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Woodwards Buch-Bombe: Trump wollte Assad von Kommando töten lassen – und Nordkorea angreifen

Watergate-Legende Bob Woodward tischt in einem neuen, explosiven Buch beängstigende Details über Donald Trump und seine Chaos-Präsidentschaft auf..

Redaktion

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Watergate-Legende Bob Woodward tischt in einem neuen, explosiven Buch beängstigende Details über Donald Trump und seine Chaos-Präsidentschaft auf.

Erste Exzerpte des potenziellen Bestsellers „Fear“ wurden in der Washington Post jetzt publiziert.

Für Schlagzeilen sorgt bereits eine enthüllte Tirade gegen Trump von Stabschef John Kelly: „Er ist ein Idiot. Es ist sinnlos, ihn zu überzeugen. Er ist aus den Fugen geraten. Das hier ist ein Irrenhaus. Ich weiß nicht mal, warum wir uns das antun. Das ist der furchtbarste Job, den ich jemals hatte.“

In dem 446-Seiten-Buch werden die Taktiken seiner Mitarbeiter beschrieben, das Temperament des jähzornigen Oberkommandierenden im Zaum zu halten – und das Schlimmste zu verhindern.

Die Aktionen glichen teilweise einem Putsch durch sein Team, einer heimlichen Meuterei: Ex-Wirtschaftsberater Gary Cohn, der Trump als „professionellen Lügner“ verachtete, hatte einmal eine Verordnung von Trumps Schreibtisch verschwinden lassen, durch die der Präsident einen Handelsdeal mit Südkorea einfach aufkündigen hatte wollen.

Trump wäre dann gar nicht aufgefallen, dass das Papier verschwunden war – das Handelsabkommen blieb in Kraft.

Ex-Vizestabschef Rob Porter berichtet auch, wie der Stab den Austritt der USA aus der NAFTA vereitelte, indem sie eine dementsprechende Anordnung vor dem Unterschreiben vom Tisch entfernen.

Das Team zuständig für die Nationale Sicherheit war  schockiert, so Woodward, über Trumps mangelndes Interesse und die Ahnungslosigkeit bezüglich der Weltpolitik. Einmal wollte er wissen, was US-Truppen überhaupt auf der koreanischen Halbinsel verloren haben und warum die USA dafür Geld ausgebe. „Wir verhindern den dritten Weltkrieg“, klärte ihn Pentagon-Chef James Mattis auf.

Der beklagte sich nach dem gespenstischen Meeting, dass sich Trump aufführe „wie ein Fünftklässler“.

Nach den Headlines über das Giftgas-Massaker in Syrien durch die Armee von Despoten Bashar al-Assad, rief Trump Mattis an. Er wollte, dass die USA Assad ausschalte, „Lass uns ihn töten, verdammt“, herrschte Trump am Telefon: „Gehen wir da rein und töten wir sie verdammt noch mal“.

Mattis sagte diplomatisch: „Ich mache mich an die Arbeit“. Doch er bereitete nur limitierte Vergeltungsschläge vor.

Enthüllt wird auch, dass Trumps Temperament beinahe einen Atomkrieg ausgelöst hätte: Nach einem Monat im Amt trug er Top-General Dunford auf, einen präventiven Erstschlag gegen Nordkorea vorzubereiten.

Trumps Wut und Verfolgungswahn in Sachen „Kremlgate“ lähmen das Weiße Haus – oft tagelang. Als er über die Ernennung von Sonderermittler Bob Mueller erfuhr, soll Trump gebrüllt haben: „Jeder ist hinter mir her“. Im Stab verglichen viele die Stimmung mit jener im Weißen Haus in den letzten Tagen vor Richard Nixons Rücktritt.

Vorgänger Reince Priebus, den Trump ständig ignorierte, bezeichnet den Schlafraum des Präsidenten in den Privatgemächern, von dem aus Trump die meisten Twitter-Tiraden verschickt,  als „Werkstatt des Teufels“. Den Morgen, wenn Trump auf Twitter loslegte, nannte er „Hexenstunde“.

Mitarbeiter, die der Präsident, nicht leiden konnte, machte er ständig herunter:

  • Priebus nannte er eine „kleine Ratte“.
  • Sicherheitsberater HR McMaster imitierte er, indem Trump die Brust rausstreckte und übertrieben einatmete. Er machte sich über die billigen Anzüge lustig und sagte, sein damaliger Nationaler Sicherheitsberater sehe aus wie ein „Bier-Verkäufer“.
  • Trump kanzelte den 80 Jahre alten Handelsminister Wilbur Ross ab: „Ich traue dir nicht, du bis jenseits deiner Blütezeit“, fauchte er ihn an.
  • Am meisten Fett bekam jedoch Trumps Justizminister Jeff Sessions ab, den er als Lieblingsprügelknaben fast täglich attackiert: Einmal nannte er ihn einen „dummen Südstaatler“ und „geistig zurückgeblieben“.

