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Wirecard: Diese Meldung pusht die Aktie – morgen wird der wilde Ritt noch wilder

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Die Wirecard-Aktie steigt aktuell um +7,7% auf 133 Euro. Was für ein wilder Ritt findet dort aktuell statt! Da hatten doch so manche Shorties gedacht sie könnten kräftig auf die Aktie drauf hauen, nachdem man seit gestern die Aktie wieder shorten kann (Leeverkaufs-Verbot durch die BaFin endete). Aber nein, es kam anders. Wirecard stieg gestern um 3 Euro auf 123 Euro an, unterm Strich. Und heute dieser fulminante Anstieg auf jetzt sogar über 133 Euro.

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Man könnte glatt denken (natürlich eine totale Verschwörungstheorie), dass Wirecard die folgende Nachricht extra kurz nach dem Ende des Leerverkaufsverbots gelegt hat, um den Kurs zu pushen? Aber nein, sicher ein zeitlicher Zufall. Man gibt heute nämlich eine Kooperation mit „Softbank“ bekannt („umfangreiche strategische Partnerschaft im Bereich digitaler Paymentlösungen“). Hier die wichtigsten Aussagen im Wortlaut:

Wirecard AG und SoftBank Group Corp., Japan, haben heute eine verbindliche Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, wonach ein Unternehmen der SoftBank Group (SoftBank) rund EUR 900 Mio. im Rahmen einer Wandelschuldverschreibung in Wirecard investiert. Zu diesem Zweck soll Wirecard eine Wandelschuldverschreibung begeben, die nach Ablauf von 5 Jahren zum Wandlungspreis von EUR 130 pro Wirecard Aktie in insgesamt 6.923.076 Wirecard Aktien (entspricht derzeit ca. 5,6 % des Grundkapitals) gewandelt werden kann. Über die Ausgabe dieser Wandelschuldverschreibung an Softbank unter Ausschluss des Bezugsrechts der gegenwärtigen Aktionäre soll die Hauptversammlung der Wirecard AG am 18. Juni 2019 entscheiden. In diesem Zusammenhang haben die beteiligten Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) über eine strategische Partnerschaft im Bereich digitaler Paymentlösungen unterzeichnet. Dies beinhaltet, dass die SoftBank Group Wirecards geografische Expansion nach Japan und Südkorea unterstützt und zugleich die Zusammenarbeit mit den globalen Portfoliogesellschaften der SoftBank Group für digitale Payments, Analytics/AI sowie innovative digitale Finanzdienstleistungen ermöglicht.

Die Aktie dürfte einen wilden Ritt hinlegen. Und morgen früh geht es dann gleich weiter. Nach den Artikeln der Financial Times, den Ermittlungen sowie der Veröffentlichung eines Prüfberichts zu Vorkommnissen in Asien musste Wirecard die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen verschieben. Sie werden nun morgen am 25. April veröffentlicht. Es geht hierbei um das 4. Quartal 2018! Gibt es in dieser Veröffentlichung weitere Details zu den Vorwürfen der FT? Die Zahlen für das 1. Quartal 2019 bringt Wirecard am 8. Mai. Also, auch morgen dürfte der wilde Ritt in der Aktie weitergehen, und sich womöglich noch verstärken.

Wirecard-Zentrale
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Markus Koch LIVE zum Start an der Wall Street – Quartalszahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Auch heute sind die Quartalszahlen der US-Konzerne im Fokus. Sie werden jetzt im Detail besprochen.

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Aktuell: Continental mit Ad hoc-Info zu Abschreibungen, Verlusten und Spin Off

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Continental steht als Autozulieferer bereits seit Monaten voll im Orkan namens Autokrise. Jetzt gibt es eine Ad hoc-Mitteilung von Continental und eine Info zum Spin Off eines Teils des Unternehmens, um diesen Teil separat an die Börse bringen zu können. Vorab die Info: Die Continental-Aktie steigt aktuell dank dieser Infos von 120,47 Euro auf jetzt über 123 Euro! Zuerst zur den Abschreibungen. Hier der wichtigste Teil der Veröffentlichung im Wortlaut:

Im Rahmen ihres jährlichen Planungsprozesses wird die Continental AG im dritten Quartal 2019 Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro berücksichtigen. Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Annahme der aktuellen Geschäftsplanung, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren (2020-2024) nicht wesentlich verbessern wird. Basierend auf dieser und anderen Annahmen sind Wertminderungen in den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain in Höhe von 724 Millionen Euro, 1,537 Milliarden Euro, bzw. 244 Millionen Euro vorzunehmen. Der wesentliche Teil der jetzt zu mindernden Werte geht auf Akquisitionen vor 2008 zurück.

Insbesondere werden die Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen zu einem negativen Wert des berichteten EBITs für das dritte Quartal 2019 führen. Gleiches gilt für das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis für das dritte Quartal 2019 und für das Geschäftsjahr 2019. Continental erwartet durch diese Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019.

Und nun zum Spin Off. Hier Continental vollständig im Wortlaut:

Der Vorstand der Continental AG hat beschlossen, die Vorbereitung eines möglichen Teilbörsenganges von Vitesco Technologies (jetzige Division Powertrain) nicht mehr länger zu verfolgen. Stattdessen wird nun allein eine Abspaltung von 100 Prozent von Vitesco Technologies mit anschließender Börsennotierung – ein sogenannter Spin-Off – angestrebt. Die Zustimmung des Aufsichtsrats der Continental AG vorausgesetzt soll der geplante Spin-Off am 30. April 2020 der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Continental Gebäude
Foto: © Continental AG

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Bayer startet neue Innovationsoffensive

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Lieber Börsianer,

DAX-Unternehmen werden häufig als schwerfällige Dickschiffe wahrgenommen, die längst an Innovationsgeist verloren haben und nur noch wegen ihrer schieren Größe erfolgreich bleiben. Daran ist wahr, dass sich große Strukturen mit ihren beamtenähnlichen Stabsabteilungen nur langsam verändern lassen. Doch es geht auch anders. Das zeigen uns viele große Unternehmen immer wieder. Beispiel: Bayer ist ein Schwergewicht in der Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Rund 117.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Um flexibel und innovativ zu bleiben, ist bei dieser Größe manchmal allerdings ein bisschen Schwung von außen hilfreich. Und den holt sich Bayer immer wieder ins Haus. So gründet Bayer gemeinsam mit Arvinas ein Joint Venture namens Oerth Bio. Arvinas ist ein Biotechunternehmen aus den USA, das eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt, die das körpereigene natürliche…..

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