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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan so schwach wie seit September 2017 nicht mehr! Konsumenten frustriert..

Markus Fugmann

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am

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für August) ist mit 95,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,1; Vormonat war 97,9). Das ist der schwäcjhste Wert seit September 2017! Die Konsumten frustriert über Preissteigerungen, die viele Produkte für sie unerschwinglich machen (siehe unten!)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 107,8 (Vormonat war 114,7) – eine deutliche Verschlechterung zum Vormonat!

Die Konjunkturerwartung liegt bei 87,3 (Vormonat war 87,3).
Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage als Chefvolkswirt verantwortet:

„Consumer sentiment slipped to its lowest level since last September, with the decline concentrated among households in the bottom third of the income distribution. The dominating weakness reflected much less favorable assessments of buying conditions, mainly due to less favorable perceptions of market prices. Buying conditions for large household durables sank to the lowest level in nearly four years. When asked to explain their views, consumers voiced the least favorable views on pricing for household durables in nearly ten years, since October 2008. Vehicle buying conditions were viewed less favorably in August than anytime in the last four years, with vehicle prices being judged less favorably than anytime since the close of 1984. Home buying conditions were viewed less favorably in early August than anytime in the past ten years, with home prices judged less favorably than anytime since 2006 (see the chart). These are extraordinary shifts in price perceptions given that consumers anticipate an inflation rate in the year ahead of 2.9% in early August, unchanged from last month. The data suggest that consumers have become much more sensitive to even relatively low inflation rates than in past decades. As is usual at this stage in the business cycle, some price resistance has been neutralized by rising wages, although the falloff in favorable price perceptions has been much larger than ever before recorded. Overall, the data indicate that consumers have little tolerance for overshooting inflation targets, and to the benefit of the Fed, interest rates now play a more decisive role in purchase decisions.“


Freizeitpark in einer Mall in Minnesota; Foto: Jeremy Noble from St. Paul, United States; CC BY 2.0

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Schwache Dienstleister, starkes Gewerbe

„Dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Oktober) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 54,5 (Prognose war 53,2; Vormonat war 54,7)

Verarbeitendes Gewerbe: 58,0 (Prognose war 55,1; Vormonat war 56,4)

Dienstleistung: 48,9 (Prognose war 49,2; Vormonat war 50,6)

Damit bestätigt sich der Trend der letzten Zeit: Dienstleistung leidet, Gewerbe bleibt robust (noch?)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 47,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 48,0)

(Hinweis: das ifo Institut hat soeben mitgeteilt, dass die ifo Umfrage erst am Montag veröffentlicht wird, im Videoausblick hatte ich gesagt, dass die Zahlen heute um 10Uhr veröffentlicht werden).

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt: „dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

„Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker, wie der Oktober-Flash zeigt.
Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der ‘zweiten Welle’ leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen. Gleichzeitig hat die boomende Industrie der Konjunktur ordentlich Auftrieb verliehen. Folglich sieht es zunehmend nach einer Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten aus. Das verarbeitende Gewerbe ist bisher weniger stark von den neuen Restriktionen betroffen als der Servicesektor und hat zudem enorm vom wieder
florierenden Welthandel profitiert. Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der CoronavirusPandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger. So sind die Erwartungen der Hersteller im Oktober auch erstmals seit siebenMonaten wieder leicht gesunken. Dennoch, Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor.”

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge besser als erwartet – Folgen für Stimulus?

Redaktion

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen nur um 787.000 (offizielle Prognose war 860.000, Vorwoche war 898.000, nun auf 842.000 nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 8,373 Millionen ebenfalls deutlich unter der Erwartung (Prognose war 9,50 Millionen; Vorwoche war 10,018 Millionen, nun auf 9,397 Millionen nach unten revidiert).

Gute Daten – aber senkt das die Notwendigikeit für weiteren Stimulus?
So oder so – es gibt viele Berichte über betrügerische Anträge – so sind in Arizona ca. 90% der Anträge abgeöehnt worden. Dazu vermutlich auch Probleme in Kalifornien..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,0 Mio Barrels (jetzt 488,1 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,1 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,0 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +1,9 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,8.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-1,9 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -2 Cents auf 40,97 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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