Woodward beschreibt auch in schillernden Details die giftige Atmosphäre im West Wing, in der sich Mitglieder des Trump-Stabes ständig die Messer in den Rücken rammen – und um die Gunst des jähzornigen und egomanischen Präsidenten buhlen.

Der Stab stehe ständig „am Rande des Nervenzusammenbruchs“, portraitiert Woodward ein Weißes Haus an der Kippe.

Das Woodward-Buch „Fear“ erscheint am 11. September im US-Handel.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.   

 

26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    frank

    5. September 2018 10:35 at 10:35

    wieso springt fmw wieder auf diese Klatschpresse Storys rein? Trump wollte also Assad töten lassen? hat er bisher aber nicht getan, ganz im Gegenteil. Trump hat als erster akzeptiert dass die Nahost-Kriege nicht funktionieren. Dahingegen hat Obama und Clinton Gadaffi töten lassen. Aber darüber hat sich niemand aufgeregt…

    • Avatar

      tm

      5. September 2018 11:24 at 11:24

      Er hat es nicht getan, weil Mattis das verhindert hat. Und wo hat Trump akzeptiert, dass „Nahost-Kriege“ nicht funktionieren? Er unterstützt den Krieg im Jemen und betreibt den Drohnenkrieg viel massiver und weniger selektiv als Obama.

      Niemand aufgeret? Lesen Sie mal die Nachrichten von damals!

    • Avatar

      Matthias

      5. September 2018 13:57 at 13:57

      Klatschpresse? Das kommt von einer Reporter-Legende der in den USA ziemlich angesehen ist.
      Demnach ist es nur nicht schlimmer gekommen, weil die Untergebenen ihn teilweise ignorieren und einfach nur andere Optionen nennen. Und seine ursprüngliche Forderung schlicht ignorieren. Das ist die gute Neuigkeit aus den Auszügen.
      Zumindest mischt er aber mal alles etwas auf. Hoffentlich hat das letztendlich etwas positives.

      • Avatar

        Finanza

        7. September 2018 13:23 at 13:23

        Reporter-Legende hin oder her, jetzt ist er Autor und er will sein Buch verkaufen. Und wenn sich jetzt eben alles verkauft was Trump in den Schmutz zieht dann macht man das auch gerne. Also die Intention dahinter muss man auch immer berücksichtigen.
        Berater machen das sicher nicht zum ersten Mal, dass sie nur Optionen aufzeigen, die ihnen selbst als die beste Lösung vorkommt. Also in beide Richtungen halb so schlimm. Aber auch ein Phänomen unserer Zeit, man muss eben aus allem einen Skandal machen, dann verkauft es sich eben besser.

  2. Avatar

    milton

    5. September 2018 14:03 at 14:03

    “The contemptuous words about the President attributed to me in Woodward’s book were never uttered by me or in my presence. While I generally enjoy reading fiction, this is a uniquely Washington brand of literature, and his anonymous sources do not lend credibility,” Jim Mattis said in a Statement

    FMW ist derart peinlich und schlecht geworden, dass einem die Worte fehlen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      5. September 2018 14:08 at 14:08

      @Milton, und Sie glauben Jim Mattis? Kann ja sein, dass er die Wahrheit sagt – kann aber auch sein, dass er natürlich kein Interesse daran hat, dass das von ihm Gesagte in einem Buch erscheint.. Woodward ist so ziemlich das Angesehenste, was in den USA an Journalisten der Fall ist..

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      5. September 2018 14:13 at 14:13

      @Milton, Trump hat jetzt in den letzen Stunden acht Tweets gepostet, die sich um das Woodward-Buch drehen. Das zeigt erstens wie ernst er das alles nimmt, und zweitens ist das nicht sehr schlau, denn je mehr er selbst oder Mitglieder der Regierung etc. darüber sprechen, umso besser für das Buch!!

  3. Avatar

    milton

    5. September 2018 14:27 at 14:27

    @MF
    Es spielt keine Rolle was ich glaube. Mich interssieren Fakten und kein billiger Gossip. Es geht darum, dass Sie seit fast 2 Jahren mit unübersehbaren einschlägigen Bias reporten. Für einen „geschulten“ Historiker ist das ziemlich dürftig. Sämtliche „Enthüllungsbücher“ haben sich bisher als ziemlich erbärmliche Versuche herausgestellt, DJT zu schaden und ihn – im Interesse des Deep States – des Amtes zu entheben. Wird nicht passieren. Dass ein weiteres Schmierenbuch 9/11 über DJT erscheint – kurz vor den Mid-Terms – ist sowas von durchschaubar, dass selbst ein 5 Jähriger gelangweilt den Kanal wechseln würde. Und guess what – die Amerikaner merken das selbst auch. Ich freue mich auf weitere 10 Jahre Trump. Read my lips.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      5. September 2018 15:24 at 15:24

