Gold

Experte erläutert Warum die deutsche Goldnachfrage um 75 % eingebrochen ist

Die Goldnachfrage in Deutschland ist in 2023 um 75 % eingebrochen, im Ausland sieht es anders aus. Ein Experte bespricht die Gründe.

Gold-Barren
Goldbarren. Foto: in-future-Freepik.com

Während die Goldnachfrage global hoch ist – vor allem auch dank Zentralbanken – bricht sie in Deutschland ein. Das zeigen heutige Daten vom Branchenverband World Gold Council. Die Goldnachfrage in Deutschland ist im Jahresvergleich von 2022 auf 2023 um 75 % eingebrochen. Wie kann das sein?

Goldnachfrage in Deutschland eingebrochen – Jochen Stanzl erläutert

Ein hoher Goldpreis in 2023 kann deutsche Anleger dazu geführt haben, Gold zu verkaufen, weil man aus Gründen hoher Energiepreise Geld brauchte oder auch einfach Gewinne mitnehmen wollte. Dies bespricht im folgenden Video der Börsenexperte Jochen Stanzl. Der massive Rückgang gerade in der deutschen Goldnachfrage sei erstaunlich, wo es in anderen Ländern doch ganz anders aussieht. Im Bereich Investment habe des den starken Rückgang in Deutschland gegeben. Hier habe Deutschland weltweit den Rückgang der Nachfrage absolut dominiert.

Gründe für Gold-Schwäche in Deutschland

Und das in einem Jahr, in der etwa die US-amerikanische Goldbarren und Goldmünzennachfrage so stark gestiegen ist, dass sie die dritthöchste jemals aufgezeichnete war, so Jochen Stanzl. Die indische und chinesische Nachfrage nach Barren und Münzen aus Gold sei weiterhin sehr hoch. In Deutschland ist sie aber auf nur noch 47 Tonnen gefallen, das ist 75 % weniger als im Jahr zuvor. Der Grund dafür ist laut Jochen Stanzl einmal die Rezession, aber auch die Energiekosten. Damit meint er vor allem die große Unsicherheit, was das Hin und Her beim Heizungsgesetz und Gasheizungsverboten angeht. Anders ließe sich der Rutsch seiner Meinung nach nicht erklären.

Völlig abweichende Lage in anderen Ländern

Denn in anderen europäischen Ländern ging die Goldnachfrage zwar auch zurück, sie ist etwa in Österreich um 10 Tonnen gefallen, in Großbritannien um 3,5 Tonnen. Das ist laut Jochen Stanzl aber alles nichts im Vergleich zu dem, was in Deutschland passiert ist beim Einbruch der Goldnachfrage. Und außerhalb Europas? Indien hat 2023 11,6 Tonnen mehr gekauft, Festand-China 61 Tonnen mehr, die Türkei sogar 74 Tonnen mehr. Grundsätzlich muss man laut Stanzl aber anmerken, dass der Goldpreis 2023 fast 10 % gestiegen ist und zeitweise mit 1.971 Euro pro Unze so teuer war wie niemals zuvor (siehe folgender Gold Chart, der fünf Jahre zurückreicht). Diesen Umstand hätten viele dann in Kombination mit Unsicherheit über die hereinkommenden und anstehenden Kosten dazu genutzt, um Kasse zu machen und Gold zu verkaufen.

Grafik zeigt Kursentwicklung von Gold in Euro in den letzten fünf Jahren



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44 Kommentare

  1. die deutschen haben auch insb. bei den kleinen leuten traditionell mit eine relativ hohen goldaffinität (vermutlich gut begründbar aus german-angst). die masse mit ein paar goldmünzen oder kleinen barren-einheiten macht es da. wird neben der eigenen sparbüchse für die ganz schlechten zeiten auch mal an die enkel oder die kinder verschenkt u.ä.

    und genau diese kleinen hat bekanntlich vorrangig die inflation getroffen – solche ideologie-getriebenen verunsicherungen wie heizungsgesetz, das wiederum die finanzschwachen besonders beträfe – hat diese leute obendrauf dazu gebracht im besten fall nicht ihre goldmünze zu kaufen, im schlechteren fall sogar etwas zu verkaufen, weil es eng geworden ist.

    hier sind m.a.n. keine big player „schuld“, sondern man sieht hier ganz klare auswirkungen des inflationsschubes der letzen 18 monate auf die meist noch arbeitende (untere) mittelschicht.

  2. Die Leute haben kein Geld mehr über, um Reserven zu bilden.
    Bald werden viele Deutsche auch ihr Gold verkaufen müssen.
    Die Chinesen warten schon.

    1. „…Die Leute haben kein Geld mehr über, um Reserven zu bilden…“

      Schauen Sie sich mal in den diversen Skigebieten um und Sie werden staunen, wieviel Geld die Deutschen haben.

      1. @Columbo, aber heute Einzelhandelsumsätze Deutschland -4,4% zum Vorjahresmonat..

        1. Da bin ich ja gespannt, wie die touristische Frühjahr- und Sommersaison heuer laufen wird.
          Der Winter war rekordverdächtig. Trotz der Mondpreise war alles ausgebucht, hauptsächlich von deutschen Urlaubsgästen.

        2. @Markus Fugmann
          Alles relativ.
          Dabei ist zu beachten, dass es sich um inflationsbereinigte Zahlen handelt. Nominal stieg der Umsatz des Einzelhandels um 2,3 Prozent. Da die Inflation im vergangenen Jahr bei 5,9 Prozent lag, war der Umsatz aber rechnerisch weniger wert als im Vorjahr. Der Umsatz lag selbst dann aber immer noch 1,3 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. Einschließlich Preiserhöhungen (nominal) hatten die Einzelhändler 2,3 Prozent mehr in den Kassen als 2022.

          1. Das heißt, vorher haben sie 1000 Stück einer Ware für 10.000 € verkauft. Jetzt sind es nur noch 956 Stück für 10.230 €. Und weil nur noch 956 Stück umgesetzt wurden, spricht man von Umsatzeinbruch 😂 (Ironie off)

  3. Hinzu kommt: das schlechte Timing der Deutschen ist legendär. Stupid German Money. Unsere Landsleute kaufen und verkaufen zuverlässig zur falschen Zeit.
    An der Börse ist es normal, dass die meisten falsch liegen, aber die deutschen haben auch das perfektioniert.

  4. Wer jetzt „zuviel“ Geld auf dem Konto hat, und zu den etwa 2,4 Milionen Wohnungsbesitzern gehört, dessen Wohnungen in der Effiziensklasse „h“ liegen, muss sich keine Gedanken darüber machen, wofür die hunderte von Milliarden ausgegeben werden müssen.
    Physisches Gold kaufen diese Menschen bestimmt nicht mehr.
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  5. Etwa 1 Millionen Menschen geben in Spanien auch ihr Geld in dem Skigebiet der Sierra Nevada aus.

    In der Sierra Nevada gibt es 131 Skipisten mit einer Länge von insgesamt 110 Kilometern und einem Höhenunterschied von bis zu 1.200 Metern.

  6. @ Columbo, dieses Beispiel haben sie schon öfter erwähnt, ist wohl nicht repräsentiv, sind sie nicht lernfähig? Als Landarzt kennen sie wohl auch die Situation der Unter- und Mittelschicht, oder haben sie nur Patienten aus der Schickeria? Würden sie sich zumuten einBudget für eine Normalfamilie für ein Skiwochenende zu erstellen ?

    1. @Budget-Berater

      Das ist ja, was mich wundert. Ich sehe sozusagen „live“, welche „Schicht“ sich auf den Pisten tummelt.
      Es ist tatsächlich die Normalfamilie, sagen wir die untere Mittelschicht.

