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Alan Greenspan über Bitcoin: „Menschen kaufen viele Dinge, die nichts wert sind“

Die Welt verdankt Alan Greenspan legendäre Aussagen wie: "Ich denke ich sollte Sie warnen, sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben". Nun spricht der ehemalige Fed-Chef über Bitcoin -und zieht einen ebenso interessanten wie ungewöhnlichen Vergleich!

FMW-Redaktion

Es ist zuletzt etwas ruhiger geworden um den ehemaligen Fed-Chef Alan Greenspan. War er damals als Fed-Chef der absolute Guru für die Märkte, so geben viele ihm eine Mitschuld am Entstehen der Finanzkrise. Gleichwohl hat sein Wort noch immer sehr viel Gewicht, und man hat oft den Eindruck, dass er viel ehrlicher spricht und die Dinge auf den Punkt bringt seit er nicht mehr Fed-Chef ist!

Ohnehin verdankt die Welt Alan Greenspan legendäre Aussagen, die wohl im Geiste der rabbinischen Tradition (Babylonischer Talmud) verwurzelt sind und als „Greenspeak“ bezeichnet:

„Ich weiß, daß Sie glauben, Sie wüßten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, daß das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte.“

„Seit ich Notenbanker geworden bin, habe ich gelernt, in großer Zusammenhanglosigkeit zu murmeln. Ich denke ich sollte Sie warnen, sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben.“

„Die Geschichte ist mit den Nachwehen langwieriger Phasen niedriger Risikoprämien nicht freundlich umgegangen.“

„Die Staatsschulden sind nur ein anderes Wort für heimliche Konfiszierung von Vermögen.“

In folgendem CNBC-Interview spricht Greenspan erneut große Wahrheiten aus:

„Humans buy all sorts of things that aren’t worth anything. People gamble in casinos when the odds are against them. It has never stopped anybody.“
(„Menschen kaufen alle Arten von Dingen, die nichts wert sind. Die Leute spielen in Casinos, obwohl die Wahrscheinlichkeit gegen sie ist. Das hat nie jemand aufgehalten“).

In folgendem Interview vergleicht er Bitcoins mit einer heute in Vergessenheit geratenen Währung, der im Jahr 1775 eingeführten Continental currency, die im Jahr 1782 wertlos wurde. Zwischen 1775 und 1782 aber kaufte etwa der amerikanische Nationalheld George Washington mit dieser Währung Waffen und andere Dinge!

Hier der Maestro:

According to Alan Greenspan, bitcoin is ’not a rational currency‘ from CNBC.



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4 Kommentare

  1. Sämliche Währungen crashen aktuell massiv gegen BTC. Also was ist nichts wert?

  2. Schon über den Unterschied von „Preis“ und „Wert“ kann man stundenlang philosophieren. Berühmtes Beispiel: Das Glas Wasser in der Wüste.

    Haben CFD’s und andere Derivate einen Wert? Haben Euros auf der Bank einen Wert? Einfach mal die Zyprioten fragen.

    Bitcoin’s sind das ultimative Derivat. Geschaffen auf dem Computer, der per Definition eine Maschine ist, um Daten manipulieren. Da ist mir ein Kasten Bit mit 20 Flaschen im Keller bezahlt mit „Coins“ einfach sympatischer. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt, um das zu verstehen.

    Greenspan unterschlägt, das der Dollar – wie alle anderen Fiat-Währungen auch – nur durch Zwang funktioniert. Wobei man bei über 90% Kaufkraftverlust seit Bestehen kaum von funktionieren sprechen kann. Würde man den Zwang beseitigen und jedem die freie Wahl des Zahlungsmittels lassen, würde sich sehr schnell herausbilden, was als werthaltig angesehen wird. Meines Wissens hat er vor seiner Zeit als Notenbankchef auch schon mal das hohe Lied auf die Edelmetalle gesungen.

    1. Das stimmt nicht! Ein Derivat (lat. ableiten) bezieht sich immer auf einen Basiswert und leitet sich von diesem ab. Man kann Derivate auf Aktien, Rohstoffe, Währungen etc. kaufen. Bitcoins sind keine Derivate.

      1. Ein Bitcoin („token“) ist eine Ableitung aus einem algorithmischen Berechnungsverfahren, folglich dessen Derivat.

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