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Aktuell: Knallharte Aussage gegen Trump – EU bringt sich in Stellung für Handelskrieg mit den USA (VIDEO)

FMW-Redaktion

Der Handelskrieg steht unmittelbar bevor – so könnte man es jedenfalls vermuten, wenn man das folgende Video sieht, dass die EU-Kommission vor wenigen Minuten veröffentlicht hat. Man stehe für fairen und freien Handel – der müsse aber auf Regeln basieren. Wenn die Exporte der EU durch restriktive Maßnahmen der USA beeinträchtigt würden, werde man „schnell und angemessen“ reagieren, so die direkte und unmissverständliche Aussage der EU-Kommission.

Da kann man nur sagen: Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Donald Trump führt ja gerade pauschale Zölle zum Beispiel auf Solarprodukte ein, was auch deutsche Spezialzulieferer in dieser Industrie beeinträchtigen könnte. Da werden so manche Unternehmen zügig bei der EU-Kommission durchklingeln, und sie an dieses öffentlich gemachte Versprechen erinnern. Knallhart antworten bitte, wird es wohl durch die Telefonhörer tönen! Auffällig ist, dass diese klare Botschaft direkt nach dem Davos-Meeting verkündet wird. Gab es da neue Erkenntnisse, oder reicht der EU-Kommission schon die Sache mit den Solar-Zöllen?


© European Union , 2016 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Etienne Ansotte



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1 Kommentar

  1. Wäre schön zu sehen, wenn die EU einmal faktisch „Eier/stöcke in der/dem Hose/Rock“ beweisen würde. Taten statt Lippenbekenntnisse. Sie sollte auf Separatisten, Protektionisten und Vertragsbrüchige in der Tat „schnell und angemessen“ reagieren, kein Wenn und Aber und Vielleicht.
    Sie sollte schnellstmöglich dem GröPaZ Paroli bieten und die globale Zusammenarbeit mit bestehenden und aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China, Indien und anderen Dreckslochländern forcieren, um dem konstant aufkeimenden Rückschritt des Denkens in die 30er bis 40er Jahre des letzten Jahrhunderts Paroli zu bieten.
    Um glaubhaft und authentisch zu bleiben, müsste die EU sich jedoch auch wieder auf ihre eigenen Wurzeln, Regeln und Kriterien besinnen. Als da zu nennen wäre: Verschuldung, Glaubwürdigkeit, Gleichberechtigung, Maastricht, Änderung des institutionellen Gefüges, um demokratischer und handlungsfähiger zu werden etc.
    Am Ende bleibt wohl nur die Hoffnung, dass sich der am wenigsten schädliche Wahnsinn durchsetzen möge.

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