    2. Ich frage mich auch, wie man den Menschen auf der Piste ansehen kann, wie ihre finanzielle Situation ist.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Ziemlich naive Frage, wenn man weiß, was ein Skitag oder ein Skiurlaub samt Ausrüstung kostet.
        Eine verschuldete Familie wird wohl kaum auf der Skipiste und in den Wintersport-Hotspots zu finden sein.
        Jedenfalls ist die deutsche „untere Mittelschicht“ weder erfroren noch verhungert, ganz im Gegenteil, sie läßt es sich äußerst gutgehen, wie man hier täglich sieht.

        1. Auf eine naive Behauptung, dass Menschen in Skigebiete praktisch den Wohlstand des Landes widerspiegeln, bleibt doch nur noch die Frage, woran man das erkennen kann.
          Unser Nachbar ist begeisterter Skifahrer und fährt bis in die Osterwochen regelmäßig mit der Familie in die Sierra Nevada zum Skifahren und zum Rodeln. Und er gehört nicht gerade zu den Wohlhabenden.
          Ich denke, ein Urlaub in der Karibik geht da mehr ins Geld. Oder mit der Familie an den Wochenenden Städtereisen in Europa buchen. Da ist dieser Bericht über die Zurückhaltung der Deutschen beim Goldkauf schon aussagekräftiger um zu analysieren, dass Geld bei den Deutschen knapp wird.
          Plus Zukunftsängste bei dieser Chaotenregierung.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          1. Skifahren in der Sierra Nevada ist schon sehr exotisch und unter Skifahrern großteils unbekannt und vermutlich gar nicht so günstig, wenn man die weite Reise berücksichtigt.
            Mit Skiern nach Andalusien…naja⛷️🍌.
            Die Masse der deutschen Wintertouristen fährt dort jedenfalls nicht hin.

            „…Ich denke, ein Urlaub in der Karibik geht da mehr ins Geld. Oder mit der Familie an den Wochenenden Städtereisen…“

            Dass ich nicht lache, informieren Sie sich mal, was ein Skiurlaub in Bayern, Österreich, Schweiz oder Norditalien kostet. (Nebenkosten dazurechnen!).
            Dorthin fährt die untere deutsche Mittelschicht zum Skifahren und nicht nach Andalusien.
            Höchstens zum Wasserskifahren🤣.

          2. @Helmut. So schlimm kann es doch garnicht sein in Deutschland. Gerne sende ich Ihnen hiermit einen aufschlussreichen Link zum Thema „Ranking der 20 beliebtesten Länder nach dem Best Countries Ranking 2023“:

            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/731635/umfrage/top-20-laender-nach-dem-best-countries-ranking/

            Rang 1: Schweiz (100%)
            Rang 7: Deutschland (94.8%)
            Rang 17: Spanien (79.5%)

            Und dreimal dürfen Sie raten in welchem der drei Länder ich mich niedergelassen habe ;-)

            Immerhin ist Spanien noch vor China (Rang 20) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Rang 19). Herzlichen Glückwunsch dazu!

            Es tut mir leid, aber Ihr ständiger Vergleich Spanien / Deutschland, geht an der Realität meilenweit vorbei. Das muss ja nicht bedeuten, dass es Ihnen persönlich schlecht gehen muss, aber Sie dürfen nicht immer den Fehler machen, Ihre Situation auf ganz Spanien zu übertragen und das dann ins Verhältnis zu Deutschland zu setzen. Je öfter Sie das versuchen, desto lächerlicher machen Sie sich.

        2. @Columbo. Der naive Helmut hat noch nicht mitgekriegt, dass das nominale Geldvermögen der Deutschen binnen Jahresfrist um 6,4 Prozent auf etwas mehr als 7,9 Billionen Euro zulegen konnte.
          Allein über 2,9 Billionen Dollar liegen derzeit auf wenig verzinsten Geldkonten. Und das ist nicht das Geld der Vermögenden. Es gibt noch viele Millionen Deutsche, denen es gut geht. Auch wenn ständig der Untergang von Germany aus Andalusien geweissagt wird.

          1. @Columbo-Fan

            Die deutschen Migranten in Spanien singen gerne das traurige Lied von Freddy Quinn „Heimweh“.
            „Fern so fern dem Heimatland……….“
            Dabei wäre der Flamenco so viel spannender💃.