      @Milton, wenn Sie als offenkundiger Trump-Anhänger sagen „Mich interssieren Fakten und kein billiger Gossip“, dann ist das schon ein starkes Stück! Denn Trump selbst interessieren die Fakten 0,0 – Wahrheit ist, was ihm nützt, nichts anderes! Daher ist er in der Lage, das Gegenteil von dem für wahr zu erklären, was er kürzlich noch für wahr und Fakt erklärt hatte.
      Ich bin sogar bei Ihnen wenn Sie sagen, dass Trump 10 weiter Jahre regieren wird – und zwar gerade weil ich als Historiker jahrelang mit Strukturen charismatischer Herrschaft beschäftigt habe. Charismatische Führer setzen sich und das Volk gleich – daher sagt Trump, dass die Journalisten, die kritsch berichten über ihn, Feinde des Volkes seien! Dass eben diese Journalisten, denen Trump jegliche Existenzberechtigung abspricht, davon nicht begeistert sind, ist wohl offenkundig. Zu einer Demokratie gehört aber eben der kritische Journalismus, gehört eben auch die Gegenmeinung – auch wenn sie dem Regierenden nicht paßt!
      Und jetzt, wie Sie formulieren, „read my lips“: Trump wird länger regieren, aber nach den nächsten gewonnen Wahlen auf weitere Wahlen „verzichten“ – weil er ist doch die Verkörperung des Volkes..
      Und zweitens: Trump bedeutet Krieg, früher oder später. Eher früher. Vermutlich noch in diesem Jahr – und zwar gegen den Iran!

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        Kritisch

        5. September 2018 17:58 at 17:58

        Sehr geehrter Herr FUGMANN!
        Sie haben ja so Recht mir ihrer Analyse von sog. charismatischen Führerpersönlichkeiten (wenn ich solche Worte schreibe wird mir ganz schlecht)!
        Vielleicht hilft Mr. MILTON der Satz von Bruno Kreisky „Lernen´s einmal Geschichte, Hr. Milton, sie Historiker!
        Sie

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      tm

      5. September 2018 16:21 at 16:21

      Welche Fakten aus den bisherigen Büchern missfallen Ihnen denn? Aber bezeichnend, dass Sie ihn weitere 10 Jahre im Amt sehen, obwohl die Amtszeit eigentlich nach maximal weiteren gut 6 Jahren beendet wäre… Aber ok, wer Kampfbegriffe wie „Deep State“ verwendet, macht sich selbst nur lächerlich. Vermutlich glauben Sie auch selbst noch daran, dass Trump für die breite Masse („das Volk“) regiert, obwohl so offenkundig ist, dass er genau das macht, was Big Oil, Rüstungsindustrie und Wall Street wollen.

    • Avatar

      Matthias

      5. September 2018 19:44 at 19:44

      @Milton: In den USA kann ein Präsident nur für zwei Amtszeiten regieren. Danach ist Schluß. 10 Jahre werden es daher zum Glück nicht. Ich bin gespannt wie man ihn nach seiner Regierungszeit bewerten wird.

      • Avatar

        Michael

        5. September 2018 22:05 at 22:05

        In den USA kann ein Präsident nur für zwei Amtszeiten regieren.
        Alles Fake News, Klatschpresse, im Interesse des Deep States, alles reines Bashing.
        Ein Präsident, der mindestens dreimal so dick, doof und narzisstisch ist, wie all seine Vorgänger, will auch dreimal so lange regieren. Der Einfachheit seiner Person geschuldet mittels neuer Dekrete und Tweeds statt neuer Gesetze, die ihm bisher mangels Unterstützung noch keiner durchpaukt.
        Der Einfachheit seiner Anhänger geschuldet, guess what – die merken das mit den maximal 8 Jahren selbst auch irgendwann, irgenwie, auch wenn es 10 Jahre dauern kann…

    • Avatar

      tarob

      5. September 2018 23:28 at 23:28

      Weitere 10 (4+4=8, wenn überhaupt) Jahre Trump??! :-)

      Wechseln auch Sie den Kanal, bitte!

  4. Avatar

    Beobachter

    5. September 2018 15:02 at 15:02

    Trump wird nur noch von den Permabullen ernst genommen, denn die Börse hochtreiben, das hat er bis jetzt auf jeden Fall gekonnt. Wenn das Spiel vorbei ist, ist er erledigt, DARUM EINE WIEDERWAHL UNMÖGLICH !

  5. Avatar

    milton

    6. September 2018 13:43 at 13:43

    @MF
    Sie schreiben:

    „Denn Trump selbst interessieren die Fakten 0,0 – Wahrheit ist, was ihm nützt, nichts anderes! Daher ist er in der Lage, das Gegenteil von dem für wahr zu erklären, was er kürzlich noch für wahr und Fakt erklärt hatte.“

    Aha? Belege bitte.

    Sie schreiben:

    „Ich bin sogar bei Ihnen wenn Sie sagen, dass Trump 10 weiter Jahre regieren wird – und zwar gerade weil ich als Historiker jahrelang mit Strukturen charismatischer Herrschaft beschäftigt habe. Charismatische Führer setzen sich und das Volk gleich – daher sagt Trump, dass die Journalisten, die kritsch berichten über ihn, Feinde des Volkes seien!“

    Trump wird – und das ist meine Hoffnung als auch eine optimistische Prognose – aufgrund seiner Tochter die nächsten 10 Jahre „die Fäden ziehen“. 2024/2028 Ivanka Trump – first female president. Thank me later!

    Ad Trump & die Medien.
    Werter Herr MF, es gibt auch bei Ihnen nur zwei Möglichkeiten – die beide in der Sackgasse enden:

    a) entweder haben Sie einen überaus schlampigen Arbeitsstil – dann liegen Sie zwar voll im Trend – sind aber eine überaus unzuverlässige Quelle und daher nicht ernst zu nehmen.

    b) sie reporten bewusst mit negativem Bias – auch dann sind Sie leider nicht ernst zu nehmen.

    Denn Ihr Beitrag segnet uns mit einem repräsentativen Bsp. für Ihren Output. Sie schreiben:

    „[…] daher sagt Trump, dass die Journalisten, die kritsch berichten über ihn, Feinde des Volkes seien!“

    Das ist schlicht falsch (!).

    DJT O-Ton:

    „“The FAKE NEWS media (failing @nytimes, @CNN, @NBCNews and many more) is not my enemy, it is the enemy of the American people. SICK!”

    Das sind zwei gänzlich verschiedene Welten.

    Weder sagte DJT Journalisten welche kritisch berichten würden wären Feinde des Volkes, noch sagte er die Medien im allgemeinen (wie so manche es gerne „interpretieren“)wären der Feind, sondern er nannte explizit Medien welche Unwahrheitsgemäß berichten, wären die Feinde des amerikanischen Volkes.

    Und, jetzt kommts – halten Sie sich fest – DJT hat recht. Ohne Zweifel. Ich unterstelle Ihnen und Ihren werten Lesern soviel Einsicht diesen Sachverhalt – die Disinformation der Medien – ihrem Sinn nach zu erfassen.

    Jetzt dursten die verehrten Leser gewiss nach Bsp. Ich bin mal nicht so und lasse John Bonifield, Produzent von CNN, zum Russland Narrativ zu Wort kommen.

    “Could be bullshit. I mean, it’s mostly bullshit right now,”

    Weiter:
    “Like, we don’t have any giant proof. Then they say, well there’s still an investigation going on. And you’re like, yeah, I don’t know. If they were finding something we would know about it. The way these leaks happen, they would leak it. They’d leak. If it was something really good, it would leak…. The leaks keep leaking and there’s so many great leaks, and it’s amazing. I just refuse to believe that if they had something really good like that that wouldn’t leak because we’ve been getting all these other leaks. So, I just feel like they don’t really have it but they want to keep digging. And so I think the president is probably right to say, like, look you are witch hunting me. You have no smoking gun. You have no real proof.”

    Erstaunlich, nicht wahr?

    Ihre Leser zweifeln an der Existenz des Deep States. Tja, das tut mir leid für Ihre Leser. Diana West zeichnet hierzu – belegt mit zahlreichen Fakten – ein sehr schönes, und nachvollziehbares Bild des Schöpfungsaktes des Deep States. Sauber recherchiert. Google hilft.

    Ihre Lesen verstehen nicht wie ich auf 10 Jahre Trump komme:

    Im Idealfall sind es sogar 14 Jahre. Think it through.

    Es gibt sogar Affen hier welche Bruno Kreisky zitieren. Fun Fact: Das linke Gesindel in Österreich, die Freizeit-Sozialisten und Kryptokommunisten, führen ja einen erbitterten Kampf – in Zeiten einer präpotenten Islamisierung – gegen Nazis. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Bis hierhin hat der Leser noch nichts verstanden aber, die Moslems standen stramm in den Reihen der SS. Der Großmufti Amin Al-Husseini stellt die 13. Waffen SS Gebirgs Division von 21.000 muslimischen Männern um eine Antwort auf die Judenfrage zu finden. Und jetzt schließt sich der Kreis gleich – aufpassen: Nach Gründung der 2. Republik fanden die meisten Nazis (also echte, richtige Nazis) unter welcher Regierung ihren Weg ins Parlament? Hinweis: Es war nicht die (vermeintlich) Rechte FPÖ. Hier kommts: Bingo! BRUNO KREISKY (SPÖ).

    In diesem Sinne:
    Wer auf frischen Wind hofft, darf nicht verschnupft sein, wenn er kommt.

    Ist das nicht zum totlachen?

