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Beste aller Welten eingepreist! Videoausblick

Wie zuletzt im Januar und September 2018 glauben die Aktienmärkte, sie lebten in der Besten aller Welten – kein Risiko, nirgends..

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Wie zuletzt im Januar und September 2018 glauben die Aktienmärkte, sie lebten in der Besten aller Welten: die Fed werde ihnen nicht mehr weh tun, es werde einen tragfähigen Deal zwischen den USA und China geben, dazu auch eine Lösung im US-Budgetstreit (heute muß sich Trump entscheiden, ob er den Kompromißvorschlag annimmt oder nicht). Gleichzeitig sind die US-Indizes so überkauft wie seit Ende 2016 nicht mehr (als damals nach einem ersten Schock über die Wahl Trumps eine massive Rally eingesetzt hatte). All das kann noch extremer werden – aber die Vergangenheit lehrt: lange geht so eine Vertrauensseligkeit nicht gut. Der Dax hinkt den US-Märkten weiter hinterher..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Prognostiker

    13. Februar 2019 14:33 at 14:33

    Thema Privatverschuldung USA: Die FED hat die neuesten Zahlen für Autokredite herausgegeben.
    – Ca. 7 Mio. vor allem jüngere Leute sind mit den Ratenzahlungen 3 Monate im Rückstand.
    -Das ist mehr als in der Finanzkrise 2008.
    Diese Tatsache wird neben den hohen Studentenkrediten sicher für Neugeschäfte u.allgemein für die konsumabhängigen Amis nicht positiv sein.
    Gruss an den verschwundenen @ TM , in unserer Statistik lebt er weiter.

    • Moritz

      13. Februar 2019 16:17 at 16:17

      Genau. Was da alles dranhängt an den Autokrediten scheint nicht jedem wirklich bewusst zu sein. Über die Immobilienkredite hat man ja 2007 auch gesagt: Wenn die ausfallen sollten hat das keine großen Außwirkungen.

    • Michael

      13. Februar 2019 16:23 at 16:23

      @Prognostiker, kein Angst, der wird sich schon wieder melden. Autokredite, Studentenkredite und Kreditkartenschulden hat er zudem ja kaum oder nur leicht angezweifelt, sein Hauptargument waren vor allem die Hypothekendarlehen. Weil die nämlich vom Volumen her wesentlich höher liegen und gleichzeitig vorbildlich mit sinkenden bis gleichbleibenden Ausfallraten bedient werden.
      Man könnte aber auch sagen: Der derzeitige Stand der Ausfallrate bei den Hypothekendarlehen ist auf dem Stand von Q3 2006, kurz bevor die Ausfallraten explodierten. Und es ist nicht berücksichtigt, dass in den USA inzwischen viele Haushalte gibt, die ihr Häuschen abbezahlt haben und daher keine Hypothekenschulden mehr haben:
      Die Hypothekendarlehen sind 2018 auf einem geringeren Niveau als 2008 (9,54 Bio. vs. 9,99 Bio. = -4,5%), während sich die übrigen Kredite im gleichen Zeitraum von 2,69 Bio. auf 4,01 Bio. erhöht haben (+49%).
      In den letzten 5 Jahren hat sich das Volumen von Hypothekendarlehen nur noch um 0,85 Bio. erhöht (+9,8%), während es bei den anderen Darlehen 1,05 Bio. waren (+ 35,5%). Also verschiebt sich die Verschuldung zusehends in absoluten, wie relativen Zahlen in Richtung Kreditkarten, Autos, Privatkredite und Studienkredite.
      Umso schwerwiegender ist die Tatsache, dass gerade in diesen Bereichen die Ausfallraten steigen.
      https://www.newyorkfed.org/microeconomics/hhdc

      • Moritz

        13. Februar 2019 23:12 at 23:12

        Danke für diese kompakte Übersicht! 🙂

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Finanznews

Was China Trump anbietet! Marktgeflüster (Video)

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Die Märkte heute mit einer impulsiven Rally aufgrund der überbordenden Hoffnungen auf einen Deal im Handelskrieg. Diese Hoffnung wurde ausschließlich von Trump geschürt (heute erneut Tweets von ihm) – von chinesischer Seite dagegen Stillschweigen. Inzwischen ist durchgesickert, was China Trump anbieten will: ab 01.Januar 2020 will Peking auf den Zwang für ausländische Firmen verzichten, mit chinesischen Firmen Joint Ventures einzugehen bei einer Firmengründung im Reich der Mitte (seit Sommer ist dieser Zwang bereits in der Autoindustrie abgeschafft worden). Wird das ausreichen, um die Ansprüche von Trump zu befriedigen, der doch eigentlich einen „großen Deal“ will? Ist der US-Präsident bereit, die ab 15.Oktober angekündigte Zoll-Anhebung von 25% auf dann 30% aufzugeben? Die Märkte gehen offenbar davon aus..

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Finanznews

Handelskrieg: Die Chancen auf einen Deal! Videoausblick

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Die Märkte haben begonnen, einen irgendwie gearteten Deal im Handelskrieg zwischen den USA und China einzupreisen – heute Abend 20.45Uhr (deutscher Zeit) trifft Trump Chinas Liu He. Der Optimismus der Märkte gründet bislang lediglich auf Aussagen von Donald Trump – ansonsten, und das ist auffällig, gibt es keinerlei Leaks, auch nicht von chinesischer Seite, aus der im Vorfeld des Besuchs immer wieder Informationen an die Öffentlichkeit kamen. Vermutlich versuchen die USA mit China einen Währungs-Deal zu machen, der eine Art „Plaza-Accord“-Lite-Version wäre (1985 verpflichteten sich Japan und Deutschland, ihre Währung gegenüber deem Dollar zu schwächen, um ihre Handelsbilanzüberschüsse mit den USA zu verringern). Aber kann sich Peking darauf einlassen? Das Schicksal Japans nach dem Plaza Accord 1985 war bitter, das wird China nicht wiederholen wollen..

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Trump, der große Manipulator! Marktgeflüster (Video)

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Donald Trump hat es heute wieder einmal geschafft – mit einem einzigen Tweet hat er die Märkte euphorisiert, indem er ein Treffen morgen mit Liu He ankündigte. War das mit Peking abgestimmt, oder behauptet Trump das einfach, schließlich stand im Raum, dass der Chefunterhändler Chinas bereits heute wieder abreisen könnte. Jedenfalls ist der Tweet vom US-Präsidenten kein Hinweis drauf, ob die Gespräche gut oder schlecht laufen, schließlich war Liu He gerade erst angekommen als Trump seinen Tweet absetzte. Trump zeigt sich damit einmal mehr als extrem geschickter Manipulator: er setzt einerseits China unter Druck (vorzeitige Abreise Liu Hes wäre nun massiver Affront) und zieht zweitens die zuvor schwächelnden Aktienmärkte wieder nach oben. Nun muß sich zweierlei zeigen: kommt es wirklich zu dem angekündigten Treffen, und wenn ja, kommt dabei auch wirklich Brauchbares für die Märkte heraus?

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