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Aktien

Alphabet-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, Details gemischt – UPDATE 22:24 Uhr

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Alphabet-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

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Der Umsatz liegt bei 39,28 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 32,32/erwartet 39).

Der Gewinn liegt bei 12,77 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 9,70/erwartet 11).

Die operative Marge liegt bei 21 % (Vorjahresquartal 24%/erwartet 22%).

UPDATE 22:15 Uhr:

Die Kosten um Umsatz zu akquirieren (TAC) liegen bei 7,44 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,45/erwartet 7,6).

Die Werbeumsätze sind im Jahresvergleich von 27,2 auf 32,6 Milliarden Dollar gestiegen. Es gab im Herbst Berichte, dass Werbekunden bedeutende Teile ihrer Budgets zu Amazon verlagert haben. Daher ist diese aktuelle Meldung eine Erleichterung.

Die Anzahl der bezahlten Klicks auf Werbebanner stieg im Jahresvergleich um 66%, im Quartalsvergleich um 22%.

Die Kosten pro Klick auf Werbebanner fielen im Jahresvergleich um 29%, und im Quartalsvergleich um 9%. Pro Klick auf Banner müssen Werbekunden an Google also deutlich weniger Geld bezahlen. Dieser Trend war auch schon vorher zu spüren. Das ist sehr negativ zu bewerten!

Die „CapEx“ (Investitionsausgaben für längerfristige Anlagegüter) steigen im Jahresvergleich um 80% auf 6,85 Milliarden Dollar. Das ist auch nicht gut!

Die Aktie notiert nachbörslich jetzt eindeutiger im Minus mit -3,4%.

UPDATE 22:24 Uhr:

Kurz-Fazit: Die Margen sinken, die Kosten steigen, die Werbeerlöse pro Klick sinken weiter deutlich. Die Rettung für Google besteht schlicht und einfach im Volumen-Wachstum, also mehr Besucher und Klicks. Das ist ja immerhin besser als gar nichts.

Jetzt notiert die Aktie mit -2,8% gegenüber 22 Uhr.

Alphabet-Quartalszahlen
Foto: Jijithecat CC BY-SA 4.0

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Michael

    5. Februar 2019 01:04 at 01:04

    Google ist ja seit jeher bekannt dafür, den Datenschutz zu respektieren und Querverbindungen mittels Erstellung von Profilen auszuschließen. Es werden zu keiner Zeit irgendwelche Verknüpfungen der verschiedenen Dienste wie Google Search Konsole, Google Maps, Google My Business, Google Analytics, Google Fonts, Google API uvm. erstellt ;)
    Dennoch erhielten wir in den letzten Wochen massiv Angebote und Anfragen per Briefpost und E-Mail, die genannten dubiosen und nervigen Werbebanner auch für unsere Kunden zu verkaufen. Eine Form der Werbung, von der wir übrigens seit Bestehen des Internets allen Kunden abraten.
    Nun stellt sich die Frage, woher Google bei Ausschluss einer Profilerstellung die Daten all unserer Kunden kennt, wenn nicht von Google Analytics, einem rein internen Analysetool, in dem wir den Internettraffic aller unserer Kundenwebsites unter einem Zugang vertraulich und nicht-öffentlich (das hofften wir bisher zumindest) verwalten.
    Weiterhin, ob die massiven unerwünschten Akquisemaßnahmen nicht ein Ausdruck zunehmender Verzweiflung sind.
    Und nicht zuletzt, ob die unerwartete Einstellung der sozialen Stalkerplattform Google+ ein weiterer Hinweis auf drastische Sparmaßnahmen ist.

    Gut, dass wenigstens Umsatz und Gewinn bei Analphabet explodieren, nicht dass wir uns Sorgen machen müssen :)

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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