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Aktuell: Donald Trump-Entscheidung zum Iran – hier im Live-Feed + Live-Video

Redaktion

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am

Hier finden sie im Live-Ticker (Artikel aktualisieren) und im Live-Video die Entscheidung von Donald Trump zu den Iran-Sanktionen.

Trump verspätet sich offenbar ein paar Augenblicke. Laut Gerüchten aus dem Kongress wird Trump aus dem Atom-Deal mit dem Iran aussteigen. Ob die Sanktionen komplett wieder in Kraft treten, oder nur teilweise, scheint noch offen zu sein.

20:08 Uhr

Rednerpult ist sichtbar, es geht gleich los.

20:12 Uhr Rede beginnt.

Er beginnt mit Auflistung der schlimmen Sachen, die der Iran alle so anstellt…

Der Atom-Deal mit dem Iran habe dem Land seit 2015 lediglich ermöglich noch mehr Uran anzureichern.

Das Versprechen der Iraner sei eine Lüge gewesen.

Der Deal habe nur dem Iran genutzt, und hätte (von seinen Vorgängern) nie abgeschlossen werden dürfen.

Man könne eine iranische Atombombe unter diesem Deal nicht aufhalten.

Die USA treten aus dem Atomdeal aus!

In wenigen Augenblicken unterzeichne er neue Nuklear-Sanktionen gegen den Iran.

Es werde das höchste Niveau von Wirtschaftssanktionen gegen den Iran geben.

Jedes Land, das dem Iran bei seiner nuklearen Aufrüstung helfe, werden auch von den USA sanktioniert.

Die USA machen keine leeren Drohungen mehr!

Setzte der Iran seine Ambitionen (Atomwaffen) fort, werde das Land mehr Probleme bekommen als je zuvor.

Trump spricht die iranische Bevölkerung an. Die US-Bürger stünden an der Seite der Bürger des Iran. Die Zukunft des Iran gehöre dessen Bürgern (versteckte Andeutung auf erwünschten Regimewechsel).

Rede beendet um 20:24 Uhr

Schnell-Fazit der Rede: Trump spricht von den härtesten neuen Wirtschaftssanktionen überhaupt gegen den Iran. Aber in seiner Rede hat er auch gesagt, dass man nur diejenigen Staaten ebenfalls sanktionieren werde, die dem Iran bei seinen nuklearen Ambitionen helfen. Ist das die Hintertür für die Europäer, die gerne weiterhin „normalen“ Handel mit dem Iran betreiben möchten? Mal sehen, was in Kürze im veröffentlichen Text des Weißen Hauses dazu stehen wird!

Achtung: Wir veröffentlichen in wenigen Minuten einen separaten Artikel auf finanzmarktwelt.de (links oben sichtbar) zur schriftlichen Veröffentlichung der US-Regierung. Mal sehen, was da genau drin steht!

Donald Trump
Donald Trump. Foto: whitehouse.gov

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    8. Mai 2018 20:27 at 20:27

    „…noch mehr Iran anzureichern.“ Dieser Tipp-Fehler gefällt mir :-)

  2. Avatar

    Gixxer

    8. Mai 2018 20:28 at 20:28

    Ich fasse es nicht, aber der Mann hat echt den Schuss nicht gehört!

  3. Avatar

    Stoxx

    8. Mai 2018 20:50 at 20:50

    Die Kriwgsaktien wie Raytheon springen schon an

  4. Avatar

    Denker

    8. Mai 2018 20:53 at 20:53

    Also wenn ich Trump so einschätze,… irgend einen anderen Grund hat dieses Vorgehen.
    Ich erinnere mich an die Nordkorea Kriegsdrohung. Im Nachhinein finden evtl. beide Staaten zum Frieden. naja, wir werden sehn welchen geopolitischen Schachzug diese Vertragskündigung beinhaltet.

    • Avatar

      MK

      8. Mai 2018 22:12 at 22:12

      Es hat doch nur einen Hintergrund für die Saudis den Ölpreis in die Höhe treiben, damit die ihren Börsengang optimal platzieren. Nicht umsonst hat das Trampeltier die Strafzölle mit Europa um ein weiteres Monat verschoben….so nach dem Motto unterstützt die Sanktionen gegen den Iran, dann sehen wir von den Zöllen ab…schauen wir mal wo der Ölpreis in 180 Tagen steht. Leidtragende ist wie immer das gemeine Volk

      • Avatar

        Gixxer

        8. Mai 2018 22:22 at 22:22

        Das mag sein, aber der Ölpreis ist nicht weiter gestiegen. Von den Tageshoch ist er sogar einiges entfernt.

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

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am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Allgemein

Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

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am

Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

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