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Aktienmärkte: Trump und seine Pawlowschen Hunde! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte zeigen ein ganz ähnliches Muster wie damals beim Handelskrieg: Trump mit einer negativen Botschaft, die Märkte rauschen nach unten. Dann aber streut er wieder Hoffnung und die Aktienmärkte steigen wieder – sie reagieren wie Pawlowsche Hunde. Was damals der Handelskrieg war ist heute der Stimulus – und beides sorgt immer wieder für Rallys, und das obwohl sich eigentlich nichts wirklich ändert: was eigentlich ist denn das Resultat des Handelskriegs und des Deals mit China? Klar gesagt: null, denn das Handelsbilanzdefizit der USA ist wieder viel größer als zu Beginn der Trump-Regierung. Und so wird es auch mit dem nächsten Stimulus sein: er ändert eigentlich nichts an der desolaten realwirtschaftlichen Lage, sondern verschiebt das Problem wieder nur weiter in die Zukunft durch neue Schulden..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Harry Haller

    7. Oktober 2020 19:31 at 19:31

    Pawlowsche Hunde und Potemkinsche Doerfer ! Die Letzteren bitte nicht vergessen !

    • Avatar

      Torsten

      7. Oktober 2020 20:19 at 20:19

      Wuff Wuff 🐕

  2. Avatar

    Roland

    7. Oktober 2020 19:44 at 19:44

    Buy the dip, mal wieder eine exzellente Cashcow, wie immer halt. Zu einfach…garantierte Finanzhilfen sind doch was feines. Börse ist leichter als auf die Meisterschaft der Bayern zu wetten.

  3. Avatar

    Peter Sallister

    7. Oktober 2020 19:54 at 19:54

    Die Börse reagiert im Moment nicht wie ein Araberhengst, präzise auf den geringsten Druck in die richtige Richtung.
    Sondern wie ein Ackergaul, den eine Wespe ins Auge gestochen hat, in Panik … und das Pferd, praktisch blind, behält die einmal eingenommene Richtung, nämlich bergauf, stur bei.
    Da hilft kein Zurufen daß sein Pferch von einem Meteoriten getroffen sei oder das Einschlagen von Artillerie links und rechts seiner Spur … der Gaul rast weiter … bergauf.

    Wir fragen uns verzweifelt, was ist denn der Hauptgrund hinter dem Auseinanderklaffen von Börsenkursen und Realität?
    Warum lachen uns 20-jährige ins Gesicht und erklären uns wie Börse geht … und zwar nur nach oben?
    Daß diese 20-jährigen seit über einem Jahr begannen mit Smartphone und „kostenlosen“ Börsenorders die Finanzwelt zu erobern und die Coronakrise zufällig einen unglaublich niedrigen Einstieg ermöglichte … kann nur ein Teilaspekt sein und nicht alles begründen.
    Was treibt nun die Börse wie blöd nach oben nach jedem Adrenalin-Stoß? Egal ob das Ereignis + oder – ist?
    Wer überkompensiert die ganzen negativen Aspekte der Börsenerwartungen der nächsten 1. 2 Jahre?
    Hier ist die Antwort. Es ist der Staat. Der Staat garantiert mit unvorstellbaren Summen daß die Erholung in der Breite geschafft wird. Klar, nur Groß- und Mittelbetriebe. Der Staat muß es tun sonst riskiert er seine eigene Existenz. Er tut es obwohl die Steuereinnahmen ein Riesenloch bekamen. Das Defizit wie die Schulden sind enorm.
    Aber der Staat ist der einzige Player, der Geld ohne Ende drucken darf und Verluste sozialisieren kann und dabei dennoch seine Kreditwürdigkeit nicht verliert. In diesem gewaltigen Ausmaß. Da ist auch Larry Fink nur ein Krümel am Boden.
    Die Eigenschaft des Staates folgenlos gegen die Regeln des freien Marktes agieren zu können und der Zwang die Wirtschaft wieder zu beleben machen ihn zu einer Geisel derjenigen, die das erkennen und „gnadenlos“ ausnutzen.
    Warum erkennen das die Zwanzigjährigen zuerst? Ihre Geldknappheit macht sie zu Meisterstrategen der Analyse um damit Eltern, Oma und Opa auszutricksen. Allerdings gibt es dann reifere Börsenteilnehmer, die sich dann einfach an das Momentum der Jungen dranhängen.
    Wann hört der ganze Irrsinn auf? Einfache Antwort: Wenn sich die Geisel, also der Staat, aus seiner Zwangslage helfen zu müssen befreit hat. Das kann er solide auf längere Zeit machen, oder kurz mit den bekannten „faulen Tricks“. Sobald also der Patient Wirtschaft wieder eigenständig mit ausreichend Dampf auf eigenen Beinen stehen kann, ist es aus mit Portnoy & Co. Wirklich?
    Der deutlich geschwächte Staat müßte sich dann aber auch mal regenerieren. Auf Kosten seiner Bürger, wie denn sonst. Und wenn die aber nicht wollen? Gelddrucken, sozialisieren, Inflation, neue Börsenhochstände?
    Portnoy hat am Ende doch recht? Unerträglich. Darf nicht sein. Ich vertraue auf die normative Kraft des Faktischen. Und die Gesetze der Physik. Und die Gleichgewichtstheorien. Und die ausgleichende Gerechtigkeit aufgrund statistischer Verteilung. Sie werden Portnoy zu Boden zwingen. Eines Tages zumindest.

    • Avatar

      Torsten

      7. Oktober 2020 20:31 at 20:31

      Ein Teil der Jugend feiert die Börsenkurse wie einst die Wallstreet Banker im gleichnamigen Film und das Geld der restlichen Jugendlichen für ihre Zukunft ist leider weg, hat der Staat ausgegeben.
      Wie im allgemeinen Leben, die oberen 10% werden reicher und jetzt auch die oberen 10% der Jugendlichen?
      Aber die neuen Boersengewinner sind jung und brauchen das Geld, in der Zukunft sind sind sie genauso arm wie die anderen 90%. weil sie das Geld schnell ausgeben werden.

    • Avatar

      Roland

      7. Oktober 2020 20:33 at 20:33

      @Peter…😄😄na dann warte mal noch eine Weile. Ich freue mich in der Zeit auf die neuen Allzeithochs, die ich natürlich mit ordentlich Hebel und ordentlichem Gewinn begleiten werde. Vielleicht kommt ja noch mal kurz ein Cash-Garantie-Dip. Dann wird der Gewinn noch fetter…

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