Märkte

Warum Rohstoff-Fonds nicht auf Dauer funktionieren können!

Vorsicht bei Rohstoff-Fonds

Rohstoff-Investments sind ein Trend. Rohstoffe sind nicht vermehrbar, der Verbrauch steigt – was soll hier also langfristig schief gehen? So denken viele Anleger und schwupps, ist der Öl-ETF gekauft. Doch schlimmstenfalls ist das Investment nach wenigen Monaten ein Totalverlust, obwohl der Ölpreis unverändert bleibt. Die Situation auf dem Ölmarkt zeigt, weshalb Rohstoff-Derivate ohne physische Lagerung des Rohstoffs auf Dauer nicht funktionieren.

Der weltgrößte Öl-ETF, der United States Oil Fund, hat trotz eines 71-prozentigen Kursverlusts in diesem Jahr 4,1 Milliarden US-Dollar Fondsvolumen. Seit der Auflegung des Fonds im Jahr 2006 verlor jeder Anteilsschein 93,7% seines Werts. Dass der Fonds trotzdem 4,1 Milliarden US-Dollar verwaltet, liegt an einem extremen Wachstum der ausgegebenen Anteilsscheine. Während der Ölpreis in diesem Jahr crashte, explodierte das Fondsvolumen. Gab es am 29. Februar 2020 erst 156,4 Millionen Anteilsscheine mit einem Fondsvolumen von 1,5 Milliarden US-Dollar, so sind es heute bereits 1,188 Milliarden Anteilsscheine. Die niedrigen Ölpreise haben also viele Anleger motiviert, ihr Geld in Öl-ETFs zu stecken. Doch haben diese Anleger auch bekommen, was sie erwarteten? Zum Beispiel Öl für -37 US-Dollar? Nein, haben sie nicht.

Der größte Öl-ETF dominiert den Terminmarkt

In was hat der Fonds sein Geld investiert? Er besitzt heute 137.000 Future-Kontrakte für WTI Öl an der NYMEX mit Fälligkeit im Juni, weitere 29.000 mit Fälligkeit im Juli sowie 21.000 und 5.000 Kontrakte gleicher Fälligkeiten an der ICE. Damit besitzt der Fonds mehr als 10% aller an der NYMEX gehandelten Juni-Futures und rund 20% der an der ICE gehandelten Kontrakte. Gestern war das Verhältnis noch katastrophaler, als der Fonds an der NYMEX ein Viertel aller verkauften Juni-Kontrakte besaß.

Für Anleger von Rohstoff-Fonds ist das ein riesiges Problem. Denn der Markt weiß ganz genau, dass diese Fonds all diese Futures auf jeden Fall in wenigen Wochen verkaufen MÜSSEN. Um jeden Preis. Wenn der Markt weiß, dass einige der größten Futurekäufer um jeden Preis verkaufen müssen, ist das ein ganz schlechtes Vorzeichen für die Preise, die die Fonds beim Verkauf realisieren können.

Der Benchmark des Fonds ist der jeweils nächstfällige Future-Kontrakt. Und diesem Preis folgt der Fonds sehr genau, indem er genau diese Futures in Massen kauft. Das Problem ist nur, dass dieser Benchmark nicht das reflektiert, was sicherlich viele Anleger annehmen. Es ist nicht der Ölpreis, den wir jeden Tag als „den Ölpreis“ auf diversen Kurs-Webseiten angezeigt bekommen. Angezeigt wird uns heute ein WTI-Preis von 4,39 US-Dollar. Doch schon der Juni-Kontrakt kostet 13,41 US-Dollar.

Welche Bedeutung hat diese Preisdifferenz? Ganz einfach: Der Rohstoff-Fonds kann bei Future-Fälligkeit kein Rohöl in physischer Form entgegen nehmen. Er besitzt keine riesigen Tanks, in denen er das Öl für die Fondsanleger lagern könnte. Der Fonds besitzt lediglich ein Bankkonto, mit dem Futures gekauft werden. Das heißt auch, dass der Fonds ständig fällige Futures verkaufen und neue Futures mit längerer Laufzeit kaufen muss, rollen genannt. Wenn der Fonds jetzt vom Mai- in den Juni-Kontrakt rollt, entsteht ein Verlust von 9,02 US-Dollar pro Future-Kontrakt. Der Fonds hat aber nicht heute gerollt, da heute der letztmögliche Handelstag für den Future ist. Was er heute nicht verkaufen könnte, würde ein enormes Problem darstellen. Die Fondsgesellschaft müsste dann Rohöl in Cushing abholen gehen.

Zum Glück hat der Fonds weder heute noch gestern gerollt, sondern bereits zwischen dem 7. und 13. April. Damals war der Preisabstand zwischen dem Mai- und dem Juni-Kontrakt zwar auch schon groß, jedoch nicht so katastrophal hoch wie heute oder gestern. Geld, das Anleger gestern bei -37 US-Dollar pro Barrel in den Fonds steckten, floss damit aber auch nicht in den Mai-Kontrakt, der -37 US-Dollar kostete. Es floss in den Juni-Kontrakt, der gute 50 US-Dollar mehr kostete.

So schnell halbiert sich das Fondsvermögen in vier Wochen!

Im Mai, wenn der nächste Future-Kontrakt fällig wird, kann sich das Desaster dieser Woche wiederholen. Wenn auf einmal alle Future-Besitzer auf Teufel komm raus verkaufen müssen, weil sie kein physisches Öl lagern können, kann der Preis genauso in die Tiefe rauschen wie in diesem Monat. Im schlimmsten Fall könnte der Fonds einen Totalverlust darstellen, weil er für die heute teuer gekauften Juni-Kontrakte nicht nur kein Geld mehr bekommt, sondern beim Verkauf sogar noch Geld nachschießen muss.

Aber selbst wenn der Fonds noch zu positiven Preisen verkaufen könnte, wird die Rolle teuer. Zahlt der Fonds monatlich 10 US-Dollar pro Barrel, um in den nächstfälligen Kontrakt rollen zu können, sind das bei 192.000 Kontrakten a 1.000 Barrel 1,92 Milliarden US-Dollar oder knapp die Hälfte des Fondsvermögens.

Kaufen Sie Rohstoffinvestments nur mit physischer Lagerung!

Rohöl zeigt derzeit, weshalb Rohstoff-Derivate auf Dauer nicht funktionieren können, wenn sie den abgebildeten Rohstoff nicht tatsächlich in physischer Form besitzen. Die Abbildung mittels Futures führt zwangsläufig irgendwann dazu, dass die Rollkosten das Fondsvermögen auffressen. Nämlich immer dann, wenn es eine akute Überversorgung mit dem Rohstoff gibt, die den Preis für sofortige Abnahme in die Tiefe drückt.

Die Probleme, die Ölkäufer derzeit am Futuremarkt haben, sind übrigens genau die Kehrseite der Probleme, die Goldverkäufer zur gleichen Zeit haben. Während die Käufer von Ölfutures KEINE physische Lieferung annehmen können und diese durch den Futureverkauf um jeden Preis vermeiden müssen, wollen viele Käufer von Goldfutures auf jeden Fall EINE Lieferung. Darum stieg beim Gold der Preis für sofortige Lieferung signifikant über den Preis für spätere Lieferung, während beim Öl der Preis für sofortige Lieferung ins Bodenlose stürzte, der Preis für Lieferung in der Zukunft aber relativ stabil bleibt. Beim Gold besteht aktuell Mangel, bei Öl aktuell Überversorgung. Doch für die nahe Zukunft geht der Markt davon aus, dass sich beide Situation entspannen werden. Im Vorteil sind jetzt diejenigen Marktteilnehmer, die Gold liefern und Öl lagern können. Beide machen das Geschäft ihres Lebens.

Übrigens: Im Falle von Gold zählen die Käufer der Gold-Derivate nicht zu den Verlierern. Verkauft ein Gold-Fonds seine bald fälligen Futures und kauft dafür Futures mit weiter in der Zukunft liegender Fälligkeit, entsteht ein Rollgewinn. Ob die Chance auf diese Rollgewinne jedoch das Risiko aufwiegt, dass sich das Fondsvolumen bei einer einzigen Rolle halbiert, bezweifle ich.



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

15 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Schuhmanns,

    vielen Dank für diesen und all die anderen Beiträge zu Öl. Ich hab auch „blind“ in diverse Öl-Zertifikate investiert, die den Ölpreis 1:1 abbilden. Die genaue Funktionsweise dieser Derivate war bzw. ist mir immer noch nicht ganz klar. Ich möchte deshalb ein selbstausgedachtes Beispiel beschreiben, mit der Bitte um Bewertung.

    Angenommen, ich investiere heute 1 Mio. EUR in einen Öl Juni-Kontrakt zu 10 EUR, dann halte ich 100 Tsd. Stück. Diese muss ich am Laufzeit Ende verkaufen und das Geld dann wiederum in den nächsten Juli-Kontrakt investieren, also „rollen“. Angenommen der Juni-Kontrakt steht zum „Roll-Termin“ bei nur mehr 5 EUR, verliere ich 500 Tsd. EUR. Diese 500 Tsd. EUR muss ich nun wieder in den teureren Juli-Kontrakt reinvestieren. Wenn der Juli-Kontrakt dann beispielsweise bei 10 EUR steht, verliere ich wiederum usw. Ich verliere also kontinuierlich Geld, sollten sich die Kurse nicht irgendwann erholen. Irgendwann ist das Geld aufgebraucht.

    Hab ich das so richtig verstanden?

  2. Das ist genau das Problem mit Derivaten. Werden sie als Preisabsicherungsinstrument für reale Güter eingesetzt, machen sie Sinn. Denn damit kann ich mein reales Geschäft gegen unvorhersehbare Preisschwankungen „versichern“ und dadurch notwendige Planungssicherheit erzeugen.

    Gehe ich aber den Weg der rein finanziellen Erfüllung (das war das eigentliche Ziel der „Finanzmarktderegulierungen“), dann wird das Derivatgeschäft von der Realwirtschaft abgekoppelt und es entsteht eine Art Wettbüro. Bei Wettbüros und Pokerrunden ensteht aber kein Gewinn, sondern das eingesetzte Geld wird im Rahmen eines Nullsummenspiels nur zwischen den Teilnehmern umverteilt. Weshalb der ein oder andere durchaus mal 6 Richtige mit Zusatzzahl ziehen kann, aber in Summe steht immer ein Verlust.

    Gegenüber einem „normalen“ Wettbüro hat das Derivategeschäft allerdings den Vorteil das man gerne mal „ausgebailt“ wird. Das heißt die Verlierer der Runde gehen auf die Straße und prügeln die Verluste aus den zufällig vorbeikommenden Passanten raus. Und werden dabei auch noch von der Polizei unterstützt. Natürlich nur wenn sie „systemrelevant“ sind. Also zur Hot Wolle gehören.

  3. Danke Herr Schumanns. Es bleibt zu hoffen, dass Ihre Zeilen möglichst viele Leser erreichen.
    Für die Fundsbranche ist es ein gigantisch gut laufendes Geschäftsmodell. Die Gebühren sind eine wahre Cash Cow. Multiplizieren Sie diese spasseshalber einmal mit der Zahl der gehandelten Anteile ;-)
    Informierte Menschen, welche die Eigenarten von Rohstoffmärkten durchschauen und damit die prinziellen Nachteile solcher Funds kennen, sind nicht im Interesse jener Branche.
    Frank zumindest hat es verstanden.

  4. Ich sehe es nicht so extrem – diese Fonds haben einen „integrierten Hebel“ durch den Rollover, sind von daher sehr spekulativ, aber gerade in Ausnahmesituationen wie derzeit können sie Sinn machen – irgendwann wird sich der Ölpreis wieder in normaleren Bahnen bewegen, und für spekulative Anleger, die sich nicht auf das Risiko Futures einlassen wollen oder können bieten sie eine interessante Option.

  5. Ich hätte da mal eine Anmerkung zu Futures zu machen. Wenn man das Beispiel von Frank nimmt mit 100.000 Kontrakten mit aktuellem Future-Kurs 10 EUR, heißt das nicht, dass man beim Kauf eines Futures (ein Long-Opening) 1 Mio EUR zahlt. Man zahlt eine gewisse Gebühr, die einen Bruchteil des Kurswerts beträgt und muss eine Initial-Margin hinterlegen, die das Risiko für den nächsten Tag absichert. Diese Initial-Margin ist aber nicht weg, die bekommt man nach dem Closing des Futures wieder zurück. Dann gibt es jeden Tag eine Gewinn- und Verlustverrechnung. Angenommen der Kurs fällt am nächsten Tag auf 8 EUR. Dann zahlt man im obigen Fall (10-8)*100.000 = 200.000 EUR an den Kontrahenten. Steigt der Kurs auf 12 erhält man entsprechend (12-8)*100.000 = 200.000 EUR. Das ist die sogenannte Variation-Margin. Per Saldo gewinnt bzw. verliert man letztlich über die Haltedauer die Differenz (Closing-Kurs – Opening-Kurs)*100.000. Rollgewinne oder -verluste haben nichts mit den Kursen von Kontrakten zu verschiedenen Verfallterminen zu tun, sondern nur wie sich der Kassapreis im Vergleich zum Futurepreis des gehaltenen Kontrakts entwickelt. Wenn ich den alten Kontrakt zu Kurs x schließe und den neuen Kontrakt zu y öffne, hat das Verhältnis von x und y nichts mit den Rollgewinnen oder -verlusten zu tun.

    1. @Johannes. Mit Ihrer Berechnung haben sie recht solange Sie INNERHALB des jeweiligen Kontraktes bleiben und INNERHALB seines Zeiraumes Kursdifferenzen nutzen im Sinne von Daytrading oder Swingtrading.
      Sobald sie längerfristig investieren und von einem Anstieg des Ölpreises profitieren wollen – sei es direkt mit Futures oder mit Hilfe eines Funds – MÜSSEN sie rollen.
      Im aktuellen Fall des Öls haben sie dann einen erheblichen Rollverlust.
      Einem Kurzfristhändler ist die Strukturkurve natürlich egal.

      1. Ich versuche es noch mal mit einem Beispiel (jeweils nur ein Kontrakt):
        Ich mache eine Opening zum Verfall Juni am 15.4.2020 zum Kurs 10
        Ich mache eine Closing zum Verfall Juni am 15.5.2020 zum Kurs 5
        Und rolle in den nächsten Verfall
        Ich mache eine Opening zum Verfall Juli am 15.5.2020 zum Kurs 50
        Ich mache eine Closing zum Verfall Juli am 15.6.2020 zum Kurs 46
        Dann habe ich per Saldo
        (5-10) + (46-50) = -9
        also einen Verlust von 9.
        Den vielfach unterstellten Verlust von 5-50 beim Rollen (Kurse vom 15.5.2020 im neuen und alten Verfall) gibt es nicht.
        Wenn der Kassa-Kurs (also der Preis des physischen Rohstoffs) am
        15.4.2020 = 8 und am
        15.5.2020 = 6 wäre
        hätte ich im Juni-Verfall einen Rollverlust da -5 -6.
        Der Rollgewinn /-verlust bezieht sich immer auf den Vergleich zum Kassamarkt.

      2. Mal eine Frage, @Segler: Wenn man in Öl längerfristig investieren/spekulieren will, so kann man doch auch einen Future kaufen, der z.B. erst im Jahr 2021 fällig wird, oder? Diese Future werden doch jetzt auch schon gehandelt. Wo ist da der Nachteil? Das da der Preis bei 30$ und nicht bei 20$ liegt? Danke für eine Antwort!

        1. Ja was denn nun ? – Investieren ODER Spekulieren ?
          Investieren heisst: Ich kaufe mich in Unternehmen ein und erwarte langfristig einen kontinuierlichen Gewinn und Anstieg des Unternehmenswertes.
          Dies basierend auf der Annahme einer global steigenden Bevölkerung mit ebenso steigenden Umsätzen, Prosperität, Innovation und gegenseitigem Befruchten.
          Als Beispiel im Aktienmarkt kaufen Sie einen Anteil an Coca Cola oder Johnson&Johnson.
          In den Rohstoffmärkten gibt es dieses Prizip nicht !
          Hier sprechen wir von Produkten, die in folgender Reihenfolge
          1.) hergestellt/gefördert/gezüchtet/angebaut werden
          2.) Verpackt/gelagert/transportiert/ werden müssen
          3.) Umgewandelt werden (z.B. in Treibstoff/Nahrung/Kleidung …)

          Alle Rohstoffe werden verbraucht ! (Ausnahme ist zum Teil Gold)
          Es sind range Märkte. Sie bewegen sich in einer Bandbreite
          Es gibt keine kontinuierliche langfristige Steigerung des Preises und keinen Gewinn wie bei z.B. Dividenden
          In manchen Märkten gibt es sogar jahrzehntelangen Preisverfall (Gas, Schweine)
          Fazit:
          Rohstoffe sind prinzipiell nicht geeignet zum Investieren !
          Rohstoffe sind prinzipiell für kleine Händler wie wir, nur fürs Trading geeignet

          Wer anderes behauptet, der hat entweder das Prinzip von Rohstoffmärkten nicht verstanden, oder er will Ihnen ein (langfristig für Sie als Käufer sinnloses) Produkt verkaufen, welches für ihn ein Riesengeschäft ist.
          Ein Öl-ETF von der bnp beispielsweise oder den bekannten US Öl Fund USO.
          Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Ein „Investieren“ in Rohstoffen gleicht dem Glauben an ein perpetuum mobile.
          Beim Thema Trading (Ausnutzen von Trends, Preisdifferenzen, Volatilität, Wetter, Lagerhaltung) wird es dagegen schon spannender.
          Rohstoffmärkte eignen sich hervorragend zum traden – besser als die Aktienmärkte. Aber das ist ein anderes Thema

          1. Danke für die Antwort! Mit dem was du sagst (wir waren schon mal beim Du :-) ), hast du sicherlich recht. Für mich ist eine Unterscheidung von spekulieren/investieren auch eine Frage des Zeithorizontes, wo die Grenze nicht genau festgelegt werden kann. Auch in Rohstoffen können sich längerfristige Trends ausbilden, die vielleicht über Jahre anhalten. Von mir aus ist das dann eine Langfrist-Spekulation :-)

            Du bist aber nicht auf meine Frage über den Kauf von Öl-Futures, die erst weit in der Zukunft fällig werden, eingegangen (s. meinen vorhergehenden Post). Danke für eine Antwort.

        2. Hallo Lausi, Natürlich kannst Du weiter entfernt liegende Futures handeln.
          Einerseits nicht unclever, weil Du damit in den Bereich flacheren Contangos kommst. Andererseits hast Du dort nur geringe moves.
          Zudem ist die Liquidität gering, die Spreads breiter …
          Für mich wäre das Hauptproblem die mangelde Liquidität in den Optionen und durch den langen Zeitabstand kaum mehr rollen zu können.
          Ausserdem:
          Die Informationen aus den Commitments (CoT Daten), der Einfluss der Terminstrukturkurven, die Sentimentindizes, Volumenprofile, Peaks, Spikes, die Beurteilung der Dynamik etc. betreffen fast nur den ersten bis dritten Kontrakt.
          Für die entfernt liegenderen Monate muss man sich mit wessentlich weniger Informationen begnügen.

          1. Danke für die Aufklärung!

  6. Es muss natürlich (12-10)*100.000 heißen in meinem Posting von oben.

  7. Irgendwie war ein Teil vom Beispiel weg:
    Wenn der Kassa-Kurs (also der Preis des physischen Rohstoffs) am
    15.4.2020 = 8 und am
    15.5.2020 = 6 wäre
    hätte ich im Juni-Verfall einen Rollverlust da -5 -6
    Der Rollgewinn /-verlust bezieht sich immer auf den Vergleich zum Kassamarkt.

  8. Das Textfeld mag wohl keine „kleiner“ und „größer“ Zeichen :-(

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage