mich schon sehr auf Ihre weiteren Artikel und weiß natürlich auch die Toleranz der Redaktion für die Veröffentlichung Ihrer klasse Artikel sehr zu schätzen!

          4. @Theodor Winalitsch

            Danke für das Lob.
            Wenn ich die Qualität aufrechterhalten will, schaffe ich nicht mehr Artikel. Dieser war einer der arbeitsintensivsten, denn ehrlich gesagt habe ich den Zahlen nicht getraut. Daher habe ich einige Tage mit recherchen zugebracht.

          5. @Doi Ennoson
            Kein Thema, auf jeden Fall gilt Qualität vor Quantität! Mit letzterer versorgen uns andere Medien und Autoren ohnehin im Übermaß 😉

          6. @Markus Fugmann
            Warum zensieren Sie nun inzwischen regelmäßig alle meine Kommentare?
            Wenn Sie mich nicht länger auf Ihrer Plattform haben wollen, teilen Sie es mir doch bitte persönlich in einem kurzen Satz mit. Dann akzeptiere ich das und verabschiede mich.
            Was ich nicht ganz verstehe, ist die große Proklamation von Meinungsvielfalt und offenem Meinungsspektrum, während Sie zugleich vergleichsweise harmlose Kommentare standardmäßig unterdrücken.

            Soll ich meine Kommentare beenden und keine Kritik mehr äußern?
            Wenn ja, schreiben Sie das einmal so, und ich bin weg.
            Aber dauernde und prinzipielle Zensur ohne jede Begründung ist einfach maximal entfernt von „Meinungsvielfalt und offenem Meinungsspektrum“ und von der „Definition roter Linien“, die sicherlich nicht ganz einfach ist.

        2. Das finde ich auch so gut an FMW und natürlich werde ich beim nächsten Video von Ihnen meinen konträren Senf abgeben.

      2. @Christoph Huber
        Ich schreibe, was ich will. Bisher hat FMW hat mir noch nie den Inhalt meiner Artikel vorgeschrieben oder wegen des Inhals abgelehnt. Das wäre auch der letzte Artikel, den ich geschrieben hätte.

        Und ganz ehrlich, die Daten haben mich selbst überrascht, daher brauchte ich einige Tage, um sie zu überprüfen.

        1. @Doí Ennoson
          Sie selektieren die Zuwächse m.E. in die Richtung von Solar.
          China hat doch in den letzten 15, 20 Jahren seine erneuerbaren Energien im Bereich Wasser bevorzugt ausgebaut, und Wind und Solar hintangestellt..
          Ich halte mich mal jetzt an wiki : Hier wird bis 2019, bei 790 GW Gesamtkapazität, 356 GW der Wasserkraft, 252 GW der Solarenergie und 282 GW der Windkraft zugeschrieben. Die Wasserkraft ist jetzt so ziemlich ausgenutzt und deswegen wird der Zubau jetzt mehr auf Solar und Windenergie gelegt.
          Das war auch in anderen Quellen zu lesen.
          China denkt pragmatisch und nicht ideologisch. Klimaschutz so wie er hier im Westen und übertrieben in Deutschland stattfindet. hat in China nicht die Priorität. Wie gesagt China benötigt Energie, woher auch immer. Deswegen finde ich es verfehlt zu sagen China beteilige sich an der Energiewende. Vom westlichen Standpunkt aus ja – wenn man es so sehen will um es dem Bürger als Hinwendung Chinas zu Erneuerbaren zu verkaufen.
          Hier im Westen werden China und auch Indien immer wegen ihres CO2 Fußabdruckes kritisiert und dass die Länder zu viel Kohlekraftwerke bauen. Tun Sie und zwar zu recht, oder kennt man hierzulande nicht das Pariser Protokoll so genau ? Es ist ihnen demnach „erlaubt“.Sie dürfen, also warum werden sie dann hierzulande gescholten ? Die beiden Länder haben zugesagt ab 2030 CO2 einsparen zu wollen. Begründet wurde dies mit der noch ausstehenden wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten, wozu noch günstige vorhandene Kohle benötigt würde . China und Indien ließen sich in Paris nicht dreinreden, ansonsten es keine gemeinsame Vereinbarung gegeben hätte.

          1. @ottonorma

            In China spielen viele unterschiedliche Interessen eine Rolle:

            Die Politik, China möglichst unabhängig vom Ausland zu machen, spielt z.B. eine Rolle. Wie kann man das im Energiesektor umsetzen? Durch Solar- und Windenergie, ebenso wie durch Wasserkraft. Allerdings spielt Wasser nur eine untergeordnete Rolle im Energiemix. Ein Teil der Schwerindustrie wurde beispielsweise in Yunnan konzentriert, da dort ausreichend Wasser verfügbar war (und es schien, als wäre die Region durch Raketen lange Zeit nicht erreichbar). Die letzten Dürrejahre haben jedoch gezeigt, dass dies in Zeiten des Klimawandels eine riskante Wette ist.

            Energiesicherheit, wie im Artikel beschrieben, ist ein wichtiger Punkt, da Fabriken im Sommer regelmäßig ihre Produktion einschränken müssen, weil nicht genügend Strom zur Verfügung steht.

            Der Klimawandel ist besonders in küstennahen Städten ein Thema, wie z.B. Shanghai. Shanghai steht auf schlammigem Grund, der durch die Bebauung verdichtet wird. Gleichzeitig zeigt die chinesische Messung, dass der Meerespiegel stärker ansteigt, als prognostiziert. In den letzten etwa 10 Jahren hat Shanghai seinen gesamten Hochwasserschutz grundlegend modernisiert und für höhere Fluten ausgelegt. Ein Grund ist auch, dass durch den Klimawandel die Taifune sich langsamer bewegen und dadurch mehr Energie aufnehmen.

            Die Hitzeperioden werden länger: Es wird deutlich früher heiß und bleibt länger, zudem treten Spitzenwerte in Shanghai über 30 bzw. 35 Grad deutlich häufiger auf.

            Der Klimawandel bedroht langfristig die Wasserversorgung, da der Großteil des Wassers im Himalaya in Form von Gletschern gebunden ist. Keine Gletscher, kein Wasser (gilt übrigens auch für Indien).

            Zudem hat China im Verhältnis zu seiner Bevölkerung sehr wenig landwirtschaftliche Fläche zur Verfügung, die – wie in den letzten Jahren sichtbar – sehr anfällig ist. Chinesische Forscher gehen davon aus, dass sich die Anbaugebiete von Reis und Getreide durch den Klimawandel verschieben und vor allem verkleinern werden.

            Sie schreiben selbst, Ihre Zahlen reichen bis 2019. Wir schreiben das Jahr 2023. Ihre Zahlen sind also veraltet. In China hat ein deutliches Umdenken in der Stromversorgung stattgefunden. Wie im Artikel dargestellt, plant China, seine PV-Anlagen deutlich auszubauen. Einerseits durch Mega-Projekte in der Wüste Gobi und Taklamakan. Und durch das Programm „Whole County PV“, wie im Artikel erwähnt. Hätten Sie den Wikipedia-Artikel wirklich gelesen, dann wüssten Sie, dass der Anteil der Wasserkraft in China im Jahr 2021 bei ca. 16% lag. Im ersten Halbjahr trug Wasser etwa 15% zur Stromversorgung bei, ist also relativ gering. Ebenso wie Kernkraftwerke, die nur ca. 5% zur Energieversorgung beitragen. Das wird sich in Zukunft nicht sehr verändern, denn China baut zwar einige neue Kernkraftwerke, wird aber in naher Zukunft auch alte stilllegen. Per saldo wird sich das ungefähr ausgleichen.

          2. @Doi Ennoson
            Erfahrungsgemäß macht es wenig Sinn, den @ottonorma mit logischen Argumenten und Fakten zu konfrontieren.

            Umso mehr freue ich mich über Ihre Antwort und die äußerst interessanten Fakten darin.

          3. @Ras Putin,
            wer mich anschreibt, bekommt normalerweise eine Antwort.

  2. Klar, China macht jetzt auf Weltrettung, nachdem Deutschland als Vorbild für die Welt etwas schwächelt.
    Wer das glaubt, hat sich auch „impfen“ lassen und ist sich sicher, dass die große Transformation, gesteuert durch die Grünen uns das Heil bringen werden. Lustig ist ja auch immer der Focus des Pro Kopfausstoßes, da ist China auch gar nicht so schlimm. Ich denke, unser Bundeskanzler hat wohl den höchsten pro Kopfausstoß oder unsere eloquente Außenministerin.
    Ich fände es nicht schlecht, wenn das Klima auf der Welt ein wenig wärmer wäre. Dann gäbe es vielleicht weniger Kältetote auf der Welt, deren Zahl immer noch 10 mal sohoch ist, wie die viel zitierten Hitzetoten-

  3. ja das sind dann so installierte PV neben denen ein Diesel Generator läuft… PV wird in China verbaut um die heimische Wirtschaft zu stützen, das backbone sind Kohle und werden AKWs.

    das finnische AKW wurde zu Testzwecken abgeschaltet.

    der pro Kopf Ausstoß in China hat jetzt DE überholt ohne daß er sich verlangsamt. steht
    in eurer eigenen Grafik…

    wie man gerne sagt: Was labert ihr hier?

    1. @Max

      Sie scheinen offenbar meinen Artikel nicht sorgfältig gelesen zu haben.
      1. Wie Sie aus der Graphik ersehen können, endet die Graphik über den CO2-Austoss 2020. Was Sie nicht sehen können, ist daß 2020 der CO2-Austoß pro Person wieder leicht unter dem in Deutschland lag. Die Abb 6 zeigt, daß 2022 der CO2-Austoß wegen den Corona-Massnahmen zurückgeben sind. Wie aus der Graphik und dem Text ersichtlich, wird der CO2-Austoß in den nächsten Jahren zurückgehen. Allerdings sinkt er in Deutschland schneller.

      Diesel spielt bei der Stromgeneration keine Rolle. Wie im Text und in einem früheren Artikel erwähnt, wird der Peak im Ölverbrauch ebenfalls in naher Zukunft erreicht. Ihr Argument entbehrt jeglicher Grundlage.

      Atomkraftwerke tragen nur 5% zur Stromerzeugung bei.

    2. Bei einem schlecht isolierten Haus ist der Wärmeverlust genau so hoch, egal ob die Wärme mit einer fossilen Heizung erzeugt wird, oder über eine Wärmepumpe.
      Allerdings ist die Energie, die von der Wärmepumpe verbraucht wird, nur etwa 1/3 so hoch.
      1/3 aber nur gegenüber von mit Strom direkt beheizten Wohnungen.
      Über den Daumen also etwa die Heizkosten die bei einer Gasheizung entstehen.
      Wenn man mal nachrechnet, ergeben sich bei allen Varianten mit denen eine Wohnung beheizt werden kann, keine besonders großen Unterschiede in den Kosten.
      Nur mit Strom direkt ist schon sehr teuer.
      Aber die Unterschiede bei den Erstellungskosten der Heizungsanlagen sind schon gewaltig.
      Unsere 4 Klimaanlagen haben (ohne Montage) etwa 1.800 Euro gekostet. Mit Montage und 200 Liter Solarboiler auf dem Dach, etwa 5.000 Euro. Warmwasser zu 98% Solar, sonst über eine E-Boiler mt Nachtstromtarif.
      Gegenüber einer Wärmepumpenheizung mit gekoppelter Warmwasserversorgung etwa 35.000 Euro weniger Kosten.
      Jetzt nach über 20 Jahren spielen wir mit dem Gedanken, die Anlagen komplett zu erneuern, zumal wahrscheinlich die EU neue Kältemittel für Klimaanlagen vorschreiben will.
      Einmal mussten wir für die Erstellung der Anlagen etwa 35.000 weniger bezahlen, und diese 35.000 haben sich auf unserem Edelmetallkonto in den ganzen Jahren fasst versiebenfacht.
      Das funktioniert bei Sanierungen auch in Wohnsilos mit heute Etagenheizung.
      Dort wo heute die Heiztherme ist, gegen einen E- Boiler austauschen, und in jedem Raum eine Klimaanlage.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Ist aber doch schon seltsam, dass China seine Kohleferfeuerung drosselt, aber die Kohleimporte aus Russland steigert.

        Chinas Kohleimporte aus Russland stiegen zeitgleich auf den höchsten Wert seit über fünf Jahren. Demnach hat Peking im Juli 7,42 Millionen Tonnen Kohle aus Russland importiert – rund 14 Prozent mehr als noch im letzten Jahr.20.08.2022

        https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-china-erhoeht-oel-und-kohle-importe-aus-russland-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220820-99-455560#:~:text=Chinas%20Kohleimporte%20aus%20Russland%20stiegen,als%20noch%20im%20letzten%20Jahr.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          Würden Sie die Artikel auch lesen, statt immer gleich reflexartig die immer gleiche Litanei abzuspulen, wäre Ihnen sicher folgender Satz aufgefallen:
          „Diese Effekte führen dazu, dass wahrscheinlich schon nächstes Jahr, mit Sicherheit aber in 2025, China seinen Höhepunkt im jährlichen Verbrauch von Kohle erreichen wird und danach kontinuierlich abnehmen wird … Sofern sie überhaupt gebaut werden, werden diese in 2-4 Jahren dem Strommarkt zur Verfügung stehen. Dies ist aber auch der Zeitpunkt, an dem mehr Kohlenmeiler vom Netz gehen, als neue hinzukommen.“

          Während Sie also einen Artikel mit Datenstand Juli 2022 (!!) zu Rate ziehen, behandelt der Artikel die Prognosen der nächsten Jahre.
          Verstehen Sie das?

          1. Ja Johnas Topsch,
            im nächsten Jahr, aber spätestens 2024/ 2025 wird dann alles gut, auch in China.
            Werden dann die zig Kohlekraftwerke auch wieder in China abgerissen, die China 2023 und 2024 noch bauen wird?
            Gut, wer den Versprechungen der grünen Sekte glaubt, die gerade ihre real existierenden ökologische Stromerzeugung in Deutschland demonstrieren, wird auch den Chinesen glauben, dass sie 2025 wieder auf den Pfad der Tugend zurückkehren.
            Die Chinesen werden zurückkehren, aber dann bauen sie in Europa 8 neue Werke, die millionen von hocheffizienten Verbrennermotoren für PKW herstellen.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. @Helmut
            ihre Kommentare werden immer wirrer.
            China baut keine verbrennermotoren. China baut E-Autos.
            sie scheinen überhaupt gar nicht den Artikel gelesen zu haben oder sich mit der Materie irgendwie befasst zu haben. ein kohlekraftwerk zu bauen dauert zwei bis vier Jahre. das heißt auch die kohlekraftwerke die schon im Bau sind ,und das sind die wenigsten , brauchen noch ein bis drei Jahre um ans Netz zu gehen. und wie sie aus einer der Grafiken sehen können, plant China aber spätestens 2025 wesentlich mehr kohlekraftwerke vom Netz zu nehen, als neue hinzuzubauen.
            Und, mein lieber Helmut, sie scheinen völlig zu übersehen dass hier unabhängige Quellen genannt werden und nicht die staatlichen.

        2. @Helmut
          wie aus allen Statistiken deutlich hervorgeht substituieren die Exporte Russlands nach China bei weitem nicht die ausgefallenen Exporte an fossilen Brennstoffen nach Europa. zudem verlangt China von Russland substantielle Abschläge. oder warum sinken die Profite von Gazprom in den negativen Bereich?

          https://finanzmarktwelt.de/china-verweigert-russland-milliardenzahlung-und-verlangt-gas-rabatte-293339/#comment-163498

          https://finanzmarktwelt.de/china-verweigert-russland-milliardenzahlung-und-verlangt-gas-rabatte-293339/#comment-163498

  4. Es ist nicht so wie du denkst! … Mal ehrlich ist das Selbstbetrug oder was bezweckt man mit so einem Artikel .

  5. Sehr guter Artikel zum Thema. Das tut natürlich einigen weh, wenn in Zukunft die Ausrede „aber die Chinesen“ endgültig in sich zusammen fällt. Einzig der Satz, dass das Heizen mit Klimaanlagen „ineffizient“ sei ist nicht nachvollziehbar, denn es handelt sich bei Klimaanlagen um Luft-Luft-Wärmepumpen und die sind sehr effizient.

    1. @Jörg H.
      Den Satz mit Klimaanlagen habe ich eher so verstanden, dass die ständige Kühlung bzw. Heizung mit Klimaanlagen in schlecht gedämmten Gebäuden äußerst ineffizient ist. Also Effizienzbeurteilung im Vergleich zu einer anständigen Dämmung inkl. Thermofenstern. Erschwerend kommt beim Gros aller zum Heizen geeigneten Klimaanlagen noch hinzu, dass sie im Gegensatz zu „echten“ Wärmepumpen nicht für die Warmwasserbereitung ausgelegt sind.

      Ansonsten gilt auch von meiner Seite für den Artikel: 👌👍👍

      P.S. Die Chinesen scheinen rapide an Kredit und Sympathien bei den Westwerte-Gegnern und Putinfreunden einzubüßen. Erst gestern der Schock, dass China wohl nicht ansatzweise die entfallenen europäischen Geldmengen für russisches Erdgas kompensieren kann oder will. Dann die Horrormeldung von wegschmelzendem Barvermögen, von rapiden Gewinneinbußen und erwarteten Verlusten bei Putins Hauptversorger für die Kriegskasse (auch Gazprom-Gerhard dürfte nicht begeistert sein). Und nun auch noch diese Katastrophenmeldung für die Kohlekraft und der massive Zubau Erneuerbarer. Wer weiß, vielleicht besteht zwischen all diesen Meldungen sogar ein Zusammenhang? 😂😁

      1. Westwertegegner und Putinfreunde, es fehlen noch Coronaleugner und Impfgegner, sowie Klimaleugner oder wenigstens Klimakritiker.

        Den verblendeten Ideologen ist nicht zu schade…

    2. @Jörg H.

      Um einen Eindruck zu vermitteln, was ich meine:
      Die Dämmung der Häuser ist quasi nicht vorhanden. Die Fenster sind in der Regel zum Schieben gedacht, entsprechend pfeift der Wind durch. Im Winter schaffe ich es, mein Arbeitszimmer und mein Schlafzimmer halbwegs warm zu bekommen, Wohn/Esszimmer keine Chance. Mit anderen Worten: ein Großteil der Wärme verlässt die Wohnung, ohne daß es das Zimmer geheizt hat. Im Sommer hat man dann das gegenteilige Problem.

    3. Effizient aber nur wenn Sie den Versprechungen der Hersteller glauben.

  6. was machen eigentlich @utonorma oder @Helmut oder @Klempner? die sind so still. die erklären uns doch immer dass die linksversuchten Grünen die Klima Lüge erfinden um Deutschland Arm zu machen. haben die links verseuchten Grünen jetzt auch China übernommen und Wirtschaften China herunter?

    1. Hallo Horst Schlemmer,
      ich habe gewarnt als es noch Sinn machte. Ab 1986 z. B. vor einem kaputten Rentensystem, schon vor der ersten rot/grünen Regierung, wegen der ich Gott sei Dank 2000 Deutschland verlassen habe.
      Ich habe vor der Abschaltung der AKWs gewarnt.
      Ab 2019 sind wir dann hier in Spanien in „volle Deckung“ gegangen. Haben alle Verbindungen mit Banken auf ein Girokonto reduziert, und unseren Langervorrat massiv erhöht, was uns auch sehr über die Lockdowns geholfen hat, denn wir konnten Monate am Pool liegen, während die Schlangen vor den Geschäften im Dorf richtig lang wurden.
      Anfang 2019 hatte ich hier geschrieben, dass nun alles sehr, sehr teuer werden wird, und ich mich nach den Prognosen von Herrn Dr. Krall richten werde.
      Da ich zu 100% in Edelmetalle investiert bin, haben sie seit Anfang 2019 etwa 70% steuerfreien Kapitalertrag eingebracht. Das sind einige Hunderttausende.
      Die Inflation interessiert mich daher nicht besonders, zumal in Spanien auch die Renten mit bis zu 15% 2023 erhöht wurden.
      Jetzt kann ich nicht mehr viel schreiben, denn bis zumind. Ende 2025 fährt Deutschland weiter auf die Wand zu.
      Aber es ist jeden Morgen großes Kino, wenn ich mir die Nachrichten aus Deutschland ansehe.
      Hätte das Jemand so vor 2 Jahren prognostiziert, der wäre für vollkommen irre gehalten worden.
      Ich warte nun mal ab, wie tief das Tal in Deutschland werden wird.
      Es ist eigentlich nur Interesse, weil meine Kinder und Enkel noch in Deutschland wohnen. Hier auf uns hat der Sektenwahn von rot/grün keinen Einfluss.
      Die umgerechnet 14 Atomkraftwerke laufen weiter, und Niemand hat irgendwelche Gedanken über Energieknappheit.
      Natürlich baut Spanien auch weiter „Erneuerbare“ aus.
      Was auch in Spanien etwas einfacher ist, denn Spanien hat etwa 40% mehr Landfläche gegenüber Deutschland, bei nur etwa der halben Bevölkerung.
      Da sind noch sehr viele Berge in unbewohnten/schwachbewohnten Regionen, wo Windräder nicht stören.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. „…Jetzt kann ich nicht mehr viel schreiben…“

        Ja, und das ist sehr angenehm.
        @Horst Schlemmer, Sie sollten keine schlafenden Hündchen wecken.

  7. Wer mit dermassen sinnfreien Wörtern wie „Klimakritiker“ hantiert, kann nicht ernstgenommen werden.

    Da spricht die neogrüne Ideologie, die aktuell gerade dank der sich selber verratenden FDP, versucht Deutschland wirtschaftlich zugrunde zu richten, das Ganze noch, ohne dass für eine Reduktion des CO2 etwas herausschaut.
    Mit betrügerischer Verwendung der Haushaltsmittel.

    Dafür allem was nicht hinhaut, Putin die Schuld zuschiebt.
    Und die eigenen ‚Leistungen“ fernab jeder Realität schön redet.

    Die Verhältnisse in China sind vermutlich etwas komplizierter.
    Die Peaks von irgendwas werden schon bei verlässlichen Zahlen im Westen immer wieder extrem falsch prognostiziert, aber sie wissen genau, wie das in China läuft, wo es kaum eine Zahl gibt, die nicht manipuliert wird…
    Ganz sicher ist jedoch, die Chinesen sind nicht so blöd, wie es die Ampelregierung praktiziert und die werden sjch bei Windflauten genügend Strom haben, ohne dreckigstes amerikanisches Flüssiggas.

    Und dann dauernd den Hinweis auf die wenigen Prozente Atomstrom…

    Schauen sie mal gestern um 09:00 h auf
    https://app.electricitymaps.com/map

    Kurz vor der Znünipause, wo Industrie und Gewerbe auf Volltouren laufen.

    DE praktisch nur Strom aud Kohle und Gas.
    Bei letzerem steht nur Erdgas, aber ich nehme an, es ist Grossteils auch LPG, also noch CO2 schädlicher wie Steinkohle, gekauft zu Abzockerpreisen.

    DE nach Polen und Kosovo mit dem drittdreckigstem Strom in Europa!!!
    Super „Energiewende“…

    Sie holen (gestern 09:00 h) alleine von der Schweiz so viel Strom, wir ihre tausenden Winräder und PV Anlagen insgesamt produzieren!

    Ohne Atomstrom in der Schweiz bekämen sie gar nichts, von FR gar nicht zu reden.
    Sogar von der Tschechei holen sie Dreckstrom.

    Wir Schweizer lachen uns den Ranzen kaputt und liefern Strom aus den Pumpsoeicherwerken, die wir dann mit Gratistrom aus DE wieder füllen, wenn es dem Wind gefällt, wieder etwas kröftiger zu blasen.

    Alles, dank dem wir noch nicht alle Atomkraftwerke abgestellt haben!
    Ansonsten wir den gesamten Wasserstrom für uns selber brauchen würden.

    FMW sollte nicht auch noch helfen, den wirschaftlichen Untergang DE zu beschleunigen oder auch nur rechtfertigen…

    1. @Gautier Blanc. Gibt es bei Ihnen in der Schweiz zur Znünipause schon Schnaps? Anders sind Ihre Phantasien nicht zu erklären:

      Strompreise steigen in der Schweiz dramatisch an, in zwei Jahren um ca. 50%, trotz „Gratisstrom“ aus Deutschland. Wie kann das sein?

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/329740/umfrage/haushaltstrompreis-in-der-schweiz/

      Die Schweiz ist ein klarer Nettoimporteur von Strom, insbesondere in den Monaten Oktober bis März reicht die eigene Produktion nicht aus:

      https://nfp-energie.ch/de/key-themes/200/synthese/22/cards/180

      Deutschland liefert netto wesentlich mehr Strom in die Schweiz als es von ihr bezieht (3.9 TWh)

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/180862/umfrage/stromaustauschsaldo-deutschlands-nach-partnerlaendern/

      Deutschland ist insgesamt Nettostromexporteur mit insgesamt 17.4 TWh an Überschüssen:

      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/HandelundVertrieb/SMARD/Aktuelles/start.html#:~:text=Deutschland%20war%20im%20Jahr%202021,mit%20insgesamt%2017%2C4%20TWh.

      Träumen Sie weiter auf Ihrer Alm!

      1. @Permanix
        Liefern Strom ?
        Sie meinen der deutsche Strom wird unter Preis billigst verkauft, verschenkt oder sogar noch draufgezahlt

        1. ach, @ottomorma….

          Man hört ja oft die Behauptung, daß wir Strom aus Solar & Wind billig exportieren (oder gar verschenken) und dann bei Flaute/nachts teuer einkaufen. Stefan Krempel hat mal das Statistische Bundesamt @destatis angeschrieben und netterweise diese Statistik bekommen die zeigt, daß das Gegenteil wahr ist: Wir bekommen mehr Geld für den Strom den wir exportieren als was wir für den bezahlen den wir importieren.

          langs nochs fürs rechnen?

          https://twitter.com/solarpapst/status/1729948911626825734?t=0Yd-Kts6hzW-43sy1rNcVg&s=19

          1. @Horst Schlemmer. @ottonorma lebt in einer selbsterschaffenen Phantasie-Blase!

        2. @Ottonorma. Belege? Wie immer keine. Zeigen Sie mir einfach die konkreten Abrechnungen in beide Richtungen! Vorher erübrigt sich eine Diskussion.

          1. @Permanix
            Belege ? irgendwo in meinen Unterlagen. Vielleicht auch nur pauschal gemerkt. Ich hatte schon mal gesagt ich bin hier kein Nachrichtenportal,
            das Dokumente mit links sammelt und dann ordnet. Zu was sollte ich mir solche Zahlen aufheben ?Für wen denn ?

          2. @ottonorma. Entschuldigung, wenn ich Sie in Ihrer Phantasiewelt selbstgestrickter Lügen gestört habe und nach Belegen für Ihren Unsinn gefragt habe.
            Pumpen Sie sich weiter auf in Ihrer Blase in der Sie ganz alleine leben – solange, bis sie platzt!

      2. @Permanix,
        Natürlich importieren wir Schweizer viel deutschen Strom, sagte ich ja, wenn er billig oder gratis ist oder wir sogar noch dafür bezahlt werden.
        Stromhandel funktioniert nicht mit Milchmädchenrechnungen.

        Warum wollen es die schon beinahe religiös ideologisch verblendeten Klimawender nicht kapieren?
        DE braucht Strom vor der Znünipause und nicht wenn der Wind weht.
        Schauem sie meinen Link und dzellen sir ihn auf die genannte Zeit.
        Mehr teuren Strom aus der Schweiz, als sämtliche Windräder in DE produzieren!
        Unglaublich!

        Zur Strompreisentwicklung, machen sie doch einen Vergleich DE/CH!
        Bitte die Preise für die Endkunden, Gewerbe und Industrie.

        Warum denken sie, will DE den Industriestrompreis subventionieren?
        Nachdem sie den Strompreis künstlich verteurt haben?
        Das ganze noch mit mehr Dreckstrom aus Kohle unf dreckigem Flüssigas und mehr CO2 im Vergleich zur Vorampel Zeit?

        Natürlich, alles nur und ausschliesslich wegen Putin, wir haben alles richtig gemacht und waschen unsere Hände in Unschuld…
        Und überhaupt sind wir froh, wenn in unserer transformierten Gesellschaft die Industrie verschwindet und die ihr CO2 anderswo in die Luft blasen…

        Aber bitte, alles weiter schön reden und dem ideologischen Wunschdenken ausrichten.

        Bis sie aus ihrer Phantasiewelt von der Realität eingeholt werden.
        Während die AFD immer mehr Wähler bekommt. Gratis und Franko.

        Schade DE…

        1. @Gautier Blanc.

          Viel Spaß mit der Strompreiserhöhung 2024 in der Schweiz!

          https://www.blick.ch/wirtschaft/teuer-schock-beim-strom-schweizer-haushalte-muessen-20-prozent-mehr-berappen-id18912065.html

          Raten Sie mal was die größte Sorge der Schweizer Unternehmen ist? Richtig die Strommangellage!

          https://www.moneytoday.ch/news/risk-barometer-strommangellage-steht-in-der-schweiz-an-der-spitze-der-unternehmensrisiken

          Deutschland hilft der Schweiz gerne und akzeptiert sie notfalls als 17.Bundesland! Wir mögen Euch Schweizer weil Ihr so lustig seid!

          1. @Permanix
            Wir akzeptieren die Znünipäusler nur als neues Bundesland, wenn sie zuvor ihr Korruptionsproblem in den Griff bekommen.

    2. @Gautier Blanc
      Kann es sein, dass Sie unter Wahnvorstellungen leiden? Oder stellen Sie die Fakten nur prinzipiell gerne auf den Kopf?
      Von wegen, die Schweiz liefert aus Pumpspeicherwerken, die dann mit deutschem Gratisstrom wieder befüllt werden… Absoluter Schmarrn!
      Auf der SMARD-Seite der Bundesnetzagentur ist gut zu sehen, dass die Börsenpreise in der Schweiz einen ähnlichen Verlauf haben wie die in Deutschland. Das gilt auch für negative Börsenpreise (siehe 4. Juni). Hier einmal ein Beispiel in stündlicher Auflösung:
      https://www.smard.de/home/marktdaten?marketDataAttributes=%7B%22resolution%22:%22hour%22,%22from%22:1685691991955,%22to%22:1686296791954,%22moduleIds%22:%5B22004410,22004552,8004169,8000259%5D,%22selectedCategory%22:null,%22activeChart%22:true,%22style%22:%22color%22,%22categoriesModuleOrder%22:%7B%7D,%22region%22:%22DE%22%7D
      Hier ist gut zu sehen, dass Deutschland vor allem dann aus der Schweiz importiert, wenn dort die Preise unter oder auf Niveau von denen Deutschlands liegen (6. bis 8. Juni), und exportiert, wenn die Preise gleich oder höher sind (2. bis 4. Juni).

      Betrachtet man einmal das gesamte Jahr, fällt vor allem anderen eines auf. Als die deutschen Atomkraftwerke noch liefen, kaufte die Schweiz unverhältnismäßig mehr Strom in Deutschland ein, weil die Preisdifferenzen bis Ende April deutlich größer waren. Also war es vor allem deutsche Kernkraft aus den südlichen Bundesländern, mit der die Schweizer ihre Pumpspeicher vergleichsweise günstig wieder befüllt hatten.
      https://www.smard.de/home/marktdaten?marketDataAttributes=%7B%22resolution%22:%22week%22,%22from%22:1672527600000,%22to%22:1701644399999,%22moduleIds%22:%5B22004410,22004552,8004169,8000259%5D,%22selectedCategory%22:null,%22activeChart%22:true,%22style%22:%22color%22,%22categoriesModuleOrder%22:%7B%7D,%22region%22:%22DE%22%7D
      Windkraft kann es schon mal gar nicht sein, da schafft es Deutschland doch kaum, die ausreichend in den Süden des Landes zu transportieren, wo sie dringend benötigt würde. Für die Schweiz bleibt da mal gar nichts mehr übrig. Bestenfalls gibt es ein paar Überschüsse aus PV in Bayern und BW.

      Und sehen Sie mal hier: Genau wie zu erwarten war und wiederholt schon seit Monaten hier prognostiziert wurde, beginnt Frankreich wieder, große Strommengen aus Deutschland abzuziehen, kaum dass die Temperaturen etwas sinken.
      https://www.smard.de/home/marktdaten?marketDataAttributes=%7B%22resolution%22:%22day%22,%22from%22:1700607600000,%22to%22:1701644399999,%22moduleIds%22:%5B22004404,22004546%5D,%22selectedCategory%22:null,%22activeChart%22:true,%22style%22:%22color%22,%22categoriesModuleOrder%22:%7B%7D,%22region%22:%22DE%22%7D
      Leider sind das bis zu 10% an Kohlestrom, der zusätzlich erzeugt werden muss.

    3. @Gautier Blanc
      In Ihrem link sieht man die Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Energiewende : so wie man es nicht machen sollte. Daran können sich dann die anderen Länder orientieren.
      Aber diese Vorreiterolle wird den Deutschen immer noch erzählt. Und auf Frankreich wird rumgehackt.
      Deutlicher kann man die Unterschiede nicht darstellen.

      1. @ottonorma. Die Schweiz ist jedes Jahr von Oktober bis März notorisch unterversorgt und ausserdem das Land, welches die höchste Menge an Strom von Deutschland erhält. Kein gutes Beispiel! Aber wenn Ihnen das gefällt? Träumen Sie mit Gautier Blanc weiter.

        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/180862/umfrage/stromaustauschsaldo-deutschlands-nach-partnerlaendern/

        3.9 TWh sind im ersten Halbjahr bereits netto von Deutschland in die Schweiz geflossen und die harte Zeit ab Oktober ist da noch garnicht enthalten. Ich bin mir sicher, dass Sie nicht in der Lage sind andere Daten vorzuweisen – wie immer.

        1. Schlossherr vom Wasserschloss Europas

          Der Perma Nixwisser sollte vielleicht besser vor seiner Grünen Haustüre wischen.
          Die Schweizer Speicherseen sind gerade so voll wie noch nie und der Bericht vom August ist überholt.Zudem haben die Schweizer Hobbypolitiker für alle Fälle vorgesorgt.

          1. Hahahaha, über Ihre short Wetten auf DAX und SP500 lacht inzwischen die ganze Welt!
            Und wie Sie mir vor kurzem stolz Ihre Swingtrades erklärt haben, mit denen Sie vor einer der heftigsten Rallys in der Geschichte all in Short gegangen sind. Glückwunsch!
            Und wählen Sie ruhig Grün. Ich gönne es Ihnen.

      2. Stromversorgung in der Schweiz wird fragiler, so löchrig wie ein Schweizer Käse!

        https://www.srf.ch/news/schweiz/energiewende-stromversorgung-in-der-schweiz-wird-fragiler

  8. @Gautier Blanc
    dass sie keine Ahnung haben, sieht man schon daran, dass sie schreiben, China würde hauptsächlich auf windenergie setzen. dabei setzt China hauptsächlich auf PV.
    ansonsten scheint der Artikel ja einen ziemlichen Nerv bei ihnen getroffen zu haben.
    ja, ja, es ist genau wie beim Klima und beim Wetter wenn es einem in den Sinn kommt, dann schaut man auf den Tag und wenn es einen Sinn kommt dann schaut man auf ein Quartal oder auf ein Jahr. aber niemals auch das Gesamtbild das wäre ja auch zu einfach.

    1. Wenn sie schon nicht lesen können, wie wollen die dann eine Ahnung haben?

      Wo habe ich geschrieben, China setze hsuptsächlich auf Windenergie?
      Im Gegenteil, China sei nicht so blöde, wie die Ampelregierung, und müsse bei Windflauten nicht teures, dreckigstes, amerikanisches Flüssiggas kaufen.

      Die bauen Wind, Sonne, Kohle, Gas und Atom wie die Weltmeister, womit sie dann unter anderem die Solarzellen produzieren, die sie nach DE liefern.
      Die brauchen Energie für die Motorenwerke, die sie in Europa kaufen, usw., usf.

      Dass mein Link ein aktueller Zeitpunkt war habe ich auch so geschrieben.
      Kein extremer und tritt so immer wieder auf.
      Es geht auch um Leistung und nicht Menge.
      Nur Indudstrie und Gewerbe brauhen eben den Strom dann, wenn sie ihn brauchen und nicht wenn es den Ideologen passt, oder übers Jahr verteilt

      Womit ich mich hier verabschiede, wir werden in den nächsten Jahren sehen, was Sache ist…

      1. @Gautier Blanc
        Sie schreiben von „Windflauten“. Warum sollte in einem Land, in dem Windernergie eine untergeordnete Rolle spielt, „Windflauten“ von belang sein?

