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4 große Fehler bei der Unternehmensgründung – das sollte Ihnen nicht passieren

Ein Unternehmen zu gründen, ist zumindest in der Theorie weit einfacher, als es sich die meisten vorstellen. Prinzipiell kann jeder von uns ein Unternehmen gründen, da beispielsweise eine UG lediglich ein Stammkapital von einem Euro erfordert. Allerdings ist es nun einmal so, dass nur ein Bruchteil der Unternehmen auch wirklich Erfolg hat und die meisten scheitern bereits in den ersten Jahren. Doch das muss nicht sein und damit Ihnen nicht dasselbe passiert, haben wir Ihnen in diesem Artikel 4 große Fehler bei der Unternehmensgründung zusammengetragen. Wenn Sie diese vermeiden, werden Ihre Chancen als Gründer weit besser sein.

Privaten und geschäftlichen Zahlungsverkehr nicht trennen

Obwohl nur wenige Gründer diesen Fehler begehen, gibt es immer noch Personen, die ihren privaten und geschäftlichen Zahlungsverkehr nicht trennen. Das ist jedoch nicht zu empfehlen, da ohne eine präzise Trennung die Buchführung deutlich erschwert wird. Zudem sind Probleme mit dem Finanzamt praktisch vorprogrammiert. Dabei muss man nur ein Geschäftskonto eröffnen, damit der private und geschäftliche Zahlungsverkehr getrennt werden kann. Ein entsprechendes Konto zu eröffnen, ist nicht schwer und es stehen auch digitale Optionen zur Verfügung.

Keine finanziellen Mittel bereithalten

Selbst wenn die Gründung an sich nicht mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden sein sollte, heißt das nicht, dass keine finanziellen Mittel bereitstehen sollten. Schließlich lässt sich ein Projekt nicht realisieren, wenn kein Geld zur Verfügung steht. Infolgedessen sollten bereits vor der Gründung finanzielle Mittel bereitstehen, um die Ziele des Unternehmens zu verwirklichen. Wer nicht genügend Startkapital hat, sollte Optionen wie das Crowdfunding in Erwägung ziehen. Ein finanzielles Polster ist allein schon aus dem Grund wichtig, da Unternehmen in den ersten Monaten keine oder nur geringe Gewinne erwirtschaften. Zudem werden laufende Kosten und gegebenenfalls Forderungsausfälle fällig. Beides kann einem erst kürzlich gegründeten Unternehmen schnell das Genick brechen.

Nicht ausreichend Know-how haben

Viele Personen gründen ein Unternehmen, ohne sich überhaupt in der jeweiligen Branche auszukennen und grundlegendes Wissen im Finanzbereich zu haben. Das ist jedoch nicht zu empfehlen, denn ohne Know-how stehen die Chancen auf Erfolg schlecht. Natürlich ist es möglich, sich Fachkenntnisse im Laufe der Zeit anzueignen, aber zumindest einige grundlegende Dinge sollten einem bewusst sein. Unter anderem betriebswirtschaftliches Grundwissen ist ein Muss und wer sich nicht damit befasst, wird kaum auf dem Markt bestehen können.

Sich unrealistische Ziele setzen

Gelegentliche Träumereien sind in Ordnung, da sie einen motivieren und dabei helfen können, die Unternehmensziele zu realisieren. Diese Ziele sollten jedoch realisierbar und nicht pure Träumerei sein. Wenn Sie sich unrealistische Ziele setzen, werden Sie diese wahrscheinlich nicht erfüllen können und das führt nur zu unnötiger Frustration. Seien Sie also zumindest am Anfang etwas bescheiden, da sich das positiv auf ihre Motivation auswirkt. Schließlich haben Sie auf diese Weise kontinuierliche Erfolgserlebnisse und das kann dem Erfolg des Unternehmens zugutekommen.

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