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Wirecard-Aktie schwächelt weiter – jetzt kommen die US-Anwälte!

Claudio Kummerfeld

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am

Die Wirecard-Aktie ging gestern mit 101,80 Euro aus dem Handel. Zuletzt sah es nach einer Stabilisierung um die 100 Euro aus. Die Börsianer warten nun auf den von Wirecard angekündigten Prüfbericht einer Kanzlei aus Singapur. Dieser Bericht soll finale Klarheit bringen, ob in Singapur nun Buchungstricks im Unternehmen zur Anwendung kamen oder nicht.

Aber wie Wirecard letzte Woche sagte, wird der Prüfbericht wohl noch einige Wochen dauern. Daher ist die Aktie weiter einer grundsätzlichen Ungewissheit ausgesetzt. Und heute kommt noch hinzu, dass sich wie so oft bei außergewöhnlichen Ereignissen (brutaler Kursabsturz der Wirecard-Aktie den letzten beiden Wochen) US-Anwaltskanzleien wie die Geier auf solche Vorgänge stürzen.

Wo es unzufriedene Anleger gibt, die unerwartet auf großen Kursverlusten sitzen, da gibt es sicherlich klagefreudige Neukunden für die Kanzleien? Wie heute bekannt wird, versuchen genau diese Anwälte derzeit Aktionäre von Wirecard anzulocken für Sammelklagen gegen das Unternehmen. Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze seien bereits eingereicht worden.

Im Handelsverlauf hat die Aktie heute auf 95,70 Euro verloren. Die Haltung von Wirecard ist klar. Wir haben nichts falsch gemacht, also haben wir auch kein Problem. Eine neue offizielle Ad hoc-Mitteilung zu den anstehenden Klagen hat das Unternehmen heute noch nicht veröffentlicht. Und so schwimmt die Aktie weiter in einem großen Ozean namens Unsicherheit.

Die Wirecard-Aktie seit 14. Januar
Die Wirecard-Aktie seit 14. Januar.

Die Wirecard-Aktie seit vorgestern.
Die Wirecard-Aktie seit vorgestern.

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Die Lage im Dax, EZB-Politik, Siemens Energy, Ideen für türkische Lira und Varta-Aktie

Redaktion

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Wie sieht derzeit die Lage im Dax aus, und wie könnte der aktive Börsianer derzeit agieren um Gewinne in einem Seitwärtsmarkt mitzunehmen? Einige interessante Aussagen dazu macht ein Experte im folgenden Interview mit Manuel Koch. Auch erwähnt wird eine mögliche geldpolitische Wende seitens der EZB.

Zum Börsengang von Siemens Energy wird der CEO interviewt, sowie Robert Halver von der Baader Bank. Interessante Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie werden im Video auch besprochen. Bei Euro gegen türkische Lira bestehe eine gute Möglichkeit für einen LONG-Trade über das Vehikel einer Stop Buy-Order. Bei der Aktie von Varta könne man ebenfalls auf steigende Kurse setzen mit einer Market-Order.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Stimulus-Hoffnung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Börse lebt ganz aktuell von der neuen Stimulus-Hoffnung. Ein neues Rettungspaket in den USA könnte bald kommen. Wer traut es sich da schon auf fallende Kurse zu setzen?

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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