        Im uebrigen sind Sie derjenge, der nicht lesen kann. Wie Sie den Ausfuehrungen entnehmen koennen, steht dem Zubau von Kohlekraftwerken auch eine entsprechende entnahme entgegen. Wie Sie den Zahlen auch entnehmen koennen, nimmt der Zubau an KKW in den naechsten Jahren netto ab. Mehr KKW’s werden entsorgt, als neu gebaut werden. AKW’s spielen bei der Energieversorgung eine sehr untergeordnete Rolle (5% im 1. HJ 2023).

        Wie aus den Beitraegen anderer Forumsmitglieder hervorgeht, scheinen Sie auch in anderen Bereichen ziemlich falsch zu liegen.

      2. Auf der Weltklimakonferenz (COP) in Dubai schlossen sich 22 Staaten zu einer neue Atomallianz zusammen. Laut einer veröffentlichten Erklärung solle zum Wohle des Klimas die Energieerzeugung aus Atomkraft massiv ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2050 sollten die Kapazitäten verdreifacht werden.
        Dabei sind natürlich großen Industriestaaten – außer ?
        China und Russland haben sich raus gehalten. Die werden ihr Eigending machen und es vermeiden ihre Technik in den Westen zu geben.

        „Zum Wohle des Klimas“ !!!

  9. Eines der wichtigsten Thema gut, aktuell und mit aussagekräftigen Daten dargestellt. Grundlegenden ist auch, daß China eine nachholende Wirtschaftsentwicklung realisierte und einige hundert Millionen Menschen aus der Armut befreite. Klimapoiltik ist nur mit Indien, den afrikanischen Ländern und anderen weniger entwickelten Staaten zu realisieren. Dafür dürfte Chinas Entwicklungsweg ein Vorbild sein.

  10. @Gautier Blanc,
    Sie schreiben von „Windflauten“. Warum sollte in einem Land, in dem Windernergie eine untergeordnete Rolle spielt, „Windflauten“ von belang sein?

    Im uebrigen sind Sie derjenge, der nicht lesen kann. Wie Sie den Ausfuehrungen entnehmen koennen, steht dem Zubau von Kohlekraftwerken auch eine entsprechende entnahme entgegen. Wie Sie den Zahlen auch entnehmen koennen, nimmt der Zubau an KKW in den naechsten Jahren netto ab. Mehr KKW’s werden entsorgt, als neu gebaut werden. AKW’s spielen bei der Energieversorgung eine sehr untergeordnete Rolle (5% im 1. HJ 2023).

    Wie aus den Beitraegen anderer Forumsmitglieder hervorgeht, scheinen Sie auch in anderen Bereichen ziemlich falsch zu liegen.

  11. Tja und wer hat nun recht?

    Eine Frage habe ich die Kommentatoren (ich spreche jedes Lager an): Wenn wir so mit Energie gesegnet sind, und irgendwie alles zum Besten zu stehen scheint, warum sind dann unsere Energiekosten so hoch?

    1. Zitat „Peter“: Warum sind dann unsere Energiekosten so hoch? Weil dezentrale Netze teurer sind als zentrale Netze und aus dem Grund der Doppelstrukturen: Fossile Energieanlagen laufen „leer“ mit oder stehen nur in Bereitschaft. Das muss bezahlt werden und bürdet so jeder erzeugten KWh etwa 25-30% Mehrkosten und ihren entsprechenden CO2-Anteil auf. Aber keine Angst, Letzteres wird nicht mitgezählt. Alles bestens.

    2. @Peter
      Seltsame Frage, und auch noch auf falscher Basis gestellt. Unter Berücksichtigung der Kaufkraftparität – nur so sind sinnvolle Ländervergleiche möglich – liegen die deutschen Energiekosten im Mittelfeld und sind nicht sonderlich hoch.
      Dazu hat Deutschland einen enorm hohen Energieverbrauch im Vergleich zu anderen europäischen Volkswirtschaften (34% mehr als Frankreich, 76% mehr als UK, 99% mehr als Italien, 126% mehr als Spanien). Und wie jeder Ökonom bereits im Grundstudium lernt, je höher die Nachfrage, desto höher der Preisdruck.

      Meine Antwort aus eher faktenbasiert-neutralem Lager lautet: Da die Energieversorger an den europäischen Börsen überall in etwa die gleichen Beschaffungspreise haben, sich aber die Verbraucherpreise am Ende der Kette unterscheiden, kann und muss es an verschiedenen Einflussgrößen zwischen Einkauf und Verkauf liegen. Eine mögliche Auswahl wäre:

      – Marge, Vertrieb und Verwaltungskosten
      – Netzentgelte (866 verschiedene Mittel- und Niedrigspannungs-Netzbetreiber und 4 Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland)
      – Steuern
      – Subventionen und Preisdeckel

      Suchen Sie sich eines oder mehrere davon aus, vermutlich ist es eine Kombination aus allem.

      Das Argument von Doppelstrukturen und Backups könnte man etwas kurzsichtig und oberflächlich betrachtet ebenfalls erwähnen. Allerdings läuft es bei genauerer Betrachtung komplett ins Leere, weil jede nennenswerte (zumindest europäische) Volkswirtschaft auf Erneuerbare umsteigt und daher genau wie auch Deutschland Backups und Speicher für die Residuallast benötigt. Warum das Argument so komplett einseitig immer nur im Zusammenhang mit Deutschland angeführt wird, aber bei den 11 europäischen Ländern mit höherem oder den 4 mit vergleichbarem Anteil an Erneuerbaren nie Erwähnung findet, wird wohl eines der größten Rätsel für lange Zeit bleiben.

      Bei Backups, also vorgehaltener Reserveleistung für Eventualitäten, spielt es keine Rolle, ob die potenzielle Kapazität aus fossilen oder kerntechnischen Anlagen stammt. Im Gegenteil, pro Kernkraftwerk sind rund 500 hochqualifizierte und gutbezahlte Mitarbeiter dauerhaft beschäftigt, zur regelmäßigen Jahreshauptrevision kommen zusätzlich weitere 1400 Arbeitnehmer über mehrere Wochen hinweg dazu.
      https://www.kernenergie.ch/de/faq-detail-421.html
      https://www.kernenergie.ch/de/arbeitsplatz.html
      Zum Vergleich: Statkraft beschäftigt in Deutschland 480 Mitarbeiter für insgesamt 18 Kraftwerke mit 2.700 MW installierter Leistung. Das entspricht der Leistung von zwei Reaktoren der oberen Leistungsklasse.
      https://www.statkraft.de/globalassets/0/.de/newsroom/knapsack_broschure_2020.pdf

      Alles in allem dürften die in absoluten Zahlen betrachteten „hohen“ Energiekosten – ohne Berücksichtigung der Kaufkraftparität – hauptsächlich an den kaiserlichen Margen des Oligopols an Energieversorgern und Übertragungsnetzbetreibern sowie den vergleichsweise hohen Stromsteuern liegen. Im internationalen Ländervergleich gesellen sich die teils immensen Subventionen und Preisdeckel hinzu, die Energieversorgern jede freie marktwirtschaftliche Grundlage entziehen und letztendlich entweder zu Unrentabilität, Insolvenz, Verstaatlichung oder jahrzehntelangen staatsfinanzierten Mindest-Garantiepreisen führen (siehe etwa Frankreich oder Hinkley Point in UK).

      Ihre ursprünglich gestellte Frage „Tja und wer hat nun recht?“ lässt sich leider kaum beantworten, weil die Welt und die Realität nun einmal nicht Schwarz oder Weiß ist. Jede Volkswirtschaft, jedes Land hat andere Voraussetzungen und Anforderungen, was Verbrauch, Fläche, Bevölkerung, geografische Gegebenheiten und eigene Energie-Ressourcen betrifft. In absoluten Maßstäben lässt sich das schon gar nicht bemessen, in relativen wie Pro-Kopf, Pro-Fläche, Pro-Einkommen ist ein Vergleich vielleicht ansatzweise möglich.

      Betrachten wir einmal als Beispiel Spanien mit einem fast identischen Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion.
      Rechnen Sie nun einmal den Energiebedarf Deutschlands auf die Fläche (358 km²) um und berücksichtigen Sie die Bevölkerungsdichte (236 Einwohner pro km²). Dann vergleichen Sie das mit Spanien (506 km² / 95 Einwohner pro km²). Danach beziehen Sie auch noch die geografischen und klimatischen Gegebenheiten mit ins Kalkül.
      Spanien muss nur Portugal und Frankreich mit Strom beliefern, Deutschland steht mit 10 Ländern im europäischen Stromaustausch. Spanien hat deutlich mehr Kapazitäten an Pumpspeicherseen, viel mehr Sonne UND ausreichend konstanten Wind wegen der vielen Küstenlagen.

      So betrachtet, rühmt sich Spanien eines gleichen Anteils an Erneuerbaren, leistet aber aufgrund der naturgegebenen und quasi geschenkten Voraussetzungen nur einen äußerst unzureichenden Beitrag.
      Die skandinavischen Länder hingegen beweisen trotz aller gegensätzlichen und kalten Widrigkeiten sehr beeindruckend, dass der Umstieg auf Elektrifizierung, Wärmepumpen und E-Mobilität so unmöglich nicht sein kann.

