Folgen Sie uns

Allgemein

Christine Lagarde mit dringendem Appell zum Schuldenabbau

Im Rahmen der aktuell stattfindenden Frühjahrestagung richtet IWF-Chefin Christine Lagarde einen dringenden Appell an die globale Staatengemeinschaft. Das Wirtschaftswachstum sei sehr gut. Daher müssten vor allem die entwickelten…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Im Rahmen der aktuell stattfindenden Frühjahrestagung richtet IWF-Chefin Christine Lagarde einen dringenden Appell an die globale Staatengemeinschaft. Das Wirtschaftswachstum sei sehr gut. Daher müssten vor allem die entwickelten Staaten sich jetzt daran machen ihre Schulden abzubauen! Es habe sich global ein Schuldenberg von 164 Billionen US-Dollar angesammelt, was 225% der globalen Wirtschaftsleistung entspreche. Die entwickelten Industrienationen hätten jetzt den höchsten Schuldenstand seit dem 2. Weltkrieg erreicht. Sie müssten die guten wirtschaftlichen Voraussetzungen nutzen und Schulden abbauen. Sehen Sie ihr Aussagen hierzu im Video, wie auch zum Freihandel und den aktuell zunehmenden Handelsrestriktionen.

Auch hat Christine Lagarde sich ausführlich mit Michael Bloomberg unterhalten. Das Gespräch sehen Sie hier.

Christine Lagarde
IWF-Chefin Christine Lagarde. Foto: IWF / Gemeinfrei

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    20. April 2018 17:21 at 17:21

    Hatte Madame vor ein paar Jahren nicht eine besondere Idee zum Schuldenabbau? 10% Vermögenssteuer, wenn ich mich recht erinnere. Man sollte die Dame im Auge behalten.

    • Avatar

      TM

      21. April 2018 07:04 at 07:04

      Sie sollten nicht alles glauben, nur weil es irgendwie behauptet wird und ins Weltbild passt.

  2. Avatar

    Katja Wohmann

    21. April 2018 16:41 at 16:41

    Warum Schulden abbauen, wenn man beliebig Geld drucken kann? Auf jeden Fall meinte der SNB-Präsident Jordan an einem Vortrag, dass eine Nationalbank oder die EZB beliebig Schulden machen könne, ohne je befürchten zu müssen, dass für das gedruckte Geld sich ein Gläubiger melden würde, um es zurückzufordern. Und wenn weiter alle Gross-Matchts-Geld-Drucker beliebig Aktien und Ländereien aufkaufen… !! Wer wird das je beenden?

  3. Avatar

    Beobachter

    22. April 2018 11:19 at 11:19

    @Katja Wohmann, es gibt einen markanten Unterschied zwischen der SNB u.andern Notenbanken.Die SNB druckt
    Geld um die eigene Währung zu schwächen ,d.h. sie kauft Euros u.Dollars u.Aktien als Anlage.Sie hat mittlerweile eine Riesenbilanzsumme mit ca. 90% Fremdkapital, was natürlich die Aktienhausse auch verstärkt.Aber im Gegensatz zu andern Notenbanken versucht sie natürlich wie ein Vermögensverwalter das Geld so gut wie möglich zu verwalten. z.B. Viele Apple u.andere US Aktien, während z.B. die EZB grosse Risiken mit dem Kauf der EU–Anleihen eingeht.

  4. Avatar

    Wolfgang Koch

    23. April 2018 10:56 at 10:56

    Da wollen wir mal sehen wie sich die Geldmagierin und „Frau mit den weissen Kaninchen im Haar“(farblich bestens versteckt!)den Schuldenabbau so vorstellt.Ein,beinahe weltweit sehr gutes Wirtschaftswachstum, (dummerweise auch überall über immense Schulden erzeugt)soll jetzt auf ewig ungebremst weiterlaufen.Allerdings ohne Gelddoping!Viel Glück beim „Übers Wasser gehen“Frau Lagarde und Zauberlehrlinge.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

weiterlesen

Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

weiterlesen

Allgemein

Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen