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US-Staatsverschuldung überschreitet die nächste Billionen-Grenze!

Claudio Kummerfeld

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am

Weißes Haus in Washington DC - US-Staatsverschuldung überschreitet Billionen-Grenze

Die US-Staatsverschuldung überschreitet aktuell die nächste Billionen-Grenze! Die offizielle Statistik des US-Finanzministeriums veröffentlicht dazu immer Daten mit ca zwei Werktagen Verzögerung. Daher weiß man aktuell, dass die US-Staatsverschuldung am letzten Donnerstag die Grenze von 23 Billionen Dollar überschritten hat! Exakt liegt die Summe derzeit bei 23,008 Billionen US-Dollar. Die folgende Grafik zeigt die offizielle Tabelle, wo man Tag für Tag die Entwicklung des Schuldenstandes sehen kann.

US-Staatsverschuldung steigt immer weiter an

Wir haben schon mehrmals darüber berichtet. Weil die US-Staatsverschuldung im März ihre offiziell festgelegte Höchstgrenze bei 22,02 Billionen US-Dollar erreicht hatte, stieg sie von März bis Ende Juli zumindest in der offiziellen Statistik gar nicht weiter an. Natürlich stiegen die US-Staatsschulden auch in diesem Zeitraum stetig weiter an. Aber sie wurden entweder versteckt oder optisch in die Zukunft verschoben. Dann ab Anfang August, als man sich im Kongress geeinigt hatte bis 2021 erstmal freie Fahrt für mehr Schulden zu geben, wurden alle versteckt gemachten und künstlich verschobenen Schulden auf einen Schlag offiziell nachgebucht, und so sprang die Verschuldungssumme an einem Tag um 292 Milliarden Dollar nach oben.

Aber abgesehen von solchen Buchungsanomalien, die immer wieder auftreten, steigt die US-Staatsverschuldung kontinuierlich an. Barack Obama und sein Vorgänger George Bush Junior schafften es in ihren Amtszeiten die Staatsschulden grob gesagt zu verdoppeln. Donald Trump wird das wohl nicht ganz schaffen, dennoch wird die Schuldenlast auch unter ihm dramatisch ansteigen. Es ist eine logische Schlussfolgerung. Denn wenn man die Steuern so dramatisch senkt wie Donald Trump, explodiert die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben zwangsläufig (katastrophal steigende Budget-Lücke). Um die gesamten Steuereinnahmen auch bei deutlich niedrigeren Steuern steigen zu lassen, hätte es ein noch viel stärkeres Wirtschaftswachstum in den USA gebraucht.

Die US-Konjunktur brummt, aber sie müsste dafür noch viel, viel stärker brummen. Donald Trump hat für dieses Fehlen einer noch stärker brummenden Konjunktur schon längst einen Sündenbock gefunden. Die US-Notenbank Federal Reserve sei schuld, dass die US-Konjunktur nicht noch viel besser laufe (erst letzte Woche jüngster Angriff). Trump hat die Fed nun schon gefühlt tausendmal per Twitter massiv angegriffen, dass sie keine Ahnung habe. China sei nicht das Problem, sondern die Fed, die einfach nicht die Zinsen drastisch senke. Denn mit Nullzinsen könne die US-Wirtschaft noch viel stärker brummen, dank billigem Geld.

Donald Trump verantwortet 3 Billionen Dollar Zuwachs

In gerade mal zehn Monaten haben die USA ihre Staatsverschuldung um nun mehr als 1 Billion Dollar steigen lassen, denn am 31.12.2018 stand sie noch bei 21,97 Billionen Dollar, und jetzt wie gesagt bei 23,008 Billionen Dollar. Als Donald Trump im Januar 2017 sein Amt antrat, lag die US-Staatsverschuldung noch bei 19,947 Billionen Dollar. Also kann man von einem 3 Billionen Dollar Zuwachs in seiner bisherigen Amtszeit sprechen. Aber wie gesagt… seine Vorgänger waren auch nicht besser!

