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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einzelhandelsumsätze kollabieren

Markus Fugmann

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am

Die US-Einzelhandelsumsätze (April) sind mit -16,4% deutlich schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war -12,0%; Vormonat war -8,4%, nun auf -8,3% nach obenrevidiert). Das ist der schlechteste Wert seit Berechnung (seit dem Jahr 1992!). Zum Vorjahresmonat fallen die Umsätze um -21,8%.

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -15,3% (Prognose war -4,6%; Vormonat war +2,0%, nun auf +3,1% nach oben revidiert). Das wird das US-BIP stark nach unten drücken!


Der New York Empire State Index (April) ist mit -48,2 weniger katastrophal ausgefallen als erwartet (Prognose war -63,5; Vormonat war -78,2).
Schwächster Wert seit es den Index gibt (seit dem Jahr 2009!).

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Roberto

    15. Mai 2020 14:36 at 14:36

    Wieder ein Grund für den Präsidenten irgendeine Lüge zu twittern und die Märkte nach oben zu pimpen. Könnte jede Wette eingehen das dies heute geschehen wird. Bin nur neugierig was er sich einfallen lassen wird.

  2. Avatar

    Shorti

    15. Mai 2020 15:09 at 15:09

    Die Märkt sind die Marktteilnehmer u. der kritische Roberto ist ein Teilnehmer der anscheinend genau diesen Lügen glaubte u.die Kritiker ( Bären ) kritisierte.Ein Sprichwort sagt, wer öfters lügt dem glaubt man nicht, u.wenn er auch die Wahrheit spricht.Schlimmer als bei den Geissens, ach ROOBEERT…..

    • Avatar

      Roberto

      15. Mai 2020 17:33 at 17:33

      @shorti, ich weiß das Du aufgrund deines Namens allein schon nicht über den Tellerrand hinaisschauen kannst/willst. Aber ich glaube nur der Richtung der Märkte und niemals an die Märkte. Versuch mal darüber nachzudenken. Wenn Du es verstehst dann wird sich auch Deine Tasche mit Geld füllen und Du wirst nicht ständig immer nur in eine Richtung denken. Und wer oder was der Markt ist, brauchst Du mir nicht erklären.

  3. Avatar

    thinkSelf

    15. Mai 2020 15:53 at 15:53

    Alle Trends im Race to the bottom sind damit weiterhin in Takt. Aber es ist ja bereits Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.
    Denn bei Extrapolation des Trends wird in etwa 40 Wochen zum letzten mal ein Neuantrag auf Arbeitslosigkeit gestellt. Das sollte die Märkte doch enorm beflügeln.

    OK, Trump hat sich dann als letzter amerikanischer Arbeitnehmer gerade selbst entlassen. Aber Geld drucken kann der Laptop auf dem verweisten Schreibtisch von Powell auch alleine. Da reicht ein einzeiliges Skript.

  4. Avatar

    Faktist

    15. Mai 2020 18:23 at 18:23

    WOOOO bleibt der Kaufdruck im MARKT??? WARUM keine 1000 Punkte plus im DOW Heute???? Das ist doch eine Entäuschung!!! ALLE sind doch SHORT!!! DANN MUSS MAN DOCH einfach nur um 1000 bis 10000 Punkte steigen und schon hat man alle BETROGEN!!! IST ES DEN SO SCHWER??? Warum machen die Wallstreet Schw….e nicht das wofür die bezahlt werden!!!??? Unverschämtheit!!! Deren JOB ist doch ganz einfach: Morgens aufwachen und mit dem Betrug beginnen und dann einfach weitermachen und nicht aufhören!!! Wieso muss man denen den alles 1000 mal erzählen wie es geht!!!!????

    Das ist doch kein Leben, wenn es nicht nicht nach den normalen Regeln läuft!!! Ein Tag ohne Betrug ist ein verlorener Tag!!! Das ist doch was man in der ersten Stunde der Ausbildung eines Börsenhändlers lernt!!! Oder gewinne diese Händler Ihre Zulassung im Lotto??? Vielleicht sollte man diese Zulassungen überprüfen, sogar evtl. von der höchsten Betrugsabteilung des Landes die im bekanntesten Gebäude der Weilt sitzt, welches als Weisses Haus „Rein und Sauber“ bezeichnet wird!!! Aber dazu bitte Diskret nur die eine Person die in Oval Office sitzt damit betrauen, damit nicht irgendwelche Lügner und Betrüger davon wind bekommen!!!

    Warum muss man erst hier in diesem Kommentar von einem Niemand darauf kommen??? Es kann doch nicht sein, dass bis heute noch keiner auf diese so einfache Idee gekommen ist oder????

    Und bitte keine Ausreden, dass die 1000 Punkte Plus erst um 21:45 Uhr MEZ sein werden!!! Das ist dann auch schon zu spät, weil wie immer um 20:00 Uhr die 1000 Punkte Plus überschritten werden müssen, damit um 22:00 die 10000 Punkte Plus verzeichnet werden können!!! Es ist doch schliesslich Freitag und über das Wochenende können Aktien doch zu teuer werden um dann am Wochenende zu kaufen!!! Glasklarer Betrug, den wer will schon teuere Aktien am Montag kaufen!!! JETZT nur Heute günstige Aktien!!! Jeder der was anderes sagt schreibt twittert ist ein Lügner!!! Kaufen Kaufen Kaufen!!!

    So und auch wenn ich schon seit 5 minuten hier tippe, ist noch immer nichts passiert!!! Es ist unglaublich, dass mein Text nicht schon längst über BIG DATA CENTER ausgewertet und von BND überwacht wurde!?!?!? Was machen die Leute eigentlich und warum ist deren Software so schlecht!?!!?? Aber vielleicht ist die Software morgen ja besser und deswegen ist die Software noch zu unterbewertet. Also kauft Leute, kauft!!! Alles viel zu günstig!!!

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindex – Dienstleister schrumpfen, Gewerbe stark

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für September) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 53,7 (Prognose war 54,1; Vormonat war 54,4)

Verarbeitendes Gewerbe: 56,6 (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,2)

Dienstleistung: 49,1 (Prognose war 53,0; Vormonat war 52,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 48,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 51,9)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Während die aktuellen PMI-Daten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft im September insgesamt auf Wachstumskurs geblieben ist, liefen die Trends auf Sektorenebene jedoch zunehmend auseinander. So vermeldete der Dienstleistungssektor erstmals seit drei Monaten wieder Geschäftseinbußen, was bedeuten könnte, dass die Erholung hier wegen der weiter geltenden Abstandsregeln, der starken Verunsicherung in der Wirtschaft und der Ungewissheit der Beschäftigten hinsichtlich der weiteren Jobentwicklung ihren Höhepunkt bereits überschritten haben dürfte. Im Gegensatz dazu erholte sich die Industrie – nicht zuletzt dank der wieder anziehenden Exportnachfrage – weiter im Eiltempo. Produktion und Auftragseingang wiesen hier abermals starke Zuwächse aus, was mit dazu beitrug, dass sich der Stellenabbau verlangsamte. Die steigenden Infektionszahlen decken sich mit der etwas weniger optimistischeren Stimmung im Servicesektor. Demgegenüber konnten die Industrieunternehmen scheinbar jegliche Sorgen hinsichtlich potenzieller Restriktionen im In- oder Ausland abschütteln, sodass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist hier wieder so positiv ausfielen wie zuletzt vor über zweieinhalb Jahren.”

 

Die deutsche Wirtschaft mit mühsamer Erholung

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser

Redaktion

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (August) sind mit +2,4% auf eine Jahresrate von 6,0 Millionen ausgefallen wie erwartet (Prognose war +2,4% auf eine Jahresrate von 6,00 Millionen; Vormonat war +24,7% auf eine Jahresrate von 6,0 Millionen).
Die Daten aus dem August sind Transaktionen, die in der Regel im Juli abgeschlossen und dann im August finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Europa

Coronakrise: Löhne fallen in Deutschland stärker als in Finanzkrise

Markus Fugmann

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am

Die Coronakrise hat in Deutschland gravierende Folgen für die Löhne! Wie heute das Statistische Bundesamt mitteilte, fielen die Nominallöhne im 2.Quartal aufgrund der Coronakrise um -4,0% – und damit deutlich stärker als auf dem Hochpunkt der Finanzkrise im 2.Quartal 2009, als die Löhne nur um -0,7% gefallen waren. Entscheidender Grund für die Lohnrückgänge im 2.Quartal sind die verkürzten Arbeitszeiten aufgrund der Coronakrise, wie Destatis mitteilt. Die Kurzarbeit federt dabei die Einkommens-Rückgänge etwas ab. Stärker betroffen von Lohnrückgängen sind die unteren Einkommensgruppen in der Coronakrise – eine alarmierende Tendenz: schon bald dürfte daher ein starker Anstieg von Firmeninsolvenzen und Privatinsolvenzen folgen. Das gilt insbesondere für jene, die in von der Coronakrise am stärksten betroffenen Branchen tätig sind und ihren Job bald verlieren dürften.

In der Coronakrise fallen die Löhne stärker als ind er Finanzkrise

Grafik: Destatis

Zum Rückgang der Löhne aufgrund der Coronakrise schreibt das Statistische Bundesamt (Destatis) im Wortlaut:

„Der Nominallohnindex lag in Deutschland im 2. Quartal 2020 um 4,0 % niedriger als im Vorjahresquartal. Dieser Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, legten die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um knapp 0,8 % zu. Dies ergibt einen realen (preisbereinigten) Verdienstrückgang von 4,7 %. Es ist die historisch stärkste Abnahme der Nominal- und auch der Reallöhne im Vorjahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2007 und somit stärker als in der Finanzmarktkrise 2008/2009.

Corona-Pandemie führt zu Verkürzung der Arbeitszeit

Der Einsatz von Kurzarbeit sowie die Geschäftsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie führten zu einer starken negativen Lohnentwicklung im 2. Quartal 2020. Das Kurzarbeitergeld ist hierbei allerdings nicht berücksichtigt; es hat die Einkommensverluste für viele Beschäftigte abgefedert. Bezogen auf die Nominallöhne ist erstmalig seit dem 2. Quartal 2009 wieder eine negative Entwicklung in Deutschland festzustellen, die mit -4,0 % noch deutlicher als zu Zeiten der Finanzmarktkrise ausfällt (2. Quartal 2009: -0,7 %). Der Hauptgrund liegt hier vor allem in der stärkeren Verkürzung der Arbeitszeit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im 2. Quartal 2020 die bezahlte Wochenarbeitszeit in der Gesamtwirtschaft um 6,2 % auf durchschnittlich 36,8 Stunden. Im 2. Quartal 2009 hatte der Rückgang bei 2,1 % gelegen.

Stärkere Verdiensteinbußen in den unteren Leistungsgruppen

Die unteren Leistungsgruppen waren vom Rückgang der Arbeitszeit und somit von geringeren Verdiensten im 2. Quartal 2020 am stärksten betroffen. Bei den un- und angelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Vollzeit sanken die bezahlten Arbeitsstunden um 9,8 % beziehungsweise 9,4 %. Die Verdienste gemessen am Nominallohnindex reduzierten sich für diese beiden Leistungsgruppen um 7,4 % beziehungsweise 8,9 %. Im Vergleich dazu gingen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in leitender Stellung sowohl die Verdienste gemessen am Nominallohnindex (-2,0 %) als auch die Wochenarbeitszeit (-3,0 %) unterdurchschnittlich zurück. Da die unteren Leistungsgruppen im Durchschnitt weniger verdienen, fällt ihr eigentlich dominanterer Arbeitszeit- und Lohnrückgang für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Nominallöhne weniger stark ins Gewicht.“

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