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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherpreise wie erwartet, Sparquote der Amerikaner steigt

Redaktion

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am

FMW-REdaktion

Die US-Verbraucherpreise (PCE) sind in der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) zum Vormonat mit +0,1% ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um 1,7% (Prognose war +1,7%).

Die privaten Einkommen der Amerikaner stiegen 0,6% (Prognose war +0,4%). Die privaten Ausgaben der Amerikaner stiegen um 0,3% (Prongose war +0,5%).

Damit steigt die Sparquote der Amerikaner weiter an..man bildet offenkundig Rücklagen – keine schlechte Idee angesichts einer erwartbar stärker anziehenden Inflation unter Trump und der Verschlechterung der Kreditbedingungen. So waren heute die US-Hypothekenanträge erneut rückläufig mit einem Minus von 9,4%..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Walter

    30. November 2016 15:21 at 15:21

    Warum wird der PCE ohne Nahrung u Energie ausgewiesen? Also für mich als Verbraucher sind das doch die wesentlichen Ausgaben Posten die wirklich relevant sind zum Leben!

    • Avatar

      gerd

      30. November 2016 16:31 at 16:31

      Grob gesagt, weil das angeblich lebensnotwendige Produkte sind. Weil man halt essen muss, haben auch die Notenbanken so gut wie keinen Einfluss auf das Verbrauchsverhalten. Bei Energie ist es schon weniger eindeutig. Man könnte ja weniger Auto fahren.

      Aber insgesamt schon merkwürdig. Wenn ich für Nahrung 100 Euro im Monat mehr ausgeben muss, dann steht es mir für andere Sachen dennoch nicht zur Verfügung. So gesehen könnten die Notenbanken auch argumentieren, wenn schon die Lebensmittelpreise steigen, dürfen die übrigen Produkte zumindest nicht teuer werden.
      Ah, jetzt hab ichs vielleicht. Wenn die 100Euro fehlen, dann werden die anderen Produkte tendenziell sowieso nicht teurer, weil das Geld dafür fehlt.

      Wenn sie aber dann trotzdem teurer werden, müsste das eigentlich ein Warnsignal für die Notenbanken sein, jetzt mal schleunigst auf die Bremse zu treten.
      Eigentlich.

  2. Avatar

    Lars

    30. November 2016 22:48 at 22:48

    Ich würde jetzt auch anfangen zu sparen, wenn alleine die Zinsen meine Schulden meine Liquidität übersteigen. Emotional nachvollziehbar, mathematisch leider unmöglich ;)

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,0 Mio Barrels (jetzt 488,1 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,1 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,0 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +1,9 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,8.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-1,9 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -2 Cents auf 40,97 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten durchwachsen

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Die US-Baubeginne (September) sind mit +1,9% und einer Jahresrate von 1,415 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,457 Millionen; Vormonat war 1,416 Millionen, nun auf 1,388 Millionen nach unten revidiert).

Die US-Baugenehmigungen (ebenfalls September) sind mit +5,2% und einer Jahresrate von 1,533 Millionen besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,520 Millionen; Vormonat war 1,476 Millionen).

Der Boom am US-Immobilienmarkt hatte sich gestern auch im Allzeithoch des NAHB Index gezeigt – die amerikanischen Immobilien-Käufer sind derzeit euphorisch wie noch nie..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Sieg von Biden erwartet

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Oktober) ist mit 81,2 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose 80,5; Vormonat war 80,4).

Die Einschätzung der aktuellen Lage dagegen schwächer als erwartet, sie liegt bei 84,9  (Vormonat war 87,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 78,8  (Vormonat war 73,3)

 

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Slowing employment growth, the resurgence in covid-19 infections, and the absence of additional federal relief payments prompted consumers to become more concerned about the current economic conditions. Those concerns were largely offset by continued small gains in economic prospects for the year ahead. The Current Conditions Index recorded its second small reversal, the first being in June, but even at its best, it has never come close to its December peak, being still down by 26.5%. The Expectations Index, despite the recent gain, is still down by 14.4% from its February peak. How much has the presidential electioneering influenced this twist in consumer sentiment? Consumers were not asked whom they will or had voted for or their preference, but who they expected to win the election to determine the election’s potential influence on economic expectations. Among all consumers, Biden’s advantage in early October grew to 7 from 1 percentage point in the July to September surveys (see the chart). While self-identified Democrats and Republicans heavily favored the candidate from their own party, that proportion grew by 8 points among Democrats and shrunk by 5 percentage points among Republicans. Most elections are decided by those who are non-aligned with either party; the views of Independents remained unchanged and nearly equal, giving Trump a slight advantage of 2 or 3 points. When the difference in the Expectations Index was calculated by party identification, Trump still held an advantage over Biden with some interesting twists: Trump’s advantage on the Expectations Index greatly narrowed among Republicans (from 31.1 in July to September to 13.9 in October) and only a slight narrowing among Democrats (from 4.0 to 1.6), but it widened among Independents (from 20.9 to 24.4).“

 

 

 

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