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Deutsche Post erhöht nach staatlicher Genehmigung die Preise

Ohhh Wunder, ohhh Wunder. Es kommt so wie es kommen musste. Noch im Februar titelten wir Deutsche Post-Aktie steigt: Fast so als wären ARD & ZDF börsennotiert. Denn wie ARD & ZDF auch, setzt die Post staatlich genehmigte Preise beim Endverbraucher durch. Und bei der Post ist es ja noch besser, denn sie hat auf Briefe das Monopol. Also muss man sich bei der Bundesregierung lediglich etwas Mühe geben mit seiner Argumentation, warum denn das Porto kräftig steigen muss. Aber schon im Februar hatte der Bundeswirtschaftsminister ein Einsehen. Die Deutsche Post versprach brav wie sie ist, tausende neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Und schon bekam man die Genehmigung für kräftige Preiserhöhungen. Nur die genaue Verteilung der Preiserhöhungen auf einzelne Produkte, das blieb der Post freigestellt, wie sie das am besten umsetzt.

Und heute nun verkündet die Deutsche Post ihre Preiserhöhungen ab 1. Juli im Detail. Zwar spricht man heute noch von einer Beantragung bei der Bundesnetzagentur, aber die Sache ist eh schon geritzt. Nur noch eine Formalie! Die neuen Preise werden bis Ende 2021 gelten. Der Preis für einen inländischen Standardbrief bis 20 Gramm soll um 10 Cent auf 0,80 Euro erhöht werden. Die Deutsche Post betont natürlich gleich nach dieser Info, dass man im europäischen Vergleich damit immer noch recht günstig sei. So liege der europäische Durchschnittspreis für einen inländischen Standardbrief gemäß einer aktuellen Gegenüberstellung von 31 Ländern zufolge derzeit bei 0,97 Euro. Weitere Angaben von der Post hier im Wortlaut:

Ebenfalls um 10 Cent sollen sich die Preise für den Kompaktbrief bis 50 Gramm (0,95 Euro),
den Großbrief bis 500 Gramm (1,55 Euro) und den Maxibrief bis 1.000 Gramm (2,70 Euro)
erhöhen. Nach mehr als 15 Jahren Preisstabilität soll die Postkarte ab dem 1. Juli 0,60 Euro
(bisher 0,45 Euro) kosten.

Auch für Zusatzleistungen und grenzüberschreitende Briefsendungen werden sich einige Preise
erhöhen. So soll der Standardbrief International auf 1,10 Euro (bisher 0,90 Euro) steigen. Zum
Vergleich: Der europäische Durchschnittspreis von 31 Ländern für einen Standardbrief ins
europäische Ausland liegt aktuell bei 1,57 Euro.

Außerdem soll der Kompaktbrief International zukünftig 1,70 Euro (bisher 1,50 Euro) und die
Postkarte ins Ausland 0,95 Euro (bisher 0,90 Euro) kosten.

Für Einlieferungen von Geschäftskunden mit großen Briefmengen im Rahmen von
Teilleistungen inklusive Infrastrukturrabatt wird die Preiserhöhung zum 1. Juli 2019 weitgehend
kompensiert. Teilleistungs-Kunden werden im zweiten Halbjahr 2019 über den Zeitpunkt der
nächsten Rabattanpassung informiert.

Deutsche Post
Foto: JKCarl CC BY-SA 3.0



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1 Kommentar

  1. Solange der alternativ-reale Fokus auf den Mainstream-Rundfunkgebühren liegt, wird sich keiner beschweren, wenn ein Briefchen und drei Päckchen plötzlich mehr kosten, als ein Monat Fernsehglotzen. Nein, wir glotzen doch nicht die linksgrünen GEZ-Sender, niemals, wir analysieren sie nur zum Wohle des Volkes. Nur deshalb wissen wir immer, was dort gerade mainstreammäßig verbreitet wird und posten das schneller als die Post.

    Wir schauen die Öffentlichen kritisch, journalistisch, meinungsfrei. Gebührenfrei. Das muss doch wohl erlaubt sein. Wir bestellen versandkostenfrei und wieder retoure. Wir nutzen das Fernabsatzgesetz, die Schuldrechtsmodernisierung, das Recht auf Bestellen und kostenlos recyclen ohne Auspacken bei Donalds Firmen great again in Deutschland/Irland. DHL, bringt den nagelneuen B-Ware-Schrott von Amazon zurück, packt es um und karrt es endlich zum Flughafen, damit es in Afrika endlich verbrannt werde. Und hört endlich auf, dafür auch noch Geld zu verlangen.

    Drückt eure Auslieferer endlich unter den linksgrün-faschistischen Mindestlohn, und wenn es denen zu teuer wird, stellt endlich Flüchtlinge ein. Aber so, dass die uns nicht wieder unsere Jobs wegnehmen.

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