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Clinton gegen Trump: was passiert bei wem?

Die wahrscheinlichen Szenarien bei einem Sieg Clintons – und einem Sieg Trumps! Was hat welche Auswirkungen?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Hier, in Kurzform, ein hochinteressanter Vergleich der Saxo Bank, was passieren würde, wenn Clinton Präsidentin wird – und was, wenn Trump es schafft! Die Originalartikel finden Sie hier und hier..

hillary_clinton
Hillary Clinton: Foto: Gage Skidmore/Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

A: Clinton

1. Krieg – Clinton als Kandidatin der „Kriegspartei“:

„The most likely trajectory for a Clinton regime, given her policies, advisors, and ideological inclinations, would be a strange mixture of the Barack Obama and George W. Bush presidencies. At home, Clinton would present as a liberal or even in some areas a progressive. Abroad, she would be a neoconservative.“

2. Boom des Aktienmarktes, weil Clinton die Politik der Fed unterstützt – im Gegensatz zu Trump:

„The equity markets want a Clinton victory. Not only would a Clinton victory represent a “status quo” mandate in terms of world trade and established mercantile norms, but there is also the issue of Trump’s repeated attacks on the Federal Reserve and chair Janet Yellen.“

3. Mehr Freihandelsabkommen:

„Clinton publicly opposes the Trans-Pacific partnership but nobody really believes her. Why would they? Clinton has long been an advocate of multilateral trade deals (such as the North American Free Trade Agreement established during her husband’s presidency), and appears to broadly support the sort of pro-globalisation, rising-tide sort of thinking that underpins such deals.“

4. Große US-Banken würden profitieren:

Sie steht Regularien wie Dodd-Franks sehr skeptisch gegenüber – wie zahlreiche ihrer Reden vor Banken beweisen, die durch wikileaks ans Licht kamen.

5. Schlecht für Pharmaindsutrie:

”the health care sector is in for a rough ride [under either Clinton or Trump] with increased scrutiny over drug prices and the runaway inflation in health care expenses that the US has experienced over the past three decades.”

6. Gut für den mexikanischen Peso – das ist selbsterklärend..

7. Gut für die Öl-Industrie:

„On September 7, Fortune reported that Hillary Clinton has raised “twice as much” from the oil industry as has Donald Trump. This is something of an anomaly, as the Republican Party has traditionally been the home of Big Oil, but this is a realignment election and there are few major industries that favour populist policies over neoliberal ones.“

8. Offene Hemisphere – also gleiche Chancen für alle:

Clinton told her audience that “my dream is a hemispheric common market, with open trade and open borders[…] powering growth and opportunity for every person in the hemisphere.”

9. Schlecht für Produktionsjobs in den USA:

„this candidate is a free trader. How might US manufacturing jobs, for instance, do in a “hemispheric free market”?

10. Krise der amerikanischen Politik bzw. Legimtimitätskrise:

„Trump has spent October telling his voters that the system is rigged, that the polls are shifty, and that a corrupt establishment are attempting to pull a fast one in favour of Clinton. Last week, he told supporters that ‚I will totally accept the election results… if I win”.

B) Trump

1. Schlecht für mexikanischen Peso – logisch..

2. Scharfer Ruck nach rechts:

„It’s a no-brainer of course that much of Trump’s appeal has been based upon lowest-common-denominator nationalism and you hardly need to be a rocket scientist to expect a sharp move to the right in the US political spectrum that will have enormous repercussions on the international stage.“

3. Yellens Tage wären gezählt – das hat er oft genug klargemacht

4. Trump-Sieg würden Weg der eurokritischen Cinque Stelle-Bewegung in Italien ebnen – sprich die Ablösung Renzis:

„A Trump victory will feed the anti-establishment narrative and widen the door that says anything is possible. A Renzi loss would be like a domino affect after the Brexit and add yet more pressure on Brussels already trying to deal with one naughty boy in the corner.“

5. Polarisierung der Medien:

„Fox News as an example is notorious for plying a path that has much in common with the message that Trump promotes. There is little reason to suggest that this will change much in a Trump presidency and quite probably will become more extreme. And the logical extension of that process is the opposing view will become increasingly extreme too to keep up with the rhetoric.“

6. Ende der Verschwörungstheorie von den gefälschten Wahlen (rigged elections) – denn wenn Trump gewinnt, können sie aus seiner Sicht nicht gefälscht gewesen sein..

7. Ende des bipolaren Systems in den USA – also das Zwei-Parteiensystems:

„We’ve been here of course before with the likes of Ross Perot challenging the status quo only to see the reassertion of bipolarism in US politics to the Democrats or the Republicans. But this time, we really could see a move towards a third way develop given the distaste with which both the candidates are viewed.“

8. Annäherung der USA an Russland:

„Russia of course is an incredibly conservative bear (despite its bold foreign-policy moves of the last two years) and the unpredictability of a Trump presidency might not appeal to the Kremlin, but Trump’s pleas to Moscow to unveil more hacked messages related to the Clinton email saga and bromantic pronouncements on Putin seem to indicate that reconciliaton is his immediate aim. What that means for global politics is anyone’s guess.“

9. Öl-Preis würde durch die Decke schießen:

„If Trump does introduce a blanket ban on Muslims entering US territory, he will in one fell blow help swell the ranks of the anti-American forces and put Washington on a collision course that will be hard to pull out of.Given oil-price sensitivities to geopolitical tensions in the Middle East, that could lead to spikes in the price that takes oil beyond its current cap at around $50/barrel to test much higher ground.“

10. Distanz zwischen Merkel und Theresa May – sprich zwischen deutscher und britischer Politik – würde größer..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    leser

    25. Oktober 2016 17:06 at 17:06

    Kann so kommen, muss aber nicht.
    Beide Kandidaten erben 20 Billionen Haushaltsschulden und ein riesiges Handelsbilanzdefizit. Da reichen alle Gewinne der noch funktionierenden Tech-Industrie nicht aus, um die Zinsen zu zahlen (von Tilgung redet ja eh keiner mehr). Dazu kommt der riesige überdehnte Miltär- und Verwaltungsapparat.
    Ein bloßes „Weiter-so“ müssen die Geldgeber erst einmal mitmachen. Interessant auch der Dollar-Chart, der bald die Richtung anzeigen wird, https://www.kimblechartingsolutions.com/2016/10/u-s-dollar-rally-tale-two-chart-patterns/

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      25. Oktober 2016 19:09 at 19:09

      Ja,so ist es.Wer nach Ne(g)ro Präsident(in) wird ist eigentlich völlig wurst.Krieg ist so oder so unausweihlich,weilwallstreetbedingt.gewünscht Und da wir keinen Gerhard mehr,sondern diese amihörige Ossitusse haben,sind wir diesmal mittendrin,statt nur dabei!Wie kann (m)ein Volk so bescheuert sein,um nichts zu bemerken?Obwohl,die deutsche Geschichte..?Schaffen wir das auch diesmal?.

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Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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am

Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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