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Aktienmärkte: Kursstürze überall – bald Schließung der Aktienmärkte?

Vermutlich bleibt keine andere Möglichkeit, als die Aktienmärkte oder die Finanzmärkte zu schließen – so wie das die Wall Street nach dem 11.September 2001 gemacht hat

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die europäischen Aktienmärkte sind zu Beginn der Handelswoche stark unter Druck! Der Dax fällt heute um -8% und ist damit bereits um 40% (!) von seinem erst in diesem Jahr erreichten Allzeithoch gefallen!

In einzelnen Sektoren sind die Entwicklungen noch krasser! So fällt der europäische Banken-Index um -10,5% und damit auf den tiefsten Stand seit 32 Jahren!

Noch schlimmer betroffen ist der Bereich Tourismus: der europäische Touristik-Index fällt um mehr als 16%!

Unterdessen hat Südkorea den Leitzins um 0,5% gesenkt auf nun 0,75%. Japans Notenbank hat soeben verkündet, Staatsanleihen mit Laufzeiten 3 bis 5 Jahre und 5 bis 10 Jahre für jeweils 100 Milliarden Yen zu kaufen.

Der österreichische Notenbankchef Holzmann (in dieser Funktion Mitglied der EZB) erwartet keinen Bankensturm – die Banken seien gut aufgestellt und hätten kein Liquiditätsproblem. Die EZB prüfe weitere Anleihekäufe.

Die EU-Kommission erwartet nun für 2020 eine Rezession. Erinnern wir uns: vor ca. drei Wochen sagte der IWF voraus, dass die Weltwirtschaft um -0,1% weniger wachsen würde durch das Coronavirus; im Rückblick eine groteske Prognose! Heute katastrophale Daten aus China aus dem Februar.

Bayern hat soeben mitgeteilt, alle Sportstätten und die Gastronomie zu schließen für mindestens 14 Tage zu schließen.

In dieser Situation fallen auch sichere Häfen wie Gold – das könnte sich mit Beginn des amerikanischen Handels noch intensivieren (Auflösung von Gold-Longpositionen, um Liquidität gegen Margin Calls zu generieren). Silber fällt -12%.

FMW: All das trifft eine überschuldete Welt – wir erleben derzeit einen für kaum möglich gehaltenen Kontroll-Verlust. Vermutlich bleibt keine andere Möglichkeit, als die Aktienmärkte oder die Finanzmärkte zu schließen – so wie das die Wall Street nach dem 11.September 2001 gemacht hat.

Die Aktienmärkte stark unter Druck

 

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    berti

    16. März 2020 10:37 at 10:37

    ja toll, also komm ich viell gar net mehr dazu meine schönen putz zu verkaufen :-/

  2. Avatar

    frank

    16. März 2020 11:04 at 11:04

    Hallo, welcher Touristik-Index ist gemeint? gibts eine WKN?

    schon wahnsinn dass der DAX keine Limit-Down-Grenze hat…

  3. Avatar

    berti

    16. März 2020 11:08 at 11:08

    puts natürlich…..

    und hoff. haben Sie nicht Recht, zumindest nicht so, das heut um 14:30 die Glocke nicht geläutet wird.
    Wär irgendwie auch Beschiss

  4. Avatar

    Nurmalso

    16. März 2020 11:11 at 11:11

    …..die Banken seien gut aufgestellt und hätten kein Liquiditätsproblem.
    hahaha,… wers glaubt, Räuberbande

  5. Avatar

    Christoph

    16. März 2020 11:12 at 11:12

    100 Mrd yen sind nicht so viel

  6. Avatar

    D.allas

    16. März 2020 11:15 at 11:15

    Wie lange waren damals die Finanzmärkte geschlossen?

  7. Avatar

    Lausi

    16. März 2020 11:50 at 11:50

    Silber stürzt gerade sensationell auf unter 13 $ ab! Da fehlt nicht mehr viel zu dem Tief von Okt. 2008. Vielleicht keine schlechte Gelegenheit jetzt billig einzukaufen.

  8. Avatar

    Altbär

    16. März 2020 14:09 at 14:09

    Haben wir doch jahrelang vom ERSTMALIGEN EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG (Gelddrucken)gesprochen,sehen wir jetzt den Anfang vom Ausgang . Für zwei / drei Nicht-Träumer war der Ausgang nie ungewiss, nur der Zeitpunkt.
    Leider hat man die Shortis so lange herausgesqueezt, dass auch Viele die unverhoffte Wende verpasst haben.In meinem Fall bin ich mit einem kleinen Plus zufrieden. Nicht zu denken , was bei Millionenvermögen
    durch immerbullische bezahlte Verwalter vernichtet wurde.
    Ein Bekannter der mich immer belächelte, hat immerhin in kurzer Zeit 600 000-. Euro in den Sand gesetzt.
    Profis raten ja immer in der Baisse nachzukaufen.Ich weiss nicht ob viele den Mut u.das Geld haben jetzt nachzukaufen.

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am

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