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Aktienmärkte: Warum der Fed-Put erneut funktioniert

Hannes Zipfel

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Der Kampf zwischen Bullen und Bären wurde selten so leidenschaftlich ausgefochten wie in der Corona-Krise – dabei reicht ein nüchterner Blick auf die Fakten, um zu belegen, wie wirksam der Fed-Put auf die Aktienmärkte ist.

Warum die Aktienmärkte ein V ausbilden

Wie bei einem Hochseilartisten fängt das Sicherheitsnetz den wagemutigen Künstler auch nicht gleich wenige Zentimeter unter dem Seil auf. Zunächst fällt er ein paar Meter in die Tiefe. Dies fühlt sich für den Artisten wie ein freier Fall an und das Publikum bekommt einen Anflug von Panik. Doch dann greift das Sicherheitsnetz – mit Zeitverzögerung.

Genauso verhielt es sich im Zuge der Corona-Pandemie ab Ende Februar dieses Jahres mit den Aktienmärkten. Zunächst stürzte der Artist, also die Kurse, vom Seil, dann kam Panik auf und erst dann griff das Netz in Form des Notenbank-Puts. Diese Kausalität ist auch zwingend, weil der Artist (die Aktienmärkte) andernfalls sich und andere mit in den ökonomischen Abgrund reißen würden.

Diese Kausalität war bereits in früheren Krisen, von der LTCM-Krise über das Platzen der New-Economy-Bubble, 9/11, die Weltfinanzkrise und die sich daran anschließende Eurokrise zu beobachten. Seitdem ist die Fallhöhe des Artisten und damit die des Weltwirtschaftssystems noch höher geworden. Damit ist auch klar, dass die weltweiten Notenbanken diesen Balance-Akt nicht ohne verstärktes Sicherheitsnetz zulassen und dieses Netz noch dichter unter dem Markt gespannt wird.

Die Verwunderung vieler Analysten und Anleger, warum die Aktienmärkte in Anbetracht der Dimension des volkswirtschaftlichen Schadens, der Zerstörungen in den Unternehmensbilanzen und den extrem hohen Unsicherheiten durch Covid-19 nicht mindestens noch weitere 20 bis 40 Prozent tiefer notieren, zeigt, dass dieser Überlebensmechanismus unseres heutigen, von Notenbank dominierten Finanzsystems noch nicht vollumfänglich verstanden wurde.

Das Missverständnis der Perma-Bären hinsichtlich der Aktienmärkte

Das Missverständnis zwischen Bullen und Bären entsteht dabei lediglich durch das Time-Gap, also die Zeitverzögerung zwischen dem Absturz der Aktienmärkte und dem Erreichen der Auffangzone. Die Bären interpretieren den dynamischen Crash der Kurse als Beginn eines längst überfälligen und ultimativen Crashs mit zeitlich großer Ausdehnung.

Die Bullen, die sich auf das Sicherheitsnetz durch den Fed-Put verlassen und ihre Nerven behalten, sehen den Fall als Chance, denn die anschließende V-förmige Erholung ist weder unvorhersehbar noch überraschend. Lediglich die Reaktionsgeschwindigkeit der Geldpolitiker und der von ihnen finanzierten fiskalischen Maßnahmen ist schwer kalkulierbar. Dass diese Kausalität zwingend ist, dafür gibt es mittlerweile genügend der oben genannten Präzedenzfälle.
Auffällig ist, dass mit jeder neuen Krise die Gegenmaßnahmen schneller implementiert werden und in ihrer Dimension größer ausfallen. Umso gefährlicher die Fallhöhe des Systems und der potenzielle Schaden für den Artisten (das Weltfinanzsystem und die Realwirtschaft), umso akribischer achten die Notenbanken darauf, dass die Stabilität des Netzes zunimmt und es auf der zeitlichen Ebene noch engmaschiger gewebt ist (steigende Reaktionsgeschwindigkeit bei größere Dimension der Maßnahmen).

Die Bazookas sind gebaut, geladen und zum Abfeuern bereit

Alle vor der aktuellen Krise bereits vorhandenen geld- und fiskalpolitischen Instrument, auch die Unkonventionellen, sind bereits erprobt oder erdacht. Man könnte auch sagen: Die Bazookas sind gebaut, geladen und zum Abfeuern bereit. Dies ist bereits zum Teil geschehen und an den Entwicklungen der Aktienmärkte auch absehbar. Andernfalls hätten wir tatsächlich den totalen Crash – nicht nur der Aktienmärkte.

Dabei besteht das Sicherheitsnetz unter den Märkten heute nicht ausschließlich aus dem sogenannten Fed-Put, bezogen auf die US-Notenbank Fed, sondern aus mehreren Sicherheitsnetzen. Diese werden gespannt von allen wesentlichen Notenbanken der Welt, Regierungen sowie von supranationalen Organisationen, wie zum Beispiel dem IWF, der Weltbank, dem ESM oder der BIZ.

Alle gennannten Akteure zusammen können unlimitiert Kredite vergeben, Kreditstandards lockern, Kredite erlassen, Schulden aufkaufen, Vermögenswerte erwerben und Transferleistungen in nominal unbeschränkter Höhe verteilen (Steuerrückzahlung, Konsumschecks, Kurzarbeitergeld, bedingungslose Grundeinkommen, Helikoptergeld etc.).

