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Aktienmärkte: Allzeithochs – unter Oberfläche purer Horror! Videoausblick

Der S&P 500 als Leitindex der Aktienmärkte hat gestern das 66.Mal in diesem Jahr ein neues Allzeithoch erreicht – nun ist es nicht mehr weit bis zum Rekord aus dem Jahr 1995 (77 Allzeithochs). Also alles bullisch für die Aktienmärkte? Ein Blick unter die Oberfläche zeigt: für die meisten Aktien geht es bergab, es sind die großen US-Tech-Werte, die die Indizes über Wasser halten. Nun gibt es zwei Varianten: entweder der breite Markt zieht nach oben nach, oder es ist der breite Markt, der Ungemach für die Aktienmärkte ankündigt! Heute dürfte der kleine Verfall für größere Volatilität sorgen – meist zeigen die Indizes in diesem Zeitraum Schwäche..

Hinweis aus Video:Erzeugerpreise steigen dramatisch an – höchster Zuwachs seit 70 Jahren!



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5 Kommentare

  1. Hallo Herr Fugmann,
    Sie sagen, dass es im SuP 500 immer neue Hochs gibt, weil in erster Linie die Big Tech-Aktien steigen. Die Bewertungen der kleineren Aktien dagegen immer mehr abnehmen und diese neue Tiefs anzeigen. Könnte man dies nicht einfach dadurch erklären, dass die Marktteilnehmer sozusagen im Herdentrieb aus den kleineren Aktien aussteigen und dann in die ganz großen Aktien einsteigen. Dann wäre das ja eigentlich nicht ganz so negativ zu sehen. Das gesamte Engagement in Aktien verändert sich ja dabei nicht, wenn es auch zu einem „Klumpenrisiko“ (in Big-Tech) führt.

  2. ÖL fällt nicht wirklich trotz aller Bemühungen werden Biden und Xi nicht wirklich ernst genommen, würde mich nicht wundern wenn wir also die 100$ beim Brent&WTI sehen in den nächsten Wochen.

    Trotz aller Bemühungen der Weltbank etc Gold kaputt zu reden strömen die Anleger jetzt ins Gold.
    Am hilflosesten von den großen Notenbanken sieht aktuell die EZB aus.
    Ich spekuliere auf ein Goldpreis von 2100$ in Q1 2022.

  3. Es wird nicht gesagt und anscheinend auch übersehen, dass Aktien ebenso wie Immobilien und Rohstoffe Sachwerte sind. Gerade bei Inflation sind sie deswegen ein Inflationsschutz. Solange wegen konstant zu hoher Inflation die Zinsen nicht angehoben werden und es auch sonst nicht zu einer deutlichen generellen Geldmengen-Verknappung seitens der Notenbanken kommt sowie auch die Anleihenrenditen mickrig sind, gibt es keinen Grund Aktien zu meiden, da es keine wirkliche Anlage-Alternative gibt. Erst wenn abzusehen ist, dass die Zinsen steigen werden und somit die Anleihenrenditen auch steigen werden, wird es gefährlich bei den derzeit hohen Aktienkursen. Rechne damit, dass dies Anfang nächsten Jahres passiert. Insbesondere die FED ist doch pro Wirtschaft und Banken eingestellt und wollen den Managern nicht noch zum Jahresende die hohen Jahresboni versauen. Anfang 2022 heißt es aber dann warm anziehen!! Wer dann als Privatanleger noch nicht seine Aktienbestände verkauft hat, wird deutliche Kursrückgänge einstecken müssen.

    1. Kann man so sehen! Aber ich denke, dass ALLE die aktuell investiert sind davon ausgehen noch rechtzeitig
      auszusteigen…..! Wir wissen natürlich ALLe, dass dies letztlich nie funktionieren kann.

  4. @ Pluto: Wer zuerst kommt mahlt als erstes und den letzten beißen die Hunde!

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