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BioNTech und Pfizer erhalten in den USA erweiterte Booster-Zulassung

Coronavirus

BioNTech und Pfizer haben vor wenigen Minuten von der US-Arzeimittelbehörde FDA eine erweiterte Zulassung für den gemeinsamen Corona-Impfstoff erhalten. Er kann als Booster jetzt auch für Personen im Alter von 12 bis 15 Jahren verwendet werden. Auch gibt es eine Verkürzung des Zeitraums zwischen dem Abschluss der Impfung und einer Auffrischungsdosis (Booster) auf mindestens fünf Monate. Und es gibt es die Ermöglichung einer dritten Primärdosis für bestimmte immungeschwächte Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren.

In einer ersten Reaktion ist die BioNTech-Aktie von 226 Euro auf 218 Euro gefallen. Da sich das Virus, das COVID-19 verursacht, im Laufe der Pandemie ständig weiterentwickelt hat, musste man sich schnell anpassen und die besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen, um fundierte Entscheidungen im Hinblick auf die Gesundheit und Sicherheit der amerikanischen Öffentlichkeit zu treffen, so sagt es die FDA in ihrer Mitteilung. Angesichts der aktuellen Welle der Omikron-Variante sei es von entscheidender Bedeutung, dass man weiterhin wirksame, lebensrettende Präventivmaßnahmen ergreife, wie zum Beispiel die Erstimpfung und Auffrischungsimpfungen, das Tragen von Masken und soziale Distanzierung, um COVID-19 wirksam zu bekämpfen.

Laut Aussage der FDA sei man zu dem Schluss gekommen, dass der gesundheitliche Nutzen einer einmaligen Auffrischungsdosis des Impfstoffs von Pfizer und BioNTech gegen COVID-19, der einen kontinuierlichen Schutz gegen COVID-19 und die damit verbundenen schwerwiegenden Folgen wie Krankenhausaufenthalte und Tod bietet, die potenziellen Risiken bei Personen im Alter von 12 bis 15 Jahren überwiegt. Die FDA untersuchte nach eigener Aussage reale Daten aus Israel, einschließlich Sicherheitsdaten von mehr als 6.300 Personen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die mindestens fünf Monate nach Abschluss der ersten Impfung mit zwei Dosen eine Auffrischungsdosis des Impfstoffs erhielten. Diese zusätzlichen Daten ermöglichten es der FDA den Nutzen und die Risiken einer Auffrischungsimpfung bei jüngeren Jugendlichen vor dem Hintergrund des derzeitigen Anstiegs der COVID-19-Fälle neu zu bewerten. Die Daten würden zeigen, dass es keine neuen Sicherheitsbedenken nach einer Auffrischungsimpfung in dieser Bevölkerungsgruppe gibt.



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