Sparen wird wohl auch bald sanktioniert

Sollten die Empfänger des Geldes es wagen, die staatlichen Alimente dauerhaft zu sparen, kann diesem Bedürfnis mit zeitlich limitierten Konsumgutscheinen oder Schwundgeld entgegengewirkt werden, um der Geldumlaufgeschwindigkeit Beine zu machen.
Die Illusion, dass die verantwortlichen Politiker noch Hemmungen haben, Tabus zu brechen oder Recht zu beugen, sollte man als Marktteilnehmer fahren lassen. Die Alternative zu „Whatever it takes“ ist einfach zu grausam. Das wissen alle Akteure. Also wird dieses System den Weg aller ungedeckten Geldsysteme gehen, was für die Aktienmärkte als Handelsplätze für Sachwerte in einer heute noch kaum vorstellbaren Katastrophenhausse mit extremen nominalen Kursanstiegen enden wird.

Fazit:

In dieser Gemengelage á la Baisse zu wetten, kann temporär erfolgreich sein und macht als reine Absicherungsstrategie als Teil des Portefeuilles gegen schnell und stark fallende Aktienmärkte auch Sinn. Eine langfristige Strategie wider die digitale Notenpresse und den Fed-Put ist aber zum Scheitern verurteilt. Gegen die unendlich verfügbare Fiat-Geldmenge kommt man selbst als stärkster Bär nicht an.
Auf der anderen Seite ergeben sich Chancen, an der beschriebenen Kausalität zu partizipieren. Dabei kommt den Anlegern zugute, dass die Märkte sich direktional asymmetrisch verhalten: Nach oben gibt es theoretisch kein Limit – nach unten schon.

Die Aktienmärkte verlassen sich auf den Fed-Put

40 Kommentare

40 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    29. April 2020 12:48 at 12:48

    Klasse, auch als Antwort auf meine Fragen gestern (warum steigende Kurse)!
    Mit der argumentativen Großrohrkanone ins Bärenlager gefeuert!
    Vielen Dank an Hannes Zipfel!

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    Roland

    29. April 2020 12:56 at 12:56

    Sehr gut dargestellt, bin dergleichen Meinung. Ich freue mich angesichts des Pessimismus vieler Anleger auf baldige neue Allzeithochs an den Märkten, die dank der Vermögenspreisinflation sehr üppig ausfallen werden. KGV = Kann (man) Getrost Vernachlässigen…

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    Altbär

    29. April 2020 13:26 at 13:26

    Geehrter Herr Zipfel, ich schätze ihre Meinung u.Analysen sehr, aber obiger Artikel suggeriert wie früher schon einmal , dass das Spiel mit gedrucktem Geld für ewig weitergehen kann u.die Fundamentals nie mehr eine Rolle spielen würden. Wenn ja ,bräuchte es auch keine Firmen mehr u.niemand müsste arbeiten.
    Warum funktioniert denn das Perpetuum mobile in Argentinien u.s.w. nicht.Sehen sie nur was seit 2008 passiert ist, nur immer höhere Schulden u.Bilanzsummen.Wer das Umverteilungsspiel beenden wird weiss ich auch nicht.wenn der Kapitalismus übertreibt , werden sozialistische Regierungen die Sache beenden.
    Während die Realisten wie Krall u.Co. dauernd wegen der Terminierung des Zusammenbruchs kritisiert werden ,finde ich die Gläubiger der Notenbank-Allmacht viel schlimmer.
    Herr Zipfel das ist ein Ponzi System , u.noch keines hat überlebt.Ich glaube Herr Hesterbär wird Ihnen in Sache Schneeballsystem sicher noch etwas Nachhilfe geben.
    P.S. Als verhöhnter Permabär bin ich in den letzten 2Jahren sehr gut gefahren, un die grösste Bombe liegt noch bereit.

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      Hannes Zipfel

      29. April 2020 13:50 at 13:50

      @ALTBÄR: Der Terminus „Katastrophenhausse“ im Abschnitt „Sparen wird wohl auch bald sanktioniert“ soll ja signalisieren, wohin das ganze letztendlich führen wird: mit Sicherheit nicht in ewige ökonomische Prosperität. Diese Art der Aktien-Hausse läutet i.d.R. das Ende eines ungedeckten Fiat-Money-Systems ein. Dennoch liegt die größte Strecke im Crack-Up-Boom möglicherweise noch vor uns. Das Potenzial des Waffenarsenals der Notenbanken gibt es allemal her, v.a. auf der quantitativen Ebene mit dem direkten Aufkauf von Aktien, wie in Japan und der Schweiz (Rosengren von der Boston Fed hat dise Option bereits ins Spiel gebracht). Die Natur der Katastrophenhausse besteht ja gerade in stark ansteigende Aktienbkurse, unabhängig von den Fundamentals. Aber das ist nur meine persönliche bescheidene Meinung. Wäre ich ein Anlagegenie, würde ich als Billionär auf meiner Superjacht in der Südsee kreuzen (und Artikel schreiben ;o)).

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      Columbo

      29. April 2020 14:52 at 14:52

      @Altbär

      Solange Gold nicht auf 5000 oder 10.000 steigt, geht das Ponzi-Schema weiter. In Japan dauert es nun schon dreißig Jahre. Eine Pandemie wird es nicht beenden. Keine Ahnung, was?

