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Aktuell: Donald Trump: „Das Volk der Deutschen wendet sich gegen eigene Führung“

Markus Fugmann

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Donald Trump gießt Öl ins Feuer: nachdem Merkel mit der CSU sich versucht, etwas Zeit zu erkaufen, twittert Donald Trump: „Das Volk der Deutschen wendet sich gegen die eigene Führung. Die Kriminlaität in Deutschland ist deutlich gestiegen. Großer, fast in ganz Europa gemachter Fehler, Millionen von Menschen hinein zu lassen, die so stark und gewaltsam die eigene Kultur verändert haben“:

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Und Trump weiter:

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Dabei verschweigt Trump, dass es doch wesentlich die USA waren, die das Chaos im Nahen und Mittleren Osten noch befeuert haben und damit Europa nicht gerade einen Gefallen getan haben..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    tm

    18. Juni 2018 15:47 at 15:47

    „Dabei verschweigt Trump, dass“ die Kriminalität in Deutschhland keineswegs „way up“ ist und ohnehin weit, weit niedriger als in den USA.

  2. Avatar

    Petkov

    18. Juni 2018 16:28 at 16:28

    Genau! Außerdem gibt es in Afrika Familien, die weit, weit hungriger und ärmer sind als meine, also muss ich mich um nichts mehr kümmern, ich muss nur meine Familie davon überzeugen, dass noch ganz viel Luft nach unten ist, dann passt es schon.

    Ansonsten finde ich die Bemerkung von FMW sehr richtig, dass es Trump versäumt hat, der friendensnobelpreistragenden Lichtgestalt Obama zu huldigen, die die aktuelle Blütezeit des nahen Ostens und Nordafrika mitgestaltet hat.

    • Avatar

      bademeister

      18. Juni 2018 21:08 at 21:08

      Ach Petkov…Obama war bestenfalls Wiederholungstäter, der den gewohnten Imperialisten-O-Ton spielte…die Russen waren von Anfang an dabei beim Radaumachen im Osten…Afghanistan I wurde ja bekanntlich von den Russen gesponsert…danach entstand eine erschreckende Eigendynamik…die Amis sind auf das Spektakel voll eingestiegen…blablabla…bis zum heutigen Tag…

      ..und ganz Afrika ist ein bereits jahrhundertelang bestehendes Problem, verursacht fast ausschliesslich durch Europa…jetzt bekommen wir die Rechnung dafür präsentiert…auch ohne Obama, Trump oder Mutti….ach haben wir dazugelernt…

  3. Avatar

    tm

    18. Juni 2018 16:38 at 16:38

    Hier mal die Zahl der erfassten Straftaten in Deutschland:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197/umfrage/straftaten-in-deutschland-seit-1997/

    Trump verbreitet mal wieder Lügen.

    • Avatar

      Petkov

      18. Juni 2018 16:54 at 16:54

      Ganz genau. Die Zahl der erfassten Straftaten ist niedrig. Die selektive Erfassung von Straftaten eines bestimmten Klientels stellt eigentlich die eklatanteste Straftat in diesem Zusammenhang dar. Aber solange die meisten Karpfen auf regierungskontrollierte Statistiken anbeißen, ist die Lage im Teich ruhig und schlammig-grün.

      • Avatar

        tm

        18. Juni 2018 17:19 at 17:19

        ja is klar. Bis 2015 wurden die Staftaten mehr oder weniger korrekt erfasst, seitdem so, dass die Zahl sogar sinkt. Glauben Sie das eigentlich wirklich? Also natürlich umfasst die Zahl der erfassten Straftaten nicht alle Straftaten – behauptet auch niemand. Sie aber unterstellen nun, dass die Zahl der Straftaten tatsächlich gestiegen ist, aber (absichtlich) weniger erfasst werden…

        Sie können aber natürlich gerne alternative Statistiken präsentieren.

  4. Avatar

    Jan

    18. Juni 2018 19:45 at 19:45

    Gut das die Ìndianer die Vorfahren von Donnie reingelassen haben. Sonnst hätten wir den irgendwo hier rumschreien.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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