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Britisches Pfund: Gleich drei Mal schlechte Nachrichten, Kurs fällt

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Das britische Pfund fällt aktuell weiter in den Keller. Derzeit gibt es drei Faktoren, die weiter gegen das Pfund drücken. Boris Johnson wird immer wichtiger in diesem Gesamt-Szenario. Aber der Reihe nach.

Drei schlechte Nachrichten für Pfund-Bullen

Da wäre erst einmal die Angst des Devisenmarktes beziehungsweise die steigende Wahrscheinlichkeit, dass Boris Johnson neuer Premier wird. Wie sehr das Brexit-Chaos unter ihm als Regierungschef zunehmen dürfte, zeigt folgende Meldung. Gestern sagte er nämlich der Sunday Times, dass die vereinbarte Austrittszahlung Großbritanniens an die EU in Höhe von 44 Milliarden Euro zurückgehalten werden solle. Und zwar solange, bis bessere Ausstiegskonditionen mit der EU verhandelt worden seien, so seine Worte. In bestem Trump-Sprech sagte Johnson, dass Geld ein großartiges Lösungs- und Schmiermittel sei um einen guten Vertrag zu bekommen.

Dann kamen heute früh wichtige Konjunkturdaten aus Großbritannien auf den Tisch. Die Industrieproduktion im April fiel im Jahresvergleich um 1%, im Monatsvergleich sogar um 2,7%. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe fiel im Jahresvergleich um 0,8%, im Monatsvergleich sogar um 3,9%.

Und dann gibt es da noch eine neue Einstufung von JP Morgan, immerhin die größte Bank der USA. Aufgrund steigender Brexit-Unsicherheiten senke man seine Pfund-Prognosen. Mit Sicht auf 12 Monate senkt man sein Ziel bei Pfund vs USD von 1,35-1,36 auf 1,29. Gut, der Kurs notiert bereits deutlich tiefer. Dennoch ist das eine starke Absenkung! Es gibt auch diverse Teil-Szenarien von JPM für das britische Pfund. Bei 1,33 lande der Kurs, wenn UK unter dem aktuellen Agreement aus der EU ausscheide. Bei nur noch 1,20 lande GBPUSD, wenn die Tories einen Brexit-Hardliner an der Spitze bekommen. 1,31 sei die Zielmarke für einen weicheren Brexit. Und bei 1,25 lande das Währungspaar bei fortgesetztem politischen Chaos und einer weiteren Verlängerung des Austrittsprozesses.

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Aktuelle Lage am Devisenmarkt

Seit Freitag Abend ist Pfund vs USD gesunken von 1,2740 auf aktuell 1,2663. Und die Tendenz ist aktuell weiter fallend. Das Tief bei 1,2560 vom 31. Mai markiert eine Unterstützung auf dem Weg nach unten. Und dann wäre da noch die größere Unterstützung bei 1,2480 aus Dezember 2018. Aber man sollte sich eher fragen, ob im Pfund derzeit die politische Nachrichtenlage die Charttechnik schnell bei Seite wischen kann, und die Kurse sich dann schnell weiter bewegen. Im Augenblick sieht die Gesamtlage nicht gut aus für das britische Pfund. Aber man sieht ja, wie schnell sich die politische Wetterlage in London ändern kann.

Pfund vs USD seit September 2018
Pfund vs USD seit September 2018.

Boris Johnson wird wichtiger im Brexit-Chaos - Pfund fällt
Boris Johnson. Foto: EU2017EE Estonian Presidency – CC BY 2.0

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Devisen

Türkische Lira wertet auf nach Wahl – Achtung, nicht zu früh freuen!

