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Adidas-Quartalszahlen: Steigende Umsätze und Gewinne, Gewinnprognose angehoben

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Die Adidas-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 5,87 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,67).

Der Gewinn (aus fortgeführten Geschäft) liegt bei 656 Millionen Euro (deutlich besser als erwartet nach 549 Millionen Euro vor einem Jahr).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,6%. Vielleicht, weil trotz steigender Gewinnprognose die Umsatzprognose schwächelt? Sehen Sie dazu mehr Details weiter unten in der Prognose von Adidas.

Während die Umsätze in Asien und Nordamerika zulegen, sind sie in Europa minimal rückläufig.

Die Tochter Reebok kämpft mit rückläufigem Umsatz (von 485 auf 436 Millionen Euro).

Zitat Adidas zu den Zahlen:

„Wir haben im dritten Quartal erneut qualitativ hochwertiges Wachstum erzielt. Die Umsatzsteigerung ist auf zweistellige Zuwächse in unseren strategischen Fokusbereichen Nordamerika, China und E-Commerce zurückzuführen. Gleichzeitig haben wir trotz eines bedeutenden Anstiegs der Marketinginvestitionen und deutlich negativer Währungseffekte starke Profitabilitätsverbesserungen erzielt. Aufgrund dieser Ergebnisse sind wir zuversichtlich, in diesem Jahr ein höher als ursprünglich erwartetes Profitabilitätsniveau zu erzielen. Zudem sind wir weiterhin auf dem besten Weg, unsere langfristigen Ziele bis 2020 zu erreichen“, sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von adidas.

Adidas hebt aktuell seine Prognose für das Gesamtjahr an. Hier im Wortlaut:

Angesichts der starken Geschäftsergebnisse in den ersten neun Monaten 2018 hat adidas die Profitabilitätsprognose für das Gesamtjahr erhöht sowie den Zielkorridor für das Umsatzwachstum präzisiert. Das Unternehmen erwartet nun für 2018 eine Steigerung des währungsbereinigten Umsatzes zwischen 8% und 9%. Damit liegt der Umsatzanstieg im unteren Bereich des kommunizierten Korridors (bisherige Prognose: etwa 10%) infolge des niedriger als ursprünglich erwarteten Wachstums in Westeuropa. Gleichzeitig rechnet adidas nun damit, dass der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1,660 Mrd. € bis 1,720 Mrd. € erreichen wird. Dies entspricht einer Steigerung um 16% bis 20% im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,430 Mrd. € (bisherige Prognose: Steigerung um 13% bis 17% auf einen Wert zwischen 1,615 Mrd. € und 1,675 Mrd. €). Die Bruttomarge des Unternehmens wird sich den Prognosen zufolge nun um bis zu 1,0 Prozentpunkte auf einen Wert von bis zu 51,4% verbessern (bisherige Prognose: Anstieg um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf einen Wert von bis zu 50,7%). In Kombination mit dem prognostizierten Umsatzwachstum wird dies den Erwartungen zufolge zu einem Anstieg des Betriebsergebnisses um 12% bis 16% führen (bisherige Prognose: Steigerung um 9% bis 13%).

Adidas-Quartalszahlen
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Markus Koch LIVE zum Start an der Wall Street – Quartalszahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Auch heute sind die Quartalszahlen der US-Konzerne im Fokus. Sie werden jetzt im Detail besprochen.

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Aktuell: Continental mit Ad hoc-Info zu Abschreibungen, Verlusten und Spin Off

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Continental steht als Autozulieferer bereits seit Monaten voll im Orkan namens Autokrise. Jetzt gibt es eine Ad hoc-Mitteilung von Continental und eine Info zum Spin Off eines Teils des Unternehmens, um diesen Teil separat an die Börse bringen zu können. Vorab die Info: Die Continental-Aktie steigt aktuell dank dieser Infos von 120,47 Euro auf jetzt über 123 Euro! Zuerst zur den Abschreibungen. Hier der wichtigste Teil der Veröffentlichung im Wortlaut:

Im Rahmen ihres jährlichen Planungsprozesses wird die Continental AG im dritten Quartal 2019 Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro berücksichtigen. Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Annahme der aktuellen Geschäftsplanung, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren (2020-2024) nicht wesentlich verbessern wird. Basierend auf dieser und anderen Annahmen sind Wertminderungen in den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain in Höhe von 724 Millionen Euro, 1,537 Milliarden Euro, bzw. 244 Millionen Euro vorzunehmen. Der wesentliche Teil der jetzt zu mindernden Werte geht auf Akquisitionen vor 2008 zurück.

Insbesondere werden die Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen zu einem negativen Wert des berichteten EBITs für das dritte Quartal 2019 führen. Gleiches gilt für das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis für das dritte Quartal 2019 und für das Geschäftsjahr 2019. Continental erwartet durch diese Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019.

Und nun zum Spin Off. Hier Continental vollständig im Wortlaut:

Der Vorstand der Continental AG hat beschlossen, die Vorbereitung eines möglichen Teilbörsenganges von Vitesco Technologies (jetzige Division Powertrain) nicht mehr länger zu verfolgen. Stattdessen wird nun allein eine Abspaltung von 100 Prozent von Vitesco Technologies mit anschließender Börsennotierung – ein sogenannter Spin-Off – angestrebt. Die Zustimmung des Aufsichtsrats der Continental AG vorausgesetzt soll der geplante Spin-Off am 30. April 2020 der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Continental Gebäude
Foto: © Continental AG

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Bayer startet neue Innovationsoffensive

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Lieber Börsianer,

DAX-Unternehmen werden häufig als schwerfällige Dickschiffe wahrgenommen, die längst an Innovationsgeist verloren haben und nur noch wegen ihrer schieren Größe erfolgreich bleiben. Daran ist wahr, dass sich große Strukturen mit ihren beamtenähnlichen Stabsabteilungen nur langsam verändern lassen. Doch es geht auch anders. Das zeigen uns viele große Unternehmen immer wieder. Beispiel: Bayer ist ein Schwergewicht in der Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Rund 117.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Um flexibel und innovativ zu bleiben, ist bei dieser Größe manchmal allerdings ein bisschen Schwung von außen hilfreich. Und den holt sich Bayer immer wieder ins Haus. So gründet Bayer gemeinsam mit Arvinas ein Joint Venture namens Oerth Bio. Arvinas ist ein Biotechunternehmen aus den USA, das eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt, die das körpereigene natürliche…..

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