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Banken-Crash – Denkfehler bei Markus Krall?

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Bekanntlich prognostiziert Markus Krall für das Jahr 2020 einen Banken-Crash. Im folgendem Video faßt Krall kompakt seine Thesen zusammen: die Banken kommen durch die Notenbankpolitik mit den Null- und Negativzinsen immer stärker unter Druck, dazu kommt jetzt der Abschwung in Deutschland (Rezession). Das bedeutet: Kredite fallen aus, was die Ratingagenturen dazu zwingt, die Banken weiter abzustufen – ein Teufelkreis.

Aber wird es wirklich so kommen? Gibt es nicht viel zu viele Unbekannte in der Rechnung von Markus Krall – etwa extreme Maßnahmen der Politik oder der Notenbanken, die die Banken retten – schlicht, weil etwa der Zusasmmenbruch der Deutschen Bank einen Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems bedeuten würde? Oder der Untergang des Euros auch den Untergang aller anderen Papierwährungen nach sich ziehen würde?

 

Aber bilden Sie sich Ihre eigene Meinung..

 

Begeht Markus Krall mit seiner Crash-Prognose einen Denkfehler?
Foto: Esther Neumann
http://de.wikimannia.org/Markus_Krall

6 Kommentare

6 Comments

  1. Marcus

    28. August 2019 09:45 at 09:45

    Das Notenbanken und Politik mit Maßnahmen um die Ecke kommen werden in einer solchen Situation, ist logisch, das grundlegende Problem was Markus Krall immer anspricht besteht ja trotzdem weiter: Die Ertragserosion der Banken, und die verschwindet ja nicht durch Interventionismus.

    Interventionismus verzögert den Prozess vielleicht, aber das zu Grunde liegende Problem ist ja nicht weg. Den Euro gibt es auch nur noch weil die EZB (whatever it takes) erklärt hat im Prinzip unbegrenzt Geld zu drucken, und derzeit keiner dagegen spekuliert. Was wäre wohl passiert wenn die EZB dies nicht gemacht hätte ?

  2. Leviathan

    28. August 2019 12:05 at 12:05

    In dem Video ist von keinem Denkfehler die Rede… alles sachlich von Dr.Krall erklärt.
    Was soll diese Überschrift?
    Jeder der sich mit dem Fiatmoneyponzimindestreservesystem ernsthaft befasst weiß das es kein Entrinnen gibt.
    Alles andere sind nur Hoffnungen.

  3. Beobachter

    28. August 2019 13:02 at 13:02

    @ Léviathan, richtig, Krall ist einer der wenigen der richtig denkt u.es auch sagen darf. Es gibt vielleicht auch
    Andere, die es aber nicht sagen dürfen u.die schöne heile Börsenwelt vor dem Knall noch ein wenig geniessen möchten.

    • sabine

      28. August 2019 16:02 at 16:02

      Sind wir das nicht alle? Wer sehnt sich schon den Crash herbei?
      Immer (!) wenn ich sage, dieser Riesenschuldenberg (angefacht und befeuert durch die Notenbanken übrigens!) muss irgendwann wieder auf dem Boden der Realität ankommen, sagen mir, „hoffen wirs nicht“. Sehr witzig. Aber menschlich.

  4. barthez72

    28. August 2019 16:02 at 16:02

    Die heile Börsenwelt wird sowieso beiben ,mir ist das völlig pumpe ob Inf. oder Def. der echte Profi kann eben beide Seiten .Es wird sowieso mal Zeit ,dass die „buy the dip“ Verzerrer mal aus dem Markt fliegen.Ist doch ohnehin alles „ad absurdum“ geführt.Die Indexstaende sprechen Baende.Auf Allzeithoch schreien alle nach der Mami Powell,weil wenns runter zur Schießerei geht alle mit nem Messer kommen. Es wird echt mal Zeit . Manchmal könnte ich den Eindruck bekommen ,dass noch ganz andere Plaene angeleiert werden.

  5. Michael Hanke

    1. September 2019 15:36 at 15:36

    Guten Tag,
    ich bin nur ein sehr einfacher und neugieriger Mann, der viele Zusammenhänge nicht versteht, und möchte einmal eine provokante Frage stellen dürfen. Gab es im Jahr 2007 überhaupt eine Finanzkrise?
    Das Narrativ lautet bis zum heutigen Tage, dass die Investmentexperten der Finanzmärkte fälschlicherweise von einem stetigen Anstieg der US-amerikanischen Immobilienpreise ausgingen, und deshalb Kredite auch bei bonitätsarmen Klienten genehmigt wurden.
    Aber hatten nicht schon Mitte der 1980er verfallende Immobilienpreise die sogenannte Savings-and-Loan Krise der amerikanischen Sparkassen mitbegründet? Wie konnte dieses Wissen um Intervalle bei den Immobilienpreisen in weniger als zwei Dekaden verloren gehen?
    Zweitens: Was unterscheidet eine Krise von einer einfachen Transaktion? In der Bilanzierung der sogenannten Krise bleiben doch immer die Gewinner unberücksichtigt: Nicht nur die wenigen CDO-Schrotter, sondern auch die provisionsbasierten Kreditmakler, die Immobilien- und Grundstücksverkäufer, die Bauwirtschaft, Innenausstatter, Tapetenhersteller, Schlosser, Sanitärunternehmen, Umzugsunternehmen bis hin zu den – von deren Verdiensten wieder profitierenden – Binnenkonsumunternehmen, die alle ohne diese unverifizierten Kredite riesige Verdienstausfälle oder geringere Gewinnmargen zu bilanzieren gehabt hätten.
    Wo ist also der Unterschied zu einem vierjährigen Kind, dass am Kiosk einen Kaugummi erwirbt? Dass bei diesem Handel die falschen Akteure verloren?

    Gibt es überhaupt so etwas wie Crashs? Oder sind nicht die Verluste bei Transaktionen immer gegengewichtet durch entsprechende Gewinne?

    Mit freundlichen Grüßen

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