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Broadcom will Qualcomm kaufen: Größte Übernahme in der Tech-Geschichte, Chip-Gigant für mobile Geräte

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Gigantomanie geht immer weiter. Jeder übernimmt jeden, die Konzerne werden immer größer. Und dank der Gratis-Kredite der Notenbanken kann man heutzutage auch auf reine Käufe per Aktientausch verzichten, sondern einfach alles oder größte Teil einer Übernahme in Cash bezahlen. Ganz aktuell kommt die Nachricht auf den Tisch, dass der Gigant für mobile Chips Broadcom den Marktführer Qualcomm kaufen will, und zwar offenbar mit einem feindlichen Übernahmeangebot.

Der Kurs von Qualcomm war am Freitag schon um 12,7% gestiegen wegen Gerüchten zu genau dieser Übernahme. Der Kurs notiert aktuell vorbörslich bei 63,90 Dollar oder gegenüber Freitag Abend mit +3,38%. Noch sind keine offiziellen Texte der beiden Unternehmen veröffentlicht. 70 Dollar will Broadcom angeblich zahlen, davon 60 in Cash, und 10 in eigenen Aktien. Da müsste man also gut 90 Milliarden Dollar in Cash hinlegen um diesen Deal zu wuppen.

Und weitere Kursaufschläge im Rahmen einer Übernahmeschlacht sind da noch nicht mit gerechnet. Gott sei dank gibt es die Notenbanken, die den Markt fluten. Da kann man auch 90 Milliarden in Cash ausgeben. Wenn der Deal funktioniert, wäre es die größte Tech-Übernahme aller Zeiten. Die Aktie von Broadcom als Bieter notiert vorbörslich mit +1,45%.

Jetzt wird es mal wieder spannend bei solchen Größenordnungen. Sind beide Anbieter zusammen zu marktbeherrschend bei Handy-Chips etc, so dass es Kartellprobleme geben würde? Muss Broadcom sein Angebot nachbessern um die Qualcomm-Aktienäre zu einem Ja zu bewegen? Das übliche Spiel beginnt!


Der Qualcomm-Kurs seit Mai. Am Ende des Charts sieht man den Kursanstieg vom Freitag, der heute mit Fakten untermauert wird.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Savestrax

    6. November 2017 13:52 at 13:52

    Weitere 90 Mrd. die dann neue Investments am Markt suchen. Das freut doch den Markt.

  2. Avatar

    Savestrax

    6. November 2017 13:57 at 13:57

    Das wird ein Schlachtefest. Werd meine (noch ungeborenen) Enkel darauf vorbereiten bereit zu sein, wenn sich die nächste -5% Schlacht ;-) anbahnt. Werde das selber auf Grund meines Alters wohl nicht mehr erleben.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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