      „Tja und wer hat nun recht?“
      Ich persönlich wurde eher werteorientiert und konservativ, an langer Leine, doch mit klaren Grenzen erzogen. Aus meiner individuellen Sichtweise würde ich daher sagen, derjenige, der genug Willen und Verständnis aufbringt und die Dringlichkeit und Notwendigkeit für proaktives Handeln und Wandel erkannt hat. Wer in der Lage ist, die kurzfristigen eigenen Bedürfnisse und Einschränkungen auf global vergleichsweise hohem Niveau dem gesamtgesellschaftlichen Nutzen inkl. Folgegenerationen unterzuordnen.

      1. Wichtige Entwicklungspunkte

        Am 26. Juni 1954 war das Kernkraftwerk Obninsk in der damaligen Sowjetunion das weltweit erste Kernkraftwerk, welches elektrische Energie in ein öffentliches Stromnetz lieferte.

        Am 27. August 1956 ging als erstes kommerzielles Kernkraftwerk der Welt Calder Hall in Großbritannien mit einer Leistung von 50 MW ans Netz.

        1973 ging im kasachischen Aqtau (damals Schewtschenko, UdSSR) der weltweit erste schnelle Brüter (BN-350) in Betrieb, der nicht zu Forschungszwecken benutzt wurde, sondern zur Energiegewinnung; er diente unter anderem zur Entsalzung von Meerwasser.

        Nachdem das Kernkraftwerk Oldbury in Großbritannien, das am 7. November 1967 in Betrieb genommen wurde, Ende Februar 2012 vom Netz genommen wurde,[5] gilt das Kernkraftwerk Beznau (Schweiz) mit dem am 1. September 1969 in Betrieb genommenen Block 1[6] als das älteste noch in Betrieb befindliche Kernkraftwerk der Welt.

        Das im Langzeitstillstand befindliche Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in Japan ist mit seinen sieben Reaktorblöcken und einer installierten Nettogesamtleistung von 7.965 MW momentan die leistungsstärkste Nuklearenergiegewinnungsanlage der Welt.

        Die beiden EPR des Kernkraftwerkes Taishan in China sind momentan mit einer Nettoleistung von jeweils 1.660 MW die leistungsstärksten Reaktorblöcke weltweit.
        Wachstum der Erzeugungskapazität
        Nachdem die ersten zivilen Kernkraftwerke bereits in den 1950er Jahren in Betrieb gegangen waren und in den 1960er Jahren weitere Kraftwerksblöcke errichtet wurden, nahm die zivile Kernenergienutzung insbesondere zwischen 1970 und 1990 einen rapiden Aufschwung. Betrug die weltweite Stromerzeugungskapazität aus Kernenergie 1970 rund 16 GW, so stieg diese in den nächsten zwei Jahrzehnten bis 1990 auf 328 GW.[7] Danach verlief die Entwicklung deutlich langsamer. 2005 betrug die installierte Leistung 369 GW, 2011 waren es 366 GW.[1] Ende 2021 befanden sich offiziell 50 Kernkraftwerke im Bau, bei vielen dieser Reaktoren war die Fertigstellung jedoch fraglich. So befanden sich 11 dieser Reaktorblöcke bereits seit den 1980er Jahren im Bau.[8] 12 Anlagen waren in China in Bau. Im November 2018 waren laut PRIS 454 Reaktoren mit 400,285 MW Nettoleistung in Betrieb, bis März 2023 waren diese auf 422 Reaktoren mit 377,891 MW geschrumpft.

        Größte Windturbine : 16 MW

        https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/windturbine-rekord-energieerzeugung-welt.html

        Leider nur ca. 31 Jahre nutzbar ,muss ersetzt werden. Wenn man es schafft die Betonfundamente zu behalten ,wird es wahrscheinlich auf diesen MIX von KKWs +Windkraft hinauslaufen .Wenn man die die Kosten der gesamten Lebenszeit und damit letztendlich dieKosten des Endkunden betrachtet.

    3. @ Peter

      Ich finde die Frage ist die richtige Frage.

      Wir träumen ja davon unsere Energieversorgung fast ausschließlich auf Wind und Sonnenenergie basierend aufbauen zu können. Dazu muss erst einmal eine Infrastruktur erschaffen und Milliarden, wenn nicht Billionen Euros (Inflation läst grüßen) investiert werden.

      Und um Wählergruppen zufrieden zu stellen, scheute man nicht davor zurück hastig und ohne Plan B Kraftwerke stillzulegen und sich als unerwünschten Nebeneffekt von Gasimporten abhängig zu machen.
      Und nebenbei will man noch einen Wohlfahrtstaat politisch aufrechterhalten und gleichzeitig die Industrie zu einer Dienstleistungsgesellschaft transformieren.

      Hier ein passender Artikel über Träume und Realitäten:

      https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/uranaktien-deutschland-tr%C3%A4umt-die-welt-wacht-auf-und-braucht-uran/ar-AA1kYSS0?rc=1&ocid=winp1taskbar&cvid=890b0c5ca57345f78216f3b04579fef8&ei=16

      Gut wer als Investor sich nicht von falschen Versprechungen und Träumereien hat leiten lassen und in Uranaktien investiert hat.
      Das ganze politisch verkorkste System fliegt uns gerade um die Ohren, aber es wird fleißig weiter geträumt und mit vollen Händen Geld, welches nicht da sein dürfte, aus dem Fenster geworfen.

      Aber wer einen tollen Job hat und viel arbeitet, der gibt vielleicht bald gerne wie Sankt Martin einen Teil ab. Wenn es nach der SPD geht dann bleibt aber nur noch die Mütze und nicht mehr der halbe Mantel😁

      Da werden dann einige wieder etwas Bodenständiger und werden bereifen, das man sich manche Dinge auch Leisten können musss. Dann ist es nur zu Spät.

      Gewissermaßen sind die Träumer ja Opfer der Niedrigzinspolitik der letzten Jahre. Man dachte man kann so jeden unwirtschaftlichen Unsinn machen und finanzieren. Die Realität wird eine Andere sein.

  12. 1GW installierte Leistung Solar produziert in China im Jahr a0,19 GW im Schnitt (vgl. Deutschland 0,1 – 0,12GW). Somit produziert die neu gebaute Kohle mit der im Artikel angegebenen Jahresarbeitszahl von 0,49 also 1,6 mal mehr Strom als PV.
    Die Aussage, China könne nun seinen Bedarf nur mit CO2-armem Strom decken ist schlicht und einfach falsch. Weder vom Jahresertrag her möglich noch bei Aspekten wie Netzstabilität.

    Horst Schlemmer:
    Bitte googeln sie „At COP28, Countries Launch Declaration to Triple Nuclear Energy Capacity by 2050, Recognizing the Key Role of Nuclear Energy in Reaching Net Zero“

    1. und warum sollte ich das tun? @Bernhard Knoll

  13. „Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen, und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“
    — Abraham Lincoln

  14. Permanix weiss wirklich nix

    Als Permanichtswisser kommt der Permanix seinem Nicknamen schon sehr nahe.Reiner Unsinn den er da verbreitet.
    Fakt ist:
    Die Schweiz hat früher den Überschussstrom mit langfristigen Verträgen billig ins Ausland verkauft.Beim starken Preisanstieg entstand damit ein riesiger möglicher Spekulationsverlust.Der Staat musste einen Rettungsschirm von 4Mia.über die Firma Axpo spannen. Diese Woche vermeldete die Axpo einen Gewinn von 4Mia.und der Rettungsschirm wurde aufgelöst.
    Der Überschusstrom wird in Zukunft zur Füllung der bestehenden und neuen Speicherseen verwendet und nicht mehr ins Ausland verschenkt. ( Wer wird da wohl benachteiligt ? ) Zudem sind Speichersseen die einzigen natürlichen Batterien.
    Als Wasserschloss Europas wird die Schweiz bei vernünftigem Handeln in Sachen Wasser und Strom einen Riesenvorteil haben.
    Sie könnten auch die Wasserkosten vergleichen, die so tief sind, dass Autowaschalagen und Klospülungen noch mit Trinkwasser betrieben werden, während die Nachbarn Italien und Frankreich sogar die Schweiz um mehr Wasser bitten.

    1. @Nixwisser. Nehmen Sie doch einfach mal Stellung zu den unten aufgeführten Fakten und teilen Sie mir mit wie es um Ihre ach so tollen Short-Wetten auf Dax und SP500 steht, zu denen Sie sich gerne totschweigen!

      Strompreise steigen in der Schweiz dramatisch an, in zwei Jahren um ca. 50%:

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/329740/umfrage/haushaltstrompreis-in-der-schweiz/

      Die Schweiz ist ein klarer Nettoimporteur von Strom, insbesondere in den Monaten Oktober bis März reicht die eigene Produktion nicht aus und das Jahr für Jahr:

      https://nfp-energie.ch/de/key-themes/200/synthese/22/cards/180

      Deutschland liefert netto wesentlich mehr Strom in die Schweiz, als es von ihr bezieht (3.9 TWh)

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/180862/umfrage/stromaustauschsaldo-deutschlands-nach-partnerlaendern/

      Deutschland ist insgesamt Nettostromexporteur mit insgesamt 17.4 TWh an Überschüssen:

      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/HandelundVertrieb/SMARD/Aktuelles/start.html#:~:text=Deutschland%20war%20im%20Jahr%202021,mit%20insgesamt%2017%2C4%20TWh.

      Die größte Sorge der Schweizer Unternehmen ist die Strommangellage:

      https://www.moneytoday.ch/news/risk-barometer-strommangellage-steht-in-der-schweiz-an-der-spitze-der-unternehmensrisiken

      Im Übrigen bin ich mit dem Schweizer Markt bestens vertraut, weil ich dort u.a. zwei Unternehmen besitze. Der Nixwisser und vor allem Nixkönner sind nachweislich Sie!

      1. Permanix weiss immer noch nichts

        Kann Permanichts nicht lesen. Beiträge aus dem Jahre 2019 sind wohl nicht mehr relevant. Die Schweiz baut neue Speicherwerke und wir den Überflusstrom im Sommer nicht mehr ins Ausland verschenken.Un wenn die Grünspäne zustimmen werden die bestehenden Stauseen noch erhöht und ausgebaut.

        1. Die Daten über das Stromtauschsaldo sind brandaktuell. Klarer Nettoexport von Deutschland in die Schweiz! Sie lügen, sobald Sie die Tastatur berühren.

          1. @Permanix
            Die Daten von Statista sind nicht ganz brandaktuell, weil sie sich auf das 1. Halbjahr beziehen.
            Das spielt aber keine große Rolle, und prinzipiell liegen Sie natürlich in allem richtig, was Sie zu dem Thema schreiben.
            Siehe dazu auch meinen Kommentar etwas weiter unten. Dort wird dargelegt, von wo und wohin die Schweiz tatsächlich den Großteil im- und exportiert:
            https://finanzmarktwelt.de/energiewende-made-in-china-die-abkehr-von-der-kohle-293353/#comment-163780

          2. @Andreas Wieninger. Ich habe schon gesehen, dass die Statistik das erste Halbjahr 2023 betrifft. Da ist allerdings auch schon die zweite Hälfte der Unterdeckung in der Schweiz, die regelmäßig von Oktober bis März entsteht, enthalten. Ich erwarte nicht, dass sich das zwischen Juli und heute wesentlich geändert hat.
            Interessant ist Ihre Recherche über die großen Mengen der „Durchströmung der Schweiz“ von Frankreich bis Italien. Das Land gleicht einem riesigen Durchlauferhitzer :-)

          3. @Permanix
            Meine Zahlen beziehen sich nicht auf die grenzüberschreitenden physikalischen Stromflüsse, sondern auf den Handel zum Zwecke des Eigenverbrauchs. Der ist zwar natürlich auch grenzüberschreitend, aber verbleibt dann sozusagen im Importland. Dazu gibt es explizit zwei unterschiedliche Statistiken.

            Im bisherigen Jahr hat die Schweiz leichte Exportüberschüsse. Die Handelsdimensionen sind jedes Jahr ziemlich die gleichen, mal gibt es ein paar Importüberschüsse, im nächsten Jahr ein bisschen Exportüberschüsse.
            Aber in einem liegen Sie völlig richtig. Die Schweiz – wie im übrigen auch Frankreich – generieren jedes Jahr von Oktober/November bis Februar/März massive Importüberschüsse; das ist genau dann, wenn der Strom erfahrungsgemäß am teuersten ist. Und im Sommer – falls der nicht allzu trocken und zu heiß ist – produzieren ihre unflexiblen Kernkraftwerke zusätzlich zu den EE stetige Überschüsse, die dann auf Teufel komm raus zu ohnehin schon jahreszeitlich bedingt tiefen Börsenpreisen verscherbelt werden müssen.

            Wo wir schon beim Thema Import, starke Nachfrage und hohe Preise sind: Ich finde es immer sehr lustig und amüsant, wenn irgendwelche Schlauberger es so darstellen, als würde nur immer Deutschland Strom zukaufen müssen, wenn er besonders teuer ist. Doch was passiert, wenn Deutschland gerade eine hohe Nachfrage generiert? Der Strompreis in dem entsprechenden Land steigt vorübergehend, was natürlich bedeutet, dass auch die eigenen Energieversorger in dem Land ihren Kraftwerksbetreibern höhere Preise entrichten müssen (zumindest dort, wo es freie Märkte und keine sozialistisch verstaatlichten Energiekonzerne gibt). Und wenn in Deutschland gerade Überschüsse zu Tiefpreisen vorhanden sind, profitieren davon natürlich auch die heimischen Energieversorger, nicht nur das Ausland.
            Doch bei unseren Dauerkritikern mit Denkblockade klingt es immer so, als würde ein ganzes Land als Klumpeneinheit, ein Staat als Ganzes den Strommarkt betreiben. In Wirklichkeit profitieren einfach mal mehr die Stromerzeuger, mal sind es die Energieversorger. Am Ende gleicht sich alles aus.

            Die übelste Ausgeburt in diesem Jahr war dieser neu aufgetauchte Nickname @Gautier Blanc. Der hat sich doch tatsächlich die schlimmste Stunde des ganzen Jahres herausgepickt und das gleich für alle Zeiten verallgemeinert. Wobei natürlich selbst die zwei Stunden lang anhaltenden „Rekord“-Strompreise von 220 €/MWh nicht wirklich nach Untergang und Katastrophe klingen. Nur zwei Tage zuvor gab es genau zur „Znünipause“ bei gleicher Last einen deutlichen Stromüberschuss durch gute Windverhältnisse, und dennoch lag der Börsenpreis mit 150 €/MWh nicht so viel tiefer, wie zu erwarten wäre.
            Am selben Tag um 17 Uhr, wo die Last ebenfalls immer vergleichbar hoch ist wie um 9 Uhr, lag der Preis sogar bei 250 €/MWh, obwohl noch immer Produktionsüberschüsse vorhanden waren. Am monierten Herauspickli-Extrem-Tag um diese Zeit lag der Börsenpreis aber sogar „nur“ bei 230 €/MWh.*

            Möge der angebliche Schweizer Held uns das doch im Rahmen seiner glorreichen Thesen plausibel erklären.
            Ich hätte da so einen kleinen Tipp für ihn: Am 29.11. wurden zu den erwähnten Tageszeiten fast die gleichen Mengen in die Schweiz und nach Frankreich exportiert, wie sie am 01.12. von dort importiert wurden. Was wiederum bedeutet, Importe und Exporte spielen preislich kaum eine Rolle, egal ob sehr viel oder gar kein Wind weht. Frankreich und die Schweiz bezahlen vergleichbare Preise für deutschen Strom, wie es umgekehrt der Fall ist.*

            All diese Clowns reden ständig von Geisterfahrern und merken gar nicht, dass die einzige Einbahnstraße mit extremer Staugefahr in ihren Denkapparaten abläuft 😃

            * (Quelle für die genannten Daten sind die Strommarktdaten der Bundesnetzagentur auf der Statistikseite SMARD).

          4. Kommentar gehört hier hin:

            @Andreas Wieninger. Ich wundere mich auch über die Beiträge von einigen lustigen Leuten hier. Der Strom kennt aber am Ende keine Grenzen, weil benachbarte Länder unheimlich von den gegenseitigen Synergien profitieren und eng miteinander verbunden sind, insbesondere in Richtung der Landesgrenzen. Ohne Austausch würde jedes Land ein Inseldasein führen. Man stelle sich den Mehraufwand vor.
            Die notorischen Stänkerer hier im Forum, versuchen ständig zu stigmatisieren, Personen in Gruppen einzuteilen und mutmaßliche Eigenschaften auf diese allgemein zu übertragen. Das hat System und ist Teil deren DNA!
            Jetzt versuchen Sie es sogar schon mit der Herkunft des Stroms. Irgendwie total verrückt! Doch der Strom hat keine Seele und kann nicht beleidigt werden. Das bereitet Einigen hier wohl ziemliche Kopfschmerzen. Und zuhause fragen die sich dann welcher Strom da wohl gerade aus der Steckdose kommt und ob der „lie

      2. Die Grosskotzer vom Norden haben Null Ahnung und sie reden nur von der Vergangenheit.Die Hobbypolitker haben umgehend auf die mögliche Energiekrise reagiert und sind daran die Selbstversorgung von Energie und Lebensmitteln stark zu erhöhen. In wenigen Monaten wurden auch grosse Reserve Gas/ Öl Kraftwerke aufgebaut die noch gar nicht gebraucht wurden.
        Typisch deutsch, sie reden von der Vergangenheit und verbrennen das Geld der nächsten drei Generationen

        1. Die Daten über das Stromtauschsaldo sind brandaktuell. Immer noch klarer Nettoexport in 2023 von Deutschland in die Schweiz! Dass die Schweiz was tun muss, ist denen auch so langsam klar geworden. Die Eidgenossen brauchen halt immer etwas länger. Aber Sie verwechseln ganz offensichtlich Gegenwart und Zukunft, wie Ihnen die Daten klar aufzeigen, sofern Sie in der Lage sind diese zu lesen. Das Minuszeichen vor der Zahl sollten auch Sie erkennen können.
          Mit der kräftigen Strompreiserhöhung in 2024 möchte man nun u.a. die notwendigen Investitionen finanzieren. Umsonst gibts halt nichts – auch nicht in der Schweiz. Ich bin an der Sache viel näher dran als Sie glauben.