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    Macwoiferl

    29. April 2020 13:59 at 13:59

    @Altbär, es geht nicht ums Persönliche („verhöhnen“)
    Vielmehr die Tatsache dass schon beim ersten QE der Menschheit uns der Untergang vorausgesagt wurde.
    Argentinien funktioniert nicht – ja weil es eben Argentinien ist. Die Erzählung vom Luftikus-Lateinamerikaner eben…
    Die USA funktionieren – ja weil sonst der Geheimdienstmann kommt, freundlich droht und die Dinge wieder aufs Gleis bringt.
    Wir haben eine Kanzlerionette, die sich willig hat abhören lassen.
    Die Erzählung vom Guten Mann aus dem Westen, der nur unsere Freiheit will!
    Lesen Sie mal die Kurze Geschichte der Menschheit.
    Darin die Absätze über „Narrative“ – Erzählmuster.
    Die Bundesverfassung ist nur ein Stück bedrucktes Papier.
    Sie können Fisch in die Verfassung einwickeln und beschmutzen allenfalls einige Papierbogen.
    Alle Rechte der Bürger sind nur Narrative, im Konjunktiv geschrieben und schnell geändert oder eingestellt.
    Doch der Deutsche glaubt an seine Verfassung, auch wenn es diese gar nicht gibt.
    In China schöpfen die Menschen Wasser mit Eimern aus den Brunnen, aber die Investoren glauben an das Narrativ von der Weltmacht.
    Die USA sind abgewrackt hoch Zehn – aber die Eliten glauben an das Narrativ von der Wirtschaftsmacht.
    TESLA baut drei Autos pro Jahr, aber die Aktionäre glauben an die Erzählungen von Märchen-Elon.

    Es sind diese Geschichten, die, ja: ein Perpetuum Mobile bilden und sich immer wieder neu erfinden.
    Des Kaisers neue Kleider in der Endlosschleife. Nur ohne das Kind das sagt: Der Kaiser ist ja nackt.

    Wir mögen, was das Christentum angeht, in atheistischen/agnostischen Zeiten leben.
    Doch die Finanzwirtschaft glaubt heute mehr denn je, streng religiös und ehrfürchtig.
    Nicht an Zahlen – sondern an immer neue Fabeln, Märchen und Mythen, die man für wahr erklärt.

    Deswegen wird es wohl noch viele Jahrzehnte so weitergehen!

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    Robert Daney

    29. April 2020 14:08 at 14:08

    Selten habe ich so was arogantes gelesen. Anlegerstrategie, dessen Hauptbestandteil die Rettung durch die Allgemeinheit ist, ist keine Anlagestrategie, sondern ein Armutszeugniss, für das man sich schämen sollte. Es gibt Strukturen, die eine Konkursabwicklung ermöglichen, ohne dass die Welt untergeht. Investoren verwechseln den Weltuntergang mit ihrem eigenen scheitern. Die Pandemie zeigt, dass es nicht reicht nur Investoren und die Wallstreet zu retten, hoffentlich begreift es endlich die FED und macht wieder klar, dass man für seine Entscheidungen auch Verantwortung übernehmen muss und rettet diejenigen, die es in dieser Pandemie wirklich verdient haben und lasst die Verantwortlichen endlich scheitern und durch besseres Personal ersetzen!

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      Hannes Zipfel

      29. April 2020 14:21 at 14:21

      @ROBERT DANEY: Der Artikel ist lediglich eine Analyse der Situation, abgeleitet aus den Erfahrungen früherer Krisen und dem faktischen Verhalten und Reaktionen der Geld- und Fiskalpolitiuker auf der einen Seite sowie der Aktienmärkte auf der anderen Seite. Es lag mir fern, arrognat zu sein oder eine Anlagestrategie zu empfehlen.

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    BrettonWood

    29. April 2020 14:54 at 14:54

    Man kann immer Tausende Prozent Gewinnen, aber nur 100% Verlieren…auch nach dem ich 1000% Gewonnen habe, kann ich nur 100% verlieren…

    Gegen unten ist Nominal daher immer mehr…wenn ich heute 10% Gewinne, (und mit 100 starte) habe ich 110….wenn ich morgen 10% Verliere…habe ich nicht wieder 100 sondern nur noch 99%….die Coolen Taschenspielertricks der Bankster 🙈😂😂

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    Altbär

    29. April 2020 15:00 at 15:00

    @ Macwoiferl, es wäre interessant zu wissen wie man sich mit einer solchen Naivität den Lenensunterhalt bestreitet.In welcher Berufsgattung kann man mit solchem Wissen überleben? Oder haben sie mindestens den Lebensabend mit Tesla – Aktien abgesichert ?
    Ich kenne einige Kollegen ,die meine unbullische Haltung vor drei Monaten belächelten.Sie haben an der Börse Geld verloren u.grüssen mich jetzt nicht mehr. Mein einziger Trost, ich habe in einem Monat ein schönes Jahreseinkommen verdient.

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      Marktbeobachter

      29. April 2020 15:37 at 15:37

      @Altbär. Haha. Bärenspeak. Und die vier Jahre vorher drei Jahresgehälter verschenkt. Immer die Zufallstreffer hervorheben, aber nicht die Gesamtbilanz. Wieviel ist der S&P 500 derzeit im Minus? Schrecklich, was für ein Blutbad!

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      Macwoiferl

      29. April 2020 18:35 at 18:35

      Naivität?
      Narrativ. Das sind Erzählmuster.
      Heute z.B. treibt das Erzählmuster die Kurse, die FED kaufe ab heute Abend Aktien.
      Was hieße, dass es künftig JEDER einfach draufloskaufen kann.
      Die Realwirtschaft wäre damit endgültig zum Wohle der Kurse abgehängt von der Börse.
      Ich habe mir das Zocken erspart, wohne dafür in einem Haus, dessen Wert sich in 10 Jahren verdoppelt hat…
      Mein Gold steht, momentchen, bei ca. 30 Prozent Plus.
      Ich kann also dem Wahnsinn in Frankfurt und New York in Ruhe „nur“ Unterhaltungswert abgewinnen.
      Doch wer klug ist steigt nun ein in den Crackup-Boom… in spätestens 3 Monaten mit neuen Rekorden und einem Trump, der wiedergewählt wird dann.
      Bärisch wird man allerdings, wenn man die eingeblendeten Charts sieht bei Finanzmarktwelt.
      Denn diese zeigen, auch wenn es steil nach oben geht, immer minus 1,78 Prozent beim DAX z.B.

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    Altbär

    29. April 2020 15:06 at 15:06

    @ Columbo, das Ponzi System was Sachen Aktien betrifft wurde 1990 in Japan beendet bei einem Nikkei Hoch von ca.39000 Pt. Nach dem Fall unter die 7000 ist er nie mehr über die 25000 gekommen.

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      Hesterbär

      29. April 2020 18:22 at 18:22

      @Altbär
      Heute ist wieder ein Tag, an dem ich die so einfach strukturierten Bullen alle umarmen könnte. Ihr Herdentrieb ist so leicht einzuschätzen, wie die Maßnahmen der Notenbanken. Mit ihnen verdient man nach oben Geld und nach unten noch viel mehr. Die Bullensteaks für das Abendessen liegen schon auf dem Grill. :-)

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        Lausi

        29. April 2020 20:37 at 20:37

        Endlich mal ein Kommentar der Mut macht! Da kann man ja fast zum Grill-Sadisten werden! :-) Die große Gretchenfrage ist ja noch nicht beantwortet (Bärenmarktrally ja/nein), und da scheiden sich halt die Geister. Als standhafter Bär ist die Antwort der Gretchenfrage natürlich klar. Daran wird auch kein Remdesivir oder Domestos-Injektion etwas ändern!

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          Hesterbär

          30. April 2020 01:46 at 01:46

          @Lausi
          Niemand kann wissen, wie lange sich die Bärenmarktrally hält und ob sie sich überhaupt als solche entpuppt und nicht bald neue Höchstkurse in einigen Indizes erreicht werden. Das spielt aber auch überhaupt keine Rolle und es ist mir auch völlig egal. Denn ich weiß, dass Notenbanken und Politik alles retten werden und inzwischen auch alles retten müssen. Es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als die Automobilindustrie und deren Zulieferer (und überhaupt den gesamten Fahrzeugbau), den Maschinenbau, die Textilindustrie, die gesamte Touristikbranche, die Banken, den Einzelhandel, unzählige Zombieunternehmen usw. usw. zu retten und die Privatinsolvenzen aufzufangen, weil sonst die gesamte Wirtschaft sofort kollabiert. Aber das wird sie ohnehin tun und man kann es nur verzögern und damit weiter verschlimmern, aber es ist unmöglich, die Systemschmelze jetzt noch zu verhindern. Von daher ist der nächste Aktiencrash nur eine Frage des WANN und nicht des OB. Eines ist allerdings sicher, er wird wirklich heftig werden und kein Permabulle wird ihn überleben. Und ebenso sicher ist, dass wir auf ihn nicht mehr lange warten müssen.

          Alle die glauben, man könne die fundamentalen Gesetze der Marktwirtschaft überlisten, die träumen auch von warmen Eislutschern.

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            Lausi

            1. Mai 2020 08:58 at 08:58

            @Hesterbär, vollkommen d’accord mit dem was Sie sagen. Aber das „wann“ interessiert schon so a bisl, vor allem wenn man mit Shorts unterwegs ist. Na mal sehen wo wir Ende des Jahres stehen werden. Und ja, die Notenbanken werden alles retten wollen, aber wie hoch wird dann deren Bilanz steigen? Auf das 10-fache des heutigen Niveaus? Oder noch höher? Werden die Notenbanken es wirklich so weit treiben? Das Vertrauen in die Währung dürfte dadurch dann auch erschüttert werden, also die Basis einer jeden Währung. Eine gigantische Inflation aufgrund des Vertrauensverlustes dürfte dann folgen. Aber noch ist es lange nicht soweit. Die Grill-Party dürfte also erstmal munter weitergehen. :-)

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    joachim

    29. April 2020 15:21 at 15:21

    Das Limit nach unten heisst Hunger nach Lebensmitteln. Das ist ein Thema, von dem wir nichts wissen sollen und deswegen nicht wollen, genauso wie vom Thema Corona-Virus noch vor drei Monaten.
    Aufgrund von Missernten in den letzten Jahren, Naturkatastrophen und langanhaltenden Trockenperioden rund um die Welt werden Nahrungsmittel gerade knapp…China warnt bereits seit einigen Wochen davor!
    Sollte es ähnlich wie bei den Atemmasken und Desinfektionsmittel laufen, haben die umliegenden europäischen Staaten ein massives Problem: Sie produzieren weit weniger als sie konsumieren, und sind deswegen auf globale Versorgung mehr oder weniger angewiesen.
    Bisher konnte noch auf funktionierende Lieferketten und auf prall gefüllte Lager zurückgegriffen werden, wenn jedoch spätestens im Herbst zur Erntezeit erste Anzeichen von Knappheit entstehen, wird Nahrung ebenso ungern und spektakulär über Grenzen reisen wie heute schon Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel.
    Da hilft dann weder die nette Nachbarin, die in Heimarbeit mit dem Nähen von Masken die Unzulänglichkeiten des Staates zu kompensieren versucht, noch jegliche wie auch immer entartete Geld- und Fiskalpolitik.
    Der Hunger kommt nach Corona, genauso offensichtlich wie Corona kam, wir wollen davon jedoch wieder nichts gewusst haben…Geschichte reimt sich ja zumidest…

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    Hesterbär

    29. April 2020 17:48 at 17:48

    Jetzt hat sich auch Hannes Zipfel endgültig mit dem Notenbanken-Virus infiziert.

    Natürlich werden die Notenbanker und verantwortlichen Politiker weiter in schändlicher und verantwortungsloser Manier ihr Mandat zu Lasten der Allgemeinheit und zugunsten der Reichen und dem eigenen Machterhalt missbrauchen und ihre Maßnahmen werden immer ausufernder werden, aber eben auch immer wirkungsloser.

    Obwohl Schneeballsysteme niemals dauerhaft funktionieren und bis auf wenige an der Spitze alle anderen viel oder sogar ihr ganzes Geld verlieren, treibt die Gier unter den Naiven immer wieder neue Blüten aus. Ich wundere mich immer, wie viele durchaus sehr gebildete Menschen dem Irrglauben verfallen, man könne die Grundlagen der Marktwirtschaft tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes „wegdrucken“. Nein, das kann man natürlich nicht. Umso erstaunlicher ist der Glaube an Maßnahmen, die in der Vergangenheit noch nie eine Lösung waren und schon der gesunde Menschenverstand sich weigert, einen solchen Unsinn zu glauben.

    Unser Finanz- und Geldsystem ist am Ende und nicht nur in Europa. Es ist unrettbar verloren. Die Hochfinanz weiß das längst und ganz so dumm sind unsere Marionettenpolitiker auch nicht und nutzen das Corona-Virus, um die Wirtschaft jetzt mit voller Wucht an die Wand zu fahren. Jede Verantwortung kann später einem Virus in die Schuhe geschoben werden, das nicht gefährlicher ist, als das Grippevirus.

    Glücklicherweise kann man sich die Naivität der Notenbank-Gläubigen und die erwartungsgemäßen Maßnahmen der Notenbanken und Politiker leicht zunutze machen. Obgleich ich seit einigen Wochen wieder massiv die US-Indizes shorte, mache ich mit meinen Absicherungspositionen (Aktienkäufe von Kreuzfahrtschiffgesellschaften, Fluglinien und anderen ausgebombten Branchen) einen deutlich größeren Gewinn, als Verluste mit meinen Shortpositionen. Meine Strategie ist einfach. Steigen die Kurse, steigen sie bei den ausgebombten Werten meist überproportional. Crashen die Märkte weiter, ist die Fallhöhe insbesondere des Nasdaq eine viel größere als bei Aktien, die bereits um 80% gefallen sind.

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    Altbär

    29. April 2020 18:35 at 18:35

    @Hesterbär, ich habe gedacht ,dass der bekannteste aller Bären dazu noch etwas zu sagen hätte.
    Die Bullen springen wieder den Berg hinauf wie wenn der freie Fall vor einigen Wochen nie stattgefunden hätte.Diejenigen ,die meinen ,dass mich das stark ärgert haben nur teilweise recht, denn das gibt nochmals ein Superchance für die nächste Korrektur. ( SELL in Mai hat doch schon oft funktioniert.)
    Und auch für Leute die glauben, dass die Bewertung nie mehr eine Rolle spiele, gibt es auch tausende von Aktien zu kaufen.Irgendjemand soll ja die Aktien kaufen wenn die DICKFISCHE diesmal den Ausstieg nicht verpassen wollen.

  12. Avatar

    Columbo

    29. April 2020 20:13 at 20:13

    @Altbär

    Ich hab das dumme Gefühl, es wiederholt sich 2008. Was macht ein Bär in so einer glücklichen Stunde? Die Wirtschaft wird gerade an die Wand gefahren, das Finanzsystem bricht jetzt endgültig zusammen, die Banken crashen und der Euro ist Geschichte.
    Was tun also? Keine Aktien kaufen und die vorhandenen verkaufen, bis der Supergau vorbei ist und dann womöglich wieder 10 Jahre lang den Bullen zuschauen, weil einem der Markt wieder einmal davonläuft?
    Gold kaufen, denn, wenn es richtig knallt, hilft nur das?
    Was tun Sie in Ihrer derzeitigen Bärenwohlfühlphase? Nichts? Sich freuen, wenn Ihre Bank samt Cash pleitegeht, weil Sie im Keller eh so viel Gold haben.
    Ich möchte einfach einmal wissen, was ein Bär so fühlt, wenn alles, wirklich alles in den Abgrund fährt. Wann fängt er an sich wieder bullisch zu verhalten und geht long? Oder bleibt er lebenslang Bär?
    Ich frage das alles nur, weil ich eigentlich auch so einer bin, ein Bär.