US-Staatsverschuldung Tabelle auf Tagesbasis

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    TM

    4. November 2019 12:46 at 12:46

    „Donald Trump wird das wohl nicht ganz schaffen,“

    ABwarten….wenn er tatsächlich wiedergewählt wird, sollte er das locker schaffen.

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Börse: Chancen und Risiken – welche Anlageklassen werden boomen?

Redaktion

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Die Börse hat den Corona-Crash scheinbar überwunden – die Aktienmärkte handeln an Allzeithochs, den Notenbanken sei Dank! Wie aber geht es nun weiter, mittel- bis langfristig?

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Homm analysiert in folgendem Video verschiedene Anlageklassen: Edelmetalle, Rohstoffe, Nahrungsmittel, Kryptowährungen, Anleihen und Aktien. Was dürfte in den nächsten Jahren am besten funktionieren? So oder so: „Wir befinden uns in einer spannenden, hochriskanten Dekade“, sagt Florian Homm. Aber angesichts der finanziellen Repression gehe aber eben kein Weg an der Börse vorbei, so Homm. Dabei zeigt er fünf Szenarien auf:

An der Börse geht angesichts der finanziellen Repression kein Weg vorbei

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Aktiensplit bei Tesla – folgen andere bald nach?

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Es ist Thema in vielen Wirtschaftsteilen der Medien – der Aktiensplit von Tesla und die extreme Kursreaktion eines Automobilherstellers, der schon zuvor fast so viel wert war wie alle Autoproduzenten Europas. Passt natürlich auch ins Schema von Elon Musk, der einen gigantischen Optionsvertrag besitzt, der ihm beim Erreichen hoher Werte in punkto Marktkapitalisierung Zuteilungsrechte eröffnet, die es so noch nicht gegeben hat. Zig-Millionen an Aktien in Stufen bis zu einem Unternehmenswert von 650 Milliarden Dollar, wie im Artikel vom 24. Juli dargelegt.

Der Aktiensplit zum Monatsende

Durch den exponentiellen Anstieg der Aktie von Tesla von 400 Dollar zu Jahresanfang bis auf fast 1800 Dollar, Mitte Juli und in sechseinhalb Monaten, war nicht nur ein Fahnenstangen-Chart entstanden, der nach Korrektur schreit, sondern auch ein psychologisches wie auch praktisches Problem entstanden. Für Millionen Kleinanleger, vor allem die vielen Neuen des Jahres 2020, war das Papier einfach zu teuer. Claudio Kummerfeld hat gestern die Wirkung der Fünftelung des Aktienpreises in einem Artikel beschrieben. Und es hat funktioniert. Am Tag nach der Ankündigung, einen Aktiensplit zu machen, erreichte die Aktie im New Yorker Handel 1585 Dollar und schloss bei 1554 Dollar, sagenhafte 13 Prozent im Plus, obwohl sich fundamental deshalb schon rein gar nichts geändert hat. Bei Beurteilung der Börsenreaktion von Tesla muss man aber die besondere Situation bei diesem Highflyer berücksichtigen. Einer der „meistgeshorteten“ großen Titel, bei dem die Leerverkaufsquote schon einmal 25 Prozent des Free Floats ausmachte. Zuletzt waren es immer noch über 10 Prozent oder 14 Millionen und da kann jede positive Meldung einen Pain Trade auslösen, in Form der berüchtigten Short Squeezes.

Nichtsdestotrotz gibt es Anleger, die keine Aktien mögen, weil sie optisch sehr teuer wirken. Als ob eine Deutsche Bank mit 8 Euro attraktiver wäre als eine Allianz mit 180 Euro.

So hatte kürzlich erst die Ankündigung von Apple, einen Aktiensplit von 4 zu 1 zu planen, Furore gemacht.

