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AMC meistgehandelte Aktie – vielsagend! Marktgeflüster (Video)

Wie gestern ist AMC auch heute die meistgehandelte Aktie der Wall Street – und das wirft ein Schlaglicht auf die extrem geringen Handelsvolumina derzeit. Bei AMC handelt es sich wohl eher um einen Gamma Squeeze als um einen Short Squeeze (oder die Kombination aus beidem), sprich: die Market Maker reagien auf die millionenfachen Käufe von Call-Optionen und müssen sich durch Käufe der AMC-Aktie absichern. Die heutigen Daten zu den PCE Verbraucherpreisen zeigen, dass die Inflation in den USA weiter heiß läuft – aber die Aktienmärkte bleiben zunächst in ihrem Tran, beeinflußt wohl durch Window Dressing zum Monatsende (heute letzter Handelstag im Mai an der Wall Street)..

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5 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Fugmann, vielleicht sollten Sie sich mal die Masse und Qualität an DD ansehen, die über die letzte Wochen und Monate von der AMC-Community zusammengetragen wurde. Danach müssten Sie sich dann meines Erachtens nach auch öffentlich für Ihr Eingangsstatement entschuldigen. Viele Grüße!

    1. @Daniel, ist wie bei GameStop – zuerst die Gier, dann die Begründung, warum die Gier fundamental unbedingt gerechtfertigt ist!

  2. Oh Gott, @Markus Fugmann. Musste denn der Abschluss mit Erdogan und Grünen sein? Sie haben sich in letzter Zeit zur Genüge politisch eindeutig positioniert, für jeden mit IQ >60 deutlich erkennbar. Aber mit solchen dummen Späßen sollten Sie auch die grundsätzliche Philosophie der FMW hinsichtlich Glaubwürdigkeit, Neutralität und Seriosität überarbeiten und aktualisieren:

    https://finanzmarktwelt.de/philosophie-der-finanzmarktwelt/

    @Nightmartimer, ich lösche nur was einfach nicht geht, unsachlich ist oder einfach so weit neben der Spur, dass es nicht veröffentlicht wird..
    https://finanzmarktwelt.de/inflation-und-immobilien-marktgefluester-video-200554/#comment-83903
    Die Plapperlena geht, die Radikalice nicht. Das eine ist noch sachlich, das andere nicht? (Wir beide wissen, was ich meine, auch wenn es aus unsachlichen Gründen für die Allgemeinheit nicht ging und zensiert wurde).

    Aber Erdo und die Grünen zum Wochenabschluss, war das ein „weitgehend hirnfreier Freitag“? Oder nur ein sprachliches Missverständnis?

  3. Ich möchte dem von mir sehr geschätzten Herrn Stelter deutlich widersprechen. Werden Systeme komplexer, nimmt also z.B. die Arbeitsteilung zu (vulgo Globalisierung) wird das System nicht anfälliger, sondern resilienter, also widerstandsfähiger. Denn Komplexitätswachstum erweitert den Möglichkeitsraum (weshalb auch die Evolution einen „Hang“ zum Komplexitätswachstum hat).

    Es sind auch nicht die „Lieferketten gestört“, sondern es ist im letzten Jahr lediglich zu massiven Verschiebungen im Konsum gekommen. Z.B. ist der Ausstoß der Hersteller von integrierten Schaltkreisen nicht etwa gesunken (was bei „Störungen“ der Fall gewesen wäre), sondern massiv gestiegen.
    Hier sind inzwischen schlicht die Produktionsreserven ausgelutscht, was natürlich umso massivere Auswirkungen hat umso breiter diese Produkte zum Einsatz kommen. Die Kapazitäten nachzuziehen dauert etwa zwei bis drei Jahre. Wobei aber noch zu bedenken ist, das kapitalintensiven Kapazitäten mit langen Abschreibungszeiten nur dann hochgefahren wird, wenn sich das investierende Unternehmen sicher ist, dass der Boom länger anhält, sprich die Abschreibung wieder rein kommt. Ansonsten freut man sich über vorübergehend höhere Gewinne. Dieser Effekt verzögert die tatsächlichen Investitionen zusätzlich.

    Ein ähnliches Bild geben die Steigerungen der Transportvolumina ab, die ebenfalls weiter steigen und nicht etwa sinken. Die Globalisierung nimmt also nicht ab, sondern weiter zu.

    Ein Blick in die Geschichte bestätigt das Bild. Arbeitsteilung wurde in den letzten 5000 Jahren (also seit dem ein substantieller großräumiger Handel existiert) in prosperierenden Zeiten noch nie zurückgefahren. Eine Verringern trat immer nur als Begleiterscheinung von Zivilisationszusammenbrüchen auf (das letzte mal durch den ersten Weltkrieg, der eine immense Verelendung in Europa auslöste).

    Denn „Komplexitätsreduktion“ vernichtet immer Skaleneffekte, Effizienz und erhöht das lokale Risiko. Damit sinkt die Produktivität, also der Wohlstand. Ihre Ursache liegt dabei in Regel nicht in physischen Umfeldveränderungen (kommt vor, ist aber die Ausnahme), sondern ist Folge mentaler Degenerationserscheinungen. Aktuell am gefährlichsten sind das abstruse Weltbild der grünen Khmer und der Davos Truppe. Wobei sich auch aus den anscheinend unausrottbaren romantisch kleinteiligen Bullerbü Weltsichten („small ist beautiful, kauft lokal“) immer wieder ein hohes zivilisatorisches Rückschlagpotential entwickelt.

    Sollte es also zu einer „Deglobalisierung“ kommen, ist die Reihenfolge: Erst Wohlstandsverlust der breiten Masse und dann Deglobalisierung.

    1. Nix Bullerbü.
      Das nennt sich „Pippi-Langstrumpf-Syndrom“ . Und das eigentliche Problem ist die Therapie dessen.
      Das kann man sogar beweisen ,man braucht sich immer nur die nächste unwissenschaftlich durchs Dorf getriebene Sau anschauen. Die Leute stehen mit weit aufgerissenen Augen vor dir,diskutieren mit dir und
      sind bis obenhin voll mit Emotionen(aller Art). In vielen Fällen würde es ein einfacher Dreisatz in einem logischen Kontext tun,jedoch dafür reicht es schon nicht mehr. Das Ergebniss kann man dann täglich auf der „Satireseite“
      Googlenews konsumieren . Nochweiter gedacht muss man den Konsument sogar wieder etwas entlassten,denn er wird mit den höchst ausgefeiltesten psychologischen Waffen beschossen. Am Ende
      „wussten sie nichtmal,dass sie nichts wussten“ Der perfekte Endzustand !!

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