  13. Avatar

    Roberto

    29. April 2020 22:04 at 22:04

    @Columbo, Hi Inspector Columbo :-), ich mische mich mal ein und versuche die Frage zu beantworten. Ich denke das ein Bär, in tiefsten innern eigentlich nur ein frustrierter Bulle ist, der nicht dazu gekommen ist rechtzeitig in den Markt einzusteigen, aus Angst. Nun sucht sich der Bär, die ganze Zeit Argumente warum der Markt eigentlich falsch läuft und nicht er selbst den Fehler gemacht hat einzusteigen. Er wird sich also überall in den einschlägigen Foren nach Argumenten umsehen die ihn bestätigen. In Wahrheit aber nur, das er endlich auch mal bei einer Hausse-Party dabei sein darf. Anders kann ich es mir nicht erklären, weil ich mir nicht vorstellen kann, das ein Mensch in Wahrheit möchte, das alles gegen die Wand fährt. Ich gehe davon aus, das die Bären also eigentlich enttäuschte mutlose Bullen sind. Es ist immer leichter alles andere als Falsch anzusehen, als selbst den Fehler ei sich zu suchen.

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      Michael

      29. April 2020 23:34 at 23:34

      @Roberto
      Ich glaube nicht, dass die sog. „Bären“ möchten, dass alles gegen die Wand fährt. Ebenso wenig glaube ich, dass sie mutlose Bullen sind. Könnte es nicht einfach sein, dass es sich um Menschen handelt, die sich nach etwas Konvergenz von euphorischer Spekulation und Realität zurück sehnen? Nach Bewertungen, die in etwa der Leistungsfähigkeit der Firmen entsprechen?

      Dass hier einfach nur Menschen sprechen, die unter der aktuellen Situation konkret leiden und auf eine bessere Zukunft hoffen, nachdem ohne Zweifel ein tiefes Tal der Trauer wirtschaftlich und menschlich zu durchschreiten sein wird?

      Besorgte Realisten und Menschen auf einem aktuell und zukünftig sehr geerdeten Planeten als mutlose und enttäuschte Zocker und Spekulanten zu bezeichnen, ist derart überheblich, dass es bei Ihren Kommentaren meinen Magen überhebt 🤮

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    Lausi

    30. April 2020 01:25 at 01:25

    Oh doch, dieses System soll gegen die Wand fahren und in Schutt & Asche versinken, denn es ist so krank, dass es die Spatzen von den Dächern pfeifen! Im übrigen kann man auch mittels Puts Geld verdienen, ist aber vielleicht nicht so leicht wie long zu gehen.

  15. Avatar

    Peter Sallister

    30. April 2020 03:09 at 03:09

    Ich denke Herr Zipfel hat Recht wenn er sagt:
    „Die FED’s der Welt stellen sich immer schneller und smarter auf solche Krisen ein.
    Ich glaube aber nicht an deren Allmacht soweit sie sich an bisherige Regeln halten.

    Herr Steinbrück hat im Nachhinein zugegeben wie wenig die Situation 2008 auf der sicheren Seite stand.

    Das Problem von FED & Co.: Sie sind in der gleichen Lage wie Münchhausen, Teil des Systems Mensch + Pferd im Sumpf eingebrochen und wollen aber so erscheinen als könnten sie die Krise „als Außenstehender“ durch Ziehen an eigenem Haupthaar (Münchhausens) lösen. Physikalisch immens schwierig.

    Die FED’s der Welt können sich nur Geld von anderen (allen Bürgern) besorgen (böse Leute sagen stehlen) es verteilen weitgehend als Kredite um denen zu helfen von denen man meint daß ihnen unbedingt zu helfen ist.
    Das, was man den Bürgern damit jetzt „wegnimmt“ dient fast nur zur Stabilisierung. Auch wenn in Zukunft dieser oder jener Konsumanreiz finanziert wird, so wäre die Menge, die notwendig wäre Verdienst- und Gewinnausfälle der Corona-Krise zu kompensieren unerreichbar. Das ist mathematisch leicht auszurechnen.

    Es bleibt in der Zukunft ein unvermeidlicher Konsumeinbruch und ein (erstmal) Staats-Schuldenberg der Stabilisierung was alles noch so etwa 10 Jahren spürbar sein wird.
    Sobald die Stabilisierung erreicht wird (80% der Wirtschaft läuft) wird sich der mildtätige, spendefreudige Staat in einen grimmigen Knauserich verwandeln.

    Das Geld zur Stabilisierung jetzt auszugeben ist alternativlos. Das Ausmaß der Krise bestimmt das durchaus gigantische Volumen. Aus diesem unbedingt notwendigem Geldfluß einen kommenden Höhenrausch der Börsenindizes vorauszusagen halte ich für etwas verwegen.

    Bis eine Wirtschafts-Stabilisierung auf erniedrigtem Niveau, vielleicht in 2-3 Monaten, eintritt, würde ich würde als Staat einen auftretenden Nebeneffekt steigender Börsenkurse nicht schlechtreden. Warum jetzt schlechte Laune machen.

    Aufgrund der Situation im Moment ist für mich das längere Engagieren an der Börse noch zu sehr einem Casino-Besuch gleichzusetzen. 50:50. Auf Chancen auch verzichten zu können ist ein Geheimnis von stetem Anlegererfolg. Das zweite Geheimnis ist Wartenkönnen oder neudeutsch timing genannt. Das dritte Geheimnis ist 1 und 2 zu beachten. Warten ist manchmal bis zur Unerträglichkeit schwierig, aber nur so separieren sich auf längere Sicht 80 % die an der Börse Gebenden und die 20 % der Nehmenden.

    im

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    Nicht-Bulle

    30. April 2020 06:46 at 06:46

    @Roberto, erstaunliche Aussagen eines Posters der früher selber geschrieben hat:
    – Dass er seinen grössten Gewinn beim 08 er Crash ( DOW von 14000 auf unter 7000) gemacht hat
    – Dass er die nachfolgende Hausse schlecht erwischt hat.
    Meine Frage: wie kann man Bären kritisieren bei DOW auf jetzigem manipulierten Niveau wenn das grösste Geschäfts des Lebens beim 08 erCrash mit einem Short auf viel tieferem Niveau gemacht wurde.
    Zudem hast du nach gefühlten tausend Posts noch nicht begriffen, dass Traden u.Anlegen zwei verschiedene Sachen sind.Hast du ein Betonhirn? ( darum Betongold-Roberto )
    Als selbsternannter Betongold-Experte könntest du wissen,dass Bäume noch nie in den Himmel gewachsen sind , vor allem wenn sie faule Wurzeln haben.
    P.S Es sieht fast so aus wie wenn dein Kommentar deine eigene Situation beschreibt.Daraus solltest du nicht auf andere schliessen, wenn einer lesen kann u.nur sehr mässigen gesunden Menschenverstand hat kann man schon 2-3 Argumente finden um nicht mehr bullisch zu sein.Hat es denn nicht gerade vor einigen Wochen einige der grössten Kaliber auf dem falschen Fuss erwischt?

    • Avatar

      Roberto

      30. April 2020 09:02 at 09:02

      @Nicht-Bulle, jetzt bin ich aber baff. Mein Kommentar hat Dich also voll erwischt. Genau wie @Michael. Richtig schön in der Magengrube eines verhungerten Bären, der kraftlos um sich schlägt. Monbieren das ich andere beleidige und ich gleichen Satz drei Beleidigungen gegen mich auszusprechen hat schon was. Ich denke das was du schreibst, das jeder der nur mässigen gesunden Menschenverstand hat, genau versteht das DU derjenige bist der tief getroffen und ohne Argumnete einfach beleigt anstatt genau zu lesen. Aber so ist es wenn man schwach ist. Dann schaltet das Hirn einfach ab. Als wenn du schon im Glashaus sitzt, dann denke wenigstens soweit mit, das du nicht anfängst mit Steinen um dich zu werfen. Das gleiche gilt für @Michael, der arme Doppelhausbesitzer der denkt das er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Anscheinend kann er aber soviel Weisheit nicht verdauen :-)))

      • Avatar

        Michael

        1. Mai 2020 00:55 at 00:55

        @Roberto, muss ich mich schämen und als arm bezeichnen, weil ich nur ein Doppelhaus mein Eigen nennen darf? Wenn ja, dann tue ich das hiermit.

        Ich denke auch nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ich würde nie mit Steinen im Glashaus um mich werfen. Zumindest nicht bis zu den Glaswänden. Außer, diese wären sinnlos und ein Gefängnis. Aber ich will Sie philosophisch nicht überfordern.

        Ich dachte bei meinem Kommentar nur an leichte Übertreibungen und evtl. Korrekturen, die vielleicht erfolgen könnten. Aber soviel Pünktchen südwärts wie heute sind echt schwer zu verdauen.

  17. Avatar

    Prognosti

    30. April 2020 07:19 at 07:19

    @ Peter Sallister,sehr gut beschrieben, das Virus hat also doch noch nicht alle Hirne zerfressen.

  18. Avatar

    Columbo

    30. April 2020 09:40 at 09:40

    @Lausi

    Wenn alles zu Schutt und Asche zerfallen ist, wie und womit steigen Sie dann wieder ein? Mit einer neuen Währung, die Sie dann aber haben müssen, da die alte ja weg ist? Indem Sie Gold verkaufen? Mich würde nur interessieren, ob Sie im Schutt und in der Asche eine Strategie haben oder als Trümmer-Frau/Mann durch die Gegend wandern und aus toten Bullen Stücke herausschneiden?

    • Avatar

      Lausi

      30. April 2020 10:40 at 10:40

      @Columbo, mein Schutt & Asche-Kommentar war als links-grüne Kritik am bestehenden System gedacht. Und auch der Finanzsektor braucht dringend einen Reset, dieses skrupellose Spielcasino.

      Eine Zeit des Leidens wird wohl unvermeibar sein. Die einzelnen Menschen werden unterschiedlich davon betroffen sein, aber wenn man das Land als Ganzes sieht, kann irgendwann daraus auch etwas Neues Positives entstehen.

      Diversifikation wird wohl keine schlechte Strategie sein – ansonsten das Schicksal einfach auf einen zukommen lassn. :-)

  19. Avatar

    Herminator

    1. Mai 2020 12:11 at 12:11

    @Michael. vielleicht ist das psychologisch tiefere Motiv eines Bären der Wunsch, dass die oberen 1%, die Lehmanns,Zumwinkels und Konsorten, mit ihrer Habgier, die nie! den Hals voll bekommt, mal richtig eins in die Fr. bekommen und daran ersticken, dass so etwas wie eine Gerechtigkeit, natürlich eine sozialistische ;-), neidgespeiste?, greift, sprich eine faire , fortschrittsdienliche Bewertung sich einstellt, aber da Visionen und Illusionen nahe beieinander liegen… wird es wohl wieder die Falschen treffen!?

  20. Avatar

    Nachdenken-statt-Draufhauen

    1. Mai 2020 14:55 at 14:55

    @Herminator, es scheint mir so, als ob @Michael ein großes Problem mit der Realität hat. Er scheint mir bisweilen sogar ein Realitätsverweigerer zu sein.

    • Avatar

      Realist_

      1. Mai 2020 15:55 at 15:55

      @NACHDENKEN-STATT-DRAUFHAUEN
      Jeder, der sich nach dem Abschluss einer Lebensversicherung zu den Börsenkenner zählt und an der Börse nach seinem „Linken-Bauchgefühl“ handelt ist ein Realitätsverweigerer und ist zum Scheitern verurteilt☝️

      • Avatar

        Michael

        3. Mai 2020 03:11 at 03:11

        @Realist
        Wenn Sie schon eine Art Profil von mir veröffentlichen, halten Sie sich doch an die Realität, wie es einem Realisten geziemt 🙈 😂

        Da wäre erst einmal die Lebensversicherung aus den 90er Jahren, die eigentlich eine private Rentenversicherung mit einem Garantiezins von 4,8% ist. Das ist sooo schlecht nicht.
        Dann vergessen Sie nicht mein schuldenfreies Eigenheim in Top-Lage.
        Und auch nicht meine 500-DM-Investition in Apple aus dem Jahr 1994.
        Und denken Sie an die 96% positiven Gold-Trades und Devisen-Trades.

        Ich bin sicher nicht zum Scheitern verurteilt und habe sehr wenig Probleme mit der Realität. Trotz oder gerade wegen meines „Linken-Bauchgefühls“ 👆

  21. Avatar

    Nicht-Denken u.Draufhauen

    1. Mai 2020 17:08 at 17:08

    @ Nachdenken-Statt-Draufhauen, ich finde den Kommentar von @ Michael sehr gut u.realistisch.
    Wenn Leute die Kritiker des ablaufenden Wahnsinns als Realitätsverweigerer bezeichnen, nehme ich an dass diese Leute dieses noch „ nie dagewesene Experiment mit ungewissem Ausgang“ als gut befinden.
    Mit diesen Ansichten könnten sie in einem südamerikanischen Land oder sogar in den USA Präsident werden.

  22. Avatar

    Hesterbär

    1. Mai 2020 17:20 at 17:20

    Guter Kommentar!

  23. Avatar

    Hesterbär

    1. Mai 2020 18:49 at 18:49

    @Lausi
    Wann die nächste Crash-Welle kommt und wie groß die Exzesse der Notenbanken noch werden, weiß ich natürlich leider auch nicht. Aber ich weiß, dass wir mit beidem fest rechnen können. Was macht mich da so sicher? Ganz einfach, weil Exzesse an den Märkten in der Vergangenheit schon immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt wurden und es daher nicht sehr wahrscheinlich ist, dass es diesmal anders ist. Im Gegenteil sehen wir gerade sogar eine nie dagewesene Abkopplung der Märkte von den Fundamentaldaten. Das ging noch nie (!) gut. Man muss geduldig sein. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, meine Überzeugungen solange auszusitzen, bis sie eintreten und lasse mich da auch nicht verunsichern. Auch bei meinen Short-Positionen bei Boeing und Tesla hatte ich mich nicht beirren lassen. Und bei Tesla habe ich mich gestern erneut nach unten eingekauft und werde geduldig auf den nächsten Absturz warten.

    Da es aber immer auch ein Restrisiko gibt, setze ich nie nur auf ein Pferd. Und ich halte immer auch Gegenpositionen zur Absicherung.

  24. Avatar

    Hesterbär

    2. Mai 2020 12:49 at 12:49

    Mit „Guter Kommentar“ war @Peter Sallister gemeint.

  25. Avatar

    Immernoch- Bär

    4. Mai 2020 08:30 at 08:30

    Die mutigen Bullen haben den( falschen) Ausbruch im DAX bei 10800Pt. sicher erwischt u.können sich erst einmal V- förmig erholen.@ Roland,wenn du jung bist u.genug Zeit hast wirst du die neuen AZH schon noch erleben.
    P.S Der zuverlässige@Roberto hat den Titel des Kontraindikators wieder souverän verteidigt.
    DAX seit Do. morgen minus 900 Punkte , was ist mit den Notenbanken los?
    War ein schönes Window Dressing Ende April um einige Depots zu schönen. Die Wahrheit kann nicht mehr kaschiert werden.
    An Herr Zipfel u.sein Fazit: A la Baisse zu wetten kann temporär erfolgreich sein. Ich sage ,A LA HAUSSE ZU WETTEN KANN TEMPORÄR SCHRECKLICH SEIN.

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