Konjunkturdaten

USA: Inflation negativ, Ausgaben enttäuschen, Sparquote steigt

FMW-Redaktion

Die Inflationsdaten aus den USA sind niedriger ausgefallen als erwartet. Der PCE-Deflator, der die Preisentwicklung allgemein und nicht anhand eines Warenkorbes mißt, ist um 0,1% gefallen (Prognose +0.1%), in der Kernrate dagegen unverändert geblieben (Prognose +0,1%).
Gegenüber dem Vorjahresmonat steigt der PCE-Deflator damit jedoch um 0,6% – das ist der höchste Anstieg seit dem Dezember 2014. Im Vormonat November war der PCE-Deflator noch um 0,4% gestiegen.

Auch die Ausgaben der Amerikaner enttäuschten mit einem unveränderten Wert (Prognose war +0,1%, allerdings wurde der Vormonat von +0,3% auf +0,5% nach oben korrigiert), die Einkommen hingegen mit +0,3% leicht besser. Damit steigt die Sparrate der Amerikaner auf 5,5% – das ist der höchste Stand seit dem Dezember 2012.

In einer ersten Reaktion zeigen sich die US-Futures wenig verändert, ebenso der Dollar. Insgesamt sind die Daten als neutral einzustufen, doch könnte bei zweitem Hinsehen die Auffassung sich durchsetzen, dass die Daten eine zeitnahe Zinsanhbeung unwahrscheinlicher machen – und das wäre positiv für Aktien..



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