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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +7,9 Mio Barrels (jetzt 446,8 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 446,8 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 7,9 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,5 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 208,3 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 2,9 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei -1,8 Mio.

Die Produktion liegt bei 12,6 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,6 Mio in der Vorwoche.

Die gestern Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,26 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet +2). Die Benzinbestände fielen laut API um 4,0 Mio Barrels. Destillate fielen um 1,6 Mio Barrels.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -30 Cents auf 57,33 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Europa

Italien und Großbritannien: Grottige Konjunkturdaten!

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Aus Italien und Großbritannien gibt es aktuell wirklich grottige Konjunkturdaten. Die Industrieproduktion in Italien ist von den staatlichen Statistikern für Oktober mit -2,4% im Jahresvergleich gemeldet worden. Saisonal bereinigt war es im Monatsvergleich zu September ein Rückgang von 0,3%. Die letzten drei Monate fallen zu den vorigen drei Monaten mit -0,6% auch negativ aus. Es geht also weiter bergab in Italien!

Und die Industrieproduktion in Großbritannien, die ist auch weiter deutlich im Minus, wie auch der folgende Chart zeigt. Im Oktober ist es im Jahresvergleich ein Minus von 1,3%.

Das Bruttoinlandsprodukt in UK ist im 3. Quartal im Jahresvergleich um 0,7% gewachsen, im Quartalsvergleich ergibt sich ein Nullwachstum. Die Bauproduktion auf der Insel ist im Oktober im Jahresvergleich um 2,1% geschrumpft. Die Handelsbilanz für Oktober fällt mit -14,5 Milliarden Pfund deutlich schlechter aus als im September mit -11,5 Milliarden Pfund.

 

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Europa

Aktuell: ZEW Index besser als erwartet – Hoffnung dominiert

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Der ZEW Index (Dezember; Konjunkturerwartungen) ist mit 10,7 besser ausgefallen ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,1; Vormonat war -2,1). Das ist der höchste Wert seit Februar 2018.

 

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei -19,9 (Prognose war -22,3; Vormonat war -24,7).

Dazu kommentiert das ZEW: gute Zahl auf den ersten Blick überraschend, basiert auf der Hoffnung, dass deutsche Exporte und Dienstleistung sich besser entwickeln würden, aber die weiter ungünstigen Zahlen zur Industrieproduktion und Auftragseingänge zeigen, dass die Konjumktur immer noch fragil ist..

 

Der ZEW Index ist einer der wichtigsten Konjunkturbarometer für Deutschland

 

 

 

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Europa

Bauboom: Gigantische Steigerungsrate – gleichzeitig ein Problem für die Politik

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Baustelle Beispielfoto

Die Steigerungsrate im Bausektor ist einfach nur gigantisch. Der Bauboom geht volle Pulle weiter. Wie das Statistische Bundesamt heute früh meldet, ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe im September 2019 im Jahresvergleich um 7,1% gestiegen. In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,6%. Wow. Wahnsinn. Also auch im viel aussagekräftigeren großen Zeitraum liegt die Steigerungsrate vergleichbar hoch!

Und wo verdammt nochmal soll hier das Problem sein? Tja, so ziemlich jeder Politiker (außer die CDU) und jeder Wirtschaftsexperte (außer das ifo-Institut?) ruft derzeit danach, dass Deutschland endlich deutlich mehr Geld für Investitionen in die Hand nehmen solle. Der Staat müsse endlich viel mehr Geld in die marode Infrastruktur pumpen. Aber der boomende Bausektor fährt schon längst total an seiner Maximalauslastung. Wir erinnern an dieser Stelle an die Aussagen des Statistischen Bundesamts von letzter Woche zum Wohnungsbau. Zitat:

Zwischen 2008 und 2018 hat sich der Bauüberhang bundesweit von rund 320 000 auf 693 000 genehmigte und noch nicht fertiggestellte Wohnungen mehr als verdoppelt.

Das Baugewerbe ist also trotz so hoher Steigerungsraten beim Umsatz nicht in der Lage die immer größere Zahl genehmigter Wohnungen auch tatsächlich zu bauen. Die Zahl der ausstehenden Wohnungen kann man nicht abarbeiten. Wie soll dies dann erst beim Bau von Brücken, Straßen, Bahngleisen etc aussehen, falls wirklich frische Milliarden zur Verfügung gestellt werden? Schon jetzt jammert Olaf Scholz, dass es in den Bundestöpfen große Geldsummen gebe, die er für Investitionen bereit stelle. Sie würden aber nicht abgefordert. Hier weitere aktuelle Aussagen zum Bauboom. Alle Teilbereiche boomen:

Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Im Hochbau stiegen die Umsätze im September 2019 gegenüber September 2018 um 6,5 % und im Tiefbau um 5,2 %. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze im Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +14,4 % sowie im Wirtschaftszweig „Sonstige spezialisierte Tätigkeiten a.n.g.“ (zum Beispiel Schornstein-, Feuerungs- und Industrieofenbau) mit +10,9 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs verzeichnete der Wirtschaftszweig „Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken“ mit +2,3 % gegenüber September 2018.

Bauboom in Zahlen

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