Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten deutlich schlechter als erwartet

Die US-Arbeitsmarktdaten sind mit 138.000 neuen Stellen drastisch schlechter ausgefallen als erwartet…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die US-Arbeitsmarktdaten sind mit 138.000 neuen Stellen drastisch schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose waren 185.000 neue Stellen; Vormonat waren 211.000 Stellen in der Erstveröffentlichung).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 4,3 % (Prognose war 4,4%, Vormonat war 4,4%).

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,2% (Prognose war +0,2%).

Die participation rate (Beteiligungsquote) liegt bei 62,7% (Vormonat war 62,9%).

Wir werden in einem folgenden Artikel die Daten genauer analysieren..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Michael

    2. Juni 2017 14:43 at 14:43

    Auch der Vormonat wurde drastisch von 211K auf 174K nach unten revidiert.
    Ähnlich war es auch schon im März und April.
    Wieder mal ein Beleg dafür, was man von diesem Ami-Schwachsinn zu halten hat.

  2. Avatar

    Michael

    2. Juni 2017 14:48 at 14:48

    Auch die Handelsbilanz dürfte nicht nach dem Geschmack von Covfefe Trump sein.
    Aber der Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen wird’s schon wieder richten…

  3. Avatar

    Michael

    2. Juni 2017 14:51 at 14:51

    Wenn man bedenkt, dass der DOW gestern aufgrund der vollkommen sinnlosen und hirnlosen AFP-Daten 220 Punkte nach Norden ging, hat er aber noch gewaltig was gut zu machen ;)

  4. Avatar

    Michael

    2. Juni 2017 15:05 at 15:05

    So, das wars dann anscheinend 35 Minuten später. Strohfeuer erloschen, alles nur eine vorübergehende Delle, alles ist wunderbar, weiter wie bisher.

    • Avatar

      Lars

      2. Juni 2017 20:16 at 20:16

      @Michael
      Ich hatte Sie um 15:05 Uhr für etwas ungeduldig gehalten, muss aber nun den Hut vor Ihrer Einschätzung ziehen. Die Märkte feiern weiter wie bisher, zelebrieren weiter Sorglosigkeit und Ignoranz bis zum Exzess. Lassen Sie sich das verlängerte Wochenende dennoch nicht vermiesen ;)

  5. Avatar

    Zinsangst

    2. Juni 2017 15:13 at 15:13

    Wie erklärt sich die große Abweichung zu den gestrigen ADP-Daten, die der Markt so gefeiert hat?

    • Avatar

      Michael

      2. Juni 2017 16:13 at 16:13

      Und wieso muss man überhaupt derartige Daten, die ohnehin noch nie auch nur ansatzweise richtig waren, ein bis zwei Tage vor den offiziellen Zahlen veröffentlichen?

  6. Avatar

    Martin

    2. Juni 2017 19:27 at 19:27

    Alles Lug und Betrug. Diese Zeit erinnert doch sehr an den Film „The big Short“. Der beste Börsenfiilm aller Zeiten (lief, glaube ich, nicht im Fernsehen. Die wissen schon warum). Die Blase wird platzen (eine Frage der Zeit). Der kommende Crash wird vermutlich nicht so einfach ausgebügelt und es wird eine Menge Elend über die Welt verteilen. Schuld sind natürlich die Lehrer und die Einwanderer

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten schwach

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die US-Arbeitsmarktdaten (Novembber) sind mit 245.000 Stellen deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 470.000 Stellen; Vormonat war 638.000 Stellen, nun auf 610.000 nach unten revidiert). Die Privatwirtschaft hat dabei 344.000 Stellen geschaffen, der Staat damit 99.000 Stellen abgebaut!

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,3% zum Vormonat und bei +4,4% zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,1% zum Vormonat und +4,3% zum Vorjahresmonat; Vormonat war +0,1% und +4,5%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 6,7% und damit leicht niedriger als erwartet (Prognose war 6,8%; Vormonat war 6,9%). Die Beteiligungsquote (participation rate) liegt bei 61,5% (Vormonate war 61,7%).

Wir analysieren die Daten in einem Folgeartikel..

weiterlesen

Europa

Auftragseingänge der Industrie: Juhu, die Krise ist vorbei

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Verschiedene Metallerzeugnisse

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die Auftragseingänge der Industrie (genauer gesagt für das Verarbeitende Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Vergleich zu September steigen sie um 2,9 Prozent. Wichtiger: Im Jahresvergleich zu Oktober 2019 steigen sie um 1,8 Prozent. Noch wichtiger: Gegenüber Februar 2020, dem letzten Monat vor Ausbruch der Coronakrise, lagen die Auftragseingänge der Industrie um 0,8 Prozent höher.

Also kann man basierend auf diesen Zahlen sagen, dass zumindest für die Auftragseingänge der Industrie die Coronakrise vorbei ist. Der Chart, der bis zum Jahr 2012 zurückreicht, zeigt eine abgeschlossene V-förmige Erholung. Klar erkennbar ist, dass die Aufträge aus dem Ausland (wohl vor allem aus China) den Schnitt nach oben ziehen.

Chart zeigt den Verlauf der Auftragseingänge der Industrie seit 2012

Hier Detailaussagen der Statistiker im Wortlaut:

In der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, stieg der Auftragseingang im Oktober 2020 weiter an (+1,0 % zum Vormonat) und lag damit 6,0 % über dem Vorkrisenniveau im Februar 2020.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge aus dem Inland im Oktober 2020 um 2,4 %, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 3,2 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,5 % zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 4,8 %.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Oktober 2020 um 2,3 % über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg um 3,8 % und im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 2,2 %.

weiterlesen

Konjunkturdaten

ISM Index (Dienstleistung) leicht schwächer – Preise steigen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der ISM Index (Dienstleistung; November) ist mit 55,9 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,0; Vormonat war 56,6 – das war der schwächste Wert seit Mai).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 51,5 (Vormonat war 50,1)

– Auftragseingang 57,2 (Vormonat war 58,8)

– Preise 66,1 (Vormonat war 63,9)

Wie schon vorhin beim Markit PMI für die USA steigen die Preise also weiter..

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage