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Aktuell: Donald Trump twittert, Signal an Iran eindeutig – UPDATE 15:05 Uhr

Donald Trump twittert aktuell. Das Signal an den Iran ist eindeutig. Es besagt „Verzieht euch endlich aus dem Irak und aus Syrien, hört auf verdeckt die irakische Politik zu beeinflussen und Amerikaner im Irak zu töten“. So einfach könnte man es übersetzen. Trump twittert nicht selbst, sondern hat vor wenigen Minuten zwei Tweets von Journalisten retweetet. Sie erwähnen zum Beispiel, dass Familienangehörige von US-Amerikanern die aktuelle Bericherstattung genau verfolgen würden, weil der getötete iranische General zum Beispiel unzählige Sprengfallen im Irak verantwortet hätte. Der getötete General Qassem Soleimani sei auch indirekt für tausende Tote in Syrien verantwortlich. In dem Donald Trump diese Tweets in seinem Account retweetet, darf man damit seine Zustimmung zu diesen Aussagen annehmen.

Aber dann twittert Donald Trump ganz aktuell doch noch selbst. Der Iran habe noch nie einen Krieg gewonnen, aber auch nie eine Verhandlung verloren! Also das Signal des Stärkeren an den Schwächeren: Reg Dich nicht auf. Wir haben Dir jetzt einen Schuss vor den Bug gegeben. Beruhig Dich, sonst wird es nur noch schlimmer für Dich. Setz Dich an den Verhandlungstisch! Ob das funktioniert? Kaum vorstellbar, dass der Iran sich das einfach so bieten lässt.

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1213078681750573056

Schauen Sie gerne auch beim Klick an dieser Stelle unseren jüngsten Bericht zur geopolitischen Einordnung dieser aktuellen Tötung des iranischen Generals auf irakischem Boden. Die Kapitalmärkte sind derzeit sehr nervös. Ölpreis und Goldpreis sind im Verlauf des heutigen Tages schon kräftig angestiegen.

UPDATE 15:05 Uhr:

Donald Trump hat ganz aktuell mit eigenen Tweets nachgelegt. Der getötete iranische General habe tausende Amerikaner getötet und verletzt, und hätte noch viel mehr geplant.

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1213096351296299017

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1213096352072294401

Donald Trump twittert aktuell zur Iran-Krise
Donald Trump.



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5 Kommentare

  1. Beweise sind mittlerweile sowas von old-school :( Wer mehr twittert hat recht…
    Schlimme Welt

    Ps: die Formulierung „defensive strike“ vom Pentagon ist schon jetzt mein Kandidat für das Unwort des Jahres

    1. Ja da wird leider noch einiges auf die Menschen im Nahen Osten zukommen, ein Schelm wer hier eine Absicht dahinter vermutet.

  2. Mit den Beweisen habens die Amis noch nie so genau genommen. Das ist jetzt kein Priveleg von Trump.

  3. Wenn mal jemand den Trump töten sollte… könne es dann auch als „defensive strike“ bezeichnet werden und damit wäre die Sache gegessen oder? Oder halt eine Bombe aufs Weisse Haus, wenn Trump und Pence drin sind… ist dann auch „defensive strike“ oder? Damit bewahrt man doch so viele unschuldige Opfer, in dem man der Schlange den Kopf abschlägt oder? Ja dann ist „defensive strike“ erlaubt und lässt uns normal Bürger ruhiger schlafen… sollen die sich gegenseitig töten und gut ist. Nochmals „defensive strike“ = „nicht schlimm und tut keinem weh“ = „vorsichtsmaßnahme von allen abgesegnet und zulässig“!

  4. Fällt mir nur so ein, wenn ich über so manche Aktivität von mr. president lese:

    1. Selbstidealisierung – im Sinne eines überhöhten Selbstwertgefühls und einer überzogenen Selbsteinschätzung. Der Narzisst hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit und glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein.

    2. Fremdabwertung – im Sinne einer Verachtung und aktiven Herabsetzung des anderen, das zu einer Kooperationsunfähigkeit führt. Der Narzisst zeigt deswegen eine Gier nach Bewunderung, legt ein Anspruchsdenken an den Tag, ist ausbeuterisch, unwillig zur Empathie, neidisch und arrogant.

    3. Selbstimmanenz – als Gegensatz zur Selbsttranszendenz bei Victor Frankl und Robert Cloninger. Der Narzisst kann sich für kein höheres Ideal begeistern außer für sich selbst.
    (Ursprung „Robert Cloninger-Psychiater)

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