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China will angeblich Weg einschlagen, um Handelsbilanzdefizit der USA zu eliminieren- nächste Fake News?

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Und das nächste schöne Gerücht: China will laut bisher nicht bekannter Quelle einen Weg vorschlagen, wie das massive Handelsbilanzdefizit der USA zu China eliminiert werden könne. Dazu wolle China in den nächsten 6 Jahren die Importe aus den USA um eine Billionen Dollar steigern..

Wer das jetzt nicht glaubt, kommt auch nicht in den Himmel!

Fake News Teil2? Da will jemand scheinbar mit aller Kraft die Märkte nach oben bringen!

14 Kommentare

14 Comments

  1. Christoph

    18. Januar 2019 16:29 at 16:29

    wie dem Markt (Algos) immer schön die Karrote hingehalten wird und er sich dann stupide nach oben bewegt…nicht zu glauben…abwarten bis der beste Deal aller Zeiten (der es sicher werden wird) von China und USA bestätigt und beschrieben wird (das sind ja auch noch einmal zwei Dinge)…
    unglaublich sowas

  2. Macwoiferl

    18. Januar 2019 16:38 at 16:38

    Die verarmten Zeilenschinder des Wallstreet Journal setzen das in Umlauf.
    Donnerstags, 20.50 Uhr (MEZ) ist dort jeweils Märchenstunde.
    Nun aber zu den harten Fakten.
    Ich habe gehört, dass Huawei jetzt für Apple produzieren will. Nein, wird.
    Ferner rief Mnuchin gerade an bei mir. Er bestätigte mir, dass China und die USA einen gemeinsamen Fonds auflegen werden.
    Dieser wird Konsumenten in China und den USA den Kauf der jeweiligen gewünschten US/Chin. Produkte ermöglichen.
    Im Rahmen der XINUSA, der sino-amerikanischen Freihandelszone.
    Zeitgleich werden beide Notenbanken die Märkte der XINUSA mit Liquidität fluten in unbegrenzter Höhe.
    Ein sino-amerikanischer Investorenaustausch mit Besuch der jeweiligen Börsen an Wallstreet und Shanghai inkl. Damenprogramm wird die jeweiligen Kurse pflegen.

    Womöglich habe ich was vergessen?

    • Markus Fugmann

      18. Januar 2019 16:40 at 16:40

      @Macwoiferl, die Meldung stammt von Bloomberg, angebich ein „Insider“..

      • Goldsammler

        18. Januar 2019 17:25 at 17:25

        Ich werde den Namen Berkshire nicht mehr los. Will da einer sein Apfel-Invest retten?

    • Zimmermann

      18. Januar 2019 16:45 at 16:45

      Hast du nicht Angst, dass dich die Finanzaufsicht wegen in Umlauf bringender Falschmeldungen in Haftung nehmen wird?

      • Christoph

        18. Januar 2019 16:52 at 16:52

        Wenn man sieht, mit welcher Mini-Strafe Musk davon gekommen ist, als er die Privatisierung von Tesla in den Raum stellte, würde ich mir da keine Sorgen machen 😉

  3. Macwoiferl

    18. Januar 2019 16:56 at 16:56

    O, sorry. @Markus Fugmann. Doch auch bei Bloomberg sinken die Honorare, man muss zocken nebenher…
    Wie Mnuchin mir übrigens sagte wird er der „Finanzmarktwelt“ einen „Fachberater“ zur Seite stellen.
    Trumps Junta wünsche, so Mnuchin, hirnloses Hochkaufen und den Junkie-Long-Run bis die Dillertaste glüht…
    Nachdenkliches störe, Ironie gehe gleich gar nicht und seine, Mnuchins, Gerüchte dienten dazu, die Kurse zu steuern.
    Leider kann ich Ihnen nichts Näheres zu dem Fachberater sagen.
    The Steve musste sich kurzfassen, denn in freien Märkten gebe es schließlich eine Menge zu manipulieren&täuschen&tricksen und er habe nun gleich ein Treffen mit den Jungs des Wallstreet Journal…

  4. Anonym

    18. Januar 2019 17:34 at 17:34

    Apropos Fakenews:

    Heute um ca. 10:00 auf FM4-Jugendsender (ORF) Newsline:

    Das von der italienischen Regierung einzuführende Grundeinkommen,
    ist verantwortlich für die hohe Staatsverschuldung Italiens.

    Meine Übersetzung:
    Der Sonnenschein von Morgen ist für den Sonnenbrand von Gestern verantwortlich.

    UND DAS AUF EINEM STAATLICHEN JUGENDSENDER

  5. Roberto

    18. Januar 2019 17:57 at 17:57

    …okay Fake news.

    Stellt Euch mal folgende Situation vor:

    Es kommen Fake news und man geht mit dem chart und verdient Geld. Man sichert seine Position ab, klassisch oder mit Trial SL…und dann schaut man zu wie lange diese Fake news einen tragen…und irgendwann wird man dann ausgestoppt und man nimmt seinen Gewinn mit und sagt DANKE MR. MARKET and MR. FAKE.

    Ein anderer beschwert sich die ganze Zeit darüber das es doch NUR Fake news sind und ist sich vollkommen sicher das der Kurs auch wieder zurückkommt. Und er wartet geduldig im Verlust, dass irgendjemand den Hebel umstellt.

    Welche Situation ist wohl schöner ? Klar, dumme Frage…aber wenn ich mir diese ganzen Kommentare durchlese…wollen diese Verfasser RECHT haben das es so ist und nicht Geld verdienen.

    Und genau das meinte ich schon die ganze Zeit.

    Diskussionen gewinnen und Geld verdienen sind zwei verschiedene Dinge.

    In diesem Sinne…..schönen Abend noch.

    P.S. der Dax hat über 11.200 geschlossen….:-) Gewinne sind längst im gewinn gesichert…

    • Zimmermann

      18. Januar 2019 18:07 at 18:07

      Vollkommen richtig! An der Bösrs Recht haben wollen, kann auf Dauer ziemlich teuer werden. Ich lass noch bis 11335 laufen. Dort ist das nächste GAP zum Schliessen.

      • Roberto

        18. Januar 2019 18:45 at 18:45

        @ Zimmermann

        …so sieht es aus.
        Ich lese und höre ja auch gerne die Kommentare. Und am liebsten auch von Markus Fugmann.
        Dennoch muss ich mich am Ende des Tages immer fragen können, was ICH daraus gemacht habe. Ich kenne das sehr gut von meinen Anfangszeiten…da habe ich ordentlich Lehrgeld bezahlt weil ich jeden „Analysten“ blind gefolgt bin. So nach dem Motto: er muss es ja besser wissen als ich.
        Aber dann musste ich feststellen wie falsch so eine Denkart an der Börse ist. Als ich dann langsam anfing nur dem Chart zu folgen ohne auf die news zu achten ging es plötzlich um einiges besser. Nun kann ich locker alles hören und lesen und trotzdem mein Ding nach Chart machen.
        Ich kann es JEDEM NUR EMPFEHLEN….bitte schaut NUR auf den CHART…dort stecken alle Infos die man zum traden braucht.
        Es nützt mir nix wenn eine schlechte news kommt und ich short gehe aber der Markt es anders interpretiert und steigt. NULL CHANCE, da kann man NUR verlieren.
        Selbst wenn man recht hat…man verliert. Und was hat man davon ??? Natürlich nix oder sogar weniger weil man ja Minus macht.
        Aber egal…ich glaube ich schreibe zu viel von Dingen die hier niemanden interesiert.
        Dir „Zimmermann“ einen schönen Abend noch und viel Erfolg weiterhin mit dem Trade.
        VG
        Roberto

  6. Macwoiferl

    18. Januar 2019 18:15 at 18:15

    Sehe das völlig entspannt @Roberto.
    Der eine ist von Beruf Zocker und sichert täglich „Gewinne im Gewinn“.
    Der andere hat einen anderen Beruf, Metzger, Maurer, wie auch immer. Sein Gewinn? Der Gewinn einer Diskussion!
    Ich schaue dem Treiben seit Jahren höchst amüsiert zu. Dein Gewinn ist der Verlust eines Shorties, der irgendwo nun jammert darüber.
    Es hält sich also alles die Waage…
    Neulich las ich in einem Bitcoin-Forum lauter stolze Berichte wie schlau man sei etc. und wie dumm all jene, die nicht eingestiegen seien.
    Zwei Monate waren es nur noch wenige Jubelschreiber. Und heute?
    Was lernen wir daraus?
    Nur nicht zu sehr ausm Fenster lehnen.

    • Roberto

      18. Januar 2019 19:02 at 19:02

      @Macwoiferl
      …das ist eine sehr gute Einstellung und damit ist man schon sehr viel weiter als die Masse.
      Sicher hat jeder seinen Beruf…auch ich….denn ich bin hauptberuflich Immobilienkaufmann und seit knapp 30 jahren selbständig.
      Und die Börse ist meine Leidenschaft.
      Ich vertrete die Meinung das jeder der ein wenig Interesse an der Börse hat und bestimmte Regeln diszipliniert anwendet und seine Emotionen bei Seite legt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hat erfolgreich zu sein.
      Und dabei spielt es keine Rolle welchen Beruf er hat.
      ich denke sogar das überaus „kluge“ oder intellektuelle Menschen eher dazu neigen Verluste zu produzieren weil sie einfach alles zu sehr hinterfragen und erklären wollen. Die Börse ist aber nicht logisch hinterfragbar und sie verhält sich auch niemals logisch.
      Das ist auch der Hauptgrund, warum selbst kluge Wirtschaftler an der Börse keinen Erfolg haben. Denn die Denkweise steht denen im Weg. Es muss ja alles logisch sein und einen Sinn ergeben…aber es ist leider ncijt so.
      Wenn man für sich selbst ein Experiment wagt und mal für 2-4Wochen sämtliche news weglässt und NUR einzig und allein den Chart nimmt und mit wenig Geld mal ausprobiert wie es ist, wenn man wirklich NUR dem chart und nix anderem folgt.
      Man wird erstaunt sein wie gut das funktioniert. Und wenn es bei mir damals funktioniert hat, warum dann nicht bei jedem der sich für Börse interessiert.
      Man kann es wirklich lernen…auch wenn es wie ein Hexenwerk aussieht und ständig verteufelt wird.
      Kurz zu Deinen Bitcoin beispiel….ja da haben sich so einige die Finger verbrannt…aber jeder der nur nach chart eggangen ist und sich nicht von den schreienden news hat beeinflussen lassen, der ist entweder mit gewinn oder mit einem geplanten Verlust davon gekommen.
      Dir einen schönen Abend und weiterhin alles Gute.
      Vg
      Roberto

      • leftutti

        18. Januar 2019 23:30 at 23:30

        @Macwoiferl und @Roberto, hören Sie lieber rechtzeitig auf, sich selbst in Ihren eigenen, in sich widersprüchlichen und prinzipiell ohnehin nichtssagenden Postulaten und Peinlichkeiten zu verirren. Bevor noch anderen neben mir auffällt, in welch wirrem Troll-Gestrüpp Sie beide sich gerade verfangen.
        Alleine die Aussage zum Bitcoin ist derart sensationell peinlich und dämlich, dass ich sie fast anderweitig posten und verbreiten müsste, wäre ich ebenfalls ein populistischer Troll (zu Ihrem Glück bin ich das nicht, also bleibt die Peinlichkeit unter uns): ….ja da haben sich so einige die Finger verbrannt…aber jeder der nur nach chart eggangen ist und sich nicht von den schreienden news hat beeinflussen lassen, der ist entweder mit gewinn oder mit einem geplanten Verlust davon gekommen. Entweder mit Gewinn oder einem geplanten Verlust… WOW!

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EZB-Politik: Mario Draghi mit letztem drastischen Move? Tendenz für Euro eindeutig?

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Es wirkt so als wolle Mario Draghi in „seinem großen Finale“ kurz vor dem Ende seiner Amtszeit nochmal die Mega-Bazooka rausholen. Die EZB-Politik soll (so meinen wir) stärker gelockert werden als bislang von vielen Beobachtern angenommen. Offenbar gibt es hier eine Politik der kleinen Hinweise für den Markt, damit es nicht auf einen Schlag zu große Überraschungen geben wird am 12. September? An dem Tag findet nämlich die Zinsentscheidung der EZB statt.

EZB-Politik in mehreren Bereichen lockern?

Bevor wir zur Gegenwart kommen, ein kurzer Blick zurück. Am 13. August schrieben wir bereits über einen Schock, aufgrund dessen Mario Draghi unbedingt handeln solle. Denn die deutschen Großhandelspreise wurden an dem Tag sogar im deflationären Bereich veröffentlicht. Dies deutet auf weiter fallende Verbraucherpreise (Inflation) hin. Und am 25. Juli hatte Mario Draghi bereits erklärt, dass er die augenblicklich niedrige Inflation in der Eurozone nicht akzeptieren könne. Hier der Chart der EZB. Derzeit liegt die nach EZB-Maßstäben berechnete Inflation bei 1,0%.

