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Boeing-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, Gewinnausblick angehoben

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 23,4 Milliarden Dollar…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 23,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 21,97/erwartet 22,3).

Der Gewinn liegt bei 3,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,17/erwartet 2,60). Das ist ein Gewinnsprung von 68% in 12 Monaten. Ohne Bereinigung der Zahlen steigerte sich der echte Gewinn um 63%.

Es stehen mögliche Importbeschränkungen für Boeing-Flugzeuge in China an, wenn sich der Handelskrieg zwischen China und den USA ausweitet. Solche negativen Effekte scheint Boeing in seinem aktuellen Ausblick weder in Zahlen noch in Worten berücksichtigt zu haben.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,4%.

Der Umsatzausblick für das Gesamtjahr 2018 bleibt gegenüber der bisherigen Schätzung unverändert. Den Gewinnausblick pro Aktie (GAAP) erhöht man aber von 15,90-16,10 Dollar auf jetzt 16,40-16,60 Dollar.

Boeing

Boeing im Wortlaut:

„During the quarter we captured important new business, including an initial contract for 28 F/A-18 Super Hornets for Kuwait, a Ground-based Midcourse Defense program contract extension from the Missile Defense Agency, and we delivered the first Space Launch System intertank hardware to NASA. We achieved the first flight of the 737 MAX 7, and delivered the first 787-10 Dreamliner and the first 737 MAX 9. Within our services business, we received a follow-on contract to support the Royal Canadian Air Force’s Chinook fleet, captured a landing gear exchange contract for Aeromexico, and released Self-Service Analytics to complement our digital solutions portfolio. All of these milestones demonstrated the value we bring to our customers through the strength of our One Boeing offerings.“

„Our team’s strong first-quarter performance, combined with the positive market outlook across our businesses and our confidence in executing on our production and development programs, gives us a solid foundation to raise our guidance for the year. Going forward, we remain focused on our disciplined growth strategy, improved profitability and cash flow to ensure we meet our commitments to our customers and our shareholders.“

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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