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Zinssenkungs-Fantasien! Marktgeflüster (Video)

So langsam realisiert auch die Wall Street, dass die Dinge nun immer schwieriger werden – aber rs gibt einen Hoffnungsschimmer!

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So langsam realisiert auch die Wall Street, dass die Dinge nun immer schwieriger werden: der Handelskrieg eskaliert weiter (die USA verkürzen Visa für Chinesen, daraufhin warnt Peking vor Studienaufenthalten in den USA), mit Mexiko gibt es nun eine zweite Front im Handelskrieg. Und heute extrem schwache Einkaufsmanagerindizes aus den USA (ISM und Markit PMI) – eine Rezession wird nun als immer wahrscheinlicher gesehen (dagegen wähnte sich die Wall Street kürzlich noch in einem „goldilock-Szenario“). Aber schlechte Nachrichten sind jetzt vielleicht wieder gute Nachrichten für die Aktienmärkte: inzwischen preisen die Fed Fund Futures für die übernächste Fed-Sitzung (Ende Juli) bereits eine Wahrscheinlichkeit von 50% für eine Zinssenkung ein – bis Ende des Jahres liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung sogar bei 97%..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. H.-P. Seiffert

    3. Juni 2019 19:04 at 19:04

    Hallo Herr Fugmann,
    bei der Deutschen Bank irritiert mich, dass zwar der Kurs in ungeahnte Tiefen saust, aber gleichzeitig die Credit Default Swap-Preise in der letzen Zeit stark zurückgekommen sind. Momentan ein Wert von um die 110, während wir im Dezember noch bei 220 lagen.
    https://www.boursorama.com/cours/cds/3xDB/
    Wer hat nun recht, diejenigen, die die Aktie auf den Markt werfen, oder die tiefenentspannten CDS-Verkäufer?

  2. Macwoiferl

    3. Juni 2019 20:08 at 20:08

    Bleibt die einzige Frage:
    Warum werden Indexkurse nicht gleich jeden Morgen staatlich festgesetzt?
    Per Plan, wie etwa der Flugplan eines Piloten:
    Morgens sinken wir bis 11.45 Uhr auf DAX 11.475.
    Danach gibt es eine Hoffnungs-Zündung (bester Deal, Zinssenkung, Helikoptergeld, FED kauft Aktien, Powell muss pupsen).
    Börse um Acht (morgens) sagt schon: „Wir enden abends auf DAX 11.893, wie das Amt für Kursplus mitteilt.“
    Man erspart sich so unsinnige Vermögensvernichtung.
    Man weiß morgens schon was Dow und Dax abends wert sind.
    Man kann sich aufs Wirtschaften konzentrieren und muss nicht daytraden.
    Dadurch werden volkswirtschaftlich Millionen Stunden neue Arbeitszeit verfügbar.
    Wer verkaufen möchte bekommt ein Fenster zwischen 9 und 11.45 Uhr Ortszeit.
    Man kann planvoll Long und Short gehen und gewinnt immer.
    FMW kann vormittags Untergangsberichte von Florian Homann bringen und nachmittags Bullen-News.
    Dito werden die ganzen Anzeigen umgeschaltet ab 11.45 Uhr (von „Gold kaufen“ zu „Tesla Long gehen“)
    Das hat etwas Seriöses an sich.
    Planvoll. Mit Stil. Geordnet. Würdevoll.
    So machen die marginalen Kursstürzchen wenig Sinn, wenn hinterher mit immer denselben Dummgerüchten hochgedillert wird.
    Was für eine Börse, die Milliarden und Billionen auf Hoffnungs-Fürze setzt.

  3. Marcus

    3. Juni 2019 21:04 at 21:04

    Eine Zinssenkung nutzt gar nichts! Der „Markt“ braucht und will QE und Powell wird der Wall Street das geben was sie verlangt. Ich tippe auf eine Bilanzausweitung ab dem ersten Quartal 2020 mit 35 Mrd US-Dollar monatlich.

    • Koch

      4. Juni 2019 14:39 at 14:39

      Der Markt braucht und will QE!Zig-Milliarden jeden Monat vom Staat(Notenbank)für den Staat(Wirtschaft und Bevölkerung)Es ist noch gar nicht allzulange her,da nannte man das abfällig Kommunismus,welcher angeblich noch nie funktioniert hat und immer Not und Elend hinterliess.Im goldenen überlegenden Westen ist das aber sicher anders!Mir graust’s erheblich vor dem Ende dieses Schlaraffenparadieses.

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Trump eskaliert! Marktgeflüster (Video)

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Was für ein verrückter Handelstag! Eigentlich sollte heute die Rede von Jerome Powell in Jackson Hole (bei der sich der Fed-Chef alle Optionen offen hielt) im Vordergrund stehen – aber dann eskalierte der Handelskrieg zwischen den USA und China weiter: zunächst, weil China Gegenzölle ankündigte, dann, weil Donald Trump wiederum ankündigte, auf diese Gegenmaßnahmen mit neuen Manßnahmen zu reagieren – eine typische Spirale der Eskalation. Offenkundig will Trump amerikanische Firmen zwingen, ihr Geschäft aus China heraus zu verlagern – wozu er als US-Präsident jedoch gar nicht befugt ist. Dann erneute Attacken Trumps auf Powell mit der Frage, wer der größere Feind der USA seien: Xi Jinping oder Jerome Powell. Trump eskaliert und überreizt sein Blatt immer weiter, selbst die US-Republikaner verlieren langsam die Geduld..

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Powell in Jackson Hole! Videoausblick

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Endlich ist es so weit: die Märkte haben lange auf die Rede von Jerome Powell in Jackson Hole gewartet, nun darf der Fed-Chef einerseits die Märkte nicht enttäuschen (Zinssenkung im September zu 100% eingepreist), andererseits nicht den Eindruck erwecken, dem ständig nörgelnden Trump zu weit entgegen zu kommen. Vermutlich wird Powell erneut betonen, dass die Fed eben die hereinkommenden Daten abwarte – und die Daten seit den beiden letzten Fed-Sitzungen waren tendentiell besser als erwartet (Ausnahme der gestrige Markit PMI). Auf einen Begriff in der Rede Powells wird zu achten sein: das Wort „somewhat“ („etwas“) in Verbindung mit den von der Fed gesehenen Abwärtsrisiken. Waren die gestrigen hawkishen Aussagen von Philadelphia-Fed-Chef Harker ein Warnschuß an die Märkte?

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Powell muß liefern, sonst dürften die Finanzmärkte unruhig werden

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Schock für die Wall Street! Marktgeflüster (Video)

Was heute an der Wall Street passiert, ist geradezu symptomatisch: die Aktienmärkte hängen vor allem am Tropf der Notenbanken, Realwirtschaft spielt keine Rolle

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Was heute an der Wall Street passiert, ist geradezu symptomatisch: ganz schwache US-Konjunkturdaten werden völlig ignoriert (Einkaufsmanagerindex Gewerbe fällt erstmals seit 119 unter die 50er-Marke, sprich die US-Industrie schrumpft). Dann aber der Auftritt des Fed-Chefs von Philadelphia, Patrick Harker, in einem CNBC-Interview mit hawkishen Aussagen (keine Zinssenkung notwendig, Fed sollte erst einmal abwarten, weil US-Wirtschaft stark und Inflation langsam anzieht) – und schon reagierte die Wall Street mit einem Abverkauf. Das zeigt einmal mehr, dass die Aktienmärkte vor allem am Tropf der Notenbanken hängen und die Realwirtschaft praktisch keine Rolle spielt. Die Aussagen von Fed-Gouverneur Harker unmittelbar vor der Rede von Jerome Powell in Jackson Hole dürften kein Zufall sein – sie sind eine Botschaft an die Märkte..

Hinweis: Das heutige Webinar muß leider entfallen – die Technik spielt uns immer neue Streiche! Sorry – und die Bitte um Verständnis, aber wir wollen es nicht riskieren, Sie wieder umsonst warten zu lassen.
Wenn wir sicher sind, dass es technisch klappt, wird das nächste Webinar zeitnah anberaumt und angekündigt!

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