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Aktuell: Neuer Corona-Fall in USA – Goldpreis rauf, Aktien runter

Claudio Kummerfeld

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Gold Barren Beispielfoto

Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass es in den USA einen weiteren bestätigten Fall einer mit dem Corona-Virus infizierten Person gibt. Es geht um eine Frau in Chicago. 63 weitere Personen werden beobachtet. Was hatten wir gestern und heute in einem Marktüberblick zu verschiedenen Assetklassen noch erwähnt? Der Schweizer Franken steigt zwar, und Öl fällt immer weiter (wie es in so einem Angst-Szenario sein sollte). Aber der Goldpreis, der kam nicht aus den Puschen. Aber jetzt, mit dieser Veröffentlichung des zweiten Falls in den USA, da scheint der Knoten ganz frisch geplatzt zu sein.

Der Goldpreis springt seit einer Stunde von 1.562 Dollar auf bis zu 1.575 Dollar in der Spitze (aktuell 1.573 Dollar). Der Markt ist nervös. Parallel dazu fällt der Ölpreis immer weiter. WTI-Öl notiert aktuell nur noch bei 54,37 Dollar. Der Dow 30 sackte vorhin zur Bekanntgabe des zweiten Corona-Falls um 125 Punkte ab, Tendenz weiter fallend. Der Dax verliert parallel dazu 35 Punkte. Also, kurz vor dem Wochenende steigt die Nervosität. Noch schnell fliehen (Risk Off Trade) in die Sicheren Häfen namens Gold und Schweizer Franken? Ganz aktuell wirkt es so. Im Chart sieht man den Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh.

Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Sven

    24. Januar 2020 17:15 at 17:15

    Kein Thema, die FED pumpt weiter, Märkte drehen nach kurzem dip immer wieder. Klasse, dass diesen Markt nichts mehr treffen kann. Es ist wie ein Börsen-Bilderbuch. Man kann sich die nächsten Kursziele in den Indizes selbst ausmalen…

  2. Avatar

    Columbo

    24. Januar 2020 18:28 at 18:28

    Es dürften wohl kaum Mediziner im Markt sein ( Zeitmangel, Überlastung), ansonsten würde er nicht so unsinnig reagieren.

  3. Avatar

    Fritzthecat

    25. Januar 2020 12:52 at 12:52

    “ Der Markt ist nervös…..der Dax verliert 35 Punkte“
    Wie tiefenentspannt müssen eigentlich die Märkte sein, wenn so etwas überhaupt einer Erwähnung wert sein soll.

    • Avatar

      globalvoterorg

      25. Januar 2020 18:37 at 18:37

      Wieso, im Himmel, kapiert man nicht, daß die Märkte durch das QE gekapert wurden. Es herrscht Marktdiktatur, totale Dominanz! Die Benennung, einer rechtswidrigen Insolvenzverschleppung reicht nicht mehr. Merke: Wenn man die Macht hat, soviel FIAT Schuldgeld in den Markt zu pumpen, ohne je dafür etwas geleistet zu haben, dann sollte es die Schwachköpfe nicht wundern, daß die Märkte nicht fallen. Der Finanzkrake ist es völlig gleichgültig, wieviel „Mittel“ sie verbrennt, von etwas, was sie per Mausklick erzeugt!? Die Schuld zahlt, immer, das gemeine Volk.
      Wer Schulden hat, ist schuldig, es muß seine Schuld begleichen! Wer Schuld begleicht und pleite (keine liquiden Mittel hat) ist, muß, zuallererst, die Ausgaben/Kosten senken, d.h., präzise ausgedrückt, allen „Luxus“ abschaffen. WAS, aber, ist der größte, uns Allen, „verklickerte“ Luxus!??? UNSERE DUMMHEIT !!!
      Die Demokratie ist eine Illusion, wie das PapierGeld eine ist! Wir leben, ALLE, auf Ziel, Schuld ist = die Zukunft, heute, zu verbraten. CUI BONO!??
      Die ZB Mafia (FED/EZB/BIZ), die die Banken, Politiker und MSM als ihre Ausführungsgehilfen aus-„hält“. Konsum, auf Ziel/Schuldenbasis ist eine Eigenlüge (!?) nein, es ist auch eine satanistische Verführung, mehr, jetzt, haben zu wollen, als man sich tatsächlich, solider Weise, hätte leisten können! Das SchuldgeldSystem ist der Propagandist der Verschuldung und damit eines unmenschlichen Verknechtungsinstrumentes, welches, insbesondere, unsere DUMMHEIT (Gier) ausnutzt.

      • Avatar

        Fritzthecat

        26. Januar 2020 12:02 at 12:02

        @Globalvoterorg
        Wie sehr die Zentralbanken in die Assets direkt eingreifen kann man nur vermuten.
        Man könnte zumindest ein Teil Ihrer Meinung als Verschwörungstheorie abtun.
        Wenngleich man diesem Treiben natürlich mehr als skeptisch gegenüber sein darf.
        1. Sie können von diesem (selbst nenne ich es auch so) Wahnsinn profitieren, in dem Sie Assets kaufen und an den Blasen partizipieren.
        2.Sie können aus diesem Hamsterrad weitgehend entfliehen, in dem Sie Konsum verweigern und schon gar nicht irgendwelche Schulden aufnehmen
        3.Warum sollen die Zentralbanken diese Strategie nicht verfolgen: So lange die Menschen zum Mc Donalds gehen, Bildzeitung lesen, die Regale gefüllt sind und die Geissens schauen, so lange ist doch alles gut;-)

  4. Pingback: Aktuelles vom 26. Januar 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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