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Indizes

Wochenausblick Dax und S&P 500

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Von Christoph Lange

Für die Indizes DAX und S&P 500 war die vergangene Woche von deutlichen Verlusten geprägt (für den S&P war es der größte Wochenverlust seit 2012).
Durchwachsene bis schwache Konjunkturdaten aus Deutschland, USA und China und Sorgen um die beginnende Berichtsaison belasten die Märkte.
In dieser Woche stehen, außer Quartalszahlen, folgende Daten auf der Agenda:

EU: Industrieproduktion, Konjunkturerwartungen, Verbraucherpreise

USA: Einzelhandelsumsatz, Verbraucherpreisen, Baugenehmigungen und Erstanträge.
Diese Handelswoche wird vom offenkundig eskalierenden Konflikt in der Ostukraine überschattet (vgl. Berichte der letzten Tage): Einerseits beunruhigen separatistische Bestrebungen der russischen Minderheit in der Ukraine (und eine mögliche Reaktion Russlands), andererseits die Drohung des russischen Präsidenten, Europa den Gashahn zuzudrehen.

Nachdem der Dax die Marke von 9728 nicht erreichen konnte, befindet sich der Index in einem kurzfristigen Abwärtstrend mit starker Dynamik. Auffällig ist das große Volumen während der Abwärtsbewegung.
Für einen weiteren Fall spricht, dass der Dax die Preiszone berührt hat, von ihr aber abgeprallt ist (roter Kreis).
Das nächste Ziel wäre 9161.

dax1404

Auch der S&P 500 steckt kurzfristig in einer Korrekturphase, allerdings nachdem er ein neues Allzeithoch (1893,5) markiert hat.

Auch beim S&P geschah die dynamische Abwärtsbewegung unter großem Volumen.

Die wichtige Zone von 1825-1830 (rotes Rechteck) wurde ebenfalls fast mühelos durchbrochen, der Durchbruch somit eindrucksvoll bestätigt. Das nächste Ziel liegt an der Marke von 1796 Punkten. Erst wenn 1769 bzw. 1724 unterschritten werden, entsteht auch langfristig ein Abwärtstrend.

s&p1404

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Finanznews

Wall Street nervös, Dax (noch) nicht! Marktgeflüster (Video)

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Nachdem nun wohl drei Fälle in den USA von Coronavirus-Infektionen aufgetreten sind, wird die Wall Street langsam nervös, während der Dax völlig unbeeindruckt scheint und nach wie vor unmittelbar unter seinem Allzeithoch handelt. Aber wenn die Wall Street weiter nach unten geht, wird sich wohl auch der Dax dem nicht enziehen können. Unterdessen ergreift China immer drastischere Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie:in den Großstädten werden Neujahsfeierlichkeiten abgesagt, Rückkehrer in die Großstädte sollen zwei Woche zu Hause bleiben. Das wird starke Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft haben – und das wiederum ist eigentlich besonders für den Dax relevant! Sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen sind gefragt – war die Euphorie vor allem der Wall Street schlicht zu groß?

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Devisen

Aktuell: Neuer Corona-Fall in USA – Goldpreis rauf, Aktien runter

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Gold Barren Beispielfoto

Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass es in den USA einen weiteren bestätigten Fall einer mit dem Corona-Virus infizierten Person gibt. Es geht um eine Frau in Chicago. 63 weitere Personen werden beobachtet. Was hatten wir gestern und heute in einem Marktüberblick zu verschiedenen Assetklassen noch erwähnt? Der Schweizer Franken steigt zwar, und Öl fällt immer weiter (wie es in so einem Angst-Szenario sein sollte). Aber der Goldpreis, der kam nicht aus den Puschen. Aber jetzt, mit dieser Veröffentlichung des zweiten Falls in den USA, da scheint der Knoten ganz frisch geplatzt zu sein.

Der Goldpreis springt seit einer Stunde von 1.562 Dollar auf bis zu 1.575 Dollar in der Spitze (aktuell 1.573 Dollar). Der Markt ist nervös. Parallel dazu fällt der Ölpreis immer weiter. WTI-Öl notiert aktuell nur noch bei 54,37 Dollar. Der Dow 30 sackte vorhin zur Bekanntgabe des zweiten Corona-Falls um 125 Punkte ab, Tendenz weiter fallend. Der Dax verliert parallel dazu 35 Punkte. Also, kurz vor dem Wochenende steigt die Nervosität. Noch schnell fliehen (Risk Off Trade) in die Sicheren Häfen namens Gold und Schweizer Franken? Ganz aktuell wirkt es so. Im Chart sieht man den Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh.

Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh

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Devisen

Rüdiger Born: Dax, Dow, S&P 500 und Euro am Chart besprochen

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Dax und Dow schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart an. Sprechen die Charts für Long oder Short? Bei Euro vs USD jetzt noch short zu gehen, könnte zu spät sein. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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