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Europa

Aktuell: ifo Index sehr schwach, Dax fällt weiter

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der ifo Index ist mit 106,2 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 108,6; der Vormonat war bei 108,3).

Die aktuelle Lage liegt bei 112,8 (Prognose war 115,0; Vormonat war 114,7).

Die Erwartungen liegen bei 100,1 (Prognose war 102,5, Vormonat war 102,2).

Der Dax kommt weiter unter Druck in Reaktion auf die Zahlen..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    25. August 2016 11:26 at 11:26

    Der Dax fällt!Weil nicht sein kann,was nicht sein darf:An die Arbeit,Mario!

    • Avatar

      gerd

      25. August 2016 12:46 at 12:46

      @Wolfgang Koch
      „Weil nicht sein kann,was nicht sein darf“
      Bemerkenswert, diesen Satz habe ich auch schon seit Wochen und Monaten im Hinterkopf. Und in den letzten Tagen rückte er schon immer mehr nach vorn in Richtung Zunge.
      Vielleicht verbinde ich den Satz aber mit etwas anderem:

      1.a) Der DAX kann auf mittlere Sicht niemals für einen längeren Zeitraum nennenswert tiefer stehen als jetzt. Weil die

      b) Konjunktur zumindest ausreichend gut bleiben wird, so dass wie auch immer die deutschen Unternehmen florieren, Gewinne erzielen und in Deutschland weiterhin Arbeitskräfte einstellen. Das schließe ich daraus: Obwohl mehr als 1Mio kulturbereichernde Fachkräfte sich schon möglichst bald einen Traumjob erhoffen, soll die Arbeitslosenzahl in den nächsten Jahren lediglich um rd 300TSD steigen. Und wenn weiterhin die Frau von Prof. Sauer das Zepter schwingt, würden noch mehr Arbeitsplätze benötigt, denn Gäste kann sie insgeheim nie genug haben.

      c) Gewinne der Unternehmen und Lohnsteuer der Beschäftigten
      generieren Steuereinnahmen, die mit dazu beitragen, dass wir einen relativ ausgeglichenen Staatshaushalt haben. Unterstützt wird das noch durch niedrige Zinskosten.
      d) Die geringe Zinslast hat Deutschland aufgrund des hohen Vertrauens was ihm vom Ausland entgegengebracht wird (neben der EZB-Politik). Das Vertrauen gewährt man Deutschland u.a. wegen der erfreuliche Punkte b) und c).

      e)So schwarz kann kein Mensch malen, wenn man sich vorstellen würde, was passieren würde, wenn der 1. Dominostein fallen tät, Punkt b). Wachstumsschwäche, Gewinnrückgang, keine Neueinstellung oder sogar Kündigungen.
      Dann würde sich all das Vorgenannte ins Gegenteil verkehren. Und die jetzt so positiven Aspekte würden sich gegenseitig negativ verstärken.
      Finanzielles Chaos, steigende Zinsen, ausufernde Staatsverschuldung. Kein Geld mehr für kurzfristig wirkende Konjunkturprogramme, da mit dem schwindenden Vertrauen in Deutschland auch die Euro-Pleitestaaten den Bach runtergingen und Deutschland in Regress genommen würde. Immens steigende Arbeitslosigkeit, Hartz4 muss gekürzt werden.
      Mieten nicht mehr bezahlbar. Auch die Städte müssen ihre Mietzuschüsse senken. Zwangsverkäufe von Immobilien w der ausbleibenden Mieten und der gestiegenen Zinsen.

      f) f wie Finale: BÜGERKRIEG
      (arbeitsloser Altbürger gegen arbeitende Neubürger)
      f) f wie FAZIT: das d a r f nicht sein und deshalb k a n n es nicht sein. Und deshalb bleibt der DAX auch absehbar in der Nähe von 10000 oder höher.

  2. Avatar

    Willi

    25. August 2016 16:21 at 16:21

    Gerd,
    Hier ein paar Anmerkungen von mir der die Entwicklung nicht so pos. Sieht

    1. Der Dax Steigt seit ca 7 Jahren, wenn man den Abwärtstrend seit April 2014 mit als Hasse zählt.

    2. Die Unternehmensgewinne sind bei der Hälfte der Dax Unternehmen rückläufig

    3. In den USA sind nun 5 Quartale die Gewinne Rückläufig

    4. wachstum bei den Unternehmen schein nur noch durch Übernahmen generierbar

    5. Der Brexit wird für uns ein Thema mit Verzögerung durch die Pfund Schwäche werden die Importe in GB ca 20% teurer das wird unsere Export stark belasten dies sehen offensichtlich die CEOs schon in Ihren Auftragseingängen

    6. Nennenswertes Wachstum in der EU ist nur in Deutschland

    7. Wird das ganze Finanzsystem nur durch die EZB mit den niedrigen Zinsen am Leben gehalten. Das geht nicht ewig und wirksam ist es nicht den 1 B€ haben kein nennenswertes Wachstum erzeugt. Japan macht es uns vor aber Draghi ist eben nicht lernfähig.

    8. was will man denn für Maßnahmen ergreifen wenn der Abschwung sich beschleunigt.

    9. Sieh dir mal die Konjunktur Uhr des IFO an

    10. Alle Analysten, Berater in Netz, Medien verdienen gut an pos Meldungen, es passt eben nicht in allgemeine Bild

    11. Die Zahl der Risiken im Markt überwiegen

    Willi

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Europa

ifo Index mit zweitem Rückgang in Folge – Lage ok, Erwartungen schwächer

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für November veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,7 (Prognose war 90,1; Vormonat Oktober war 92,7) – das ist der zweite Rückgang in Folge nach zuvor fünf Monaten Anstieg in Folge

– aktuelle Lage 90,0 (Prognose war 87,0; Vormonat war 90,3)

– Erwartungen: 91,5 (Prognose war 93,5; Vormonat war 95,0)

Dazu Wohlrabe von ifo: Dienstleistungssektor spürbar schwächer, Industrie hat sich Abwärtsentwicklung entgegen gestemmt, Handel schwächer

Hier die Pressemitteilung des ifo:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten im Oktober. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

Das Verarbeitende Gewerbe ist der Lichtblick in diesem Monat. Das Geschäftsklima hat sich verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich besser. Die Auftragseingänge stiegen, wenn auch langsamer als im Vormonat. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel jedoch merklich weniger optimistisch aus.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindikator merklich nachgegeben. Er liegt erstmals seit dem Juni wieder im negativen Bereich. Die zuletzt gute Lageeinschätzung hat sich deutlich eingetrübt. Zudem blicken erheblich mehr Unternehmen pessimistisch auf die kommenden Monate. Die Indikatoren im Bereich Hotels und Gastgewerbe sind regelrecht abgestürzt.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden. Auch die Erwartungen trübten sich merklich ein. Insbesondere die Einzelhändler berichteten von deutlich weniger gut laufenden Geschäften.

Im Bauhauptgewerbe hat der Index leicht nachgegeben. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat. Ihre Erwartungen hingegen fielen etwas pessimistischer aus.“

Der ifo Index ist das wichtgiste deutsche Konjunkturbarometer

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanager – Lage mau, aber Optimismus wegen Impfstoff

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für November) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Konjunktur:

Gesamtindex: 52,0 (Prognose war 50,4; Vormonat war ,)

Verarbeitendes Gewerbe: 57,9 (Prognose war 56,5; Vormonat war 58,2)

Dienstleistung: 46,2 (Prognose war 46,3; Vormonat war 49,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 49,1 für Gewerbe (Prognose war 50,1; Vormonat war 51,3) und mit 38,0 für Dienstleistung (Prognose war 37,7; Vormonat war 46,5) veröffentlicht worden.

Zu den Daten aus Deutschland kommentiert Phil Smith von Markit, das die Umfrage ausgeführt hat:

„Wie erwartet wirkten sich die neuerlichen Lockdown-Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie negativ auf die deutsche
Wirtschaft aus. Die aktuellen PMI-Vorabschätzungen zeigen, dass der Servicesektor aktuell wieder so tief in der Krise steckt wie im Mai.
Die Widerstandskraft der Industrie, die vor allem von den Exportsteigerungen nach Asien profitierte, bekräftigt uns allerdings in der Annahme, dass ein möglicher Abschwung im vierten Quartal 2020 deutlich schwächer ausfallen dürfte als im ersten Halbjahr. Die positiven Nachrichten um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs verliehen der Stimmung unter den deutschen Unternehmen jedenfalls Auftrieb, von denen viele jetzt auf eine Rückkehr zur Normalität in den nächsten zwölf Monaten hoffen. Dies dürfte auch den jüngsten Daten zum Arbeitsmarkt zu Gute gekommen sein, die zeigen, dass sich die Lage in der Industrie der Stabilisierung weiter angenähert hat und die Beschäftigung im Servicesektor weiter gestiegen
ist.“

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Europa

Verbraucherpreise in Eurozone dritten Monat in Folge in Deflation – Zweiteilung des Kontinents

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse in der Klemme

Die europäische Statistikagentur Eurostat hat heute die ausführlichen und endgültigen Ergebnisse für die Verbraucherpreise im Oktober veröffentlicht. Mit -0,3 Prozent im Jahresvergleich hängen sie nun den dritten Monat in Folge in der Deflation (Vormonate -0,3 Prozent und -0,2 Prozent). Auffällig bleibt wie in den Vormonaten, dass Osteuropa zu großen Teilen eine Art Deflations-Abwehr darstellt. Wo einige Länder noch nicht den Euro haben, ist Inflation klar erkennbar – oft sogar mehr als deutlich. So hat die Gesamt-EU im Oktober auch einen Wert von +0,3 Prozent hingelegt. Man muss es sich mal vorstellen. Länder wie die Slowakei, Rumänien, Tschechien, Ungarn und Polen liefern Steigerungen der Verbraucherpreise zwischen +1,6 Prozent und 3,8 Prozent (siehe rechter Teil der Grafik).

Grafik zeigt Veränderungen der Verbraucherpreise pro Land

In den Details für die Eurozone sieht man: Die Verbraucherpreise für Lebensmittel legen zu, jetzt mit einer Steigerungsrate von +2,0 Prozent. Die Energiepreise ziehen mit -8,2 Prozent den Schnitt weiterhin kräftig nach unten. Aber auch die Dienstleistungen sind mit schuldig mit nur noch +0,4 Prozent, wo man noch im Juni Steigerungsraten über 1 Prozent sah. Hier schlägt wohl auch die deutsche Mehrwertsteuersenkung zu Buche, die seit Juli in Kraft ist. Aber abwarten. Ab Januar, wenn die Mehrwertsteuersenkung in Deutschland wieder rückgängig gemacht wird, dürften die Verbraucherpreise wieder auf die Null-Linie kommen – auch für die Eurozone?

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise

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