Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index (Service)

Avatar

Veröffentlicht

am

Der ISM Index (Dienstleistung; Januar) ist mit 55,5 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 55,0; Vormonat war 55,0, nun jedoch auf 54,9 leicht nach unten revidiert).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 53,1 (Vormonat war 54,8)

– Auftragseingang 56,2 (Vormonat war 55,3)

– Preise 55,5 (Vormonat war 59,3)

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen schwächer

Avatar

Veröffentlicht

am

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; Februar) ist mit 130,7 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 132,0; Vormonat war 131,6).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 1 (Vormonat war 175,3) .

Die Erwartungen liegen bei (Vormonat war 102,5)

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

“Consumer confidence increased in January, following a moderate advance in December, driven primarily by a more positive assessment of the current job market and increased optimism about future job prospects,” said Lynn Franco, Senior Director, Economic Indicators, at The Conference Board. “Optimism about the labor market should continue to support confidence in the short-term and, as a result, consumers will continue driving growth and prevent the economy from slowing in early 2020.”

The monthly Consumer Confidence Survey®, based on a probability-design random sample, is conducted for The Conference Board by Nielsen, a leading global provider of information and analytics around what consumers buy and watch. The cutoff date for the preliminary results was January 15.

Consumers’ assessment of current conditions improved in January. Those claiming business conditions are “good” increased from 39.0 percent to 40.8 percent, while those claiming business conditions are “bad” decreased, from 11.0 percent to 10.4 percent. Consumers’ appraisal of the job market also improved. Those saying jobs are “plentiful” increased from 46.5 percent to 49.0 percent, while those claiming jobs are “hard to get” declined, from 13.0 percent to 11.6 percent.

Consumers were also more optimistic about the short-term outlook. The percentage of consumers expecting business conditions will improve over the next six months was virtually unchanged at 18.8 percent, while those expecting business conditions will worsen declined from 8.8 percent to 8.4 percent.

Consumers’ outlook for the labor market was more upbeat. The proportion expecting more jobs in the months ahead increased from 15.5 percent to 17.2 percent, while those anticipating fewer jobs declined from 13.9 percent to 13.4 percent. Regarding their short-term income prospects, the percentage of consumers expecting an improvement declined from 22.7 percent to 22.0 percent, while the proportion expecting a decrease was virtually unchanged at 7.7 percent.“

weiterlesen

Europa

Es wird bald weniger gebaut in Deutschland!

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Es wird bald weniger gebaut in Deutschland. Das darf man vermuten, wenn man eine aktuelle Aussage und eine statistische Zahl anschaut. Da wäre erstens die gestrige monatliche Veröffentlichung zum ifo-Geschäftsklimaindex vom ifo-Institut aus München. Als letzte Anmerkung in der Headline-Veröffentlichung, hat ifo auch etwas zum Baugewerbe gesagt. Zitat: „Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gesunken. Dies war pessimistischeren Erwartungen der Baufirmen geschuldet. Ihre aktuelle Lage schätzten sie im Gegensatz dazu wieder etwas besser ein.“

Also, aktuell ist die Lage noch gut, aber die Erwartungen sind pessimistisch. Das korrespondiert mit der Meldung von heute früh vom Statistischen Bundesamt. Hier hat man für Dezember die Auftragseingänge für das Bauhauptgewerbe veröffentlicht. Was aktuell die Auftragseingänge sind, das sind in vielleicht sechs oder zwölf Monaten die realen Umsätze. Sind die neuen Aufträge jetzt rückläufig, dann sinken in einigen Monaten die realen Umsätze. Und genau so sieht es derzeit aus. Denn für Dezember vermelden die Statistiker gegenüber November einen Rückgang bei den Auftragseingängen (saison- und kalenderbereinigt) von 4,8%. Das ist viel! Im wichtigeren Jahresvergleich zu Dezember 2018 ist es ein Rückgang von 5,0%.

Im Gesamtjahr 2019 stiegen die Auftragseingänge für das Baugewerbe im Vergleich zu 2018 noch um 3,2%. Aber die aktuelle Tendenz ist rückläufig! Tja, hat der Boom seinen Höhepunkt erreicht? Sieht man, was die Bahn derzeit angeblich auf die Beine stellen will, und wie, was, wo Bund und Kommunen alles bauen wollen – dann können die rückläufigen Auftragseingänge woran liegen? Sind die Gewerke aktuell derart ausgelastet und überlastet, dass sie gar keine neuen Aufträge mehr annehmen können? Müssen sie jetzt erstmal die vollen Auftragsbücher abarbeiten, und angeblich große Investitionsoffensiven versickern, weil es keine frei verfügbaren Handwerker und Baukapazitäten gibt? Im folgenden Chart sehen wir die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Verlauf der letzten zehn Jahre. Waren die jüngsten Hochs bei den Aufragseingängen etwa nur Peaks, die so extrem hoch waren, dass es nun zu einer Abwärtskorrektur kommen muss?

Auftragseingänge Bauhauptgewerbe

weiterlesen

Konjunkturdaten

Coronavirus wütet – vor allem Exportländer leiden darunter

Mit jedem neuen Fall des Coronavirus außerhalb Chinas, wird der Pandemie-Fall wahrscheinlicher und die Beeinträchtigung der Wirtschaft größer

Avatar

Veröffentlicht

am

China steht durch das Coronavirus still. In Folge von Quarantänemaßnahmen und Werksstilllegungen in gigantischem Ausmaß, zumindest aus unserer Sicht. Demzufolge ist es nicht einmal eine pessimistische Einschätzung, wenn man von einem scharfen Wirtschaftseinbruch in der Volksrepublik im ersten Quartal 2020 ausgeht. Schließlich befinden wir uns schon in der letzten Februarwoche und ein Hochfahren der Kapazitäten auf Normalmaß ist sicher nicht in den nächsten Tagen und Wochen möglich. Aber nicht nur China leidet unter den Folgen des Coronavirus, sondern insbesondere Exportländer, die ihr Bruttoinlandsprodukt sehr stark mit ihren Ausfuhren erwirtschaften.

Coronavirus und die Folgen: China, Japan, Deutschland, Italien und Südkorea

Wenn man sich diese Auflistung betrachtet, so muss einem sofort auffallen, dass es sich bei diesen Staaten um ausgeprägte Exportkönige, teilweise sogar um ehemalige Exportweltmeister handelt.

Allen Länder ist damit auch gemein, dass sie besonders unter den Auswirkungen des Coronavirus leiden, außerhalb Chinas durch deutliche Beeinträchtigung von Liefer- und Wertschöpfungsketten. Allen voran natürlich der Auslöser der Krise, China, dessen Wirtschaftsaktivitäten nach der Zwangspause noch nicht einmal mit halber Kraft laufen. Schätzungen gehen von einer Halbierung des Wirtschaftswachstums im ersten Quartal auf 3,0 Prozent aus, für das Gesamtjahr laufen die Annahmen derzeit immer noch bei ansehnlichen 5,0 bis 5,6 Prozent Wachstum. Doch welche Folgen wird der Coronavirus in den anderen Industriestaaten verursachen? Einige könnten sogar in eine technische Rezession schlittern.

Hierzu ein paar Daten zur Entwicklung der Konjunktur sowie der Beeinträchtigung der entsprechenden Wirtschaften.

Japan

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt präsentierte in letzter Zeit überaus schlechte volkswirtschaftliche Daten. So war der Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe im Februar mi 47,6 Punkten weiter in den rezessiven Bereich gerutscht. Dies nach dem schlechten Quartal Q4 – 2019, in dem die Wirtschaft mit minus 6,3 Prozent zum Vorjahr richtig eingebrochen war. Es war das schlechteste Quartal seit fünf Jahren, allerdings spielt hierbei die Erhöhung der Mehrwertsteuer eine bedeutende Rolle. Das Land wird derzeit besonders stark von der Krise durch das Coronavirus in China betroffen.

Die großen japanischen Autohersteller wie Nissan, Toyota und Honda haben große Verzögerungen bei der Wiederaufnahme des Betriebs in ihren chinesischen Werken angekündigt. Lässt sich in diesem Umfeld eine technische Rezession in Japan überhaupt noch verhindern?

Deutschland

Die viertgrößte Volkswirtschaft rettete sich im vierten Quartal 2019 gerade noch mit einer Stagnation (oder mit einem Wachstum von 0,028 Prozent) vor einer Schrumpfung. Ähnlich wie Japans Autofirmen, sind auch die deutschen Hersteller betroffen, die in China längst einen Großteil ihres ertragreichen Geschäfts abwickeln. In unserer Schlüsselindustrie mit Marken wie Audi, BMW, Mercedes, Skoda oder Volkswagen ist man extrem abhängig von der Produktion und dem Verkauf im Reich der Mitte. Die chinesischen Auto-Verkaufszahlen sind, wie kürzlich berichtet wurde, um sage und schreibe 92 Prozent eingebrochen!

Gestern überraschte der Anstieg des Ifo-Index auf 96,1 Punkte, aber da konnten die 9000 befragten Unternehmenschefs sicher noch nicht die Verschärfung der Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus einkalkulieren.

Italien

Auch Italiens Wirtschaft schrumpfte im vierten Quartal 2019 um 0,3 Prozent, für das Gesamtjahr blieb gerade noch ein Wachstum von 0,1 Prozent. Und jetzt wütet das Coronavirus im industrialisierten Norden des Landes. Schlagartig leidet der Tourismus, auch in Südtirol. Ein Tourismus-Chef sprach laut der südtirolischen Tageszeitung Dolomiten von „Stornierungen im Minutentakt“.

Südkorea

Das aufstrebende Land in Südostasien wird (außerhalb von China) am schwersten von der Lungenkrankheit betroffen. Die Zahl der Infektionen ist auch gestern weiter gestiegen und beträgt jetzt bereits fast 900 Fälle. Die Wirtschaft des Landes hat für ihre Verhältnisse ein schwaches Jahr 2019 mit zwei Prozent Wachstum verbuchen müssen, dem schwächsten Wachstum seit der Finanzkrise 2009. Der Handelskrieg hat im Hightech-Land seine Spuren hinterlassen. Die Störung der Lieferketten beeinträchtigen das Exportland extrem, denn es weist eine ähnlich große Abhängigkeit von Exporten auf, wie man sie nur in Deutschland vorfindet. Auch hier leidet zunächst die Automobilindustrie. Hyundai und Kia beispielsweise mussten ihre Produktion auch im Heimatland Südkorea aussetzen, weil die aus China dringend benötigten Teile fehlten.

Aktuell wurde auch eine Infizierzung mit dem Coronavirus in einer Samsung-Fabrik festgestellt.

Die fünf beschriebenen Länder repräsentieren ein ziemliches Gewicht im Welt-Bruttoinlandsprodukt:

China 14 Billionen $
Japan 5,2 Billionen $
Deutschland 4,2 Billionen $
Italien 2,2 Billionen $
Südkorea 1,6 Billionen $

Das ökonomische Gewicht dieser exportorientierten Länder zeigt, welche Belastung auf das globale Wirtschaftswachstum zukommen könnte, sollte die „Pandemie“ nicht rasch in den Griff gebracht werden.

Fazit

Bei einer Betrachtung der Bedeutung dieser Länder für die Weltwirtschaft ist davon auszugehen, dass sich das Wachstum auf das niedrigste Niveau seit der Finanzkrise abschwächen könnte. Das Welt-Bruttoinlandsprodukt betrug 2019 ca. 86 Billionen Dollar (Quelle statista), der Anteil dieser fünf Exportstaaten beträgt damit alleine schon fast 30 Prozent.

Was irgendwie verwundert, ist die Annahme der großen Wirtschaftsinstitute, dass das Weltwitschaftswachstum 2020 immer noch sehr komfortabel über 3 Prozent verbleiben könnte. Aber mit jedem neuen Fall des Coronavirus außerhalb Chinas, wird der Pandemie-Fall wahrscheinlicher und die Beeinträchtigung der Wirtschaft größer. Noch ist Europa „nur“ durch Italien richtig betroffen und auch die Fälle in den USA sind mit aktuell 53 Infizierten noch überschaubar.

Damit lautet die Fragen aller Fragen weiterhin: Kommt es zur Ausbreitung des Coronavirus im Sinne einer Pandemie? Viele Experten beantworten diese Frage bereits mit einem Ja.

Man kann aber auf lange Sicht auch eine optimistische Sicht auf die Dinge haben. Desto stärker der Wirtschaftseinbruch in den Exportländern sein wird, desto größer wird auch die Erholung sein, die sich in ein paar Quartalen daran anschließen wird.

In China waren die Autoverkäufe schon vor der Coronakrise 16 Monate in Folge gefallen. Jetzt kamen die Zahlen für die ersten Wochen des Stillstands mit einem Rückgang der Zahlen um 92 Prozent. Es ist kaum anzunehmen, dass sich die Kfz-Nachfrage, um nur ein Beispiel aus der Industrie zu nehmen, in China, Japan, Deutschland und Südkorea nicht wieder erholen wird. Irgendwann setzt der Ersatz- und Nachholzyklus ein. Deutsche Autos werden immer älter, die letzten Zahlen sprechen von einem (Rekord)-Durchschnittsalter von 9,5 Jahren. Aber vorher muss die Industrie vermutlich noch durch ein tiefes Tal der Tränen, vertieft durch ein unvorhersehbares Ereignis mit unvorhersehbarer Tragweite.

Das Coronavirus hat weitreichende Folgen vor allem für exportorientierte Länder

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen