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Allianz AG: schwereres Fahrwasser voraus!

Die Aktie der Allianz bildet momentan noch einen Aufwärtstrend aus. Diese Bewegung steht in der finalen Phase..

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Eine Analyse von Henrik Becker

Meine letzte Analyse für diese Aktie stammt aus dem Jahr 2013 und liegt somit vier Jahre zurück. Damals hatte ich den Anstieg bis ca. 150 € und eine sich daran anschließende starke Korrektur prognostiziert. Den ersten Teil der Prognose konnte die Allianz sehr gut nachvollziehen, doch blieb die sich daran anschließende Korrektur deutlich hinter der Erwartung zurück. Doch wie Sie es im Anschluß lesen werden, ist diese Korrektur lediglich aufgeschoben und nicht aufgehoben.

Ausblick:

Nach erfolgtem Abschluß des Triangles (A-B-C-D-E) bildet sich aktuell der sich ultimativ anschließende Thrust aus, in dessen Welle (1) sich die Aktie derzeit befindet. Das idealtypische Ziel des Thrusts liegt im Bereich des 1.62 Retracements (233.83 €), wenngleich die zuvor liegende 1.00-Linie (199.12 €) als eine echte Barriere erweisen kann. Das Erreichen des Zielbereiches erwarte ich noch für das laufende Jahr, wie das unterhalb liegende Zeitlineal es mit dem 1.00 Retracement (November) verdeutlicht.


(Charts durch Anklicken vergrößern!)

Ein wesentlich höheres Ansteigen, als bis zur 1.62-Linie bei 233 €, erwarte ich indes nicht. Dabei wäre ein leichtes Überschreiten, bedingt durch den schon recht großen Wellengrad, allemal zu rechtfertigen. Die sich daran anschließende Korrektur dient der Ausbildung von Welle (2). Das dieser Welle zur Verfügung stehende Potential reicht bis zur 0.76-Unterstützung, bei aktuell 77.85 $. Einen derart starken Preisdruck erwarte ich nicht. Aber bis zum 0.62 Retracement wird sich der Finanzkonzern schon drucken lassen müssen. Welle (2) nimmt erst mit Bruch des 0.62 Retracements (aktuell bei 144.98 €) ihren Lauf.

Auch in temporärer Hinsicht besteht größerer Spielraum. Als nächstes Ziel für Welle (2) zeigt das Zeitlineal März`18 und ferner September`18 auf. Größere Gefahren für das zuvor beschriebene Szenario kann ich dem Chartverlauf nicht entnehmen und würden ohnehin erst durch den Bruch des 0.76 Retracements (aktuell 77.85 €) die Bühne betreten. Gesetzt den Fall, geht die Reise sofort und unter Begleitung eines hohen Momentum bis in den Bereich um 50 €, als erste Etappe einer längeren Korrekturphase.

Werfen wir nun einen Blick auf die kurz-mittelfristigen Avancen. Im Grunde werden auch für diesen Horizont wie zuvor beschriebenen Erwartungen bestätigt. Nach Abschluß von Welle (4) befindet sich die Aktie in der finalen Welle (5). Sehr typisch für eine „4“ ist, daß sich diese Welle als Triangle (A-B-C-D-E) ausgebildet hat. Das lehrbuchhafte Ziel von (5) liegt auf dem 1.00-Widerstand bei 199.12 € und etwas ferner auf dem von (E) herstammenden 2.62 Retracement (205.70 €).

Wie das unterhalb liegende Zeitlineal es aufzeigt ist der Abschluß von (5) noch für Ende Oktober bis maximal Anfang November zu erwarten. Daher erwarte ich bereits für die kommenden Tage den Anstieg bis zur 1.00-Linie (199.12 $) und erst danach das Eintreten einer größeren Korrektur, welche dann der Ausbildung von Welle (2) dient. Der Zielbereich wird zusätzlich noch durch das von der Trianglewelle (E) her stammende 2.62 Retracement (205.70 €) untermauert und bekräftigt.

Ein signifikantes Überschreiten dieses Bereiches schließe ich, ohne vorheriges Auftreten einer Korrektur, indes aus. Welle (5) wird mit Bruch der Unterstützung bei aktuell 181.54 € abgeschlossen. Die sich daran anschließende Korrektur verläuft in der ersten Phase sehr dynamisch. Mit dem 0.24 Retracement (aktuell 156.37 €) liegt das erste Ziel dieser Bewegung in nicht allzu großer Entfernung. Das eigentliche Ziel von Welle (2) liegt, wie auf Seite 1 beschrieben, deutlich tiefer auf der Unterstützung bei 93.94 € (0.62 Retracement).

Fazit:
Die Aktie der Allianz bildet momentan noch einen Aufwärtstrend aus. Diese Bewegung steht in der finalen Phase, denn es handelt sich hierbei um eine Welle (5). Das zur Verfügung stehende Potenzial kann ohne Weiteres noch bis in den 200 € Bereich hineinreichen. Die sich daran anschließende Korrektur läßt die Aktie sehr deutlich fallen, wobei ich eine crashartige Performance nicht erwarte. Aus großer Höhe betrachtet, versteht sich die angesprochene Korrektur lediglich als Teil einer intakten Aufwärtsbewegung, wie es der erste Chart verdeutlicht.

 

Mehr von Henrik Becker unter http://neo-wave.de/

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Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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