    Und jetzt schließt sich abermals der Kreis, denn auch hierzulande reporten die Medien mit links-fetisch-anmutenden Bias und bedienen sich – dank der kleinen Hexe (der Teufel soll sie holen) – glatter Lügen.

    Ein Bsp. gefällig?

    Chemnitz. Fakt ist (!).

    „Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome“ *Michael Kretschmer

    Auch der Sprecher von Merkel teilt diese Sicht plötzlich.

    Der Medienspin war aber ein anderer, wie in etwa so:

    „Ein Mann wurde – unglücklicherweise, fast schon im Affekt, in einer Aneinanderkettung unglücklicher Umstände – mit Messerstichen (die Anzahl verschweigen wir besser) ins Ableben – von einem schwer traumatisierten armen Menschenflüchtling (seine Genesis als multipler Rechtsbrecher belegt das) – befördert. Wir MÜSSEN DAHER UNBEDINGT EIN BENEFIZKONZERT FÜR FLÜCHTLINGE AUF STEUERZAHLERKOSTEN VERANSTALTEN UND UNBEDINGT GEGEN RECHTS (WAS AUCH IMMER DAS SEIN SOLL) INITIATIVEN ERGREIFEN UND UNS GEGEN HASS MOBILISIEREN. AM BESTEN INDEM WIR HASSERFÜLLTE GOSSENRAPPER BUCHEN, WELCHE ÜBER PORNO UND GEWALT BRÜLLEN. DENN IN CHEMNITZ MASCHIERT DIE SS. ES GAB MENSCHENJAGDEN UND MAUTHAUSEN IST WIEDER AKTIV.

    Komisch? Zufall? Nein!

    MF sie schreiben:

    Und zweitens: Trump bedeutet Krieg, früher oder später. Eher früher. Vermutlich noch in diesem Jahr – und zwar gegen den Iran!

    Nein Sie liegen falsch. Wie Sie auch bisher immer falsch lagen. Man denke nur an Ihre Kommentare bzgl. Nordkorea. DJT vollbrachte das was für viele Unmöglich erschien. Historisch. Einzigartig.

    Die Regierung Trump muss den Müllhaufen der Clintons, Obamas und Bushs beseitigen. Das dauert.

    Das bringt mich zur Gretchenfrage:

    Wo sind den Ihre Berichte über die Clintons und deren Menschenhandel-, Geldwäsche- und Veruntreuungs-Institut Clinton Foundation? Wo ist ihr „investigativ Bericht“ über den Verkauf von Uranium One an Russland, die Beziehung Russlands zu den Clintons und Obamas.

    In diesem Sinne:

    #covfefe

    • Avatar

      Matthias

      6. September 2018 18:22 at 18:22

      Ihr Medienspin zu Chemnitz ist aus meiner Sicht Blödsinn.
      Wo genau wollen sie das so gelesen haben?
      Wie kommen sie darauf, das es ein Benefizkonzert auf Steuerzahlerkosten gab?
      Wie sie geschrieben habe: Belege bitte.

      Trump hat außerdem nichts konkretes in Sachen Nordkorea erreicht, einfach nur ein Show-Treffen für beide. Das macht Nordkorea mit Südkorea gerade und läßt Trump links liegen. Der scheint schlicht begriffen zu haben, dass ihm die Bombe eigentlich nichts bringt. Das Testgelände war unbrauchbar.

    • Avatar

      Kritisch

      7. September 2018 18:45 at 18:45

      @milton!
      Ihre Beschimpfung und Rhetorik im Allgemeinen ist der Beleg für ihre Affinität zu Trump und seine Politik – beleidigend, belehrend, rechthaberisch sowohl Personen wie auch Bevölkerungen gegenüber. Nur richtig laut, Halbwahrheiten und oder auch Lügen poltern (nur laut muss es sein) und Kritiker mit aller Konsequenz niedermachen. Warum versuchen sie nicht bei Mr. President einen Job zu ergattern? Bei dessen Fluktuation in seiner Mitarbeiterriege wird sicher bald wieder ein Platzerl frei. Also auf in die USA!

      • Avatar

        Michael

        8. September 2018 00:40 at 00:40

        @Kritisch, bis @milton den europäischen Luftraum verlassen hättet, wäre er bereits wieder entlassen. Ich denke, wir sollten lieber in aller Ruhe das Amtsenthebungsverfahren des irren, unzurechnungsfähigen und kriminellen Präsidenten abwarten und derweil still die Kommentare der Hilflosigkeit seitens seiner Anbeter genießen.
        Und vor allem die Ermittlungen des wahren amerikanischen Superhelden Mueller, die Enthüllungen verzweifelter Republikaner und die wütend-widersprüchlichen Fake Tweeds des verwirrten Präsidenten.

    • Avatar

      leftutti

      7. September 2018 22:41 at 22:41

      @milton:
      988 Wörter, 5.370 Zeichen ohne, 6.341 Zeichen mit Leerstellen.
      Den meisten Sinn (mit Ausnahme der Zitate, die angeführt werden) ergeben noch die 971 Leerstellen, der Rest ist Müll: Inhaltlich, orthografisch, analytisch, dialektisch und auch hinsichtlich Ihrer lächerlichen Google-Übersetzungen ins Englische (z. B. Think it through) :)

    • Avatar

      Lars

      8. September 2018 02:15 at 02:15

      @milton, ich darf Sie zitieren: „Und jetzt schließt sich abermals der Kreis, denn auch hierzulande reporten die Medien mit links-fetisch-anmutenden Bias und bedienen sich – dank der kleinen Hexe (der Teufel soll sie holen) – glatter Lügen…Ein Bsp. gefällig?…Chemnitz. Fakt ist (!)…“

      Wieder einmal der altbekannte Schwenk vom eigentlichen einem Thema (Trump) zu einem ganz anderen. Rechtspopulismus pur. AfD-Logik in Reinkultur, wie @leftutti bereits geschrieben hat, über 6000 Tastenanschläge reiner Mist, mehr als 4 Zeilen sogar in GROSSBUCHSTABEN.

  6. Avatar

    milton

    10. September 2018 17:11 at 17:11

    @Lars @leftutti

    Wie langweilig. Habt ihr euch nun meinen Text in ein Word-Doc kopiert um die Satzzeichen zu zählen? Quasi als Pausenbeschäftigung zwischen Soyasprossensalat und Diplomarbeit in Gendermainstreaming. Läuft.

    @Michael

    Mueller, ein Superheld? Der Witz des Jahrhunderts.

    Investiere 5 Minuten Google-Research. Thank me later.

    Lass mich beginnen mit:
    https://www.wnd.com/2017/08/the-8-dirtiest-scandals-of-robert-mueller-no-one-is-talking-about/

    Bussi, Bussi

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. September 2018 17:23 at 17:23

      @Milton, also es gibt Menschen auf diesem Planeten, die symphatischer „rüberkommen“ als Sie! Sie scheinen eine innere Unsicherheit mit einem arroganten Auftreten kaschieren zu wollen..

    • Avatar

      Matthias

      10. September 2018 18:38 at 18:38

      @milton: Die Überschrift des verlinkten Artikels verspricht viel, die Auflistung ist aber ein Witz.
      Gäbe es etwas handfestes, wäre der von Republikanern eingesetzte Republikaner längst gevierteilt und vor Gericht gestellt worden. Stattdessen kommt nur so eine „News“.

    • Avatar

      Lars

      10. September 2018 18:45 at 18:45

      @milton, eigentlich habe ich gerade ein Monster T-Bone-Steak verspeist und auch keine „Satzzeichen“ (Sie meinen sicherlich die Zeichenanzahl) gezählt. Da habe ich mich auf leftutti verlassen.
      Ansonsten versuche ich gerade verzweifelt zu verstehen, was das alles nun auch noch mit Gender-Mainstreaming, also einer Strategie zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, zu tun hat?! Oder ist Ihnen sogar so eine Selbstverständlichkeit wie ein verankertes Grundrecht ein links-fetischistischer Dorn im rechten Auge?

    • Avatar

      Michael

      10. September 2018 21:07 at 21:07

      @milton, soll ich jetzt 5 Minuten in die Google-Suche investieren, oder 5 Millionen in eine Forschungseinrichtung namens Google-Research? Ich frage deshalb, weil Sie ja offensichtlich weder der deutschen, noch der englischen Sprache mächtig sind. Keine Angst, Sie brüllen und beherrschen dafür perfekt einen international-rechtspopulistischen Wort-Buchstabenmix, der global für jeden verständlich sein dürfte, der diesen Mist einfach nur hören oder lesen will.
      Da gerade keine 5 Millionen flüssig sind, habe ich erst einmal sogar 10 Minuten in die Google-Suche bzw. in andere Suchmaschinen investiert, die sogar das anzeigen, was man sucht. Leider konnte ich keine Mueller-Skandale finden, außer auf der Schmutzseite, die Sie selber zitieren.
      Über diese Seite wiederum konnte ich finden:WorldNetDaily ist eine amerikanische Nachrichten- und Meinungs-Website und Online-Nachrichtensammelstelle, die als „Randgruppe“ und rechtsextremistisch sowie politisch konservativ beschrieben wurde.
      Von den sog. acht schmutzigsten Skandalen unseres Superhelden Mueller beziehen sich eigentlich alle auf andere Personen, bevorzugt natürlich den Clinton-Clan. Was Mr. Mueller damit zu tun hat, keine Ahnung…
      Es ist doch so: Am 17. Mai 2017 wurde Mueller zum Sonderermittler zur Aufklärung potentieller Verwicklungen von US-Präsident Donald Trump mit Russland ernannt. Mueller wurde vom stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein ernannt, nachdem sich Justizminister Jeff Sessions wegen möglicher Befangenheit aus den Ermittlungen herausgehalten hatte.
      Er wurde zum Sonderermittler ernannt… Hätte man ihn zum Sonderermittler gegen die Clintons ernannt, zweifle ich nicht daran, dass er seine Aufgabe ebenso gründlich erfüllt hätte.

