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Athen weist „Taxifahrer-Artikel“ der FAS zurück

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Die griechische Regierung hat einen Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS), wonach die Finanzstaatssekretäre der Eurogruppe bei einem Treffen mit dem Vertreter Griechenlands „erschüttert“ gewesen seien:

„Die Griechen hätten einen neuen Vertreter geschickt, den Generalsekretär im Finanzministerium Nikos Theocharakis. Er habe „wie ein Taxifahrer“ immer nur gefragt, wo das Geld bleibe, und behauptet, sein Land sei in Kürze zahlungsunfähig.“

In einer gestern erfolgten Stellungnahme des griechischen Finanzministeriums heißt es:

„Wenn die Leser der FAS das Protokoll der Euro-Arbeitsgruppe lesen, wird es der Zeitung schwerfallen, die Überschrift und den Inhalt des Artikels zu rechtfertigen (..). Derartige Berichte untergraben die Verhandlungen und Europa“ (zitiert nach Reuters).

Nun kann man jedoch getrost annehmen, dass die Informationen der FAS nicht völlig aus der Luft gegriffen sind – zumal in dem Protokoll wohl kaum Erwähnung finden dürfte, dass die Staatssekretäre der Eurogruppe „erschüttert“ waren und Nikos Theocharakis mit einem Taxifahrer verglichen haben.

Griechenland muss morgen auslaufende T-Bills im Volumen von 1,4 Milliarden Euro tilgen, am Freitag werden für die auslaufenden Anleihen erneut eine Milliarde Euro fällig. Bis zum 20.April muss Griechenland eine abstimmfähige Reformliste vorgelegt haben, über die dann beim Treffen der Eurogruppe am 25.April in Riga abgestimmt werden könnte.

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