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Die türkische Lira wertet aktuell auf. Allgemein wird es als „Sieg der Demokratie“ betrachtet, dass die gestrige Wahl in Istanbul klar für den CHP-Kandidaten Imamoglu ausging, und nicht den AKP-Kandidaten und ehemaligen türkischen Ministerpräsidenten Yildirim. So verliert Präsident Erdogans Partei also das wichtigste Bürgermeisteramt in der Türkei. 54% der Wähler stimmten für Imamoglu. Eine Zahl ist besonders negativ für die AKP auszulegen. Bei der ursprünglichen Wahl am 31. März lag der Abstand zwischen den Kandidaten nur bei 20.000 Stimmen. Der CHP-Kandidat gewann also nur hauchdünn, und die AKP konnte bei der Wahlkommission erfolgreich eine Neuwahl durchsetzen. Aber dieses Mal beträgt der Vorsprung des CHP-Kandidaten laut Berichten 730.000 Stimmen. Was für eine klare Aussage. Und das nur drei Monate nach der ersten Wahl! Istanbul ist nicht nur die größte und wirtschaftlich wichtigste Stadt in der Türkei. Auch 20% aller Türken leben hier. Es war also mehr als „nur“ eine einfache Bürgermeister-Wahl.

Türkische Lira wertet auf

Von Freitag Abend bis jetzt ist die türkische Lira spürbar aufgewertet. US-Dollar vs türkische Lira fiel von 5,81 auf 5,72 in der Nacht von Sonntag auf Montag. Heute früh um 9 Uhr gab es einen Tiefstkurs des Dollar gegen die Lira von 5,71. Aber aktuell notiert das Währungspaar wieder bei 5,76. Also ist es nur eine relativ kurze und begrenzte Freude der Devisenmärkte. Die Demokratie in der Türkei ist also nicht tod, und die Institutionen arbeiten unabhängig und sauber – zumindest bei dieser Wahl! Präsident Erdogan gratulierte dem Wahlsieger. Also, alles gut, Thema abgehakt? Zumindest für diesen Augenblick aus Sicht des Devisenmarktes.


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Raketen-Streit mit den USA

Wer ein Auge auf die türkische Lira geworfen hat, der hake bitte jetzt die Istanbul-Wahl ab. Mit der kleinen Aufwertung hat der Devisenmarkt dieses Thema „verarbeitet“. Weit wichtiger wird am kommenden Wochenende der G20-Gipfel in Japan sein. Dort treffen Präsident Erdogan und Donald Trump wahrscheinlich aufeinander. Es geht darum, dass die beiden irgendeine Art von Lösung für das Raketenproblem finden. Denn die Türkei hat bereits bei Russland Raketen gekauft, womit man die NATO und vor allem den Partner USA brüskiert hat.

Die USA drohen mit Sanktionen gegen die Türkei. Kann dieser Streit am kommenden Wochenende gelöst werden? Gibt es bis dahin neue Infos zu dem Thema? Das dürfte in der aktuellen Woche im Fokus für Trader der türkischen Lira sein. Schauen wir doch hier mal auf das große Bild, nämlich Dollar vs Lira seit 2016. Im August letzten Jahres gab es den großen Lira-Crash, USDTRY stieg bis auf 7,18. Danach kam die Erholung. Aber von der Grundtendenz her ist die türkische Lira seitdem wieder am Schwächeln. Für eine Erholung braucht die Lira eine sinkende Inflation, verlässliche politische Aussagen, und eine Entschärfung des Streits mit den USA. Ach ja, und ganz nebenbei. Wirtschaftsdaten wie Arbeitslosigkeit etc sollten sich natürlich auch verbessern, wenn möglich.

USD vs Türkische Lira seit 2016

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Devisen

Euro: scheitert er nicht, scheitert Europa! Markus Krall im Interview

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„Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ – dieser von Angela Merkel geprägte Satz bestimmt die Agenda der europäischen Politik. Aber ist das wirklich so? Oder ist der Euro eigentlich genau das Problem, an dem Europa scheitern wird? Markus Krall sieht das so – selbst Deutschland habe keine Vorteile vom Euro, sagt der Banken-Kenner Markus Krall. Denn faktisch bekomme Deutschland über Target2 lediglich ungedeckte Schuldscheine. Und selbst Deutschlands Industrie, die von dem schwachen Euro scheinbar profitiert, wird bequemer und verliert dadurch an Wettbewerbsfähigkeit.

Markus Krall jedenfalls geht davon aus, dass wir schon in wenigen Jahren eine Währungsreform bekommen werden:

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Vorschau auf Forex-Trades und spannende Aktien-News

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Heute habe ich gleich drei Forex-Trades und spannende Aktien-News für euch. An dieser Stelle nur eine kurze Vorschau. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, seid aber noch nicht registriert? Dann bitte einfach hier anmelden, es ist kostenlos!

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