          1. @Andreas Wieninger. Ich wundere mich auch über die Beiträge von einigen lustigen Leuten hier. Der Strom kennt aber am Ende keine Grenzen, weil benachbarte Länder unheimlich von den gegenseitigen Synergien profitieren und eng miteinander verbunden sind, insbesondere in Richtung der Landesgrenzen. Ohne Austausch würde jedes Land ein Inseldasein führen. Man stelle sich den Mehraufwand vor.
            Die notorischen Stänkerer hier im Forum, versuchen ständig zu stigmatisieren, Personen in Gruppen einzuteilen und mutmaßliche Eigenschaften auf diese allgemein zu übertragen. Das hat System und ist Teil deren DNA!
            Jetzt versuchen Sie es sogar schon mit der Herkunft des Stroms. Irgendwie total verrückt! Doch der Strom hat keine Seele und kann nicht beleidigt werden. Das bereitet Einigen hier wohl ziemliche Kopfschmerzen. Und zuhause fragen die sich dann welcher Strom da wohl gerade aus der Steckdose kommt und ob der „lieb“ oder „böse“ oder sogar „ganz böse“ ist?

    2. @Multinick
      In Ihrer Argumentation steckt ein schwerwiegender Denkfehler. Da Atomstrom ja angeblich dauerhaft so unschlagbar günstig ist und zudem in den Gestehungskosten völlig unabhängig von Preissteigerungen durch Gas, können auch keine Spekulationsverluste entstehen. Schlimmstenfalls handelt es sich um entgangene wesentlich höhere Spekulationsgewinne, was jedoch kein Grund für einen milliardenschweren Rettungsschirm ist.

      Die Stromhandelsbilanz der Schweiz mit Deutschland ist seit mindestens 10 Jahren etwa ausgeglichen und mengenmäßig eher zu vernachlässigen. Allerdings importiert die Schweiz seit jeher enorme Mengen aus Frankreich (deutlich mehr als die Hälfte der Gesamt-Importe) und exportiert im Gegenzug etwa die gleiche Menge nach Italien. In beiden Fällen handelt es sich um die 3- bis 4-fache Menge im Vergleich zu Deutschland.

      Wie jemand angesichts solcher Zahlen dieses Märchen von Gratisimporten und teuren Exporten ausschließlich im Austausch mit Deutschland konstruieren kann, bleibt ein Rätsel. Vor allem angesichts der Tatsache, dass niemals irgendwelche Belege dafür geliefert werden, verbleibt diese Behauptung im Reich von Spekulation und Wunschdenken, bis das Gegenteil nachgewiesen wird.

      Zudem fällt ein weiterer ungelöster Widerspruch zwischen Ihnen und dem Znünipäusler auf: Während Sie davon fabulieren, dass die Schweiz den Überschussstrom ins Ausland verschenkt, jodelt uns der Andere das Gegenteil von exorbitant teuren Exporten und geschenkten Importen vor.
      Können Sie beiden sich vielleicht mal auf einen gemeinsamen Nenner einigen?
      Oder tun Sie es lieber nicht und widerlegen sich weiter gegenseitig, das spart uns anderen Kommentatoren viel Zeit und Mühen.

      So ganz frei von Dürreproblemen ist die Schweiz übrigens seit einiger Zeit auch nicht mehr: „Die gelieferte Wasserkraft wurde zu 68% in der Schweiz produziert (2021: 76%). Das Jahr 2022 war sehr trocken mit einer entsprechend tieferen inländischen Wasserkraftproduktion.“
      https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-97643.html

  15. Scholzomat lässt grüssen

    @ Andreas Wieninger,es gibt einen kleinen Unterschied in Sachen Korruption, die Schweizer Banken hatten einige Skandale, die hauptsächlich von US- Managern verursacht wurden. Es wurde heftig aufgeräumt und die Schweiz steht international in Sachen Korruption sehr gut da, während die deutschen Korrupteure noch immer in höchsten Regierungsstellen sich durchzulügen versuchen.
    Die deutsche Überheblichkeit bestätigt sich wieder einmal mit solchen arroganten Kommentaren

  16. Shorti mit Doppelwumms

    @ Permanichts, über den DAX – Short Verkauf bei 16490 und Glattstellung bei 15270 Pt. lache nur ich, weil ich normal meine Trades nicht bekannt gebe und die Restwelt nichts davon wissen muss.Wenn schon würde ich dann auch meine Verluste melden und nicht wie sie nur immer mit Gewinnen bluffen.Ich werde bei der nächsten Abwärtswelle wieder einsteigen und die Bewegung ein zweites Mal mitnehmen.
    Komisch auch ,dass sie oft Shortis kritisieren und selber fast immer mit Shorts brillieren ?

    1. @Doppeldumm! Schauen Sie mal was Sie am 08.11.23 gepostet haben:

      Entspannter Swingtrader
      8. November 2023 10:12 Uhr
      Anleger @ Angeber, nach ihrer Definition bin ich trotzdem ein guter Anleger. Seit Ende Juli Short im DAX bei 16499 mit Zwischengewinn am Sept.Verfall. S&P Short mit 4554 Pt. . Bärenmarktrallys nütze ich für Aufstockungen.Ich mache als Swingtrader mit wenigen Trades sehr gute Resultate.

      Sie haben Ihre Shorts aufgestockt! So ein Schwachsinn bei dieser Dynamik nach oben. Hahaha, die ganze Welt lacht über Sie. Obwohl Sie Ihre angeblichen Short-Einstiegspunkte im Nachhinein veröffentlicht haben und diese sicher gefaked sind, wurden diese inzwischen auch schon wieder pulverisiert. Der Markt ist so dynamisch, dass Sie nicht mehr mit Ihren Lügen hinterkommen.

      Entscheidend ist das Timing und das ist grottenschlecht bei Ihnen! Vielleicht sollten Sie einmal Ihren Swinger-Club wechseln ?

      1. @ Permanix, sie sind Dreifachdumm. den DAX habe ich mit grossem Gewinn glattgestellt, der S&P ist nur leicht im Minus und wegen des Idiotenrallys habe ich noch nich aufgestockt. Von Anfängern brauche ich keine Belehrungen über Timing, ich habe schon getradet als sie noch in die Windeln geschissen haben.Übrigens braucht die Schweiz keine Belehrungen von der schlechtesten Regierung der Welt, sie reden immer noch von Energiezahlen der Vergangenheit, die Schweizer Regierung wird auch dieses Problem besser lösen als die Grünspäne vom Norden.Sie sollten besser ihr Konto in Griff halten als mir Trades zu unterstellen,die ich noch nicht gemacht habe.Die Sonne lacht über Spanien, die ganze FMW lacht über den ALLESNICHTWISSER Permanix.

        1. @Unendlichdumm

          Getroffene Hunde bellen!
          Und jetzt sind Sie wütend, weil Sie die Wahrheit über sich gelesen habe und meine Argumentation zu 100% stichhaltig ist. Sie verlieren zum wiederholten Male die Kontrolle – wie bei Ihren regelmäßig schlechten Trades!

          Sie replizieren mein wording, weil Ihnen die eigenen Worte fehlen. Einfach herrlich wie Sie abgehen – wie eine Rakete. So macht es erst richtig Spaß mit Ihnen 🤣. Bin jetzt schon gespannt auf Ihre Antwort. Sie sind sicherlich noch steigerungsfähig.

          PS: Bezeichnend, dass Sie sich mit @Doppeldumm angesprochen fühlen, obwohl Sie sich doch irgendwie anders genannt haben. Blicken Sie eigentlich selbst noch durch wie Sie heißen und wer Sie sind???

  17. Interessanter Artikel über die Stromversorgung der Schweiz in der Zukunft. Der Import im Winterhalbjahr nimmt sogar noch dramatisch zu. Ohne die Nachbarländer kann es daher lange dunkel werden. Die weißen Balken „Nettoimporte“, in der zweiten Grafik, sehen bedrohlich aus!

    https://www.strom.ch/de/wissen/stromproduktion-stromkennzeichnung

  18. @ Permanichts, wenn sie meine Trades so gut zu kennen wissen, sagen sie mir einmal wie ich in den letzten Jahren über 4400K erarbeitet habe. In meinem Horoskop steht heute ,dass ich mich nicht mehr mit Dummköpfen befassen sollte, somit werde ich nur noch von Zeit zu Zeit ihre Besserwisserei und Schlemereien aufdecken.

    1. Solange Sie mir gegenüber nicht unverschämt und beleidigend sind, können Sie machen was Sie wollen.

      Sie müssen einfach mal reflektieren wie Sie Ihre Diskussionen hier eröffnen. Schauen Sie sich z.B. oben an wie Sie mich hier zu dem Thema erstmalig ansprechen (6. Dezember 2023 10:46 Uhr). Das ist unter aller Sau und gehört eigentlich auch von der Redaktion unterbunden!

      PS: Absolute Beträge sagen im Übrigen rein garnichts über eine Performance aus. Erst wenn dieser ins Verhältnis zum Kapitaleinsatz gesetzt wird, hätte es eine gewisse Aussagekraft. Nur als Beispiel, für Apple wäre ein Gewinn von einer Milliarde pro Jahr ein Witz, als pure Zahl hört sich das für viele Leute sicherlich sehr hoch an.

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