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Aktien, Rohstoffe, Zinsen: Wie kann man die Rezession traden? Marktgeflüster (Video)

Ideen für Investoren und Trader..

Der sicherste Hinweis dafür, dass die Rezession bald kommt, sind die Aussagen von Notenabankern wie Lagarde und Powell, wonach sie keine Rezession erwarteten. Was aber passiert dann mit Aktien, Zinsen und Rohstoffen, wenn also das doch Wahrscheinliche eintritt? Die wahrscheinlichste Variante ist: sobald die Rezession beginnt, steigen Aktien wieder, da Notenbanken wie die Fed erkennen, dass sie die Zinsen doch nicht so stark anheben können wie postuliert. Dadurch dürften dann die Renditen (Zinsen) für Staatsanleihen wieder fallen, während Rohstoffe zu Beginn der Rezession im Preis zunächst wieder dynamisch steigen (nach dem vorherigen Abverkauf aus Sorge vor der Rezession, wie wir es kürzlich gesehen haben). Schlaglicher, wie man die Rezession traden kann..

Hinweise aus Video:

1. Kupfer, Gold, Junk Bonds: Rezession, Zinsen und Aktienmärkte

2. Gaspreise: im 2. Halbjahr werden Rechnungen für Verbraucher explodieren

3. Gas: Reicht es für Bürger nur für 30 Tage – Triage voraus?

4. Live-Link Boom & Bust: „Energie, Ernährung: Wie (un)sicher ist Deutschland?“



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4 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    Im Augenblick ist die Inflation außer Kontrolle. Eine Zinssenkung und Bilanzsummeausweitung kann erst geschehen, wenn sich die Teuerung zumindest abflacht.
    Ihren Ansatz auf Rohstoffe zu setzen finde ich gut. Rohstoffe und Edelmetalle gehören als Beimischung in jedes gut sortierte Portfolio.
    Gerade die Phase nach dem Zusammenbruch des“ Neuen Marktes“ gibt Ihnen recht. Damals stieg zum Beispiel der Ölpreis um den Faktor 5 .Ebenfalls super lief Gold. Von um die 250 US-Dollar pro Feinunze ,um die Jahrtausendwende , auf fast 2000 während der ersten richtigen Eurokrise 2011.
    Bei den Rohstoff- Firmen würde ich auf die „Sieger von gestern“ setzen. Eine Glencore gehört als alternative Beimischung, in jedes gut strukturierte Portfolio. Weniger wegen der Performance, sondern wegen der stabilen Dividende.
    Ansonsten bevorzuge ich den Value Investor Ansatz. Kurs Gewinn Verhältnis, Kurs Umsatz Verhältnis, Verschuldungsgrad, langfristige Performance, Stellung des Unternehmens im globalen Wettbewerb, Dividendenrendite usw und so fort.
    Damit bin ich immer gut gefahren. Zocken ist nicht so mein Ding. Dazu bin ich schon lange genug dabei. Die Zocker und Spieler überleben an der Börse nicht lange.
    Im monatlichen Fahrplan setze ich voll auf den Cost Average Effekt. Ich bin damit immer gut gefahren.

    Ebenfalls gut liefen Platin Palladium und Kupfer. Bei Gold bevorzuge ich die physische Anlage inform von Münzen oder Barren.
    Mein Einstieg in’s gelbe Edelmetall erfolgte im Frühjahr 2001, als in der damaligen Telebörse Print ein Leitartikel zum Thema Gold erschien: „Streben nach dem Mythos Gold“.

  2. Es wäre ja ein Witz, wenn die EZB mit ihrem „Nicht-Handeln“ alles richtig gemacht hätte, da sich die Inflation durch den Kaufkraftschwund ja selbst limitiert, und die sich anbahnende Rezession ebenfalls negativ auf die Inflation auswirkt. Madame Lagarde könnte also durch Dusel am Ende als die Klügste dastehen. So recht glauben tue ich aber nicht daran… ;-)

  3. @Lausi, das ist kein Dusel, die Inflations und Rezessionsleugner ahnen was kommt und erhöhen die Zinsen nicht weil: Die Amis reagieren dermassen brachial,dass die schnell kommende Rezession eine Zinspause erzwingt. Die Zahlen aus Japan sind soeben auch sehr schlecht.

  4. Pingback: Gold: Achtung Rutschgefahr - der Goldpreis fällt unter 1.800 Dollar - TalkFusionWeb

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