      P.S: Hier durften Sie mal alternative 1.740 Not-Fake-Zeichen inkl. Leerzeichen lesen, in der Pause zwischen Thüringer Rostbratwurst und fröhlicher Migranten-Treibjagd.

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Claudio Kummerfeld

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Die Headline-Aussage der Allianz besagt, dass die Vermögen in den letzten zehn Jahren noch nie eine so große Zunahme des Wohlstands verzeichnen konnten. Weltweit sei das Brutto-Geldvermögen im Jahr 2019 um 9,7 Prozent gewachsen, und habe damit das stärkste Wachstum seit 2005 hingelegt. Angesichts der Tatsache, dass das Jahr 2019 von sozialen Unruhen, eskalierenden Handelskonflikten und einer industriellen Rezession geprägt war, sei diese Leistung mehr als erstaunlich, so die Allianz. Doch als die Zentralbanken einen Kursschwenk hin zu einer breit angelegten geldpolitischen Lockerung vollzogen, habe dies zu einem kräftigen Plus von 25 Prozent an den Aktienmärkten geführt, losgelöst von den Fundamentaldaten. Dadurch seien auch die Geldvermögen kräftig angehoben worden. Allein die Anlageklasse der Wertpapiere nahm 2019 um satte 13,7 Prozent zu – nie war das Wachstum im 21. Jahrhundert stärker, so die Headline-Aussage. Versicherungen und Pensionen erreichten laut Allianz ein Plus von 8,1 Prozent, was hauptsächlich auf den Anstieg der zugrundeliegenden Vermögenswerte zurückzuführen sei – die Bankeinlagen stiegen um 6,4 Prozent.

Vermögen auch in 2020 immunisiert gegen Verluste

Und was wird 2020 unterm Strich passieren? Es geht wohl nach dem Motto „Je schlimmer die Krise, desto mehr drucken die Notenbanken, und helfen damit Aktien und Immobilien nach oben“. So sagt der Report nämlich, dass „die selbe Geschichte sich im Jahr 2020 wiederholen“ dürfte, nur ins Extrem gewendet. Denn als die Coronakrise die Weltwirtschaft in die tiefste Rezession seit 100 Jahren stürzte, legten Zentralbanken und Finanzbehörden auf der ganzen Welt beispiellose geld- und fiskalpolitische Hilfspakete auf und schirmten so die Haushalte und ihr Geldvermögen vor den Folgen einer Welt in Unordnung ab, so die Allianz. Man gehe davon aus, dass die privaten Haushalte ihre Verluste aus dem ersten Quartal wettmachen konnten und bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 einen leichten Anstieg des globalen Geldvermögens um 1,5 Prozent verzeichneten. Hauptreiber der Entwicklung seien die Bankeinlagen, die dank großzügiger öffentliche Unterstützungsprogramme und vorsorglicher Ersparnisbildung um kräftige 7,0 Prozent zunahmen. Es sei daher sehr wahrscheinlich, dass das Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2020 im Plus enden werde.

Die Allianz merkt kritisch an, dass die Geldpolitik im Moment zwar die Vermögen gegen Corona quasi immunisiert habe. Aber man solle sich nichts vormachen. Null- und Negativzinsen seien ein süßes Gift. Sie würden die Vermögensbildung untergraben, und verschärfen die soziale Ungleichheit, da Vermögenseigentümer satte Mitnahmegewinne einstreichen können. Das sei nicht nachhaltig. Auch noch interessant: Das Wohlstandsgefälle zwischen reichen und armen Ländern habe sich wieder vergrößert. Im Jahr 2000 sei das Netto-Geldvermögen pro Kopf in den Industrieländern im Durchschnitt 87-mal höher gewesen als in den Schwellenländern. Bis 2016 war dieses Verhältnis auf 19 gesunken. Seither ist es wieder auf 22 (2019) angestiegen, so die Allianz.

Was lernen wir daraus?

Nun, die Allianz steht wohl kaum im Verdacht gegen den Kapitalismus zu hetzen, oder Notenbanken arg kritisch gegenüber zu stehen. Von daher ist es schon interessant, dass sie so klipp und klar ausspricht, was viele andere Kommentatoren (wie auch wir bei FMW) seit geraumer Zeit sagen. Nämlich dass die obszöne Geldschwemme von EZB, Fed und Co Assetpreise wie Immobilien oder Aktien kräftig antreibt, losgelöst von der Realwirtschaft. Dies ist also kein Mythos und keine Verschwörungstheorie, wenn man die Allianz als seriöse Informationsquelle für diese Information zählt.

