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Aktienmärkte: Experten mit Jahresprognose für 2022

Aktienmärkte - Jahresprognose der Experten

Werden die Aktienmärkte auch im nächsten Jahr weiter steigen? Vor allem die amerikanischen Aktienmärkte dürften 2021 die zweitmeisten Allzeithochs der Geschichte in einem Börsen-Jahr erreichen (nach dem Jahr 1995). Wird das nächste Jahr ähnlich gut?

Prognosen für die Aktienmärkte im Jahr 2022

Die meisten Experten gehen davon aus, dass das Jahr 2022 für die Aktienmärkte recht gut wird – allerdings nicht mehr so gut wie das ablaufende 2021. Das große Risiko ist der „monetäre Klimawandel“ durch die Fed, der für eine erhöhte Volatilität sorgen dürfte. Aufgrund der hohen Inflation könnte die Fed gezwungen sein, mit ihrer hawkishen Wende die Geldpolitik schneller und härter zu straffen, trotz einer womöglich sich abkühlenden Konjunktur.

Jens Erhardt, Henrik Leber, Robert Halver, Folker Hellmeyer und andere mit ihren Einschätzungen, was das kommende Jahr bringen wird:



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13 Kommentare

  1. Super Beitrag, besten Dank

  2. Altbär mit Alptraum

    Auffi gehts immer, abwärts nimmer, es ist unfair, lauter Bullen ( shit) kein einziger Bär, die Bären sind im Winterschlaf.Die Wirtschaft in den USA hat mit 10% höheren Preisen auch schon Vor- Corona Niveua erreicht.Wenn die Inflation noch 5% steigt, ist die Wirtschaftsleistung unbereinigt sogar höher als vor Corona.Die Inflation wird unterschätzt und einige Lieferketten werden aus politischen Gründen und wegen Deglobalisierung nicht wieder hergestellt werden.
    Warum braucht es Analysten, wenn es immer nur aufwärts geht ? Diese SuperPostiv- Denker könnte man umschulen und in den Pflegebereich schicken.Gemäss H.W.Sinn haben die Notenbanken die Inflationsbremse ausser Betrieb gesetzt, man könnte auch sagen, die Analysten sind somit auch überflüssig.

  3. @Altbär

    Bullen oder Bären ist eigentlich nebensächlich. Wichtiger ist, für mich wenigstens, dass ich keinem einzigen dieser Herren auch nur einen Cent anvertrauen würde.
    Die sind mir zu glatt, zu freundlich, zu smart, zu vertraulich, zu humorlos, zu witzig, zu lässig, zu seriös, zu professionell, zu erfolgreich, zu familienvaterartig, zu vertrauenswürdig, zu menschlich, zu mütterlich, zu schlau………Schlicht und einfach: Ich hätte kein gutes Gefühl.

  4. Warum bringen Sie eigentlich keinen Florián Homm?

  5. Mein Börsenrückblick auf die letzten 5 Jahre:

    Trump-Rally Teil I – Die Steuersenkung, Der Falke Auf Autopilot, Trump Rally Teil II – Der Größte Deal Aller Zeiten, Corona-Crash & V-förmige Erholung, Transitory-Inflation Regime.

    Mein Ausblick: irgendein Label wird sich schon finden.

    Anbei. Mit FMW hat das „Chaos der Märkte“ gleich zweimal so viel Spaß gemacht, als es das ohnehin schon getan hat. „Du warst ein gutes Team“ wie Rudi Carell gesagt hätte. Ich möchte mich dafür bei ALLEN Autoren bedanken und ALLEN einen guten Rutsch wünschen!

  6. Anal- Ysten - Basher

    Das Problem ist einfach wie immer, dass diese Profis das Spiel bis zum bitteren Ende ausreizen und viele Neulinge und Nachzügler noch in die anscheinend immersteigenden Börsen drängen. Herr W.Müller hat es ja kürzlich auch mit Zahlen belegt, dass es auch in DE viele Neueinsteiger gibt.Diese neue Anlegerschaft, die in den letzten 10% kaufen, werden bei einer normalen Korrektur von 10bis 15% wieder Alles verlieren und von den Börse wieder die Nase voll haben.Anderseits sind es genau diese Leute die den Vollprofis gute Ausstiegskurse bieten.Alle diese Verwalter von grossen Vermögen haben zwangsläufig ein Absicherungsdispositiv das rund um die Uhr bereit ist um „SCHWARZE SCHWÄNE „ abzusichern.Trotzdem wurden am Anfang der Coronakrise einige dieser Vollprofis ( Pfosten) auf dem falschen Fuss erwischt und nur durch die künstliche V- Erholung gerettet.
    Ich vergesse nie was 2008 passierte, wo sich eine renommierte Gesellschaft verspekulierte und vom vorsichtigen Buffett als Schnäppchen gerettet wurde.Komisch nur ,dass die Manager dieser Firma privat mit Gratiskrediten der Firma mit Shorts sich die Taschen füllten.Darum wäre interessant zu wissen ,wie all diese Ewigbullen in ihrem eigenen Vermögen disponiert sind.
    Auch erstaunlich,dass etwelche steigende Firmengewinne erwarten.Das würde bedeuten, dass ihre Endprodukte mehr steigen müssten als die stark steigenden Produktionskosten, da kann sich aber der deutsche Michel und der US – John über hohe Lohnsteigerungen freuen oder weniger Kaufkraft.Die Aussagen von @ Colombo kann ich nur bestätigen, die heutigen Manager haben überhaupt kein Langfristdenken mehr, so wurde auch der Boss von Novartis kritisiert als er eigene Aktien zurückkaufte, gäbe es denn nicht gerade in der Pharmabranche Investitionmöglichkeiten in der Pandemieforschung?

  7. Wie sagte einer der befragten Fondsmanager sinngemäß ? …“ nach einem guten Börsenjahr folgt in der Regel auch immer ein gutes Börsenjahr …“ ?
    Na , dann haben wir doch das perfekte perpetuum mobile….kann ja jetzt nie wieder etwas schief gehen.
    Diese Befragungen sind so überflüssig wie ein Kühlschrank am Nordpol.
    Das sind doch alles Menschen die davon leben das die Leute ihr Geld bei denen anlegen. Warum sollte man von einem dieser Manager erwarten das sie sagen, das die Börsen eigentlich am obersten Ende stehen und kurz davor sind in einem Bärenmarkt abzudriften ?
    ich selbst habe noch nie einen dieser Fondsmanager erlebt der eine andere Meinung hatte, als in Aktien zu investieren. Egal zu welcher Zeit. Wenn die Aktien gefallen sind, sollte man schnell günstig einsteigen und andersrum um nicht die Chance zu verpassen und auf den längst abgefahrenen Zug aufzuspringen.
    Nur Menschen die nicht auf fremde Gelder angewiesen sind kann man zuhören und diese sind komischer Weise alles andere als überzeugt das 2022 ein gutes Börsenjahr wird.
    In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes Jahr 2022 und das die Entscheidungen egal welcher Art sich postiv herausstellen.
    Grüße aus Berlin

  8. @ Roberto, genauso habe ich auch gedacht, es braucht also nur ein gutes Börsenjahr und nachher folgt immer wieder ein gutes, welche Weisheit . Hat schon jemand überlegt wie diese Finanz und Bankenleute von den Notenbanken in den letzten Jahren mit Geld vollgestopft wurden, obwohl gewisse Bankaktien in dieser Zeit über 80% verloren haben.
    Nicht dass ich neidisch wäre, meine Immos haben meine bärische Aktienmeinung mehr als wett gemacht. Der Gewinn der Aktienbaisse könnte noch folgen.
    Aber nehmen wir als Beispiel einen Bänker, der seinen Kunden mit Negativzinsen und ev.schlechter Anlagestrategie fast keine Gewinne erwirtschaftete, selber mit Immobilien,Aktien, und Riesenbonus dank Super- Rückenwind der Notenbanken innert wenigen Jahren zu grossem Reichtum gekommen ist, so ist das die Dekadenz des Jahrhunderts, was irgendwann und irgendwie gestoppt werden muss.
    Ursprünglich war die Finanzindustrie eine Dienstleistung der Realindustrie, jetzt scheint es ,dass die Finanzindustrie Alles beherrscht und Geld ohne Hinterlegung eines Wertes geschaffen werden kann.Analysten müssen nicht mehr Firmen untersuchen, es geht nur noch darum den Wahnsinn der Notenbanken vorauszusehen.

  9. Ich habe immer dann ein massives Störgefühl, wenn sich alle Experten fast völlig einig sind. Dies ist hier objektiv der Fall!

    Ein Beitrag hat mir sehr gefallen. Es sind die Aussagen von Herrn Henrik Leber, die man m.E. im Detail
    unterschreiben und mit denen man etwas anfangen kann.

    1. Zu 100% richtig. Das macht mich auch sehr stutzig. Ich bin zwar aus mehreren Gründen auch Bullish. Aber das stört mich ebenfalls sehr. Wenn sich alle zu 100% einig sind, dann ist Gefahr in Verzug. Man kann eigenlich nur nach Charttechnik und Elliott-Wellen Theorie den Markt „Traden“. Langfristig würde ich jedenfalls, bevor nicht mindestens eine Korrektur von 10-12% kommt, nichts machen.

  10. Wie wird sich der Goldpreis entwickeln?

    1. @Can Berk

      Ich meine so wie ihn interessierte Kreise sehen möchten.

      1. @Can Berk Mir fällt auf, dass DJE früher jedem, egal ob er es hören wollte oder nicht, permanent
        über Gold etwas zu erzählen hatte. Never ending! Er ging den Leuten sozusagen damit auf den Sack. Seit langer Zeit hält er sich wohlwollend ausgedrückt bedeckt. Auch im Video thematisiert er Gold völlig.

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