          2. Zitat Spiegel:

            Die Geldvermögen in Deutschland sind erneut gestiegen. Dank stattlicher Zinsen kommen die Menschen im Land laut Bundesbank inzwischen auf 7,492 Billionen Euro.

            und

            Berücksichtigt in der Summe der Bundesbank sind Bargeld, Wertpapiere, Bankeinlagen sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen, nicht jedoch Immobilien.

            https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/geldvermoegen-menschen-in-deutschland-horten-7-492-billionen-euro-a-41026a00-f9c9-4a10-8743-2443240640a1

            Wenn ich an mein „nominales Geldvermögen“ denke, dann fällt mir auch immer als erstes mein Aktiendepot ein. Wie ich es drehe und wende, meine Cashquote ist immer 100%. Noch nie war Portfoliomanagement einfacher.

          3. Ja nominal.

    3. Bundesminister der Finanzen Christian Lindner ist der Auffassung, daß jeder die Währung US-Dollar möchte und benötige. Seine Außenwirtschafts- und Energiepolitik schafft zudem Grundlagen, daß Deutschland Rahmenbedingungen für eine „übermäßige“ Dominanz der Währung US-Dollar auf den Weg bringt.

  7. Wer sein Erspartes in physisches Gold investiert, plant in der Regel sehr langfristig, zumal beim Kauf und Verkauf jeweils etwa 4 % Kosten entstehen.
    Nur- wer kann unter dieser Ökosekte noch langfristig planen, wenn z. B. nur mit einem Heizungsgesetz praktisch der gesamte Imobilienbestand älterer Häuser dramatisch an Wert verliert und auch noch für hunderte von Milliarden energetisch aufgerüstet werden müssen.
    Und wer weiß, was der Sekte noch alles dazu einfällt, die Industrie aus Deutschland zu vertreiben, was auch die Zahl der Arbeitslosen in die Höhe treiben wird.
    Es wird spannend.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. Ich wäre auch der typische Fall, der auch Gold verkaufen würde/müsste, wenn unser Lebensstandard durch unsere Renten nicht mehr gehalten werden könnte; ich mir ein neues Auto kaufen wollte, größere Reparaturen am Haus wären, oder ich auch in einem Land wohnen würde, wo die Regierung mit Chaotengesetzen ganze Vermögensgruppen vernichtet, und ich auch zu den Betroffenen gehören würde.
    Das Gold wandert dann Richtung Osten.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  9. Der Nationalpark Sierra Nevada in Granada, Spanien, verfügt über eines der größten und beeindruckendsten Skigebiete Europas. Es liegt ganz im Süden Europas und bietet daher ein wunderbares Klima mit zahlreichen Sonnentagen, was den Sport im Schnee zu einem wahren Vergnügen macht.

    https://www.google.com/search?q=Sierra+Nevada+gr%C3%B6%C3%9Fte+Skigebiet+Europas&gs_ivs=1#tts=0

    Ja, Columbo, wer immer davon schreibt, dass 50 Grad in Spanien herrschen, kann schlecht verstehen, dass auch deutsche Touristen zum Skifahren nach Spanien fahren.
    Wenn ich die Landkarte richtig gelesen habe, dann müsste Helmut von seinem Häuschen auf der einen Seite das Meer bei Malaga sehen, und auf der anderen Seite die schneebedeckten Ausläufer der Sierra Nevada,

  10. @ Columbo, wieder einmal schlecht informiert, in der Sierra Nevada wurde in den 90- erJahren eine WM durchgeführt.

    1. @Julio

      Ist halt auch schon ne Weile her.

  11. Ja Helmut 52, so ist es.
    Unsere Feriengäste sind um die Ostertage noch eben bei Malaga ins Meer gesprungen, wenn sie aus dem Schnee der Sierra Nevada zurück kamen.
    Schon ein komischer Anblick, wenn am Strand von Malaga ein Auto mit Skier auf dem Dachgepäckträger steht.
    Da glauben einige Irritierte lieber an 50 Grad, so wie Lauterbach als er in Italien war, oder wenn sie behaupten, der Gardasee sei halb leer, weil der Wasserspiegel um 1m gesunken war.
    Damit muss man leben.
    Das gehört auch zu den Clowns im großen Kino.
    Ich bin dann mal weg aus diesem Thema.

    Angebote: Skiurlaub Ostern Sierra Nevada – Esquiades.com

    https://www.esquiades.com/de/skiurlaub/ostern-skiangebote-skiurlaub-inkl-skipass-sierra-nevada-150055

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. „…Ich bin dann mal weg aus diesem Thema…“

      Haben Sie auch schon öfter versprochen…

    2. Habe neulich einen Menschen auf dem zugefrorenen See mit Taucherausrüstung und Flossen schlittschulaufen gesehen. Auf den Schultern hat er seine Ski getragen und war komplett in Badehose unterwegs. Hinter ihm ein Caddy mit seiner Golfausrüstung. Schon ein komischer Anblick irgendwie.

    3. Alle Jahre wieder…
      Es ist wie ein ständig wiederkehrender Horrortrip, Psychoterror in Dauerschleife.
      Das Thema wurde vor knapp einem Jahr ausführlichst diskutiert. Und wie immer, wenn Herr @Helmut komplett widerlegt wird, zieht er sich eine Zeit lang zurück, um dann völlig frisch und unbeeindruckt mit seinen alten Märchengeschichten wieder von vorne zu beginnen.

      https://finanzmarktwelt.de/immobilienpreise-steigen-erstmals-nach-7-monaten-rueckgang-264255/#comment-143031
      https://finanzmarktwelt.de/immobilienpreise-steigen-erstmals-nach-7-monaten-rueckgang-264255/#comment-143322

      Mithilfe der Live-Webcams kann sich jeder selbst ein Bild machen:
      https://sierranevada.es/es/invierno/la-estacion/en-directo/webcams/

      In 2700 bis 3000 Meter höhe finden sich ein paar Zentimeter Kunstschnee und viele Schneekanonen (die omnipräsenten gelben Teile).
      Dazwischen nackter Fels und Geröll.
      Temperaturen Tag/Nacht zwischen +3 und -9° C.

      In 2150 bis 2400 Metern ist mehr Braun als Weiß, die Pisten selbst werden mit etwas Kunstschnee bestäubt.
      Temperaturen Tag/Nacht zwischen +12 und +2° C.
      Besonders beeindruckend ist die Zona Montebajo (4. Video)

      Die gesamte, meist künstliche Beschneiung im kompletten Skigebiet liegt bei ca. 38%
      https://www.schneehoehen.de/skigebiete/info/sierra-nevada

      1. …und täglich grüßt das andalusische Murmeltier.

    4. Der Gardasee hat ein Fläche von 370 km², also 370 Millionen m². Weil der Wasserspiegel um 1 Meter gesunken war, fehlten also „nur“ 370 Milliarden Liter Wasser.
      Das ist das Doppelte des jährlichen Wasserverbrauchs von Berlin (Haushalte + Gewerbe).

      Wasserrationierungen noch vor dem Sommer: Andalusien ruft den Dürrenotstand aus
      „Ähnlich sieht es in Andalusien aus, wo Tourismus und Landwirtschaft noch wichtiger sind. Dort erklärte die Regionalregierung vor wenigen Tagen den Dürrenotstand, weil seit fünf Jahren nicht mehr ausreichend Niederschlag fällt. In fast 60 Orten mit insgesamt rund einer halben Million Einwohnern galten zuvor schon Restriktionen. In den bei Touristen besonders beliebten Städten Málaga, Sevilla und Córdoba muss möglicherweise noch vor dem Sommer Wasser rationiert werden. In Málaga und Cádiz bereitet man sich auf die Lieferung von Trinkwasser mit Tankschiffen vor, die im Frühjahr beginnen könnten.“
      https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/duerre-in-spanien-auch-barcelona-muss-wasser-sparen-19489689.html

      „Laut den Zahlen des Umweltministeriums lagen die Wasserreserven in Andalusien am 23. Januar dieses neuen Jahres bei 18,4 Prozent und damit dreizehn Punkte unter dem Wert des Vorjahres und 60 Prozent unter dem zehnjährigen Mittel. In einem Dutzend Seen konnten Wissenschafter keine Proben entnehmen, weil die verbliebene Schlacke bereits gekippt war.
      Die Pläne der Regionalregierung sehen nun vor, dass tragbare Entsalzer, wie etwa bei Ozeanüberquerungen üblich, eingesetzt werden und Tankschiffe die andalusischen Häfen mit Trinkwasser beliefern.
      In der Provinz Málaga müssen vierzig Gemeinden seit August damit leben, dass nachts das Wasser abgestellt wird.

      Politiker jeglicher Couleur drückten stets ein Auge zu, wenn etwa an den Hängen der regenarmen Costa del Sol immer mehr wasserintensive Pflanzungen von Tropenfrüchten wie Avocados oder Mangos entstanden. Doch in den vergangenen drei Jahren gingen wegen der Trockenheit 80 Prozent der Ernte verloren.“
      https://www.nzz.ch/panorama/wasserrationierungen-noch-vor-dem-sommer-andalusien-ruft-den-duerrenotstand-aus-ld.1776348

      „Es müsse mindestens sechs Wochen dauerhaft und ergiebig regnen, um überhaupt den Füllstand von vor einem Jahr wieder zu erreichen, als man bereits von einer Dürre sprach.“
      https://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/duerre-notstand-spanien-andalusien-trinkwasser-rationierung-lieferung-mit-schiff-dekret-hotels-landwirtschaft-tourismus-92795020.html

      1. Ich habe Bekannte in Granada (nicht weit von Malaga), die erzählen das genaue Gegenteil von dem, was der andalusische Torero und sein peón (deutsch: ungelernte Arbeitskraft) hier täglich über Spanien verbreiten.

      2. @Helix52

        Bei Ihren Quellen aus Deutschland, der Schweiz und Spanien kann der Andalusier nun wirklich nicht mehr mit „Lügen aus der Tagesschau“ argumentieren.

        Bei der Überprüfung, ob der Artikel bei costanachrichten.com von einem in Spanien lebenden Autor verfasst wurde, traute ich meinen Augen nicht. Ich musste mir diese zweimal reiben und bin dann vor Lachen fast unter den Tisch gerutscht, als ich das Impressum sah:
        Chefredakteur Markus Knall, c/o Ippen Digital GmbH & Co. KG 😂🤣😅
        https://www.costanachrichten.com/ueber-uns/impressum/

  12. @ Columbo, Alberto Tomba war dort der grosse Star, er war damals im Skisport was heute ihr Idol Markus Krall in der Wirtschaft ist, oder ist es doch eher Fratzscher?

    1. @Julio

      Wenn ich die Wahl zwischen Fratzscher und Krall hätte, dann doch Krall.
      Da bin ich jetzt ganz offen und ehrlich😀.

      1. @Columbo, das enttäuscht mich jetzt total! Der großartige Marcello Fratzscherino wird das kaum verkraften, fürchte ich :)

        1. Ja Markus, es ist wie es ist…er leidet sehr…

  13. @Helmut52

    Werbetexte abschreiben ist nicht so meins.
    Also wenn einzelne deutsche Touristen auch auf der Sierra Nevada (falls dort zufällig einmal Schnee liegt) skifahren wie Sie sagen, dann geht es denen jedenfalls finanziell nicht besonders schlecht.
    Das war es ja, was ich ursprünglich gemeint habe.

  14. Columbo, Sie sollten wissen: Ein Thema ist der Gegenstand, von dem die Rede ist, und von dem sich Helmut verabschiedet hat.
    Was Sie meinen sind die Seiten von Finanzmarkt.de pauschal

  15. Columbo, merken Sie eigentlich gar nicht mehr was sie da so zusammen schreiben?
    „falls dort zufällig einmal Schnee liegt“

    https://www.skiinfo.de/betische-kordillere/sierra-nevada/schneestatistik

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