Devisen

China interveniert massiv, Japan fällt in Rezession

FMW-Redaktion

Dass die europäischen Märkte nicht mit noch größeren Abgaben auf den Terror in Paris eröffnen, ist vor allem der chinesischen Notenbank zu verdanken. Sie stützte den Yuan massiv am eigentlich „freien“ offshore-Markt in Hongkong durch heftige Dollar-Verkäufe:

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(Chart Dollar-Yuan offshore)

Das zog dann schließlich die chinesischen Aktienmärkte zum Handelsende noch ins Plus: der Shanghai Composite hatte zu Handelsstart noch knapp 2% verloren. Stützend wirkt auch, dass IWF-Chefin Lagarde die Aufnahme des Yuan in die Sonderziehungsrechte des IWF vorschlägt. Die faktische Aufhebung des Margin-Handels an den Börsen Shanghai und Shenzhen wird die Märkte im Reich der Mitte jedoch alller Voraussicht nach belasten.

Für die westlichen Märkte relevant ist auch das Abrutschen Japans in die Rezession. Das BIP im dritten Quartal des Jahres fiel mit -0,8% deutlich stärker als erwartet (Prognose war -0,2%). Nachdem bereits das zweite Quartal – trotz Abenomcis – mit -0,7% ausgefallen war, befindet sich das Landd in einer Rezession. Das wiederum schürt Hoffnungen auf weitere Massnahmen der Bank of Japan, sprich mehr QE. Und das ist positiv für die westlichen Märkte – ob das allerdings Sinn macht, steht auf einem ganz anderen Blatt..



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