Ende August gibt es dann viermal so viele Papiere des wertvollsten Unternehmens der Welt. Statt etwa 455 Dollar wie am gestrigen Tag würde das Papier dann nur noch etwas mehr als 110 Dollar kosten. Die angekündigte Aktiensplit hatte selbst bei einem Wert mit einer Marktkapitalisierung von über 1,9 Billionen Dollar große Wirkung und ließ den Kurs nachbörslich um sechs Prozent in die Höhe schnellen. Diese Reaktion macht Anleger neugierig und man hält Ausschau nach Titeln, die optisch teuer sind und wo sich das Management zu so einem Schritt entscheiden könnte. Nach Ansicht von Experten sollten Aktien, die für einen Aktiensplit in Frage kommen, zwei Bedingungen erfüllen: Sie müssten in der letzten Zeit stark nach oben gegangen sein und die Aktien sollten über 400 Dollar kosten.

Welche Werte könnten dem Beispiel folgen?

Angesichts der „Anomalie“ einer folgenden Kurssteigerung infolge von optischen Psychotricks könnte es nicht verkehrt sein, nach Titeln Ausschau zu halten, die extrem gestiegen und extrem hohe Kurswerte aufweisen. Da fällt einem natürlich sofort Amazon ins Auge, die Online-Aktie, die es bereits zum Schnäppchenpreis von 3100 Dollar gibt. Wann wird sich Jeff Bezos zu diesem Schritt entscheiden, schließlich wurde die Aktie in diesem Jahrhundert auch noch nicht gesplittet? Immer wieder unglaublich anzusehen, die Entwicklung dieses Wertes, der im Crash des Jahres 2001 auf unter 10 Dollar gefallen war. Dann gibt es natürlich noch weitere FAANG-Aktien, die die großen Renner des Jahres waren: Alphabet mit über 1500 Dollar, Netflix mit über 450 Dollar, aber auch andere bekannte Titel wie BlackRock (580 Dollar), Adobe (450 Dollar), Nvidia (460 Dollar) oder der sehr teure und auch in Deutschland bekannte Online-Reisekonzern Booking.com mit über 1800 Dollar. An Auswahl mangelt es nicht.

Wie ist es in Deutschland?

Natürlich kennen wir hierzulande auch den Aktiensplit, vor einem Jahr war es der Sportartikelhersteller Puma, der seine Aktien gezehntelt hatte. Vor Kurzem war es die Medizintechnikfirma Eckert und Ziegler. Aber auch die großen Werte aus dem DAX wie BASF, Beiersdorf, Eon, Fresenius, SAP oder Siemens haben ihre Anteilsscheine schon geteilt, aber das ist schon viele Jahre her. Optisch richtig teure Werte gibt es derzeit nicht im Dax, aus dem MDax ragt der Küchenhersteller Rational mit seinem 600 Euro Kurswert hervor. Aber wer weiß, deutsche Unternehmen ahmen nicht selten angelsächsischen Gepfogenheiten nach und schließlich befindet sich unser Leitindex auch in seiner Mehrheit in ausländischen Händen.

Fazit

Tesla hat strategisch nachgemacht, was Apple bereits vor Monatsfrist erfolgreich vorgemacht hat: Die teuerste Firma der Welt hat bereits vier Mal einen Aktiensplit durchgeführt, der fünfte ist für Ende August angekündigt und hat zu den gewohnten (positiven) Kursreaktionen geführt. Ohne die Splits würde die Aktie des Börsengiganten Apple heute bereits 24.000 Dollar kosten. Für viele Kleinanleger unhandelbar. Dass es dennoch anders geht, zeigt die Aktie von Warren Buffett, Berkshire Hathaway.

Diese kostete bei seiner Übernahme der Firma im Jahre 1965 unter 20 Dollar und heute in der Ur-Form als A-Aktie ungesplittet etwa 318.000 Dollar, eine Performance von über 2 Millionen Prozent, allerdings in einem für Normalanleger unvorstellbar langem Zeitraum. Geschadet hat es der Performance der Aktie auf lange Sicht nicht, weil zu guter Letzt die Fundamentaldaten zählen.

Kurzfristig ist ein Aktiensplit immer ein kleiner Kursturbo, auch wenn sich fundamental nichts ändert. Und für Trader eine lohnende Angelegenheit, wenn es gelingt….?

Wie ein Aktiensplit die Kurse von Apple und Tesla treibt

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Handelskrieg, jetzt Internetkrieg zwischen USA und China?

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