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US-Staatsverschuldung überschreitet die nächste Billionen-Grenze!

Weißes Haus in Washington DC - US-Staatsverschuldung überschreitet Billionen-Grenze

Die US-Staatsverschuldung überschreitet aktuell die nächste Billionen-Grenze! Die offizielle Statistik des US-Finanzministeriums veröffentlicht dazu immer Daten mit ca zwei Werktagen Verzögerung. Daher weiß man aktuell, dass die US-Staatsverschuldung am letzten Donnerstag die Grenze von 23 Billionen Dollar überschritten hat! Exakt liegt die Summe derzeit bei 23,008 Billionen US-Dollar. Die folgende Grafik zeigt die offizielle Tabelle, wo man Tag für Tag die Entwicklung des Schuldenstandes sehen kann.

US-Staatsverschuldung steigt immer weiter an

Wir haben schon mehrmals darüber berichtet. Weil die US-Staatsverschuldung im März ihre offiziell festgelegte Höchstgrenze bei 22,02 Billionen US-Dollar erreicht hatte, stieg sie von März bis Ende Juli zumindest in der offiziellen Statistik gar nicht weiter an. Natürlich stiegen die US-Staatsschulden auch in diesem Zeitraum stetig weiter an. Aber sie wurden entweder versteckt oder optisch in die Zukunft verschoben. Dann ab Anfang August, als man sich im Kongress geeinigt hatte bis 2021 erstmal freie Fahrt für mehr Schulden zu geben, wurden alle versteckt gemachten und künstlich verschobenen Schulden auf einen Schlag offiziell nachgebucht, und so sprang die Verschuldungssumme an einem Tag um 292 Milliarden Dollar nach oben.

Aber abgesehen von solchen Buchungsanomalien, die immer wieder auftreten, steigt die US-Staatsverschuldung kontinuierlich an. Barack Obama und sein Vorgänger George Bush Junior schafften es in ihren Amtszeiten die Staatsschulden grob gesagt zu verdoppeln. Donald Trump wird das wohl nicht ganz schaffen, dennoch wird die Schuldenlast auch unter ihm dramatisch ansteigen. Es ist eine logische Schlussfolgerung. Denn wenn man die Steuern so dramatisch senkt wie Donald Trump, explodiert die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben zwangsläufig (katastrophal steigende Budget-Lücke). Um die gesamten Steuereinnahmen auch bei deutlich niedrigeren Steuern steigen zu lassen, hätte es ein noch viel stärkeres Wirtschaftswachstum in den USA gebraucht.

Die US-Konjunktur brummt, aber sie müsste dafür noch viel, viel stärker brummen. Donald Trump hat für dieses Fehlen einer noch stärker brummenden Konjunktur schon längst einen Sündenbock gefunden. Die US-Notenbank Federal Reserve sei schuld, dass die US-Konjunktur nicht noch viel besser laufe (erst letzte Woche jüngster Angriff). Trump hat die Fed nun schon gefühlt tausendmal per Twitter massiv angegriffen, dass sie keine Ahnung habe. China sei nicht das Problem, sondern die Fed, die einfach nicht die Zinsen drastisch senke. Denn mit Nullzinsen könne die US-Wirtschaft noch viel stärker brummen, dank billigem Geld.

Donald Trump verantwortet 3 Billionen Dollar Zuwachs

In gerade mal zehn Monaten haben die USA ihre Staatsverschuldung um nun mehr als 1 Billion Dollar steigen lassen, denn am 31.12.2018 stand sie noch bei 21,97 Billionen Dollar, und jetzt wie gesagt bei 23,008 Billionen Dollar. Als Donald Trump im Januar 2017 sein Amt antrat, lag die US-Staatsverschuldung noch bei 19,947 Billionen Dollar. Also kann man von einem 3 Billionen Dollar Zuwachs in seiner bisherigen Amtszeit sprechen. Aber wie gesagt… seine Vorgänger waren auch nicht besser!

US-Staatsverschuldung Tabelle auf Tagesbasis



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1 Kommentar

  1. „Donald Trump wird das wohl nicht ganz schaffen,“

    ABwarten….wenn er tatsächlich wiedergewählt wird, sollte er das locker schaffen.

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