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Fed: US-Bürger ignorieren die mächtigste Notenbank der Welt

Dass die Kommunikation der Fed mit den US-Bürgern kaum Auswirkungen hat, zeigt jedoch eine Studie von vier Ökonomen der Notenbankstelle in Cleveland

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Für die Finanzmärkte ist die US-Notenbank Fed das Maß aller Dinge – aber auch für die US-Bürger, also die „normalen Leute“, die Main Street?

Wer sich die Mühe macht, die Statements der US-Notenbank Fed nach ihren Sitzungen zu lesen und die Pressekonferenzen zu verfolgen, die Jerome Powell jedes Mal „zelebriert“, so könnte man auf zwei Schlussfolgerungen kommen: Erstens, dass er sich mit seiner unglaublich gehäuften Darlegung des gesetzlichen Auftrags der Fed „Prize Stability and Maximum Employment“ eine kleine Entschuldigung für seine Geldpolitik sucht, die dem Open Market Committee keine andere Wahl lasse. Dass dies – zweitens – aber einen Versuch darstellt, die Öffentlichkeit zu informieren und den Bürger zu einem gewünschten Verhalten innerhalb der finanziellen Repression zu veranlassen. Dass Letzteres nicht gelingt, beweist eine Umfrage aus dem Wissenschaftsumfeld der Fed unter US-Bürgern.

Fed: Das flexible Inflationsziel

Ende August hatte Fed-Chef Powell in einer Rede ausgesprochen, was man schon längere Zeit vermutet hatte. Man würde zinspolitisch die „Füße stillhalten“, auch wenn die Inflationszahl für längere Zeit über der bisherigen Zielmarke (Inflation target) von zwei Prozent liegt. Klingt erst einmal unsinnig, denn schließlich sollte sich die Teuerung in den nächsten Jahren nicht einmal richtig der Zielzone nähern. Eindeutig dürfte dahinter sich die Absicht der Notenbank verbergen, dass man die finanzielle Repression dauerhaft fortsetzen wird: Zinsen für längere Zeit unterhalb der Teuerungsmarke, bei gleichzeitigem BIP-Wachstum, ergibt eine prozentuale Absenkung des Verschuldungsniveaus. Das ist ein Verfahren, welches die USA und Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Jahre praktiziert hatten. Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt: die Fed könnte durch eine höhere Inflationserwartung Konsumenten und Unternehmen zu höheren Ausgaben veranlassen. Dass die Kommunikation der Fed mit den US-Bürgern kaum Auswirkungen hat, zeigt jedoch eine Studie von vier Ökonomen der Notenbankstelle in Cleveland.

US-Bürger haben wenig Ahnung von der Fed-Politik

Targeting and Household Expectations heißt die Arbeit der Ökonomen, die sich mittels Befragung unter Bürgern mit der Frage beschäftigt haben, wie der kleine Mann den Wechsel in der Notenbankpolitik aufnimmt. Das Ergebnis dürfte recht erschütternd sein für den Chef der US-Notenbank: Nur eine kleine Minderheit gab an, überhaupt von einer neuen Strategie der Fed gehört zu haben. Und die, die davon gehört hatten, gaben auch noch falsche Ziele wieder. Man glaubt allgemein, dass das Ziel der Notenbank ein starker Dollar sei und niedrige Zinsen, damit sich der Staat seine Verschuldung leisten kann.

 

Fazit

Auch wenn das zigfache Wiederholen des gesetzlichen Auftrags der Fed (Maximum Employment und Prize Stability) durch Jerome Powell in den Pressekonferenzen schon fast nervig wird: beim Bürger kommt anscheinend nicht viel davon an, was die Damen und Herren im Elfenbeinturm des Geldes in Washington D.C. vorhaben.

So könnte seine letzte Strategie mit der Aufforderung beim Bürger mehr zu investieren auf taube oder gar keine Ohren gestoßen sein. Höhere Inflationserwartungen sollten zum Vorziehen von Konsumausgaben führen. Wobei man sich schon fragen muss, wie es sein kann, dass man das Volk mit den vielen (überzogenen) Kreditkarten überhaupt zum Geldausgeben animieren muss..

Die Fed dringt mit ihren Aussagen nicht wirklich zu den Bürgern durch

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Battery Day und Tesla: Live-Kommentar zum Event

Markus Fugmann

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Elon Musk hatte den „Battery Day“ im Vorfeld als „einer der aufregendsten Tage der Tesla-Geschichte“ bezeichnet, gestern jedoch die Erwartungen in einem Tweet deutlich gedämpft – die Tesla-Aktie daher heute mit 5% im Minus.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, kommentiert den Battery Day live ab 22.15Uhr

:

Live-Kommentar zum lange erwarteten Battery Day von Tesla

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