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Börse: Die Angst der Deutschen – Christian Lindner spricht mit Markus Koch

Börse und Deutsche – das passt scheinbar nicht gut zusammen! In Deutschland hat das Wort „Risiko“ eher einen negativen Beigeschmack, man sieht weniger die Chancen als eben die Gefahren. Man taucht lieber als Angestellter in einem Konzern unter staat ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Nun aber ist eine neue Generation an die Börse gekommen, die hierzulande über Neobroker wie Trade Republic nicht selten mit Werten wie GameStop oder AMC zocken – eine ähnliche Entwicklung (wenngleich in doch noch geringerem Umfang) wie in den USA mit der Generation Z, die über Broker wie Robinhood vor allem Optionen handelt. Und das gerne mit dem von der US-Regierung geschenkten Helikoptergeld – die nächste Tranche von 1400 Dollar pro Person dürfte bereits Ende März ausgezahlt werden!

Börse: Christian Lindner spricht mit Markus Koch

Kuam jemand ist in Deutschland so bekannt wie Markus Koch, wenn es um das Thema Börse geht. Koch ist gewissermaßen das bekannteste deutsche Gesicht an der Wall Street – und in einem Interview mit FDP-Chef Christian Lindner schildert Koch seinen Werdegang sowie seine Motivation, das Risiko einzugehen, in die USA zu gehen. Dabei gibt er unumwunden zu, dass er an der Börse mit Wertpapier-Krediten gehandelt zu haben. Und das ging offenkundig schief – sodass er mit den ersten verdienten Geldern in den USA dann diese Kredite zurück zahlen konnte.

Aktienmärkte und Börse – das „fließt im Blut der amerikanischen Kultur“, sagt Markus Koch im Gespräch mit Lindner. Die Amerikaner bauen ihre Altersvorsorge über die Börse auf, während in Deutschland eine Kultur der Angst herrscht. Geradezu sinnbildlich für diese Angst steht etwa der deutsche Finanzminister Olaf Scholz, der zugab, auf das gute alte Sparbuch zu setzen. Und gleichzeitig den Privatinvestoren mit Steuerregelungen das Leben noch schwerer machen will.

Was also unterscheidet die USA in Sachen Börse von Deutschland – was können wir von den Amerikanern lernen? Und: gibt es Blasen an den Märkten, die gefährlich sind? Dazu Markus Koch in einem erhellenden Gespräch mit Lindner – sehenswert!

 

Christian Lindner spricht mit Markus Koch über die Börse



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6 Kommentare

  1. ja ein interessantes video. aber seien wir mal ehrlich. musste lachen, als gesagt wurde:
    wir deutschen müssten mehr in aktien investieren :).
    also ich finde realität ist: wenn bei der btw dieses jahr das häkchen, bei den falschen parteien (spd, grüne, linke ) landet, dann werden dax unternehmen verstaatlicht.
    sparbücher werbungen in öffentlich rechtlichen fernsehen.

    1. @md, ich finde auch, dass wir bei den korrupten Amigo-Versager-Parteien bleiben sollten. Da weiß man wenigstens, was man hat, zumindest bei den Freunderln in Wirtschaft und Finanzen.

      Und dass die Sparkassen Geld für Werbung bezahlen, das geht schon mal gar nicht…

  2. Man muss schon recht verblendet sein um die Amis und die Yellen als Vorbild zu benennen.Wenn sie meinen ,dass jeder Ami in Aktienfonds investieren und vorsorgen kann, meinen sie doch eher die oberen 30% der Bevölkerung.Weiss nun jeder FMW Konsument, dass die unteren 50% Nichts oder Schulden haben.Zudem reden sie doch von der Vergangenheit der USA , die doch gerade im freien Fall auf Schwellenland- Niveau fällt.Auch das Lächerlich machen des Sparheft-Scholz ist nicht angebracht, während die Casino-Luftnummern von der Mehrheit bejubelt werden.Koch ist auch überzeugt, dass mit dem Kauf sämtlicher Impstoffe durch den DEALMAKER die Pandemie bald besiegt ist.Ich bin überzeugt,dass im Amiland nach Öffnung der Wirtschaft die Ansteckungen wieder steigen werden wie überall und eine weitere Welle nicht schön wäre.Mutationen , Dunkelziffer und 20 bis 30% Ungeimpfte und internationaler Verkehr kann die Pandemie problemlos ansteigen lassen.

    1. wir brauchen doch keine vorbilder, wir sind kein entwicklungsland.
      wir sind deutschland, zur erinnerung exportweltmeister seit vielen jahrzehnten. wir haben weltmarktführer an den börsen.
      also warum sollen bei diesen unternehmen keine deutschen bürger aktien halten.
      riester ja, sparbuch und lebensvericherungen ja, aber keine aktien – angsthasenmentalität finde ich oder was ist der grund.

      ok, leftutti, dann wählt die grünen oder linken. verrate mir nur wer zb. finanzminister, wirtsxhaftsminister aussenminister werden soll, vielleicht fr. künast, fr. claudia roth, volker beck oder baebock usw.

      warum wollt ihr unser wirtsxhaftsland zerstören. zerstören deshalb weil diese linken parteien ( vor allem grüne ) in meinen augen, protestparteien sind, welche keine aktive politik machen können.
      wenn die an die macht kommen, dann haben wir 4 jahre stillstand, die werden selber mit der situation nicht klar kommen, weil sie nicht mehr protestieren könnten.

      ich als ausländer ( aber seit 50 jahren in alamanya ) sehe das unheil kommen.

      1. @md, nur mal zur Klarstellung: Deutschland ist seit langer, langer Zeit kein Exportweltmeister mehr, sondern Nummer 3. Einige unserer Vorzeigeunternehmen (wie die Abgasbetrüger) sind vielleicht noch immer solide, aber keine Weltmarktführer. Ohne ständige staatlich-sozialistische Hilfsprogramme und Steuergeschenke sähe es zudem deutlich düsterer beim Klassenprimus No.3 aus.

        Denkst du wirklich, dass Versager und Chaoten wie Scholz oder Altmaier nicht adäquat ersetzt werden können? Künast und Roth von den Grünen sind übrigens Geschichte, was die Besetzung von Ministerposten betrifft. Baebock gibt es nicht, dafür aber Baerbock und Habeck.
        Annalena Baerbock mag dir Angst verursachen, weil sie eine Frau ist, die weiß, was sie will. Weil sie sich nicht dem gemütlichen und nicht hinterfragten Macho-Patriarchat unterwirft und nach deinem Weltbild so ekelhaft und anstrengend ist, wie eine Frau nur sein kann: Selbstbewusst, gleichberechtigt, intelligent, ausdauernd, durchsetzungsfähig und so gar nicht auf den Mund gefallen.

        Niemand will unser Wirtschaftsland zerstören, ganz im Gegenteil: Wir wollen es retten, transformieren, aus dem Dinosaurier-Zeitalter in die Realität und Zukunft führen und als neuen Weltmarktführer bei den Themen der Zukunft etablieren. Mit Helmut Kohl hatten wir 16 Jahre Stillstand plus gefühlte 30 Jahre Rückschritt, mit Merkel weitere 16 Jahre. Zwei bis drei Generationen Korruption, Stillstand, Stagnation.
        Dank CDU/CSU hinken wir bei Digitalisierung, Netzausbau, Bildung, Pflege, Infrastruktur, Entbürokratisierung und vielen weiteren Themen der Welt weit hinterher, sind auf und unter dem Stand von Entwicklungsländern.

        Doch mach dir keine Sorgen, ich als Inländer und Eingeborener sehe zwar ebenfalls das Unheil kommen. Aber anders als du, befürchte ich, dass das uralte schwarze Loch weiterhin alles verschlingen wird.

  3. Nach 30 Jahren als Kommentator an Wallstreet, ( 2026 ) kann er dann erklären, dass die Pandemie im Jahre 2020 trotz oder dank der Schnellschussimpfungen länger dauerte als angenommen.Die Natur lässt sich von der SPEZIE MENSCH nicht so leicht manipulieren wie die Finanzmärkte.Koch meint, mit der Menge der Impfungen ohne deren Qualität zu kennen, sei das Problem gelöst.Nach 26 Jahren
    Märli- Wallstreetwelt würde Herr Koch eine Auszeit in der realen Welt gut tun.

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