Inflation springt nicht an - EZB-Politik wird wohl stark gelockert werden

Dann kam am 15. August der nicht gerade in der ersten Reihe stehende EZB-Offizielle Olli Rehn. Er fand deutliche Worte und forderte, die EZB müsse besser deutlich zu viel machen als zu wenig. Also kräftig Zinsen senken und Anleihen neu kaufen? Und gestern dann folgte das stets trockene und staubig langweilige EZB-Sitzungsprotokoll (hier ganzer Text im Original einsehbar). Es bezog sich auf auf die Sitzung am 25. Juli. Steigt man tief ab in die Details dieses Textes, dann kann man erneut zu dem Schluss kommen, dass man einen großen Schritt plant bezüglich der Lockerung der EZB-Politik für die Verkündung am 12. September.

 

So kann man dem gestern veröffentlichten Protokoll entnehmen, dass die Notenbanker um Mario Draghi dem „Eindruck entgegentreten“ wollen, dass die EZB nicht über die erforderlichen Instrumente verfüge um auf mittlere Sicht den Zielwert des Inflationsziels von 2,0% oder nahe 2,0% zu erreichen. Auch wurde im Protokoll niedergeschrieben, dass man verschiedene Optionen als Teil eines Gesamtpakets an Maßnahmen im Sinn habe. Denn so die EZB „unterschiedliche Instrumente hätten komplementäre und sich gegenseitig verstärkende Effekte“. Daher sei es effektiver verschiedene Instrumente der EZB-Politik zu kombinieren, als nur mit einzelnen Maßnahmen zu agieren.

Wird Mario Draghi zum großen Finale nochmal voll draufhauen?

Also, die EZB-Politik steht vor einem großen Schritt am 12. September. Man darf davon ausgehen, dass Mario Draghi wohl eine Kombination aus weiter sinkenden Zinsen und neuen Anleihekäufen verkünden wird? Da wird es aber brisant. Denn bislang gilt die durch die EZB selbst erstellte Regel, dass man bei Staatsanleihen aus der Eurozone maximal ein Drittel der ausstehenden Anleihen eines Mitgliedslandes aufkauft. Bisher betonte Mario Draghi stets, dass die EZB-Politik in diesem wichtigen Detail eingehalten werde. Aber wie es eben so ist mit Regeln, die man selbst aufstellen kann. Dann wird diese Grenze von 33% vielleicht durch die EZB angehoben? Vielleicht auf 40%? Man wird sehen. Die EZB versucht natürlich den Anschein zu vermeiden sie würde verbotene Staatsfinanzierung betreiben. Deswegen diese selbst auferlegte Begrenzung der Käufe. Aber wo ist hier eine sinnvolle Maximalgrenze? Das liegt wohl im Auge des Betrachters?

Tendenz für Euro eindeutig?

Im folgenden Chart sieht man den Verlauf von Euro vs US-Dollar in den letzten 12 Monaten. Er fiel von 1,18 auf 1,1055. Die Tendenz sollte weiter abwärts gerichtet sein. Denn je schwächer die Geldpolitik, desto schwächer die Währung. Natürlich gilt: Lockern ausländische Notenbanken noch stärker, wird die gegenüberliegende Währung im betrachteten Währungspaar noch schwächer, und der Euro steigt wieder. Aber im Fall der USA sieht man ja, dass die US-Konjunktur deutlich besser läuft als Europa. Also kann die Fed gar nicht so kräftig lockern, wie es die EZB im September wohl tun wird. In gewissem Umfang hat der Devisenmarkt die bevorstehende Lockerung der EZB-Politik schon im Euro verarbeitet. Aber es ist gut möglich, dass der Euro sich noch weiter abschwächt, weil die Erwartungen des Markets an den Umfang der Lockerungen noch zu gering sind. Niemand kann sagen, was die EZB genau tun wird. Man kann nur Vermutungen anstellen, und aufgrund der öffentlich einsehbaren Äußerungen Tendenzen erkennen. Und nach unserer Meinung steht eine deutliche Lockerung bevor. Also, Euro shorten? Puhhhhh. Bitt entscheiden Sie das selbst. Wir geben hier keinerlei Handelsempfehlungen!

Euro vs USD seit September 2018

EZB-Politik vor erneuter Lockerung - kreative Grafik mit EZB-Logo
Grafik: DonkeyHotey – Planet of the Euros – Cartoon CC BY 2.0

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