Folgen Sie uns

Aktien

Aktuell: Euro-Dollar fällt stark – warum steigt der Dollar?

Starker Abwärtsdruck bei Euro-Dollar, die Gemeinschaftswöhrung nun fast bei der 1,04er-Marke. Was ist da los?

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Starker Abwärtsdruck bei Euro-Dollar, die Gemeinschaftswährung nun fast bei der 1,04er-Marke. Was ist da los?

eurusd03-01-172

Und im Gegenzug steigt der Dollar-Index deutlich:

dollar-index-03-01-17

Die Erklärung ist: die Renditen für die 10-jährige US-Staatsanleihen steigen rasant im frühen Handel:

us10-jaehrige03-0117
(US-10-jährige Anleihe – wenn der Kurs fällt, steigt die Rendite)

Die Rendite der 10-jährigen US-Anleihe steigt von 2,435% heute Morgen auf nun 2,49% – eine massive Bewegung! Und das macht den Dollar stark, denn als Faustregel kann gelten: je höher die US-Renditen, desto stärker der Dollar!

Faktisch kehrt sich nun das um, was wir zum Ende des Jahres gesehen hatten: zum Jahresende hin sanken die Renditen, wahrscheinlich weil Pensionsfonds gezwungen waren, ihre zuvor angehäuften US-Aktien-Bestände zu reduzieren und im Gegenzug US-Staatsanleihen kauften. Nun ist das 4.Quartal beendet – und der Zug fährt wieder in die andere Richtung. Davon können die US-Aktienfutures, nicht aber der Dax profitieren..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Rainer Köhler

    3. Januar 2017 11:51 at 11:51

    Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit, dass sich dieser Trend trotz steigender Renditen umkehrt? Ist es möglich dass Anleger über einen Zahlungsausfall der USA nachdenken (Pendant zum Zerfall der Eurozone) oder ist das undenkbar, da dies das ganze System kollabieren ließe?

    • Avatar

      GERD

      3. Januar 2017 12:35 at 12:35

      Ja, hören Sie mal, über sowas denkt man doch nicht mal im Traum nach. Zahlungsausfall USA, wo kämen wir denn da hin?
      Die kommen immer an Frischgeld, zur Not haben die ja auch Militär.
      Obwohl, jetzt mit Trump werden die Amis ja hoffentlich friedlicher. Seit gestern befindet sich kein amerikanischer Flugzeugträger mehr in fremden Gewässern. Das gab es fast noch nie.

      Aber noch mal sachlich: Ihren Denkansatz unterstütze ich. An und für sich sollte man sich wegen derer Verschuldung schon sorgen. Andererseits, welches maßgebliche Land ist nicht verschuldet?

  2. Avatar

    oscar

    3. Januar 2017 14:30 at 14:30

    das ist doch alles augebnwischerei und finanzopium fürs volk und wichtiger motor für die enfesselte finanzindustrie. grundlage des neoliberalen kapitalismus sind schulden. schulden werden mit schulden finanziert und mit schulden“bekämpft“ und mit schulden legalisiert…es wird genau so weitergehen und die schulden sind lediglich polemischer zauber. seit jahren sind staaten pleite (schauen sie sich die deutsche schuldenuhr an. fast lächerlich geworden) von schuldenlast eingekesselt…und? was hat sich geändert? nichts. nur, dass arme immer ärmer werden, der mittelstand vernichtet wird und die gierigen superbourgeoisie immer fetter. hand in hand mit der verlogenen politmischpoke ist es unerträglich geworden. aber es funktioniert und war vor der französoschen revolutuion nicht anders ;-) da es keinen geeigneten gegenentwurf, gescheige den existierendes soziales system mehr gibt, (das wurde hinbekommen) wer soll hier stören? nein es erfindet sich dieses system weitehrin neu und ungezügelter….geschichte ist guter ratgeber….

  3. Avatar

    Marko

    3. Januar 2017 20:19 at 20:19

    Ui, wenn der EUR-USD unter die 1,04 fällt, krachts….

    Frohes neues Jahr übrigens, sehr, sehr schön die Euwax… :D

    Der EUR/CHF steht übrigens auch vor einer Klippe, das mit den Schweizern hab ich x-mal gesagt, was solls … :D

    Besonders der USD/Yen, die 100-Marke , vielleicht doch ei „signifikantes Tief“ ?

    Was soll mit dem Doald sein, ist doch (bisher) recht züruckhaltend, was die da veranstalten ? :D

    VG

    Marko

  4. Avatar

    Marko

    3. Januar 2017 20:31 at 20:31

    „Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit, dass sich dieser Trend trotz steigender Renditen umkehrt? Ist es möglich, dass Anleger über einen Zahlungsausfall der USA nachdenken (Pendant zum Zerfall der Eurozone) oder ist das undenkbar, da dies das ganze System kollabieren ließe?“

    Na d,ann fragen Sie mal die Krisenwährung Nummer Eins, den YEN ?

    Zahlungsausfall bei einer BIP-Verschuldung von über 200 % ?? Wie war das nochmal mit Griechenland und Italien ?

    Wieso denn ??? Wir sind doch nicht Griechenland, die EUR-Zone ? Wir können doch „ballern“ bis der Arzt kommt ? Während diese komische EZB-Heinis (eigentlich) überhaupt nix machen ? Aber gut, das mit EZB ist doch eher ein „deutsches Thema)…

    VG
    Marko

  5. Avatar

    Marko

    3. Januar 2017 20:36 at 20:36

    „Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit, dass sich dieser Trend trotz steigender Renditen umkehrt?“

    Um Ihre Frage zu beantworten. Nein .

    Warum ? Wegen Lehman – Danke, Bitte… :D

    Die weltweiten Zinsen sind dazu verdammt, zu steigen und das ist im Gegensatz zur Lehrbuchmeinung gut so…

    VG

    Marko

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

weiterlesen

Aktien

Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

weiterlesen

Aktien

Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen