Europa

Aktuell: Verbraucherpreise in Eurozone weiter rückläufig

FMW-Redaktion

Trotz der Maßnahmen der EZB bleiben die Verbraucherpreise in der Eurozone weiter rückläufig. Gemäß den soeben veröffentlichten Daten fielen die Verbraucherpreise im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1% – das entsprach den Prognosen. Im April waren die Verbraucherpreise noch um 0,2% gefallen. In der Kernrate, also ohne Nahrungsmittel und Energie, stiegen die Preise zum Vorjahresmonat jedoch um 0,8% (im April noch 0,7%).

Verantwortlich für den Rückgang sind die Energiepreise, die im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,1% gefallen sind. Dagegen wurden Diensleistungen um 1,0% teurer, die Preise für Lebensmittel, Tabak und Alkohol stiegen um 0,8% zum Vorjahresmonat. Beobachter gehen davon aus, dass die EZB auf ihrer Sitzung am Donnerstag in Wien ihre Prognose für die Inflation erstmals seit 2013 anheben wird.

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone bleibt erwartungsgemäß bei 10,2%. In der gesamten EU-28 betrug die Arbeitslosenquote 8,7% (Vormonat noch 8,8%) – der niedrigste Stand seit April 2009, also dem Hochpunkt der Finanzkrise.



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